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Gartenamphoren und Pflanzgefäße sind die Gartendekoration schlechthin. Nach dem langen Winter kann es der Gartenliebhaber nicht mehr erwarten, endlich einzupflanzen und umzutopfen. Aus diesem Grund möchten wir diesem wichtigen Element der Gartendekoration heute einen ganzen Beitrag widmen.

Pflanzgefäße aus Stein

Gartenamphoren und Pflanzgefäße aus Naturstein oder Steinguss sehen nicht nur edel aus, sie sind auch praktisch. Das Material ist langlebig und robust, viele Steintöpfe überstehen Winter und schlechtes Wetter ohne Probleme. Als Naturstein kommt zum Beispiel Granit oder Basanit in Fragen. Aber Vorsicht: für Balkon und Terrasse eignen sich einige Modelle nicht, weil sie zu schwer sind. Pflanzgefäße Steinguss oder Terrakotta sind hier eine gute Alternative: Sie sind vergleichsweise leicht und sind optisch von Naturstein-Töpfen nicht unterscheidbar. Moderner Steinguss besteht aus einer Mischung aus Zement, Wasser und Zuschlagstoffen wie Sand oder Kies, eventuell werden auch Farbpigmente untergemischt. Das so entstehende Material lässt sich hervorragend zu Blumentöpfen, Pflanzgefäßen oder Pflanzkästen verarbeiten, trotzdem behält dieser Kunststein alle positiven Eigenschaften von Naturstein: Steinguss-Blumentöpfe sehen hervorragend aus, und sind trotzdem robust und frostfest. Da es sich um natürliche Materialien handelt, fühlen sich fast alle Pflanzen in Steintöpfen sehr wohl. Dabei bieten Blumengefäße aus Stein viele Vorteile: Stein schützt im Sommer Wurzeln und Ballen der Pflanzen vor der großen Hitze und schnellem Austrocknen. Aufpassen muss man hingegen bei Staunässe. Dabei helfen Ausflusslöcher am Boden und eine passende Drainage.

Übertöpfe aus Holz und Rattan

Nichts gegen stilvolle Steintöpfe oder Terrakotta im Garten – Zweifelsohne sind sie die Klassiker der Gartendekoration. Aber es gibt auch lohnenswerte Alternativen, die wir uns genauer anschauen wollen. Pflanzkübel und Gartenamphoren aus Holz eignen sich perfekt für Garten und Grundstück, kein anderes Material passt so harmonisch in die natürliche Umgebung. Holz-Blumentöpfe harmonieren mit Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Rabatten. Aber auch in punkto Frostfestigkeit steht ein Holz-Topf den Stein-Gefäßen in nichts nach. Aber es gibt auch einige Unterschiede: Im Vergleich zu Stein, Steinguss oder Terrakotta kann ein Holztrog nicht direkt bepflanzt werden, da Erde und Feuchtigkeit zu einer raschen Verwitterung führen würden. Deshalb sind die meisten im Handel erhältlichen Modelle von innen mit Folie oder anderen Materialien ausgelegt. Alternativ kann der Holztopf auch einfach als Übertopf verwendet werden. Soll der Blumentopf ganzjährig draußen stehen, so muss das Holz unbedingt imprägniert sein – die Imprägnierung schützt vor Fäulnisbildung und Pilzen. Eine regelmäßige Pflege mit Öl und Lasuren ist ebenfalls empfehlenswert. Tipp: Falls Ihnen irgendwann doch nach anderen Farben zumute ist, können Sie Pflanzgefäße aus Holz auch streichen

Elegante Amphoren und Pflanzgefäße von Gartentraum.de:

Kunststoff und Fieberglas bepflanzen

Pflanzgefäße aus Kunststoff sind nicht ohne Grund ungeheuer beliebt. Sie sind in vielen verschiedenen Designs erhältlich, so dass sich für jeden Garten ein passendes Modell findet. Damit haben Sie die Möglichkeit, Pflanzgefäße, Farben und Stil aufeinander abzustimmen und eine harmonische Umgebung zu schaffen. Eine Verwendung von Gartenamphoren aus Kunststoff im Außenbereich ist meist kein Problem, hochwertige Pflanzgefäße aus Kunststoff trotzen Regen, Frost und UV-Strahlen. Sie sind unverwüstlich und bringen außerdem ein geringes Gewicht mit sich. Aber Vorsicht: Nicht jede Pflanze fühlt sich in Kunststoff-Blumentöpfen wohl, da das absolut wasserdichte Material zu Staunässe führen kann. Ein Ausflussloch und eine Drainage im unteren Drittel des Pflanzgefäßes können dies verhindern.

Fünf häufige Fragen unserer Kunden zu Gartenamphoren

Brauchen Pflanzkübel ein Abflussloch?

Oftmals werden Pflanzgefäße im Außenbereich auch als Übertopf verwendet oder als Amphore direkt bepflanzt. Dann ist es gut, wenn die Blumentöpfe auch ein Abflussloch haben, da diese helfen, Staunässe zu vermeiden. Das gilt für alle Materialien. Grade nach dem Gießen oder nach starkem Regen kann sich ansonsten schnell Wasser sammeln, und schon können die Wurzelballen von unten Schimmeln. Kaum eine Pflanze verträgt das. Deshalb empfehlen wir, darauf zu achten, dass Pflanzgefäße über solche Abflusslöcher verfügen. Wenn Pflanzen direkt in Blumenkübel eingepflanzt werden, sollte das Loch mit einer Tonscherbe etwas abgedeckt werden, da sonst schnell Erde ausgespült wird.

Kann man Pflanzkübel aus Stein zu Dekozwecken auch ausgießen lassen?

Tatsächlich hatten wir auch schon Kunden, die edle Amphoren zu Dekozwecken als Finial einsetzen wollten. So etwa die Besitzer des Schlosses Kuppritz, die Goetheamphoren an der Fassaden neben der historischen Uhr anbringen wollten. Hier darf sich natürlich kein Wasser sammeln. Also wurden die Amphoren komplett ausgegossen und als Finial geliefert. Solche Spezialanfertigungen sind – je nach Material – auf Anfrage möglich.

Welcher Pflanztopf passt in meinen Garten?

Pflanzgefäße sind ein zentrales Element der Garten- und Grundstücksdekoration, sie gehören zu den meist verwendeten Dekoelementen. Deshalb ist es wichtig, auch Pflanztöpfe auf die Umgebung abzustimmen. Material, Form, Farbe und Stil müssen passen. Moderne Materialien wie Kunststoff und Metall passen gut in moderne Themengärten, klassische Amphoren oder Pflanzgefäße aus Naturstein oder Steinguss hingegen wirken in romantischen oder natürlichen Gärten sehr gut. Gleiches gilt für Form und Farbe. Auch der künftige Standort spielt eine Rolle. Hier ist planerisches Geschickt gefragt.

Welche Pflanze kann ich in meinen Pflanzkübel pflanzen?

Welche Pflanze in welchen Pflanzkübel passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unterschiedliche Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften, aber auch Form und Größe sind hier sehr entscheidend. Wir empfehlen: Erkundigen Sie sich schon beim Kauf der Pflanze darüber, welche Ansprüche diese an das Pflanzgefäß hat. Es gibt aber auch eine Reihe von beliebten Blumen und Kübelpflanzen, die mit fast allen gebräuchlichen Materialien zurechtkommen.

Welche Blumentöpfe und Pflanzgefäße sind für den Balkon geeignet?

Ach für Balkon und Terrasse gibt es eine große Auswahl an Pflanzgefäßen und Blumentöpfe. Allerdings ist das Platzangebot im Vergleich zum Garten oder Grundstück eher begrenzt, weshalb man Folgendes beachten sollte: Große Pflanzgefäße eignen sich nur bedingt weil sie unter Umständen zu schwer für einen Balkon werden. Dies gilt erst recht für bepflanzte Blumentöpfe, denn auch Erde und die Pflanze selbst bringen einiges an Gewicht mit. Passen Sie deshalb die Größe entsprechend an. Ist das Platzangebot begrenzt, müssen Blumentöpfe, Möbel und Dekoration erst recht gut aufeinander abgestimmt sein, kaschieren ist dann schwieriger. Wählen Sie deshalb die einzelnen Elemente gut aus.

Modern Pflanztöpfe aus Metall

Voll in Trend liegen auch Blumentöpfe aus Metall. Ob quadratisch oder rund, hoch oder niedrig, schmal oder breit, Metalltöpfe gibt es in allen Varianten. Unsere Kunden haben uns bestätigt, dass sie an Metall-Blumentöpfen vor allem das moderne Design schätzen. Im Gegensatz zu Stein oder Holz passt Metall aber nicht in jeden Garten. Diese Pflanzgefäße sind immer dann die richtige Wahl, wenn bestimmte Highlights gewünscht werden. Hier kommt es auf die richtige Kombination an. Viele Themengärten lassen sich toll mit Accessoires aus Metall ergänzen. Außerdem sind sie nahezu unverwüstlich, sie überstehen über Jahre Wind und Wetter und sehen trotzdem noch toll aus. Dabei benötigen Pflanzgefäße aus Metall nahezu keine Pflege. Unser Tipp: Investieren Sie aber in unbedingt in verzinkte, das heißt nicht rostende Pflanzkübel.

Über den Autor

Emma ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Ihre Vorliebe für Architektur und Gestaltung entdeckte Sie während des Studiums in Weimar, fasziniert von den großzügigen Gartenanlagen, den öffentlichen Brunnen und der einmaligen Architektur Weimar lies sie das Thema nicht mehr los. Ihr Spezialgebiet ist die Gartengestaltung.

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