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Er verspricht das Erlebnis dauerhaften Glücks, die Befreiung und Erleuchtung von Körper und Geist, sowie das Erleben höherer Bewusstseinszustände und zeigt Wege zur Erfüllung des Lebens.
Der Buddhismus ist längst nicht mehr nur in den Ländern Asiens verbreitet, wo er die Hauptreligion bildet, sondern findet immer mehr begeisterte Anhänger in Europa und den USA.

Vom Meditieren zur Glückseeligkeit

Der Buddhismus unterscheidet sich in vielerlei Hinsichten von den anderen großen Weltreligionen – Anhänger dieser Religion haben weder den Himmel noch die Erlösung von Sünden zum Ziel, als vielmehr das Erreichen eines neuen Bewusstseinszustandes, die Reifung des “Karma” als auch das “Beschreiten” des Diamantweges. Auch beten Buddhisten zu keiner direkte Gottheit, stattdessen verehren sie den in Nordindien geborenen Gautama Buddha, den Begründer dieser Religion. Jener lernte durch Meditation seinen eigenen Geist zu ergründen und erkannte dabei sein wahres Wesen. Man spricht davon, dass ihn diese Einsicht eine höhere Bewusstseinsebene erreichen ließ, er seine vollen inneren Kräfte durch die Meditation entfalten konnte und er schließlich erleuchtet wurde.

Stilvolle Asien-Figuren für den Garten:

Die Bedeutung der Buddha-Figuren…

Seitdem der Buddhismus auch in den westlichen Ländern der Welt Einzug hält und Menschen zur Religion bringt, verbreiten sich auch seine Symboliken, die durch ihr spirituelles Wesen geprägt sind.
Besonders bekannt, beliebt und für Buddhisten unabdingbar sind die unterschiedlichen Buddhafiguren, die sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrem Wesen und ihrer Bedeutung unterscheiden. Jedem Wochentag wird hierbei eine spezielle Buddha-Figur zugeordnet, die das Wesen des Tages bestimmt.

…während der buddhistischen Woche

Die buddhistische Woche beginnt mit dem Sonntag, dessen zugehörige Buddha-Figur ihn in entspannter Pose darstellt. Er lässt die Arme locker hängen, wobei seine rechte die linke Hand bedeckt. Für den Montag steht eine Figur, die friedliche wirken und heilende Kräfte ausstrahlen soll, um Krankheiten und Schicksalsschläge zu überwinden. Der Dienstag hingegen ist von einem ruhigen und gelassenen Buddha in liegender Position, der die Einstimmung auf den Mittwoch, den bedeutendsten Tag der Woche, einleitet. Diesem wiederum werden zum Morgen und zum Abend verschiedene Buddhas zugeordnet. Frühs eine wartende Figur mit aufrechtem Sitz und einer Almosenschale in der Hand und später ein Buddha in Kombination mit einem Affen und einem Elefanten.
Der wohl bekannteste, ist der Donnerstags-Budha, eine Figur die mit anmutigem Antlitz und geschlossenen Augen meditiert. Zum Freitag gehört wiederum ein stehender Buddha mit vor der Brust gekreuzten Armen und am Samstag wird dieser mit der Figur des Königs Naga kombiniert, der Schutz und Harmonie überbringen soll.

Die Symbolkraft der Hände

Buddha wird in seinen vielen Abbildungen und Skulpturen in drei verschiedenen Körperhaltungen dargestellt: sitzend, stehend beziehungsweise schreitend oder liegend.
Jede Körperhaltung kann mit bestimmte Symboliken der Hände verknüpft werden und bekommt somit eine besondere Bedeutung. Diese Kombination von Körper- und Handhaltung des Buddha trägt den Namen Mudra.

    Der sitzende Buddha

    Die bekannteste Buddhafigur ist der meditierende Buddha, dessen Hände locker in seinem Schoß ruhen. Die übereinander liegenden Handflächen zeigen jeweils nach oben. Der Name dieser Handhaltung ist Dayana mudra.
    Bekannt ist auch der Dharmacakra mudra – Buddha, was “Das Rad der Lehre in Bewegung setzen” bedeutet. Er sitzt im Schneidersitz und hat die Hände bis auf Brusthöhe erhoben. Seine Daumen und Zeigefinger formen kleine Kreise, während die Finger der linken Hand seine rechte Handfläche berühren.
    Im Schneidersitz befindet sich auch der Buddha mit der Bhusmisparsa mudra genannten Körperhaltung. Seine linke Hand liegt in seinem Schoß, während sich seine rechte Hand auf seinem Knie ablegt. Die Finger dieser Hand zeigen zum Boden. Seine Bezeichnung bedeutet “Niederlage des Dämon Mara” und symbolisiert die Unerschütterlichkeit und Kraft des Buddha.
    Die gleiche Körperhaltung findet sich auch beim Buddha Naga Brok wieder, welcher auf einer zusammengerollten Schlange sitzt.

    Der stehende Buddha

    Buddhafiguren werden oftmals in stehender oder schreitender Form dargestellt und besitzen, je nach Bedeutung unterschiedliche Haltungen der Hände.
    Ein Buddha mit erhobenen Händen, deren Handflächen nach vorn weisen wird als Abhaya mudra bezeichnet, was “Die Angst vertreiben” bedeutet und das Gefühl von Schutzverheißung und Furchtlosigkeit übermitteln soll.
    Ähnlich wie bei den sitzenden Buddhafiguren, gibt es auch einen stehenden Buddha mit einer oder zwei erhobenen Händen. Seine Daumen und Zeigefinger berühren sich in bekannter Weise. Dies stellt die “Geste der Unterweisung”, des Lehrens und Erklärens, dar und nennt sich Vitarka mudra.
    Schließlich existiert noch die Figur des Buddhas mit gerade nach unten hängenden Armen, dessen Finger ausgestreckt zum Boden zeigen. Seine Handflächen sind nach vorn gerichtet und symbolisieren die “Geste der Wunschgewährung”, auch Varada mudra genannt. Er steht für Barmherzigkeit und Freizügigkeit.

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Bilder: Titelbild © powerstock – Fotolia.com

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Über den Autor

Louisa entdeckt auf ihren Reisen immer wieder neue Inspirationen, interessante Motive und kulturelle Schätze. Nicht nur die Fotographie, auch das Verfassen von Kurzprosa und Reportagen, sowie das Erlernen von Fremdsprachen haben es der angehenden Studentin aus Thüringen angetan.

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