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Klar, angenehm kühl und im wahrsten Sinne die Quelle des Lebens: Wasser ist essentiell für unsere ganze Existenz. Es spielt in nahezu allen Bereichen eine wichtige Rolle und so ist es kein Wunder, dass es auch zum Gestaltungselement geworden ist. Auch der eigene Garten wird erst dann perfekt, wenn Wasser im Spiel ist – und das in mehrfacher Hinsicht. Die Pflanzen brauchen es zum Wachsen und zusammen bilden Wasser und das Grün ein perfektes Bild. Eine besonders dekorative und vor allem vielseitige Möglichkeit, den Garten mit dem fließenden Nass zu gestalten, sind Gartenbrunnen. Im folgenden Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über Arten von Gartenbrunnen, die Einrichtung der Wasserversorgung sowie zu Stilen und Materialien.
Barocker Springbrunnen

Barocker Springbrunnen. Bildquelle: © Gartentraum.de

Arten von Gartenbrunnen

Ebenso unterschiedlich wie der Garten selbst gestaltet werden kann, so umfangreich und verschieden ist auch die Auswahl an Brunnen. Welcher ist also der Richtige? Die Beantwortung dieser Frage ist häufig gar nicht so einfach. Sie hängt natürlich in erster Linie von Ihren persönlichen Vorstellungen ab, allerdings spielt auch die Größe des Gartens eine entscheidende Rolle und auch den Gartenstil sollten Sie bei der Entscheidung berücksichtigen.

Brunnentypen-Übersicht

Springbrunnen

Bei Gartenbrunnen denken die meisten vermutlich an die freistehenden, häufig mehrstufigen Springbrunnen, wie sie in Stadtzentren und Parks zu finden sind. Die sogenannten Standbrunnen gibt es auch in kleineren Varianten für den heimischen Garten.

Kaskadenbrunnen

Als Kaskadenbrunnen – also mit mehreren Ebenen – und Skulpturen sind sie ein absoluter Blickfang, der beispielsweise das Zentrum Ihres Gartens markieren kann.

Standbrunnen

Die größeren Standbrunnen von bis zu zwei Metern Durchmesser folgen im Allgemeinen dem Prinzip der Harmonie. Besonders häufig sind sie rund, können aber auch an eine symmetrisch angeordnete Blüte erinnern oder sind achteckig. Modernere Formen, häufig in Verbindung mit dem Asia-Stil gewählt, sind quadratisch oder rechteckig.

Wer im eigenen Garten nicht so viel Platz hat, um einen großen Springbrunnen zu installieren, muss natürlich trotzdem nicht auf einen Gartenbrunnen verzichten. Kaskaden- oder Springbrunnen gibt es auch in kleineren Ausführungen. So lassen sich bestimmte Bereiche des Gartens verschönern, zum Beispiel eine Sitzecke: Legen Sie die Beine hoch, schließen Sie die Augen und lassen Sie beim Hören des plätschernden Wassers Ihre Gedanken schweifen!

Wandbrunnen

Etwas platzsparender, aber nicht weniger dekorativ sind Wandbrunnen. Sie sind ideal für alle, die keinen weitläufigen Garten haben und dennoch nicht auf das sprudelnde Nass verzichten möchten. Wandbrunnen überzeugen ebenfalls durch zahlreiche Stile und Materialien. Von historisch anmutenden Säulenkaskaden, über Zierbrunnen mit mystischen, wasserspeienden Fabelwesen bis hin zu fast schon futuristischen Variationen aus Zink – Hier findet sicherlich jeder Gartenbrunnenfreund seinen passenden Wandbrunnen.

Zimmerbrunnen

Sie haben keinen großen Garten und daher weder Platz für einen Springbrunnen noch einen Wandbrunnen? Vielleicht ist dann die Alternative genau das Richtige: Ein Zimmerbrunnen! Ob klassisch, verspielt oder modern – Brunnen für Innenräume gibt es in vielen Stilen, Farben und Formen, sodass sich zu jedem Stil der passende Zimmerbrunnen finden lässt. Bringen Sie damit ein Stück Natur in ihr heimisches Wohnzimmer oder ihren Wintergarten und genießen Sie das sanfte Plätschern des Wassers. Als Designelement ergänzt er jedes Interieur und dient gleichzeitig ganz praktisch als Luftbefeuchter. Ein weiterer Vorteil: der einfache Anschluss. Die Pumpe, die den Wasserkreislauf in Gang hält, braucht lediglich Strom. Zimmerbrunnen sind also ein flexibel einsetzbares Dekoelement für die eigenen vier Wände.

Stile von Gartenbrunnen

Natürlich ist grundsätzlich erlaubt, was gefällt. Die meisten liebevoll geplanten und in Handarbeit angelegten Gärten folgen jedoch einem bestimmten Stil. Entsprechend passen die ausgewählten Pflanzen zur Anlage der Wege, zur Gartendekoration und zum Einsatz von Wasser. Aus diesen einzelnen Elementen ergibt sich dann ein harmonisches Gesamtbild, das zum Verweilen und Träumen einlädt. Jeder Stil ist durch bestimmte Einflüsse geprägt. So gibt es Englische Gärten mit bunten Blumen und antiken Bauten, Barockgärten mit üppigen Verzierungen oder asiatische Gärten, die die fernöstliche Atmosphäre einfangen. Für jeden dieser Gartenstile gibt es passende Gartenbrunnen, damit Sie den Traum von Ihrem Garten perfekt umsetzen können!

Orangerie Weimar Belvedere Garten

Kaskadenbrunnen an der Orangerie im Belvedere Garten (Weimar). Bildquelle: © Gartentraum.de

Materialien der beliebtesten Gartenbrunnen

Gartenbrunnen gibt es in zahlreichen Ausführungen und in unterschiedlichen Größen. Darüber hinaus haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Materialien. Die Entscheidung darüber richtet sich nach dem Standort des Brunnens, nach dem Grad der Verspieltheit und nicht zuletzt nach dem Stil des Gartens. Denn ein kühles Metall passt genauso wenig zu einem Barockgarten wie ein alpiner Holzbrunnen in einen asiatischen Garten. Folgende Materialien finden Sie bei unseren Gartenbrunnen im Shop:

 

Materialien für Gartenbrunnen

 

 

Ergänzende Dekoration: Wasserspeier und Ausläufe

Jeder Garten ist einzigartig – die Pflanzen und Wege, die Komposition und die Details machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Auch Gartenbrunnen tragen ihren Teil zu Ihrer ganz persönlichen Wohlfühloase bei. Passend zum jeweiligen Stil werden sie durch charmante Ergänzungen weiter aufgewertet, zum Beispiel durch Einsätze mit Wasserspeiern oder besonderen Ausläufen. Von romantischen Figuren, über Tierskulpturen und mystische Fabelwesen bis hin zu Buddhafiguren als Wasserspiel für den asiatisch anmutenden Garten. Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Wasserspeiern aus den verschiedensten Materialien, mit denen Sie Ihren Gartenbrunnen oder Teich weiter individualisieren und verschönern können.

Pumpen für den Gartenbrunnen

Einen Gartenbrunnen macht vor allem das Sprudeln des Wassers aus. Damit dieser Kreislauf in Gang kommt und in stetiger Bewegung bleibt, wird das System von einer Wasserpumpe betrieben. Für Gartenbrunnen, die als reine Zierbrunnen dienen, reicht dafür häufig eine kleinere hydraulische Pumpanlage (Umlaufpumpe), die dafür sorgt, dass das Wasser zirkuliert und mit einem bestimmten Druck aus dem Zulauf, zum Beispiel einem Wasserspeier, kommt. Die Pumpe wird über den Hausstromanschluss versorgt.

Mittlerweile gibt es jedoch auch Varianten, die mithilfe von Solarenergie betreben werden. Gartenbesitzer müssen sich so keine Gedanken um den Stromanschluss machen und können einen Gartenbrunnen mit Wasserspiel an einem beliebigen Ort installieren. Wer seinen Gartenbrunnen mit Wasser aus tieferliegenden Quellen, zum Beispiel einer Zisterne, versorgen will, benötigt dafür speziellere Pumpentechnik. Diese haben mehr Leistung und eignen sich auch für größere Brunnen, zum Beispiel Spring- oder Kaskadenbrunnen.

Wasserzufuhr

Pflege und Schutz von Gartenbrunnen

Ein Gartenbrunnen ist eine wohlüberlegte und gut geplante Anschaffung, an der Sie lange Freude haben wollen. Dafür ist eine regelmäßige und richtige Pflege notwendig. Diese hängt in erster Linie vom Material ab, aus dem der Gartenbrunnen gefertigt ist. Natursteine benötigen andere Pflege als beispielsweise Metalle oder Holz. Hier erfahren Sie, wie sie welches Material am besten pflegen.
Darüber hinaus muss der Brunnen regelmäßig von Verunreinigungen befreit werden, zum Beispiel von herabgefallenem Laub. Diese können sonst den Filter der Pumpe zusetzen und diese so in ihrer Leistung beeinträchtigen.

Brunnen richtig und sicher winterfest machen

Hat er einmal seinen richtigen Standort gefunden, ist der Gartenbrunnen ein fester Bestandteil des heimischen Gartenparadieses. So installiert, lässt er sich in der kalten Jahreszeit in der Regel nicht demontieren. Damit er im kommenden Frühjahr wieder aus dem Winterschlaf erwachen und für sprudelndes Nass im Garten sorgen kann, muss er sich über die Wintermonate gebracht werden. Da sich Wasser ausdehnt, wenn es gefriert, kann im Brunnenbecken belassenes Wasser zu typischen Frostschäden wie Rissen führen, vor allem in Naturstein.

Daher unbedingt den Wasserkreislauf vor dem ersten Frost abstellen und die Pumpe als auch die Schläuche – wenn sie sich ausbauen lassen – in einem frostsicheren Raum lagern. Das restliche Wasser aus dem Brunnenbecken ablassen bzw. herausschöpfen und den Brunnen gründlich reinigen. Um Schäden durch Schnee und gefrierenden Regen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Gartenbrunnen am besten „einpacken“. Das heißt, eine Holzkonstruktion, umspannt mit einer wasserdichten Plane schützt den Brunnen, egal aus welchem Material er besteht. Das ist optisch vielleicht kein echter Hingucker, dafür kann Ihr Brunnen im nächsten Frühjahr wieder in neuem Glanz erstrahlen!

 

Gartenbrunnen-Bildergallerie

 

 

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