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Einen hübsch gestalteten Garten genießen Sie im Sommer am besten auf einer großzügigen Terrasse unter dem perfekten Sonnenschutz. Dieser kann jedoch nicht nur ein idealer Schattenspender sein, sondern auch einen Beitrag zur harmonischen Gartengestaltung leisten. Welche Varianten zum Sonnenschutz gibt es?

Vom klassischen Sonnenschirm bis zum Sonnensegel – ein geeigneter Sonnenschutz vereint neben einem ansprechenden Design auch immer eine gewisse Funktionalität. Für jeden Anspruch, Geschmack und Zweck gilt es aus der Produktfülle das passende Objekt für den eigenen Garten, Balkon oder die Terrasse zu finden. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Kategorien kurz vor.

Der Sonnenschirm

In einem Ständer, der mit Wasser oder Sand gefüllt oder mit Steinplatten beschwert ist, kann dieser Sonnenschutz einfach und an vielen Orten sowohl auf der Terrasse als auch im Garten aufgestellt werden. Einige Modelle lassen sich drehen oder kippen, sodass der Schatten dem Sonnenstand angepasst werden kann. Wählen können Sie zwischen Markt- und Ampelschirmen. Letztere sind besonders praktisch, weil sich ihr Ständer nicht in der Mitte befindet und der Schatten daher voll ausgenutzt werden kann. Jeder Sonnenschirm ist allerdings windanfällig und muss zum Erhalt seiner Langlebigkeit nach drinnen geräumt werden.

Achten Sie beim Kauf eines Sonnenschirms auf:

1. die Größe

Der Standort (Balkon, Terrasse oder Garten ) und das Einsatzgebiet des Sonnenschirms entscheiden natürlich auch über die Größe und Form (rund, rechteckig oder quadratisch) des Schirms. In der Regelt gilt, dass der Schirm so klein wie möglich und so groß wie nötig sein sollte.

2. das Material

Neben den rein optischen Vorlieben spielen auch funktionale Eigenschaften der verschiedenen Materialien eine entscheidende Rolle. Der Schirmsockel und das Gestänge besteht meist aus Aluminium, Holz oder Kunststoff, der Spannstoff hingegen aus Baumwolle, Polyester, Acryl oder Mischgewebe. Achten Sie beim Kauf auf die Stabilität bzw. Qualität des Schirms. Das gilt vor allem beim UV-Schutz der jeweiligen Stoffklasse. Dieser gibt an, um wie viel zeit sich der Eigenschutz Ihrer Haut bei direkter Sonneneinstrahlung erhöht, wenn Sie unter dem Sonnenschirm sitzen. Darauf gilt es vor allem bei Kindern und bei Menschen mit sehr heller, empfindlicher Haut unbedingt zu achten.

3. die Befestigung

Im Boden installierte Ständer und Ständer mit Rollen sind neben einer Befestigung an der Hauswand oder am Balkongeländer die gängigsten Befestigungsmöglichkeiten. Alternativen bieten Bodenhülsen und Standrohre welche in ein Bodenfundament eingelassen werden oder auch platzsparende Mauerkonsolen und Wandbriden.
Achten Sie neben dem Gewicht der Befestigung auch auf die Handhabbarkeit, Flexibilität (Schwenkbarkeit) und vor allem Stabilität (bei Wind und Wetter).

4. die Reinigung

Kann man Stoff bei Bedarf abnehmen und waschen oder reicht es aus, diesen trocken zu bürsten? Diese Frage wird bei allem bei hellen Stoffen relevant oder wenn der Schirm über einen längeren Zeitraum hinweg im Freien steht.


5. das Einsatzgebiet

Schließlich entscheidet auch das spätere Einsatzgebiet über die Wahl eines geeigneten Schirms. Steht dieser mittig über oder in einem Tisch, über einem Sandkasten oder über einer Sonnenliege, dient er als Sonnenschutz auf Balkonen oder Terrassen, soll er tragbar oder feststehend sein? Ampelschirm und Marktschirm haben ihre jeweiligen Vorteile.
Ein Ampelschirm bietet zum Beispiel eine größere nutzbare Schattenfläche, wohingegen der Marktschirm oft leichter zu handhaben und kostengünstiger ist.

Die Markise

Sie bietet im Gegensatz zum Sonnenschirm einen sehr großflächigen Schutz vor der Sonne und benötigt zudem keinen Platz auf der Terrasse, da sie unter einem Dachvorsprung oder an der Hauswand befestigt wird. Sie kann entweder per Kurbel oder elektrisch betrieben werden und ist in verschiedenen Systemen erhältlich (z.B. Gelenkarm-, Hülsen-, Kassettenmarkise). Hochwertige Modelle mit sehr gutem UV-Schutz und Witterungsbeständigkeit sind zum Beispiel beim Fachhändler erhältlich.

Das Sonnensegel

Das über die Terrasse oder über eine Gartenfläche gespannte Segel sorgt für eine Atmosphäre wie im Strandurlaub. Zur Befestigung des Sonnensegels muss dieses an Haken oder Ösen an der Hauswand oder an Stangen montiert sein. Ein Gefälle von 30° ist wichtig, damit Regenwasser optimal ablaufen kann. Bei starkem Wind entstehen ebenso wie bei der Gelenkarmmarkise starke Zugkräfte auf den Stoff sowie die Befestigung. Daher ist es wichtig, diesen Sonnenschutz sehr stabil zu montieren oder ihn im Notfall abzuhängen.

Welcher Sonnenschutz passt zu welchem Gartenstil?

Jeder Sonnenschutz besitzt seinen eigenen Charakter und kann in den meisten Fällen in verschiedenen Designs und Farben ausgesucht werden. Vor allem die Auswahl an Markisenstoffen ist sehr groß. Schlichte Sonnenschirme und Sonnensegel in Weiß passen aufgrund ihrer Neutralität grundsätzlich zu jedem Gartenstil – ob Japanisch, Englisch oder Romantisch. Das Gleiche gilt für unifarbene Markisen. Durch die cleane Optik unterstreichen solche Varianten überdies einen modernen Haus- und Gartenstil sehr gut. Die Farbe des Sonnenschutzes können Sie passend zur Farbe Ihres Hauses, Terrassenbelags oder Ihrer Gartenmöbel aussuchen. Auf diese Weise entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Bekennen Sie Farbe?!

Die Bespannung können Sie in der Regel auswechseln, sodass Sie den Sonnenschirm jederzeit an Ihre Gartengestaltung anpassen können. Haben Sie in einem Sommer zahlreiche Pflanzen in Orange gepflanzt, dann sieht auch ein orangefarbener Stoff sehr gut dazu aus. Auch den Stoff einer Markise können Sie farblich auf das Pflanzenkonzept in Ihrem Garten abstimmen. Allerdings lässt sich die Bespannung nicht so einfach austauschen wie bei einem Sonnenschirm, weshalb Sie sich genau überlegen sollten, ob Sie sich für eine auffällige oder doch lieber für eine neutrale Farbe entscheiden. Sinnvoller kann es daher sein, nicht auf ein Farbkonzept zu setzen, sondern sich für einen bestimmten Stil zu entscheiden. Eine Markise im maritimen Streifendesign eignet sich sehr gut für Garten im Landhausstil wie beispielsweise den Cottage Garten.

Bei der Optik von Sonnenschirmen spielt zudem die Stange eine Rolle, die es aus Kunststoff, Holz oder Metall gibt. Das Material verändert die Optik des Sonnenschutzes und kann daher ebenfalls einen bestimmten Stil unterstreichen. Holz ergänzt einen natürlichen Gartenstil sehr gut, während Metall zu einer modernen Gestaltung optimal passt.

Egal welche Variante an Sonnenschutz es sein soll, die Möglichkeiten sind so vielfältig, sodass jeder den einen finden kann, der perfekt zu Haus und Garten passt.

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© Bilder: HillLander – Fotolia.com (Sonnensegel); rodho – Fotolia.com (Tischsonnenschirm, weiss); lichaoshu – Fotolia.com (Ampelschirm, rot); Iriana Shiyan – Shutterstock.com (Tischsonnenschirm, rot); pierdea – Shutterstock.com (Markise, rot); Schmitz-Werke Online – genutzt unter CC BY-SA 4.0 – Wikipedia.org (Markise, grün)

Über den Autor

Ich bin freischaffende Autorin mit dem Magister Artium (M.A.) in Germanistik und Amerikanistik. Geboren bin ich in Augsburg, derzeit lebe ich im Landkreis Bamberg. Ich habe mehrere Fachgebiete. Meine kreative Ader lebe ich durch die eigene Herstellung von Mode und modischen Accessoires aus.

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