Markise kaufen - Seiten-, Klemmmarkise & Co. für Balkon & Garten

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Flexibler Sonnenschutz auf Balkon und Terrasse, am Fenster oder im Wintergarten – den bietet eine Markise. Bei den ersten Strahlen der Frühlingssonne bleibt sie drinnen, gegen die heiße Mittagssonne bietet sie voll ausgefahren kühlenden Schatten. Ob eine Markise zu Ihnen passt, welches Modell am praktischsten ist und wo Sie eine Markise online kaufen können, lesen Sie hier.

DEFINITION EINER MARKISE

Was ist eine Markise?

Eine Markise schützt Ihren Balkon oder Ihre Terrasse vor Sonne, neugierigen Blicken und leichtem Regen. Anders als ein Sonnenschirm oder Sonnensegel wird sie dauerhaft auf einem Gestell installiert; einige Modelle lassen sich per Hand oder elektrisch ein- und ausrollen, ähnlich wie eine Jalousie. Vom festen Terrassendach unterscheidet die Sonnenmarkise das Material: Ein Sonnenstore (so nennt man die Markise in der Schweiz) besteht aus mehr oder weniger wasserfestem Stoff, der dezent einfarbig oder bunt gemustert sein kann – ganz nach Ihrem Geschmack. Ihren Namen hat die Markise übrigens vom französischen Adelstitel der Markgräfin („Marquise“), wobei niemand mehr weiß, welche Dame so ein Sonnenrollo erfand oder benutzte. Fest steht, dass Markisen als Sonnen- und Wetterschutz schon seit der Antike bekannt sind. Mit dieser Art von Sonnenschutz holen Sie sich also ein Stück Tradition ins Haus.

 

ARTEN VON MARKISEN

Welche Arten von Markisen gibt es?

In der Antike kannte man einfache Sonnenschutzdächer aus Holz und Leinen. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich daraus die heutige Markise: eine Außenüberdachung von Fenstern oder Türen, um den Bereich davor vor Regen und Sonne zu schützen. Während alle Markisenarten grundsätzlich aus Stoff oder Kunststoff bestehen, der über ein festes Gestell ausgespannt wird, gibt es in der Art der Aufspannung deutliche Unterschiede. Die einfachste Art der Sonnenmarkise ist die sogenannte Festmarkise, die dauerhaft aufgespannt ist und in ihrer Form unverändert bleibt. Etwas flexibler sind Faltmarkisen, die – wie der Name andeutet – bei Bedarf über diverse Mechanismen zusammengefaltet werden können. Relativ modern schließlich ist die Konstruktion der Rollmarkise, die das Markisentuch über einen Rollmechanismus variabel ein- und ausrollen kann; mit einer Handkurbel, elektrisch auf Knopfdruck oder gar ferngesteuert über das Smartphone oder die Hauselektronik. Aus diesen drei Grundformen der Markise sind zahlreiche verschiedene Modelle entstanden, zwischen denen Sie sich beim Kauf einer Markise entscheiden müssen.

 

Korbmarkise in Rot

Korbmarkisen vermitteln fanzösischen Charme im eigenen Garten.

 

Korbmarkise

Eine der einfachsten festen Markisenkonstruktionen ist die Korbmarkise, die heute vor allem in Frankreich, den Niederlanden und Belgien beliebt ist. In Deutschland sieht man sie im Norden an Privathäusern, ansonsten wird die Korbmarkise hauptsächlich als Überdachung vor Schaufenstern von Geschäften und Cafés verwendet. Die meisten Korbmarkisen-Konstruktionen sehen von der Seite wie ein Dreieck oder ein Tortenstück aus, daneben gibt es auch viele andere abgewandelte Querschnitte. Von vorn bieten Korbmarkisen ebenfalls sehr vielfältige Erscheinungsformen. Die Rundbogen-Form gewährleistet hohe Stabilität, so dass das feste Gestell aus leichtem Holz oder Aluminium auch starken Wind, Regengüsse und sogar Schnee stabil abhalten kann. Eine Korbmarkise kann feststehend oder einklappbar gestaltet sein und ist mit einem wetterfesten Markisenstoff oder einer PVC-Lackfolie bespannt, um Wasser und Schnee dauerhaft abzuhalten. Korbmarkisen setzen an Ihrem Fenster oder Balkon einen besonderen Blickfang, weil sie normalerweise von Geschäften bekannt sind und die entsprechenden Assoziationen hervorrufen. Der Nachteil einer Rundbogenmarkise ist die aufwendige Bespannung des Gestells, die von einem Fachmann übernommen werden muss und recht zeitintensiv ist.

 

 

Fallarmmarkise

Die Fallarmmarkise ist eine vergleichsweise einfache Form der Rollmarkise. Sie spendet gleichzeitig Schatten und Sichtschutz für größere Fensterflächen, lässt aber trotzdem genug Licht in den Raum, weil die verwendeten Markisenstoffe zwar blickdicht, aber lichtdurchlässig sind. Bei der Fallarmmarkise wird das Markisentuch auf eine Tuchwelle gerollt. Der Bereich, der ausgerollt werden soll, fällt sozusagen an zwei (wahlweise auch mehr) Armen nach unten, die am Ende des Ausfallprofils befestigt sind. Die Zugkraft zum Ausrollen entsteht durch Druckfedern, die im Inneren der Fallarme oder außen anmontiert sind und den Stoff immer straff gespannt halten. Klassische Fallarmmarkisen werden mittels einer Kurbel und eines Getriebes in der Tuchwelle manuell ein- und ausgeklappt. Sie können aber auch einen Rohrmotor in die Tuchwelle einbauen und die Markise elektrisch auf- und zuklappen lassen. Je nachdem, wie lang die Fallarme sind und wie hoch sie angebracht werden, kann eine Fallarmmarkise zwischen 90° und 140° nach unten ausgeschwenkt werden. Wird der Schwenkbereich noch größer, können die ausgefalteten Fallarme den Stoff eventuell nicht mehr zurück nach oben ziehen und die Nähte des Markisentuchs könnten überlastet werden.

 

Gelenkarmmarkise bzw. Gelenkmarkise

Wenn sie von einer Markise sprechen, haben die meisten Menschen das Bild einer offenen Gelenkarmmarkise vor Augen. Kein Wunder: Die Gelenkmarkise ist sowohl in Privathäusern als auch an Geschäften und Restaurants am weitesten verbreitet. Dieser Markisen-Klassiker hat zwei (manchmal auch mehr) Gelenkarme, die das Tuch der Markise von der Tuchrolle wegdrücken. Der Stoff kann auf dieses Weise waagerecht nach vorn ausgerollt werden, üblicherweise wird er jedoch leicht geneigt geführt, damit Regenwasser abfließen kann und sich keine Verschmutzungen ansammeln. Je nach gewünschtem Sonnenschutz sind auch stärkere Neigungen möglich. Wird die Markise nicht gebraucht, verschwindet sie mitsamt den Gelenkarmen dezent in der Fassade, was sie zum optimalen Sonnenschutz für kleine Balkone und schmale Terrassen macht. Die Gelenkarme dieser Terrassenmarkise sind in der Regel aus Aluminium und enthalten Federn, die das ausgefahrene Markisentuch straff gespannt halten. Wird die Gelenkarmmarkise wieder eingefahren, braucht es einen erhöhten Krafteinsatz, weil dem Druck der Federn entgegengewirkt werden muss. Deshalb werden diese Markisen, wenn sie große Abmessungen haben, oft mit einem Motor angeboten. Ihre Konstruktion schränkt die maximale Abmessung der Gelenkarmmarkise ein: Sie kann höchstens auf 4 m ausgefahren werden. Mit speziellen Konstruktionen sind auch 6,50 m möglich. Soll die Gelenkmarkise breiter als 7 oder 8 m sein, müssen mehrere Markisen verbunden werden. LED-Streifen oder integrierte Heizstrahler machen wetterfeste Gelenkarmmarkisen bis weit in den Herbst hinein nutzbar.

Achtung: Nicht jede Gelenkarmmarkise hält stärkerem Wind oder Regen stand! Einige Modelle müssen dann eingefahren werden, damit sie keinen Schaden nehmen.

 

Markise auf der Terrasse

Die Gelenkarmmarkise ist nicht nur im privaten, sondern auch im geschäftlichen Bereich sehr beliebt auf Terrassen. Jerome.Romme – Shutterstock.com

 

Kassettenmarkise (Kassettenmarkise & Hülsenmarkise)

Im Gegensatz zum Klassiker, der offenen Gelenkmarkise, bei der die Tuchrolle und die eingeklappten Gelenkarme in der Regel frei liegen, sind bei der geschlossenen oder auch Kassettenmarkise sowohl die Tuchwelle als auch die Gelenkarme in einem Kasten bzw. einer Kassette vor Wind und Wetter geschützt. Als Sonnenmarkise ist sie dann kaum noch erkennbar und somit sehr dezent in ihrer Außenwirkung. Ein Kompromiss aus beiden Typen ist die Halbkassettenmarkise oder Hülsenmarkise, bei der die Tuchwelle durch eine Aluminiumkassette von oben und von vorn geschützt wird, unter der die Gelenkarme aber frei bleiben. Wie offene Gelenkarmmarkisen können auch Vollkassettenmarkisen wahlweise mit Handkurbel oder einem Elektromotor aus- und eingefahren werden. Weitere Optionen sind integrierte Sonnen- und/oder Windwächter sowie Erschütterungssensoren, die das Einfahren der Kassettenmarkise vollautomatisch veranlassen und sie so optimal vor Beschädigungen schützen. Eine Kassettenmarkise ist eine Anschaffung für Jahrzehnte.

 

Seitenmarkise bzw. Horizontalmarkise

Sie wollen sich nicht von oben vor der Sonne schützen, sondern vor Wind oder neugierigen Blicken von der Seite? Besonders auf nebeneinanderliegenden Balkons in Mehrfamilienhäusern sind Seitenmarkisen zur optischen Trennung beliebt. Ähnlich wie ein hochkant befestigtes Rollo wird die Seitenmarkise bei Bedarf seitlich aus ihrer Kassette ausgezogen und in eine Halterung eingehakt – fertig ist ein ausziehbarer Sichtschutz. Diese Rollmarkise verfügt über einen Selbsteinzugsmechanismus, der die Tuchrolle fest gespannt hält. Eine Seitenmarkise können Sie an einer Wand befestigen, aber auch mit Hilfe eines eigenen Tragegerüsts freistehend auf der Terrasse oder im Garten nutzen. Als ausziehbarer Sichtschutz eignet sich die Seitenmarkise genauso wie zum Schutz vor Wind und vor der schräg stehenden Sonneneinstrahlung am Vormittag oder Spätnachmittag. Sie haben ein gläsernes Dachfenster oder – noch raffinierter – schräg eingebaute Fensterflächen? Auch hier können fest installierte Seitenmarkisen, die über ein Schienensystem laufen, als Fenstermarkisen einfachen Sonnenschutz bieten. Wetterfeste Markisenstoffe erlauben eine außenliegende Befestigung, was vor allem bei großen Terrassenfenstern im Sommer für deutlich bessere Kühlung sorgt. Elektronisch ausziehbare Seitenmarkisen sind auch eine elegante Variante, um bei Heimkino-Vorführungen auf Knopfdruck den Raum zu verdunkeln.

 

 

Klemmmarkise

Klemmmarkisen zum Sonnenschutz an Fenstern und kleineren innenliegenden Balkons findet man häufig an den Fassaden von Mietshäusern. In der Regel werden solche Fenstermarkisen als Fallarmmarkisen konstruiert: Sie sind fest an der Gebäudewand installiert, indem man ihre Spannstangen entweder in die Öffnung eines Fensters oder der Balkontür klemmt. Zwischen diesen Spannstangen befindet sich ein Rohr, an dem das untere Ende des Markisentuchs befestigt ist. Um die Markise auszufahren, wird eine Kurbelstange betätigt – meistens manuell per Hand, es gibt aber auch elektrische Modelle. Die Kurbel treibt entweder ein Schneckengetriebe an der Tuchwelle an, oder die Klemmmarkise läuft über einen innenliegenden Kettenantrieb. Der Vorteil von Klemmmarkisen: Sie sind relativ preiswert im Einbau, lassen sich ohne Bohren befestigen und können bei Bedarf wieder abgebaut werden, ohne dass Schäden am Mauerwerk zurückbleiben. Der (kleine) Nachteil: Wegen ihrer leichten, flexiblen Konstruktion sind Klemmmarkisen oder Balkonmarkisen nicht allzu windfest.

 

Senkrechtmarkise bzw. Vertikalmarkise

Die Senkrechtmarkise nennt man auch Fallmarkise. Hier wird der Markisenstoff an Führungsseilen oder Führungsstangen senkrecht nach unten abgerollt. Die nötige Zugkraft entsteht nicht durch manuelles Kurbeln oder einen Elektroantrieb, sondern allein durch das Gewicht des Ausfallprofils am unteren Ende des Tuchs. Um die Senkrechtmarkise auszurollen, müssen Sie zwar trotzdem kurbeln, aber es ist kein eingebauter Zugmechanismus nötig. Fallmarkisen eignen sich gut als Sonnenschutz. Baut man sie direkt im Fensterrahmen oder in der Laibung des Mauerwerks ein, fungieren sie auch als Insektenschutz, weil sie die Fensteröffnung dann passgenau abdecken. Senkrechtmarkisen, auch Außenrollos genannt, lassen sich nach Maß anfertigen und eignen sich auch für ungewöhnlich hohe und/oder breite Fenster. Auf Balkons können mehrere Vertikalmarkisen bzw. Senkrechtmarkisen nebeneinander angebracht und in verschiedener Höhe ausgerollt werden – das erzeugt optisch schöne Effekte und sorgt für passgenauen Sonnenschutz genau dort, wo Sie ihn brauchen.

 

Semitransparente Senkrechtmarkise

Eine semitransparente Senkrechtmarkise wirkt gegen seitliche Sonneneinstrahlung ohne massiv zu wirken.

 

Seilspannmarkise

Die Bezeichnung Seilspannmarkise ist ein wenig irreführend. Bei dieser Konstruktion handelt es sich nämlich eigentlich um ein Sonnensegel. Dieses wird jedoch nicht wie gewohnt an den Eckpunkten aufgespannt, sondern die Längsseiten des Stoffes hängen an zwei parallel gespannten Edelstahlseilen. Je nach Beschattungswunsch wird der Stoff dann flexibel hin und hergeschoben und kann mit Laufhaken an jeder Stelle fixiert werden. Die Seilspannmarkise kann horizontal gespannt werden, zum Beispiel unter einem Terrassendach, einer Pergola oder einem Wintergartendach, oder auch schräg hängen – dann dient sie optional auch als Regenschutz. Dreht man die Laufhaken aus dem Führungsseil aus, lässt sich die Seilspannmarkise schnell und einfach abnehmen. Das ist wichtig, weil das Tuch der Seilspannmarkise nicht straff gespannt ist – bei stärkerem Wind würden die Nähte schnell reißen.

 

 

Standmarkise

Keine Lust auf eine aufwendige und teure Markisenkonstruktion? Keine Möglichkeit, eine Markise fest zu installieren? Absolute örtliche Flexibilität bietet die Standmarkise, die quasi ein Sonnenschirm mit zwei Standfüßen oder auch ein Sonnensegel mit Gestell ist. Völlig unabhängig von Gebäuden oder Wänden können Sie eine Standmarkise flexibel überall dort platzieren, wo Sie gerade Schatten brauchen. Das macht die Standmarkise besonders geeignet für den Garten und die Freizeit. Es gibt verschiedene Dachformen, denen allen gemeinsam ist, dass der Markisenstoff nicht aufgerollt, sondern nur zusammengeschoben oder ganz abgenommen wird, wenn kein Sonnen- oder Regenschutz mehr gewünscht ist. Größere freistehende Standmarkisen können auch fest am Boden verankert werden und bieten dann mehr Witterungsschutz, vor allem, wenn sie mit seitlichen Verblendungen nachgerüstet werden. Ein Hybrid aus Standmarkise und Vollkassettenmarkise ist die Doppelmarkise, die das Beste beider Konstruktionen verbindet.

 

Doppelmarkise

Mit einer Doppelmarkise schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Diese Markise beschattet eine extragroße Fläche und braucht dafür nicht einmal eine feste Wandkonstruktion – ist also eine Markise ohne Bohren. Die Doppelmarkise ist eine Unterform der Standmarkise, denn wie diese hängt sie an einem freistehenden Gerüst mit zwei Standfüßen. Zwischen diesen Standfüßen hängen frei schwebend zwei Kassetten, aus denen nach beiden Seiten das Tuch zweier Markisen ausgerollt wird – entweder symmetrisch oder unabhängig voneinander. Sie bilden so ein ein- oder zweiseitiges Schutzdach, unter dem Sie geschützt vor Sonne und Regen Ihre Freizeit genießen können. Weil man mit Doppelmarkisen sehr große Flächen abdecken kann, kommen sie häufig in den Außenbereichen von Cafés und Restaurants zum Einsatz. Kleiner Nachteil: Sie benötigen für die Installation einer Doppelmarkise zwar keine feste Wand, aber die Standfüße brauchen natürlich auch einen Platz. Bei einigen Modellen müssen sie fest im Boden einbetoniert werden, um der Konstruktion stabilen Halt zu verleihen.

 

Sonnensegel-System für die Terrasse

Die Doppelmarkise kann eine besonders große Fläche beschatten.

 

Unterglasmarkise bzw. Unterdachmarkise

Speziell für den Sonnenschutz im Wintergarten wurde die Unterglasmarkise oder Unterdachmarkise entwickelt. Die Herausforderung im Wintergarten sind die großen Glasflächen, die sich im Sommer schnell aufheizen und das Klima im Innern unerträglich machen – für Mensch und Pflanzen. Eine elegante Abhilfe schaffen Unterglasmarkisen, die auch auf sehr großen und breiten Flächen zum Einsatz kommen können. Per Knopfdruck lassen sich bis zu 10 m breite Doppelmarkisen, die auf Führungsschienen aus Aluminium laufen, geräuschlos aus- und einfahren. Auch die Fernsteuerung über einen Funkempfänger ist möglich. Eine Handbedienung ist nur bei schmaleren Modellen empfehlenswert, ansonsten ist hier zu viel Kraftaufwand nötig. Damit der Markisenstoff durch die spezielle Konstruktion, die sehr nah an einem Glasdach liegt, nicht feucht wird und schimmelt, wird für Unterglasmarkisen meist ein wasserabweisendes beschichtetes Acrylgewebe genutzt. Ist die Markise eingefahren, ruht sie in einer Kassette. So elegant die Unterdachmarkise aussieht, so einfach ist ihr Einbau; die Führungsschienen werden mit Klemmhaltern unter das Dach geschraubt und in den Kassettenkasten eingesteckt, der wiederum an einer Wand oder an der Decke befestigt wird.

Tipp: Möglich ist auch eine senkrechte Befestigung der Unterglasmarkise an einer breiten Fensterfront oder ganz ohne Glas als ausziehbarer Sichtschutz in Form einer Seitenmarkise.

 

Aufdachmarkise

Im Gegensatz zu einer Unterdachmarkise wird die Aufdachmarkise über einem Glasdach installiert. Besonders für die Wintergartenbeschattung ist diese Methode sehr sinnvoll, da sie die Sonnenstrahlen draußen hält und so vor allem im Sommer das übermäßige Aufheizen des Raumes durch Stauhitze vermeidet. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Tuch der Aufdachmarkise besser zu erreichen ist, um es von Verunreinigungen zu befreien. Über dem Glasdach kann sich auch viel weniger Feuchtigkeit ansammeln, so dass der Markisenstoff nicht zum Schimmeln neigt. Ebenfalls fällt das lästige Problem der Insekten mit, die sich bei Unterdachmarkisen häufig in dem schmalen Zwischenraum zwischen dem Tuch und dem Glasdach sammeln und dann mit eingerollt werden. Zwar sind Aufdachmarkisen etwas teurer in der Anschaffung als Unterdachmarkisen, weil ihr Stoff wetterfester und auch windfester sein muss. Aber diese Investition wird durch das deutlich bessere Klima im Inneren des Wintergartens oder unter dem Terrassendach allemal aufgewogen.

 

Faltmarkise

Sehr edel wirkt eine Faltmarkise, die man im Fachhandel auch als Baldachinmarkise oder Pergolamarkise kennt. Bei dieser Terrassenmarkise läuft das Markisentuch in einer oder mehreren Bahnen nebeneinander über Führungsschienen, die über ein Feder-Spannsystem verfügen. Der Markisenstoff wird bei der Faltmarkise jedoch nicht von einer Tuchrolle abgerollt und straff ausgespannt, sondern hängt locker in Wellen herunter – wie ein Wolkenhimmel – und wird wieder aufgefaltet, wenn man ihn nicht benötigt. Auch große Terrassenflächen lassen sich so stilvoll und effektiv beschatten. Da die Baldachinmarkise an einer Pfostenkonstruktion mit vier Beinen und mehreren Querträgern installiert wird, ist sie einerseits sehr windstabil und andererseits unabhängig von Gebäudewänden. Optimal für den Garten, eine Dachterrasse oder die Poolbeschattung! Der kleine Nachteil: Da die Faltmarkise keine Kassette hat, kann der Stoff schnell verschmutzen oder ausbleichen und muss konsequent vor Regen geschützt und abgenommen werden, wenn man ihn über längere Zeit nutzen will.

 

 

Markisolette

Optisch ansprechend und elegant, gilt die Markisolette oft als schönste der Markisen, ist gleichzeitig aber auch eine der teuersten Varianten. Man findet diese Fassadenmarkise an vielen öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Bürohäusern, weil sie durch ihre Kombination aus Senkrechtmarkise und Fallarmmarkise optimalen Sonnenschutz bietet: Sie spendet gleichzeitig Schatten und erlaubt dabei weiterhin den Blick ins Freie. Dafür wird das Markisentuch bei der Markisolette zuerst senkrecht nach unten geführt und dann im unteren Bereich über zwei Fallarme nach vorn geführt. Dadurch gelangt genügend Luft unter die gesamte Markise, um ein unschönes Aufheizen zu verhindern – es entsteht gleichzeitig Schatten und Kühlung. Wo genau die Ausladung beginnen soll, kann variabel verstellt werden. Wahlweise kann die Front der Markisolette noch mit einem formschönen Volant verkleidet werden.

 

Markise mit Volant

Offene Gelenkarmmarkisen werden meist mit einer Markisenschürze abgeschlossen, dem sogenannten Volant. Der Zweck dieses dekorativen Stoffstücks: Es soll den Gelenkarm verstecken, der sonst von vorn zu sehen wäre. Zwar kann der Volant grundsätzlich jede Form und Verzierung haben, die der Markisenbesitzer wünscht; eingebürgert hat sich jedoch die Wellenform. Geschäfte und Restaurants nutzen oft eine gerade Markisenschürze und bedrucken sie mit dem Namen der Einrichtung. Eine Markise mit Volant hat aber auch einen praktischen Nutzen: Steht die Sonne niedrig und strahlt von vorn unter die Markise, spendet er zusätzlichen Schatten. Komplett geschlossene Kassettenmarkisen haben meist keinen Volant, denn er kann nicht mit eingezogen werden und würde dann dauerhaft außen hängen und schnell verschleißen. In der Regel ist die Markisenschürze separat abnehmbar und wird getrennt von der Markise aufbewahrt, wenn diese nach dem Sommer eingerollt wird.

 

Markise mit Volant

Markisen mit Volant wirken im Garten romantisch und verspielt.

 

Markise mit Elektromotor oder Fernsteuerung

Das Aus- oder Einrollen einer Markise kann, je größer der Ausfall nach vorn wird, mit der Hand sehr mühsam werden oder einfach sehr lange dauern. Moderne Markisen werden daher oft mit einem Elektromotor versehen, der das Auf- und Abrollen der Tuchwelle übernimmt. Um auf Nummer Sicher zu gehen, achten Sie darauf, dass trotzdem eine Bedienung per Nothandkurbel möglich ist; wenn bei einem Gewitter der Strom ausfällt, muss nicht auch noch die Markise zerstört werden. Keine Sorge: Der Markisenmotor wird bei der Montage in die Tuchwelle hineingeschoben und ist von außen nicht sichtbar. Er kann somit auch nicht durch Regen und Schmutz beschädigt werden. Kleiner Tipp: Fast jede Markise mit einer Tuchwelle lässt sich auch im Nachhinein mit einem Elektromotor ausrüsten. Und fast jeder Markisenmotor lässt sich wiederum im Nachhinein mit einem Funkempfänger, einem Wind- oder Sonnensensor aufrüsten.

 

Markise ohne Bohren

Charakteristisch für eine Sonnenmarkise ist im Allgemeinen, dass sie fest an einer Gebäudewand angebaut werden muss. Dadurch bekommt dieses Sonnenschutzsystem Stabilität und dauerhaften Halt, ist andererseits aber auch aufwendiger einzubauen und teurer. Das gilt allerdings nicht für jede Markisenart! Günstige Klemmmarkisen zum Beispiel müssen nur in den Fensterrahmen oder den Türsturz der Balkontür eingeklemmt werden; hier ist keine Bohrmaschine nötig und die Wand des Gebäudes wird nicht beschädigt. Das macht Klemmmarkisen optimal für Mietwohnungen oder Häuser mit schwierigem Wandmaterial wie Ziegel oder Ytong. Andere Markisen ohne Bohren sind natürlich freistehende Standmarkisen, die an einem eigenen Gerüst befestigt sind und völlig ohne eine sie tragende Wand auskommen. Auch eine Seilspannmarkise kann prinzipiell eingebaut werden, ohne dass man dafür ein Loch bohren muss.

 

ANWENDUNGSBEREICHE FÜR MARKISEN

Wo kann eine Markise angebracht werden?

Klassischerweise dienen Markisen zum Schutz vor der Sonnenstrahlung und sollen Schatten spenden. Daneben werden sie auch genutzt, um Regen und Wind abzuhalten; selbst als fester oder ausziehbarer Sichtschutz eignen sie sich. Da Markisen große Flächen abdecken können und durch ihre feste Konstruktion sehr windstabil sind, kommen sie oft als Terrassenbeschattung zum Einsatz und werden gern in der Gastronomie eingesetzt. Aber auch auf kleineren Balkons, an schmalen Fensterfronten und Glastüren, zur Überdachung von Wintergärten oder freistehend am Pool oder im Garten eignen sich Markisen optimal. Es gibt Markisenkonstruktionen für praktisch jedes Einsatzgebiet und jede Anforderung. Einige Modelle können sogar angebracht werden, ohne dass man dafür zur Bohrmaschine greifen muss oder eine feste Wand benötigt. Durch ihren Rollmechanismus und die Tuchkassette können Markisen auch in der kühlen Jahreszeit lange benutzt werden und müssen nicht wie Sonnensegel abgenommen und über den Winter eingelagert werden.

 

Sonnenmarkise

Der hauptsächliche Einsatzzweck einer Markise ist der Sonnenschutz. Nahezu jede Markise ist daher eine Sonnenmarkise. Ihren Sinn kann die Sonnenmarkise allerdings nur dann erfüllen, wenn sie passend ausgerichtet wird. Prüfen Sie daher bei der Wahl des für Sie passenden Markisentyps die Sonneneinstrahlung an dem Ort, den Sie mit der Markise beschatten wollen. Dringt zu viel UV-Strahlung von den Seiten ein, sind vor allem kleinere Kinder und ältere Menschen nicht ausreichend geschützt. Hier eignen sich Konzepte mit geneigten Markisen oder auch Kombinationen mit Seiten- oder Senkrechtmarkisen. Damit sie ihren Nutzen voll ausspielen kann, sollte eine Sonnenmarkise unbedingt aus dem geeigneten Material bestehen. Der Markisenstoff einer Sonnenmarkise muss hochwertigen UV-Schutz bieten, sodass Sie auch nach längerer Zeit noch gegen die schädliche UVA- und UVB-Strahlung der Sonne geschützt sind. Achten Sie beim Markisenstoff kaufen darauf, dass der Markisenstoff dem strengen UV-Standard 801 entspricht, der hochwertigen UV-Schutz bis LSF 50+ garantiert.

 

 

Fenstermarkise

Sie brauchen den Schatten vor allem im Inneren Ihres Hauses, Ihres Wintergartens oder auch Ihres Wohnwagens? Dann installieren Sie zielgerichtet Fenstermarkisen an jedem einzelnen Fenster, das Sie verdunkeln wollen. Da Sonnenmarkisen außen angebracht werden, sorgen sie nicht nur für Schatten, sondern auch für effektive Kühlung – werfen Sie Ihre stromfressende, umweltschädliche Klimaanlage einfach raus! Fenstermarkisen passen sich elegant in die Fassadengestaltung ein oder setzen Akzente – ganz wie Sie es wünschen oder wie es die baulichen Gegebenheiten erfordern. Sie lassen sich zentimetergenau nach Maß anfertigen, auf Wunsch als Markise ohne Bohren anbringen und sind in hunderten verschiedenen Farben und Designs erhältlich. Vollkassettenmarkisen ersparen Ihnen das Abnehmen des Markisentuchs im Winter und schützen das Material vor Wind- und Wettereinflüssen, sodass Sie an Ihrer Fenstermarkise lange Freude haben. Mit preiswerten und nachrüstbaren Elektromotoren und Sensorautomatik ist das Bedienen einer Fenstermarkise ein Kinderspiel.

 

Wintergarten-Beschattung mit Markise

Sehr beliebt zur Verschattung und Kühlung sind Markisen im Wintergarten. In diesen gläsernen Anbauten soll die Sonne im Winter für ein angenehmes Klima sorgen und wärmeliebende Pflanzen wachsen lassen. Im Sommer kann es in einem Wintergarten allerdings unerträglich heiß werden, selbst mit einer guten Belüftung ist es dann gleißend hell. Eine Unterdachmarkise zur Wintergartenbeschattung sorgt außerdem für angenehme Blendfreiheit. Eine Aufdachmarkise ist sogar noch effektiver, weil sie die aufgeheizte Luft gar nicht erst ins Innere des Wintergartens hineinlässt, sondern wie eine Fenstermarkise gleich draußen hält. So wird ein angenehm kühles Raumklima im Wintergarten auch an heißen Sommertagen gewährleistet. Aufdach- und Unterdachmarkisen für die Wintergartenbeschattung sollten immer mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet sein, weil sie für eine manuelle Bedienung meist schlecht erreichbar sind. Ein UV-beständiges Material ist für Markisen im Wintergarten unerlässlich, während Regenschutz nicht erforderlich ist.

 

 

Terrassen-Beschattung mit Markise

Der klassische Einsatzort einer Sonnenmarkise sind Terrassen. Als Terrassenmarkise punkten vor allem Fallarmmarkisen und Gelenkmarkisen, die durch ihre Konstruktionsweise auch sehr große Flächen effektiv beschatten und vor Regen schützen können. Wünschen Sie einen besonders eleganten Blickfang, installieren Sie als Terrassenbeschattung eine Baldachinmarkise mit gefalteten Stoffbahnen, die sich wie ein Wolkenhimmel aus Stoff über Ihnen wölbt. Mit einer Kassette oder Halbkassette schützen Sie Ihre Terrassenmarkise vor Schäden durch Wind und Wetter und lassen sie dezent in der Fassade „verschwinden“, wenn sie nicht gebraucht wird. Steht Ihnen keine passende Fassade zur Verfügung, etwa auf einer Dachterrasse oder weil Sie in Ihrer Mietwohnung keine baulichen Veränderungen vornehmen wollen – keine Sorge, auch dann können Sie auf Ihrer Terrasse mit einer Markise für entspannenden Schatten sorgen. Standmarkisen, die an einem eigenen Gestell befestigt und aufgespannt werden, eignen sich für die Terrassenbeschattung ebenso gut wie Seilspannmarkisen, die Sie an einer Pergola-Konstruktion aufhängen.

 

 

Pergolamarkise

Ihre Terrasse hat kein Vordach? Sie haben keine Möglichkeit, eine Sonnenmarkise an der Außenwand Ihres Hauses zu befestigen? Eine Gelenkarmmarkise ist Ihnen zu schwerfällig? Mit einer Pergolamarkise sorgen Sie für leichten, eleganten Sonnenschutz und sind dabei unabhängig von den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Da diese Markise nach vorn mit Standfüßen abgestützt wird, kann sie deutlich mehr Fläche beschatten als eine Gelenkarmmarkise und braucht in der Regel keine Baugenehmigung. Pergolamarkisen können schlicht und einfach aussehen, aber auch mediterran inspiriert aus Holz, elegant geschwungen oder richtig gewagt. Modelle mit Kassettenfach und Führungsschienen werden an der Hauswand befestigt und nach Wunsch ein- und ausgefahren. Achten Sie aber bei der Auswahl der Pergola darauf, dass das Gestell stabil und windfest ist. Soll die Pergolamarkise auf Ihrer Terrasse auch vor Regen schützen, macht es sich bezahlt, wenn sie auch an den Seiten herabgezogen oder insgesamt geneigt werden kann. Faltmarkisen, deren Stoff nicht straff ausgespannt, sondern locker gefaltet wird, eignen sich nicht für den Einsatz bei Regen und Wind.

 

Pergolamarkise im romantischen Stil

Pergolamarkisen gibt es in verschiedenen Stilen – mit Stoff wirken sie romantisch und luftig.

 

Balkonmarkise

Genauso wie Terrassen lassen sich natürlich auch Balkons mit Markisen vor der Sonne und neugierigen Blicken abschirmen. Während für die Verschattung großer Balkons dieselben Grundprinzipien wie für die Terrassenbeschattung gelten, zeigen Sonnenmarkisen auch auf kleinen oder schmalen Balkons ihre vielfältigen Einsatzzwecke und Vorteile. Die entspannteste Variante bietet die Klemmmarkise, die sich in Windeseile und sogar ohne Bohren einbauen lässt. Aber auch der Klassiker, die offene Gelenkarmmarkise, eignet sich ideal für kleinere Balkons, da sie sich bei Nichtbenutzung platzsparend und dezent aufrollen lässt. Je nach der Lage Ihres Balkons können Sie Ihre Balkonmarkise an der Hauswand installieren oder die Decke des darüberliegenden Balkons nutzen. Markisen eignen sich aber auch für außenliegende Balkons; dort kann zum Beispiel eine Seilspannmarkise installiert werden, oder Sie bauen mehrere Vertikalmarkisen nebeneinander und rings um Ihren Balkon ein, um jederzeit flexibel für punktuellen Sicht- und Sonnenschutz zu sorgen.

 

 

Freistehende Markise

Normalerweise wird eine Markise an einer feststehenden Wand verbaut. Diese gibt ihr Halt, sorgt für die Aufhängung des Ausrollmechanismus und bietet bei Kassettenmarkisen gleich noch die Möglichkeit, Tuch und Rollmechanismus wetterfest und optisch dezent zu verstauen. Haben Sie jedoch keine passende Wand zur Verfügung, an der Sie eine Markise befestigen könnten, müssen Sie nicht automatisch auf Sonnen- oder Regenschutz durch eine Markise verzichten. Freistehende Markisen kommen mit einem eigenen Gestell, an dem das Tuch und der Aufrollmechanismus befestigt sind und geführt werden. Verbreitet sind Pergolamarkisen, die an einem Gestell mit vier Standfüßen stehen und wo der Stoff über mehrere Querbalken geführt wird. Doppelmarkisen mit zwei Kassetten ruhen auf nur zwei Standfüßen und spannen ein weites Dach über Ihre Terrasse oder Ihren Garten, ohne dass Sie ein einziges Loch bohren müssen. Das ist Freiheit!

 

An jedem Einzelnen liegt es, ob aus einem Haus ein Zuhause wird.

 

GRÖßEN & MARKISENSTOFFE FÜR MARKISENTÜCHER

Welche Markisenstoffe für Markisentücher gibt es?

Markisen sind Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt. Auch wenn sie nachts oder bei schlechtem Wetter eingefahren werden und geschützt in ihrer Kassette liegen, stellt der Sonnenschutz doch hohe Anforderungen an das Material einer Markise. Das gilt vor allem für Aufdachmarkisen und Terrassenmarkisen, auf denen sich unweigerlich Schmutz sammelt, der das Tuch strapaziert und beschädigt. Die meisten Sonnenmarkisen werden daher heutzutage aus hochwertigen Kunststoffen gefertigt, die gleichzeitig UV-beständig und lichtecht, wetterfest und resistent gegen Stockflecken und Schimmel sind. Ob der Markisenstoff wasserdurchlässig oder wasserdicht sein soll, entscheidet sich nach ihrem Einsatzort. Eine senkrecht hängende Fallarmmarkise verlangt ein anderes Material als eine Baldachinmarkise oder eine Seilspannmarkise. Alle Markisentücher sollten hin und wieder gereinigt und gepflegt werden, um ihnen ein langes Leben zu sichern. Dafür genügt das Abwischen und vorsichtiges Abbürsten der Markise mit einer Seifenlösung oder einem Spezialreiniger. Hochdruckreiniger können den Stoff der Markise beschädigen, genauso wie chemische Reinigungsmittel mit Bleiche oder Chlor. Achten Sie immer auf die Pflegeanleitung, die Sie zusammen mit Ihrem Markisenstoff kaufen.

 

Unterschiedliche Stoffe für Markisentücher

Markisentücher müssen viel leisten. Durch speziell entwickelte Materialien sind Sonnenmarkisen in den vergangenen Jahren enorm leistungsfähig geworden; sie können sowohl zuverlässig die unter ihnen Sitzenden vor Sonne und Regen schützen als auch selbst für lange Zeit formstabil und farbecht bleiben. Die besonderen Herausforderungen, die an eine Markise gestellt werden, resultieren aus zwei Faktoren: Einerseits ist der Markisenstoff über lange Zeit der Sonnenstrahlung, aber auch der Witterung ausgesetzt, auch wenn die Markise zwischendurch eingerollt und in der Kassette verstaut wird. Andererseits wird der Stoff der Markise gerade durch diesen Aus- und Einrollvorgang stärker belastet als zum Beispiel Sonnensegel oder Sonnenschirmbespannungen. Nicht jedes Gewebe ist elastisch und formstabil genug, um diese beständige Belastung hunderte Male ohne Auswirkungen über sich ergehen zu lassen. Je nachdem, wie Sie Ihre Markise nutzen wollen und welche Markisenart Sie wählen, empfehlen sich also unterschiedliche Materialien.

 

Farbenfrohe Sonnenschutz-Markise für den Balkon

Markisen für den Balkon gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen – sowohl in Bezug auf Materal, als auch auf Farbe.

 

Markisen aus Acryl

Die meisten Markisentücher, die für den Privatgebrauch angeboten werden, sind heute aus Acryl bzw. Polyacryl hergestellt. Acrylstoffe überzeugen vor allem durch ihre schöne Optik – die feinen Kunststofffäden werden direkt auf den Spinndüsen eingefärbt und wirken dadurch wie echter Baumwollstoff gewebt. Die Vielfalt der Farben und Muster, in denen Acrylstoffe angeboten werden, ist schier endlos – wobei sich einfarbige und gestreifte Sonnenmarkisen der größten Beliebtheit erfreuen. Markisen aus Acryl bleiben über viele Jahre hinweg zuverlässig farbecht und sind dabei sowohl licht- als auch luftdurchlässig, erzeugen also ein sehr angenehmes Raumklima und eignen sich für sehr viele Einsatzzwecke. Je nach der Webart und der Imprägnierung können Markisen aus Acrylstoff enorm hohen Sonnenschutz bieten. Achten Sie auf den UV-Schutzstandard 801, wenn Sie Ihre Markise als zuverlässigen Sonnenschutz verwenden wollen. Mit dem Öko-Tex Standard 100 gehen Sie auf Nummer Sicher, dass keine gesundheitsgefährdenden Chemikalien in Ihrem Markisenstoff enthalten sind.

 

Markisen aus Polyester

Während Acrylstoffe scheinbar die besten Eigenschaften eines Markisenstoffes verbinden und in vielen verschiedenen farbenfrohen Designs angeboten werden, ist die Alternative – nämlich Markisen aus Polyesterstoffen – ebenfalls nicht zu verachten. Früher wurden Polyesterstoffe nachträglich und nur oberflächlich gefärbt oder gar bedruckt, was ihre Eignung als Markisenstoff deutlich herabsetzte. Moderne Polyesterstoffe werden genau wie Acryl bereits beim Spinnen des Garns eingefärbt und sind damit genauso farb- und lichtecht wie die Konkurrenz. Was sie noch besser macht: Polyester ist leichter, elastischer und reißfester als Acrylfasern. In ihrem guten Rücksprungverhalten liegt dann auch der größte Vorteil von Polyestermarkisen: Anders als Acrylmarkisen können sie hundertfach auf- und abgewickelt werden, ohne auszuleiern oder Wickelfalten zu bilden. Zwar sind moderne Polyesterstoffe noch ein wenig teurer als Acryl, bieten aber Top-Qualität, an der man nicht sparen sollte.

 

Markisen aus PVC

Für feste Markisen wie Korbmarkisen oder Markisoletten wird gern Polyvinylchlorid (PVC) verwendet: Dieser Kunststoff ist komplett wasserdicht, schützt infolgedessen auch sehr zuverlässig gegen schädliche UV-Strahlung, ist gleichzeitig hochstabil und extrem wetterfest. PVC vereint also viele gute Eigenschaften, die eine Markise aufweisen sollte. Dass PVC ein Kunststoff und damit Plastik ist, sollte Sie nicht abschrecken: Hochwertiges PVC lässt sich heutzutage umweltfreundlich recyceln und steht damit anderen Markisenstoffen nicht nach. PVC als Markisenstoff hat aber einen wesentlichen Nachteil: Es ist sehr starr und würde unweigerlich brechen, wenn man das Tuch aufrollt oder faltet. Damit scheidet PVC als Material für die Mehrzahl der flexiblen Markisenmodelle aus, die in Privathaushalten normalerweise im Einsatz sind. Allenfalls für feste Markisen, die Sie dauerhaft geöffnet lassen, ist PVC eine sinnvolle, weil auch sehr preiswerte Möglichkeit. Beschichtet man ein Polyestergewebe hingegen zusätzlich mit PVC, gewinnt man ein wetterfestes, lange haltbares Markisentuch.

 

Markise_freistehend-Pool-Sitzgruppe

Hochwertige Markisenstoffe bieten Sonnenschutz, Regenschutz, UV-Schutz und Stabilität. © Borek Gartenmöbel

 

Wasserdichte Markisenstoffe

Wenn Sie für Ihre Terrassenmarkise einen wasserfesten Markisenstoff kaufen, macht das Ihre Terrassenüberdachung deutlich einsatzfähiger, weil man dann auch bei schlechterem Wetter gemütlich darunter sitzen kann. Nicht für alle Markisenarten ist ein wasserfester oder wasserdichter Markisenstoff notwendig; wenn Sie eine Unterglasmarkise oder eine Markisolette nutzen, die Schatten und Sichtschutz spenden soll, müssen Sie natürlich keinen wasserfesten Markisenstoff kaufen. Freistehende oder Gelenkmarkisen sollten aber durchaus wasserdicht sein, und feste Markisen wie Korbmarkisen selbstverständlich auch. Den zuverlässigsten Schutz bietet PVC, aber auch mit PVC beschichteter Polyester hält Regen und Schnee zuverlässig ab. Mit einer hochwertigen Imprägnierung perlen auch Staub und Schmutz von der Markise ab und dringen nicht in das Gewebe ein. Auch Acrylmarkisen werden oft als wasserfest verkauft, auch wenn sie nicht komplett dicht sind. Da Terrassenmarkisen immer geneigt installiert werden (müssen!), läuft Regenwasser ohnehin ab und kann keinen hohen Wasserdruck aufbauen. Allenfalls an den Nahtstellen zwischen den Stoffbahnen kann bei großen Markisen Wasser durchdringen. Deshalb haben sich schweißverklebte Nähte inzwischen fast überall durchgesetzt.

 

Schattenspendende Markisenstoffe

Noch wichtiger als der Regenschutz einer Markise ist ihre Fähigkeit, Schatten zu spenden und gefährliche UV-Strahlung abzuhalten. Vor allem für Gelenkarmmarkisen, Wintergartenmarkisen und Pergolamarkisen ist der Sonnenschutz und damit die UV-Schutzqualität des verwendeten Stoffes entscheidend. Anders als Fenstermarkisen stellen Sonnenmarkisen im Außenbereich die einzige Barriere zwischen der Sonnenstrahlung und der menschlichen Haut dar. Ein hoher, zuverlässiger UV-Schutz ist daher Pflicht. Eine gute Sonnenmarkise sollte mindestens 90 Prozent der UV-Strahlung abschirmen. Das leisten Markisenstoffe in dunklen Farben am besten. Vor allem die gefährliche UVB-Strahlung muss zu 99 Prozent aufgehalten werden, sonst müssen Sie sich zusätzlich mit Sonnencreme oder UV-Schutzkleidung schützen. Neben der reinen UV-Strahlung sollte eine gute Sonnenmarkise aber auch die Wärme der Sonnenstrahlen und das helle Licht abhalten oder mildern. Während Sie den Blendschutz bereits beeinflussen können, indem Sie die passende Markisenart und den passenden Markisenstoff kaufen (je dunkler der Stoff, desto mehr Licht hält er ab), sind nicht alle Markisenstoffe gleichermaßen gut dafür geeignet, Wärme abzuhalten. Hier gilt: Ein locker gewebter, lichtdurchlässiger Stoff lässt mehr Luft und Wind passieren und verhindert so, dass sich Hitze unter der Sonnenmarkise aufstaut. Achten Sie bei der Auswahl des Markisenstoffs auf den Sonnenschutzfaktor FS: Er gibt den Prozentsatz an Hitze an, den das Tuch durchlässt, und sollte so niedrig wie möglich sein.

 

 

Freistehende Markise

Das Material der Markise ist ausschlaggebend für den Grad des Sonnenschutzes. © Borek Gartenmöbel

 

Unterschiedliche Größen für Markisenstoffe

Im Unterschied zu einem Sonnensegel, das auf seine komplette Breite ausgespannt wird, müssen Sie sich bei einer Sonnenmarkise nicht unbedingt exakt festlegen. Je nachdem, wie viel Schatten Sie benötigen, wird das Tuch der Markise einfach weiter ausgerollt oder eben wieder eingezogen: je nach Wunsch und Markisentyp bis zu 5 m und teilweise noch weiter. Das wichtigste Maß, das Sie vor der Auswahl Ihrer Markise kennen müssen, ist die Breite. Die meisten Markisen werden aus Tuchbahnen mit fest konfektionierter Breite gefertigt. Eine „Normalbahn“ misst 1,20 m bis 1,50 m. Soll eine Markise breiter sein, werden mehrere Tuchbahnen in Längsrichtung der Markise nebeneinandergelegt und vernäht oder schweißverklebt. Das beliebte Markisenmuster mit den Längsstreifen verdeutlicht diese Nährichtung; Sie werden keine Markise mit Querstreifen finden. Die Breite Ihrer Markise hängt davon ab, wie breit Ihr Fensterrahmen, Ihr Balkon oder Ihre Terrasse ist. Klemmmarkisen gibt es bis maximal 3 m, Gelenkmarkisen und Standmarkisen können auch deutlich breiter sein: Hier sind bis zu 7 m Breite möglich. Solche Markisen sind im Standardmaß immer breiter als lang, also zum Beispiel 4×3 m oder 5x4m. Vor allem an Balkons können Sie auch mit mehreren schmalen Senkrechtmarkisen nebeneinander schöne Stufeneffekte erzielen. Vertikalmarkisen an Fenstern gibt es in Breiten bis 3 m. Nun geht es an die Länge: Diese hängt einerseits von der Fläche ab, die Sie beschatten wollen. Eine waagerechte Markise muss immer 50 cm tiefer sein als die Fläche, die sie beschatten soll, damit sie bei jedem Sonnenstand effektiv ist. Andererseits müssen Sie die Konstruktionsart Ihrer Markise berücksichtigen, die der maximalen Länge Grenzen setzt. Die meisten Markisen sind zwischen 1,50 m und 4 m lang. Wollen Sie eine Fallarmmarkise einbauen, ist auch noch das Maß der maximalen Ausladung wichtig, also wie weit die Markise nach außen abstehen kann. Das sind normalerweise zwischen 70 cm und bis zu 1,80 m.

 

TOP6-MARKISEN-MARKEN IM ÜBERBLICK

Was sind die beliebtesten Markisen-Marken?

Markisen gibt es wie Sand am Meer – so scheint es, wenn man eine Markise kaufen will. Aber welcher Hersteller bietet welche Markisenarten an, welche Marken versprechen Top-Qualität und wo kann man diese Markisen vor Ort und online kaufen? Auch bei Markisen gibt es ein starkes Preis-Leistungs-Gefälle und sehr unterschiedliche Qualitäten. Produkte aus Fernost erhalten Sie zu sehr niedrigen Preisen, müssen dafür aber häufig mindere Qualität in Kauf nehmen: von geringem Bedienungskomfort durch Verzicht auf einen Elektromotor, der Sie täglich zu schweißtreibenden Kurbel-Aktionen zwingt, bis hin zu billig bedruckten und nicht lichtechten Polyesterstoffen oder schlecht vernähten Stoffbahnen, die sich schnell verziehen und Regenwasser durchlassen. Da Sie eine Sonnenmarkise dauerhaft an Ihrem Fenster oder Balkon installieren und sie über viele Jahre nutzen können, lohnt es sich, dafür einen höheren Preis einzukalkulieren. Die deutlich längere Nutzungsdauer eines hochwertigen Produkts ist den Aufpreis allemal wert. Die folgenden 10 Markisenhersteller können wir Ihnen besonders empfehlen.

 

Gutes Design ist für die Ewigkeit. – Alberto Alessi

 

Markisen von Weinor

Die Firma Weinor aus Köln hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1960 zu einem der führenden Markisenhersteller in Deutschland entwickelt. International bietet Weinor Markisen und andere Beschattungssysteme in über 30 Ländern an: Gelenkarmmarkisen und Kassettenmarkisen für Terrasse und Balkon, Fenstermarkisen und Senkrechtmarkisen bis hin zu aufwendigen Sonnenmarkisen für die Wintergartenbeschattung und Pergolamarkisen gibt es in 140 Designs und Gestellfarben, auf Wunsch mit Elektromotor und LED-Beleuchtung. Weinor Markisen sind ausschließlich im Fachhandel erhältlich. Das Handelsblatt attestierte den Weinor Beratern die beste Kundenberatung in der Kategorie Markisen und Jalousien. Im Showroom in Köln-Ossendorf können Sie auf 1.000 m2 Markisen und Terrassendächer anschauen und anfassen und sich kompetent beraten lassen. Auf der Weinor Website ist der Showroom auch virtuell zu erleben. Seit 2017 werden Markisen von Weinor mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert, das Kunden die Sicherheit gibt, eine hochwertige Top-10-Markise gekauft zu haben.

 

Markisen von Markilux

Markilux bietet Markisen in Design-Qualität seit 1972: vollständig „Made in Germany“ und in jeder erdenklichen Farbe und Größe. Kunden können zwischen 45 verschiedenen Modellen mit vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten wählen; 250 Stoffmuster und sämtliche Farben der RAL-Palette, ergänzt mit optionalen Wärmestrahlern, diversen Beleuchtungsmodulen und smarter Fernsteuerungstechnik ergeben eine Million mögliche Traummarkisen. Der Markilux Fachpartner konfiguriert für Sie eine Markise, die genau auf Ihre Ansprüche und Wünsche zugeschnitten ist. Mehr als 630 Fachpartner in Deutschland und 33 Ländern weltweit stehen für die Beratung und Vermittlung von Markilux-Markisen bereit, daneben gibt es inzwischen sechs Flagship Stores, wo man Markilux Markisen live anschauen kann. Bonus: Im Stoffmuster-Shop von Markilux kann man sich seine Lieblings-Markisentücher bequem zum Auswählen nach Hause bestellen. Kein Wunder, dass Markilux Markisen im Jahr 2020 den German Brand Award und den German Design Award gewonnen haben. Mehrere Markisen von Markilux haben außerdem den begehrten reddot Award für außergewöhnliches Design erhalten.

 

Markisen von Angerer

Qualität „Made in Germany“, aber bitte ohne Schnickschnack und zu günstigen Preisen? Solche Sonnenmarkisen fertigt seit 40 Jahren die Firma Angerer im oberbayrischen Winhöring an. Die preiswerten Klemmmarkisen sowie ausziehbarer Sichtschutz für den Balkon werden komplett in Deutschland hergestellt. Einfach und schnell ist diese Markise ohne Bohren angebracht, die über eine leichtgängige Handkurbel betrieben wird und in vielen farbenfrohen Designs aus hochwertigem, wasserabweisendem Polyacrylgewebe oder aus Polyethylen (PE) mit UV-Schutz erhältlich ist. Das Qualitätsversprechen von Angerer: Sollte mal etwas kaputtgehen oder verschleißen, erhalten Sie sämtliche Ersatzteile für Ihre Markise einzeln. Auch den Markisenstoff, den es in sechs verschiedenen Breiten gibt, können Sie bequem austauschen, wenn Ihnen der Sinn nach einer anderen Farbe steht. Dank der günstigen Preise für die Angerer Klemmmarkisen ist das kein Problem. Angerer Markisen finden Sie im Versandhandel, in Bau- und Gartenmärkten und auch bei Discountern wie Lidl.

 

Markisen von Leiner

Seit beeindruckenden 180 Jahren ist das Unternehmen Leiner am Markt. Die Leiner GmbH produziert hochwertige Markisen am Firmensitz im bayrischen Horgau, in Sachsen-Anhalt und in Schwaben bei Augsburg. In seiner langen Unternehmensgeschichte hat sich Leiner als Marktführer für Beschattungssysteme in der Gastronomie auf Sonnenmarkisen spezialisiert und betreibt unter anderem eine eigene Produktionsstätte zur Pulverbeschichtung seiner Markisenstoffe. Diese werden in 250 Farben und Designs angeboten und sogar in verschiedener Strukturierung – je nach Einsatzgebiet. Das Sortiment der Markisen von Leiner reicht von klassischen Gelenkmarkisen und Vollkassettenmarkisen (auf Wunsch mit LED-Gelenkarmen für ein besonderes Flair am Abend) über günstige Klemmmarkisen für den Balkon und windstabile Senkrechtmarkisen und Fallarmmarkisen für Fensterflächen bis hin zu Markisoletten. Patentierte Pergolasysteme und freistehende, extrem wind- und regenfeste Markisen für private Nutzer und Gastro-Kunden sind die besondere Spezialität von Leiner.

 

 

Markisen von Lewens

Maximaler Schatten zu minimalen Preisen – das ist das Angebot von Lewens Markisen aus Mecklenburg-Vorpommern, die elegantes Design mit solider Qualität und günstigen Preisen verbinden. Was 1998 in der Privatwohnung des Firmengründers Götz A. Lewens in Ludwigslust begann, entwickelte sich schnell zu einem soliden Unternehmen mit 180 Mitarbeitern, die Sonnenmarkisen von der Konstruktion bis zur Montage entwickeln, anfertigen und beim Kunden einbauen. Vollkassettenmarkisen für kleine Balkone oder große Terrassen, mit Extras wie Funkmotor, Windsensor, Heizstrahler und Fernbedienung gehören zum Sortiment von Lewens. Daneben hat Lewens clevere Micro-Markisen für schmalere Fenster oder Balkone entwickelt, damit Sie Ihr Haus oder Ihre Terrasse rundum beschatten können. Die Klemmmarkise Micro 150 ist selbst für den kleinsten Balkon geeignet und als einzige Markise ohne Bohren fix angebracht. Auch hochwertige Beschattungssysteme für Glasdächer und Wintergärten gehören zum Angebot von Lewens, entweder zur Aufglasmontage oder zum nachträglichen Unterglas-Einbau. Markisen von Lewens erhalten Sie im Fachhandel, sowohl stationär als auch online.

 

Markisen von Heim & Haus

Die Firma HEIM & HAUS bietet im Direktvertrieb hochwertige Markisentücher mit UV-Schutz in zahlreichen verschiedenen Konstruktionssystemen an, sodass jede Terrasse und jeder Balkon seine optimale Beschattung erhalten kann. Von klassischen Gelenkarmmarkisen in Halbkassetten- und Vollkassettentechnik über Wintergartenmarkisen auf und unter Glas bis hin zu Pergola-Markisen für größere Flächen kann HEIM & HAUS ein breites Sortiment anbieten, das seit 1971 an eigenen Standorten in Auerbach in der Oberpfalz, im sächsischen Osterfeld und in Voerde am Niederrhein produziert wird. Daneben gibt es Spezialmarkisen für besondere Anforderungen wie etwa Sicht- und Sonnenschutz von den Seiten oder senkrechte Beschattung an Blumen- und Panoramafenstern. Über 1.200 Fachberater stehen zur Verfügung für kompetente Beratungen rund um die Markisensysteme von HEIM & HAUS – wahlweise per Telefon, Videochat oder bei einem persönlichen Gesprächstermin zu Hause beim Kunden. Die Montage der Markise übernimmt ebenfalls ein fachkundiger, qualifizierter Partner. Kein Wunder, dass HEIM & HAUS seit über 40 Jahren die Nummer 1 im Direktvertrieb von Markisen ist.

 

PREISE FÜR EINE MARKISE

Wie viel kann eine Markise kosten?

Markisen sind durch ihre feste Konstruktionsweise, die hochwertigen Materialien und den dauerhaften Einbau an Wand oder Dach eine langfristige Anschaffung, die einen entsprechenden Preis hat. Die Kosten für die Anschaffung einer Markise sind allerdings extrem variabel, abhängig von der Art der gewählten Markise, dem Material und den Ansprüchen, die man an Zusatzausstattung wie Elektromotor, Windsensoren oder eingebaute Heizstrahler hat. In ein hochwertiges Markisensystem von Weinor oder Markilux, das eine große Fläche beschattet und ferngesteuert ein- und ausgefahren werden kann, investieren Sie mehrere tausend Euro. Im mittleren Bereich finden Sie eine solide Gelenkarmmarkise mit Halbkassette im Bereich zwischen etwa 400 und 1.000 Euro oder Senkrechtmarkisen und Fallarmmarkisen für Fensterbeschattungen ab etwa 200 Euro. Am unteren Ende der Preisskala stehen günstige Klemmmarkisen von Angerer, die Sie in Discountern wie Aldi oder Lidl online kaufen können und die teilweise mit unter 50 Euro zu Buche schlagen. So verlockend Schnäppchenangebote auch sein mögen: Hier müssen Sie kleinere Verarbeitungsfehler, fehlende oder ungenaue Montageanleitungen, weniger lichtechte Markisenstoffe und eine kürzere Haltbarkeit der Mechanik einkalkulieren.

 

MARKISE & MARKISENTUCH KAUFEN

Wo kann ich eine Markise & Markisentuch kaufen?

Markisen jeder Art und in jeder Stofffarbe sind heutzutage online im Internet erhältlich – ob auf den gängigen Verkaufsportalen wie Amazon und Ebay, wo sich viele Fachhändler präsentieren, in Baumarkt-Onlineshops von Obi, Bauhaus oder Praktiker und bei Versandhändlern wie Otto. Hier finden Sie Markisen in Standard-Abmessungen und in einem kleinen Farb- und Designspektrum. Spezielle Markisenshops von Fachhändlern, Marken und Direktvertrieben holen Sie mit einer maßgeschneiderten Markisen-Kaufberatung, Markisen-Onlinekonfigurierungen und virtuellen Produktpräsentationen ab, laden Sie zur Produktbesichtigung in einen Showroom in Ihrer Nähe ein – oder Sie vereinbaren einfach einen Termin mit einem Kundenberater, der direkt zu Ihnen nach Hause kommt. Je nach dem Anspruch, den Sie an die Qualität Ihrer Markise stellen und der Zeit, die Sie für die Auswahl investieren wollen, gibt es für jedes Bedürfnis die passende Markise. Viele Marken bieten auch eine nachträgliche Umrüstung oder Reparatur ihrer Markisenstoffe an, etwa wenn Sie eine andere Optik wünschen. Markisentücher ohne Mechanik können Sie in jeder beliebigen Farbe und Qualität auch einzeln als Meterware erwerben, auf Wunsch mit Zuschneideservice. Achten Sie, wenn Sie Stoff für Ihre Markise kaufen, darauf, dass er lichtecht bedruckt oder besser noch gewebt ist und wasser- und schmutzabweisend pulverbeschichtet wurde, um lange Haltbarkeit zu gewährleisten!

 

Markise im Baumarkt (OBI, Bauhaus & Co.) kaufen

Wie alle Produkte rund um Haus und Garten finden Sie natürlich auch verschiedenste Markisen im Sortiment der großen Baumärkte wie Obi, Bauhaus oder Toom. Die Vielfalt der angebotenen Systeme ist hier allerdings begrenzt, genauso wie die Auswahl an Stoffmustern und -farben sowie die angebotenen Maße. Wissen Sie schon genau, was Sie wollen und brauchen Sie eine Standardmarkise in einer klassischen Farbe, dann sind Sie mit einer preiswerten Obi Markise „von der Stange“ aus dem Baumarkt oder Gartenmarkt gut beraten. Wer kein Problem damit hat, seine Markise selbst anzubringen, eventuell den Stoff selbst aufzuziehen und etwas heimwerkliches Geschick besitzt, der kann im Baumarkt Markisen aus einem zufriedenstellenden Sortiment wählen. Sobald es etwas spezieller wird, Sie eine genauere Beratung benötigen, einen Sonderwunsch haben oder die Abmessung Ihres Balkons oder Ihres Fensters nicht den Standardgrößen einer Markise entspricht, sind Sie bei einem Fachhändler besser aufgehoben. Was oft vergessen wird: Ein Fachhändler, der Ihre Markise fachgerecht einbaut, steht Ihnen auch danach noch bei Problemen, Reklamationen oder Reparaturen zur Verfügung.

 

Markise im Discounter (Aldi, Lidl & Co.) kaufen

Sie wollen eine günstige Markise kaufen und legen keinen gesteigerten Wert auf Beratung, Langlebigkeit oder Bedienkomfort? Dann genügt es vielleicht schon, eine preiswerte Markise online aus dem Angebot der gängigen Discounter zu kaufen. Bei Aldi und Lidl sind – meistens nur saisonal – einfache Klemmmarkisen und Gelenkarmmarkisen in den gängigen Standardabmessungen und einer kleinen Farbauswahl erhältlich. Diese Systeme sind preiswert und machen auf Laien oft einen soliden Eindruck. Leider ist trotz CE-Zeichen nicht immer gewährleistet, dass Sie hier ein hochwertiges Produkt erhalten. Vor allem bei der Qualität des Markisentuchs müssen Sie hier oft Abstriche machen; das günstigste Material ist bedrucktes Polyester, das zu dauerhaften Knicken neigt und nicht allzu lange farb- und lichtecht bleibt. Soll Ihre Markise Wind und Regen abhalten oder fest an der Wand verbaut werden, seien Sie bei Billigmarken sehr skeptisch und ziehen Sie zur Überprüfung, ob Ihre Markise korrekt eingebaut ist und funktioniert, eventuell nachträglich einen Fachmann zu Rate.

 

Markise im Online-Shop kaufen

Viele renommierte Markisenhersteller vertreiben ihre Produkte online über Fachhändler. Auf der Firmenwebsite können Sie sich das Sortiment in Ruhe anschauen und alle Produktspezifikationen in Ruhe lesen. Imagefilme, Aufbauanleitungen und FAQs zu Stoffarten und Mechaniken stehen Ihnen hier genauso zur Verfügung wie Produktkonfiguratoren, bei denen Sie die genauen Maße Ihrer Terrasse oder Ihrer Fenster eingeben und eine Markise nach Maß erstellen lassen. Eine Fachpartner-Suche vermittelt Sie schließlich genau an den richtigen Berater in Ihrer Nähe, der gemeinsam mit Ihnen den Einbau Ihrer Markise abstimmt und vornimmt. Ein anderes Konzept verfolgen Markisen-Onlineshops, die Markisen verschiedener Hersteller anbieten. Hier ist der Service meistens weniger ausgefeilt, dafür erhalten Sie ein breites Standardsortiment zu günstigen Preisen. Achten Sie auf eine Zertifizierung des Onlineshops durch Gütesiegel wie Trusted Shops und prüfen Sie, wenn möglich, die Kundenbewertungen. Die Bezahlung der Markise sollte auf Rechnung erfolgen, die Lieferung durch eine Spedition. Da eine Markise erst aufgebaut und eine Weile benutzt werden muss, bevor sie Mängel zeigt, sind eine großzügige Rückgabefrist und eine mehrjährige Garantie auf den Markisenstoff und die Mechanik wichtig. Das einzige, was ein Online-Shop nicht leisten kann, ist die Haptik – einen Markisenstoff in echt zu sehen und anzufassen, kann manchmal einen großen Unterschied machen. Sind Sie ein „Typ zum Anfassen“, suchen Sie sich einen Hersteller aus, der seine Markisen in eigenen Showrooms oder in Ausstellungen von Fachhändlern präsentiert.

 

ZUSAMMENFASSUNG

Was ist eine Markise & wie kann sie im eigenen Zuhause angewendet werden?

Die Markise ist eines der ältesten Sonnenschutzsysteme der Welt. Aus der klassischen Korbmarkise, bei der ein wasserfestes Tuch über ein festes Gerüst gespannt wird, haben sich zahlreiche Formen und Mechanismen entwickelt, die Terrassen, Balkone, kleine und große Fenster und sogar Wintergärten vor Sonne und Regen schützen. Die Konstruktionen sind verschieden, fast alle haben jedoch die Grundidee gemeinsam, dass ein Markisentuch mittels Gelenkarmen oder Führungsschienen über eine Tuchwelle auf- und abgerollt und an einem zweiten Rohr fixiert wird. Dies macht die Markise zu einer wetterfesten, dauerhafteren Sonnenschutzvariante als ein Sonnensegel oder einen Sonnenschirm. Entsprechend ist eine Markise auch etwas aufwendiger im Einbau und deutlich teurer, aber auch viel länger haltbar und windstabiler. Wegen der hohen Ziehkräfte an den schweren Tuchrollen und weil Markisen oft außen an Fenstern oder hoch über den Köpfen angebracht sind, werden sie meistens elektrisch ein- und ausgefahren. Ihre Außenanbringung vor dem Fenster kann im Sommer für deutliche Kühlung der Innenräume sorgen und so eine Klimaanlage überflüssig machen. Markisen helfen so beim Energiesparen und damit beim Umweltschutz. Dazu zählen auch umweltfreundliche Markisentücher aus vollständig recycelbarem PVC, Polyester oder Acryl. Markisen gibt es als einfache Klemmmarkisen, die ohne Bohren befestigt werden können, als dezente Senkrecht- oder Fallarmmarkisen vor Fenstern oder als weit nach vorn ausladende Gelenkarmmarkisen oder freistehende Markisen über Terrassen, wie man sie oft in Cafés sieht. Wenn Sie auf Qualität und Langlebigkeit Ihrer Markise Wert legen, sollten Sie sich von einem Fachhändler beraten lassen und nicht am falschen Ende sparen.

 

Titelbild: © adpePhoto – Shutterstock.com

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Häufige Fragen

💶 Wie viel kostet eine Markise?

Eine einfache Klemmmarkise aus dem Discounter ist schon unter 100 Euro zu haben. Empfehlenswert sind Billigprodukte nicht unbedingt, da Markisen hohen Belastungen ausgesetzt sind und lange haltbar sein sollten. Je nach gewünschtem Modell und Abmessungen sollten ab 300 bis 500 Euro für eine Gelenkmarkise eingeplant werden; hochwertige Kassettenmarkisen können über 1.000 Euro kosten.

Hier finden Sie weitere Informationen.

🌦️ Was ist bei einer Markise zu beachten?

Um vor Sonne und Regen zu schützen, muss die Markise korrekt positioniert und richtig angebracht werden. Je nach Einsatzort empfiehlt sich ein anderes Markisenmodell. Weil Markisen schwer sind und große Belastungen aushalten müssen, ist der Einbau für Laien oft schwierig. Eine Beratung im Fachhandel und die Montage durch einen Profi ist sehr zu empfehlen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

🌈 Welche Farbe sollte eine Markise besitzen?

Markisen gibt es in allen erdenklichen Farben und Designs. Am weitesten verbreitet sind weiß-farbige Längsstreifenmuster, daneben einfarbige Markisen in dezenten Grautönen und warmen Rottönen. Je heller ein Stoff ist, desto mehr Licht und UV-Strahlung dringt hindurch. Dunklere Farben bieten mehr Blendschutz, können aber auch zu viel Licht schlucken.

Hier finden Sie weitere Informationen.

🏡 Welche Markise eignet sich besonders gut für eine Terrasse?

Als Terrassenmarkise sind Gelenkarmmarkisen am weitesten verbreitet. Als Vollkassettenmarkisen schützen sie das eingerollte Tuch vor der Witterung und garantieren maximale Lebensdauer. An der Vorderseite der Gelenkmarkise kann ein Volant oder eine zusätzliche Senkrechtmarkise für noch mehr Sonnen- und Sichtschutz sorgen. Auch freistehende Markisen, Seilspannmarkisen und Baldachinmarkisen eignen sich gut für die Terrassenbeschattung.

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Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

Redakteur

Über den Autor

Jenny hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien studiert und ist jetzt mit Leidenschaft Redakteurin. Schon seit Kindertagen liebt sie alles Blühende und hält sich deshalb am liebsten im Garten auf. Dort kümmert sie sich liebevoll um ihre Pflanzen und sucht nach immer neuen harmonischen Farbkombinationen.

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