Terrassenüberdachung aus Holz, Alu, Glas & Metall im Überblick

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Eine Terrasse bietet Platz für eine gemütliche Sitzecke, Pflanzen und eventuell einen Esstisch. Damit erweitert sie den Wohnraum nach draußen, ist für viele sogar ein Gartenersatz. Gerade im Sommer ist eine Terrasse Gold wert, denn dann verbringt man dort einen Großteil des Tages – sei es beim Kaffeeklatsch mit der Familie, beim Lesen, beim Sonnenbaden oder beim entspannten Grillabend mit Freunden. Doch bei Wind und Regen oder bei zu starkem Sonnenschein kann es mitunter auch schnell ziemlich ungemütlich auf der Terrasse werden. Mit einer praktischen Überdachung schützen Sie Ihre Terrasse vor Wettereinflüssen jeder Art und schenken sich damit auch selbst ein Stückchen mehr Unabhängigkeit. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Terrassenüberdachung und stellen Ihnen die verschiedenen Ausführungen, Formen und Materialien vor. Anschließend geben wir Ihnen Tipps zur Montage sowie eine Anleitung mit auf den Weg, wie Sie Ihre Terrassenüberdachung selber bauen können.

NUTZEN EINER TERRASSENÜBERDACHUNG

Wozu nutzt ein Terrassendach?

Eine Terrassenüberdachung erweitert den tatsächlich genutzten Wohnraum ins Freie und ermöglicht es Ihnen, die Terrasse das ganze Jahr über zu nutzen. Das Praktische an der Überdachung ist, dass sie gleichzeitig vor Sonne, Regen und auch Wind schützt, wodurch Sie sich tatsächlich bei jedem Wetter an der frischen Luft aufhalten können. So können Sie trotz starker Sonne in der Mittagshitze auf der Terrasse einen entspannten Mittagsschlaf halten, ohne zu verbrennen, oder auch bei Regen mit Freunden Karten an der frischen Luft spielen. Gleichzeitig nimmt die Terrassenüberdachung auch einen großen Platz auf der Terrasse ein, sieht oft stylisch aus, und gehört fest zu dem Design der Terrasse, dem Rest des Hauses und Gartens. Doch die wichtigsten Funktionen eines Terrassendaches stellen wir Ihnen hier kurz vor:

 

Moderne Terrassenüberdachung

Eine Terrassenüberdachung dient auch als Sonnen- und Regenschutz.

Terrassenüberdachung als Sonnenschutz

Ein großer Vorteil der Terrassenüberdachung ist die Funktion des Sonnenschutzes. Denn gerade im Sommer verbringt man einen Großteil des Tages draußen an der frischen Luft und hält sich häufig viele Stunden am Stück im Garten oder auf der Terrasse auf – sei  es zum Frühstück, zum Lesen und Relaxen, für einen kurzen Mittagsschlaf, zum Kaffee am Nachmittag oder bei der Gartenarbeit. Doch bei all diesen Tätigkeiten ist es wichtig, sich ausreichend vor zu starker Hitze und schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Abhilfe kann ein passender Sonnenschutz in Form einer dauerhaften Terrassenüberdachung verschaffen. Damit schützen Sie nicht nur Ihre Haut, sondern gleichzeitig auch Ihre Terrassenmöbel und die Terrasse selbst vor einer Überdosis Sonne. Denn mit der Zeit lässt die aggressive UV-Strahlung die Materialien altern. Holz bleicht zum Beispiel aus und wird irgendwann grau, wenn es nicht regelmäßig geölt wird und auch Kunststoffe werden mit der Zeit spröde und brüchig, die Farben verlieren langsam ihre Leuchtkraft.

 

 

Terrassenüberdachung als Regenschutz

Eine weitere wichtige Aufgabe einer Terrassenüberdachung ist der zuverlässige Schutz vor Regen, Schnee und anderem Niederschlag. Dies hat den Vorteil, dass man auch bei schlechtem Wetter länger im Freien bleiben kann und seine Zelte nicht bei den ersten Regentropfen abreißen muss. Dies ist besonders im Sommer oder im frühen Herbst schön, wenn es in Richtung Abend ein Gewitter mit einem Regenschauer gibt, die Temperaturen es aber noch zulassen, die Zeit draußen zu verbringen. Weiterer Vorteil ist, dass Sie natürlich nicht nur sich selbst vor Regen schützen, sondern auch die Möbel und Gegenstände auf der Terrasse. Das ist besonders bei Textilien wie Kissen, Decken oder einem Teppich schön, die so ohne Probleme einen Regenschauer überstehen und nicht nass werden.

 

Schutz vor Wind durch Terrassenüberdachungen

Gleichzeitig ist eine Terrassenüberdachung auch sehr praktisch, um sich vor Wind zu schützen. Andere Sonnenschutzlösungen, wie Markisen oder Sonnensegel, sind meist nicht so stabil und daher auch nicht allzu resistent gegenüber Wind. Doch eine Terrassenüberdachung ist in der Regel deutlich stabiler und hält den Wind aus. So kann auch bei schlechterem Wetter oder zu einer kühleren Jahreszeit die Zeit auf der Terrasse genossen werden. Allerdings sollte sichergestellt werden, dass die Materialien auch robust genug und ausreichend reißfest sind. Das spielt vor allem eine Rolle, wenn eine Pergola oder Ähnliches mit Textilien bespannt werden. Achten Sie daher beim Kauf eines Sonnensegels oder einer Markise auf die Windwiderstandsklasse. Diese steht meist in der Beschreibung des Produktes und zeigt an, welche maximale Windstärke das Material aushält. Doch auch eine dauerhafte Terrassenüberdachung aus Holz, Alu oder Metall sollte ausreichend fest an der Hauswand befestigt und/oder im Boden verankert sein, damit sie bei Wind nicht umfällt und Menschen in Gefahr bringt.

 

Vorteile von Terrassenüberdachungen

Vorteile von Terrassenüberdachungen im Überblick. ©Gartentraum.de

MATERIALIEN FÜR TERRASSENÜBERDACHUNGEN IM ÜBERBLICK

Aus welchen Materialien bestehen Terrassenüberdachungen in der Regel?

Ist man auf der Suche nach der richtigen Terrassenüberdachung, fällt es einem nicht immer leicht, das passende Material dafür zu wählen. Schließlich gibt es eine große Auswahl verschiedener Materialien, die allesamt ihre Vorzüge haben. So sieht Holz beispielsweise klassisch schön und rustikal aus, benötigt aber auch regelmäßige Pflege. Aluminium hingegen ist deutlich pflegeleichter, hat aber einen höheren Einstiegspreis. Bei der Auswahl des richtigen Materials sollten Sie an Ihre persönlichen Vorstellungen, den Stil Ihres Hauses und Gartens, Ihren Geschmack und Ihr Budget denken. Außerdem sollten Sie sich vor Augen führen, welchen Anforderungen die neue Terrassenüberdachung gerecht werden muss. Möchten Sie beispielsweise ein lichtdurchlässiges Dach haben, das nicht zu viel Sonnenlicht verschluckt? Oder muss es im Winter in Ihrer Region besonders große Schneelasten aushalten? Welches Material passt am besten zum Baustil Ihres Hauses? Wofür nutzen Sie Ihre Terrasse hauptsächlich? Klären Sie diese Fragen im Vorhinein für sich und wählen Sie das für Sie beste Material aus. Die gängigen Materialien für Terrassenüberdachungen sind Holz, Aluminium und Metall sowie Glas und Kunststoff.

 

Sonnendach auf der Terrasse

Eine Terrassenüberdachung kann aus Stoff, Metall, Aluminium, Holz, Stein oder Kletterpflanzen bestehen. © Borek Gartenmöbel

Terrassenüberdachung aus Holz

Ein Terrassenüberdachung aus Holz strahlt Wärme aus und schafft einen klassischen Look sowie einen ganz natürlichen Charme. Deshalb eignet sich auch kein Material besser für den Einsatz im Garten; es fügt sich optisch gut in die Umgebung ein und ist einfach zeitlos schön. Dadurch, dass Holz ein robustes Material ist, sorgt es für eine stabile Konstruktion, die auch Heimwerker gut selber montieren können. Für das Grundgerüst der Überdachung wird meist Vollholz oder Leimholz verwendet. Vollholz ist weniger anfällig für Schädlinge und punktet mit einer einzigartigen Optik. Leimholz hingegen, auch Brettschichtholz genannt, wird industriell gefertigt und ist ein Verbundholz. Dadurch, dass das Leimholz nicht so viel wiegt, erleichtert es unter anderem den Aufbau der Überdachung. Grundsätzlich gibt es Holz-Terrassenüberdachungen von relativ günstig bis ziemlich teuer – je nach Exklusivität und Beschaffenheit der Hölzer. Wenn Sie sich für eine Terrassenüberdachung aus Holz entscheiden, sollten Sie sich außerdem auf einen gewissen Pflegeaufwand einstellen, damit das Material stabil und optisch ansprechend bleibt. Bedenken Sie auch, dass sich die Oberfläche mit der Zeit etwas verfärben kann bzw. das Holz verblasst, wenn es dauerhaft der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und nicht regelmäßig gepflegt wird.

 

 

Terrassenüberdachung aus Aluminium

Auch Terrassenüberdachungen aus Aluminium lassen sich als komplettes Set kaufen. Die Oberfläche des Leichtmetalls ist pulverbeschichtet, kann matt oder glänzend in verschiedenen Farben getönt sein und sorgt für eine moderne Optik der Terrasse. Die geschlossene Dachfläche oben ist oft aus Glas, kann aber auch aus Kunststoff oder Textilien wie einem Sonnensegel sein. Vorteile gegenüber Holz als Baustoff sind definitiv, dass das Aluminium nicht mit speziellen Ölen oder Lotionen behandelt werden muss, aber trotzdem nicht seine Form oder sein Aussehen im Laufe der Zeit verändert. Auch mit Rost müssen Sie nicht rechnen. Zwar ist Aluminium als Material relativ teuer, aber dafür auch deutlich pflegeleichter und äußerst langlebig. Bei einem Terrassendach aus Aluminium werden also mehrere Vorzüge miteinander verbunden und Sie erhalten eine robuste und langlebige Überdachung in einer modernen Optik.

 

Freistehende Markise

Freistehende Markise aus Aluminium ist eine moderne Terrassenüberdachung. © Borek Gartenmöbel

 

Terrassenüberdachung aus Glas

Eine Terrassenüberdachung aus Glas wird meist für Terrassen von Häusern in moderner Architektur gewählt, da sie zeitlos, elegant und schick aussehen. In Verbindung mit Holz sieht das Glas sehr hochwertig und edel aus, in Verbindung mit Aluminium hingegen modern und minimalistisch. Deshalb wundert es kaum, dass man eine Terrassenüberdachung aus Glas meist in Kombination mit einer Konstruktion aus Holz oder Metall sieht. Denn natürlich ist dabei nicht die gesamte Überdachung aus Glas gefertigt, sondern nur der obere Part, also die Deckung des Daches. Das Glas kann entweder in matt oder klar gewählt werden und hat eine hohe Lichtdurchlässigkeit zum Vorteil. Es empfiehlt sich jedoch, leicht getönte Scheiben zu verwenden, da es sonst bei Sonnenschein sehr schnell sehr heiß unter der Überdachung werden kann. In der Regel wird eine Terrassenüberdachung aus Glas allerdings nicht komplett selbst gebaut, sondern lieber dem Fachmann überlassen. Denn solch eine Überdachung stellt nicht nur höhere Ansprüche an die Montage, sondern auch an die Statik, da die Lasten viel größer sind.

 

Ein Terrassendach aus Glas sieht zeitlos, elegant und schick aus.

 

Terrassenüberdachung aus Metall

Eine weitere Möglichkeit ist die Terrassenüberdachung aus Metall. Allerderdings sollte bei einer Überdachung im Freien immer daran gedacht werden, dass das Material einigen Anforderungen gerecht werden muss, da es den unterschiedlichsten Wettereinflüssen ausgesetzt ist. Wird eine Terrassenüberdachung aus Metall gewählt, sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass es nicht rostet. Denn Rost sieht nach einer Weile nicht wirklich ansprechend aus, sondern hat auch Einflüsse auf die Stabilität der Konstruktion. Denkbar wäre jedoch eine Überdachung aus rostfreiem Stahl. Dieser ist nicht nur außerordentlich robust, sondern dazu auch noch witterungsbeständig und sehr langlebig. Besonders modern, aber zugleich zeitlos, sieht zudem auch eine Überdachung aus Metall mit einer gläsernen Eindeckung aus. Solche Konstruktionen werden jedoch meist dem Fachmann, beispielsweise einem Metallbauer, überlassen, da die Montage deutlich aufwendiger ist.

 

Terrassendach aus Kunststoff

Sehr beliebt ist die Eindeckung des Terrassendachs mit Kunststoff. Denn Kunststoff vermindert den starken Sonneneinfall, schützt vor schädlicher UV-Strahlung, aber nimmt nicht zu viel Licht weg. Dächer aus diesem Material sind sehr robust und witterungsbeständi, und daher auch langlebig. Darüber hinaus sind Kunststoffe wie PVC, Polycarbonat oder Acryl vergleichsweise leicht im Gewicht, lassen sich gut verarbeiten und sind verhältnismäßig günstig. Nichtsdestotrotz lassen sich die Kunststoffe beim Heimwerkern noch einmal in drei verschiedene Preisklassen einteilen: Während die typische Wellplatte aus Polyester oder PVC schon ab 4-5€ pro Quadratmeter erhältlich ist, bekommen Sie Profilplatten aus Polyester, PVC oder Polycarbonat erst ab etwa 8€. Bei Profilplatten aus Acrylglas fangen die Preise ab etwa 23€ pro Quadratmeter an. In der preisintensiveren Kategorie der Hohlkammerplatten aus Acryl oder Polycarbonat hingegen können Sie sich auf etwa 30€ pro Quadratmeter einstellen.

 

Beliebte Materialien für Terrassenüberdachungen

Beliebte Materialien für Terrassenüberdachungen im Überblick. ©Gartentraum.de

FORMEN VON TERRASSENDÄCHERN

Wie sind Terrassendächer geformt?

Möchte man eine neue Terrassenüberdachung bauen, stellt man sich – wie auch beim Hausbau – irgendwann während der Planung die Frage, welche Form das Dach haben soll. Denn wie bei einem normalen Wohnhaus oder Gartenhaus gibt es auch bei der Terrassenüberdachung verschiedene Formen, die allesamt ihre Vorteile haben. Welche Form die passende für die eigene Terrasse ist, hängt von der Größe und Form der jeweiligen Terrasse ab. Darüber hinaus entscheidet am Ende natürlich auch der persönliche Geschmack, für welches spezielle Terrassendach man sich entscheidet. Die typischen Formen, die wir hauptsächlich auf Terrassen sehen, sind entweder flache oder geneigte Dächer oder aber spitz- oder pyramidenförmige Dächer. Diese drei bzw. vier Formen von Terrassendächern möchten wir Ihnen in diesem Abschnitt kurz vorstellen:

 

Flache Terrassendächer

Flachdächer sind heute gefragter denn je und gerade in der modernen Architektur im Laufe der letzten Jahre immer beliebter geworden. Und auch bei Terrassenüberdachungen sind sie eine gängige Dachform. Vor allem bei Terrassen moderner Häuser, bei denen das Dach ebenfalls als Flachdach gebaut ist, kann man so eine architektonische Homogenität erreichen. Allerdings müssen die Terrassenüberdachungen natürlich nicht zwingend an der Hauswand montiert werden, sondern sie können auch frei stehen. Vorteil von Flachdächern ist, dass sie nicht nur schick aussehen, sondern auch einfach zu konstruieren sind. Probleme hingegen kann es mit Niederschlägen geben, besonders in sehr schneereichen Regionen. Denn aufgrund der Dachform bleibt der Schnee als Last auf dem Dach liegen, kann nicht abrutschen und muss deshalb aufwändig entfernt werden. Aus diesem Grund sollten auch flache Terrassendächer ein gewisses Gefälle von mindestens 2% aufweisen, damit zumindest das Regenwasser ablaufen kann.

 

Geneigtes Terrassendach

Das geneigte Dach, auch Pultdach genannt, ist der Klassiker unter den Terrassenüberdachungen, die direkt an die Hauswand anschließen. Das Pultdach besteht aus nur einer einzigen Dachfläche, die geneigt ist. Der oberste Punkt der Dachfläche ist dabei der Anschluss an das Gebäude. Der niedrigste Punkt hingegen befindet sich über der Abgrenzung der Terrasse, zum Beispiel zum Garten hin. Das geneigte Terrassendach ist so beliebt, weil es aus konstruktiver Sicht auch für normale Heimwerker einfach zu realisieren ist und sich daher auch der Kostenaufwand, zum Beispiel für Hilfe bei der Montage, in Grenzen hält. Ein anderer Pluspunkt dieser Dachform ist die Form selbst, nämlich dass durch die Schräge das Regenwasser sehr gut vom Haus abfließen kann. Daher ist es empfehlenswert, auf der Traufseite – der Seite zum Garten hin – eine Regenrinne zu installieren.

 

Spitz- oder pyramidenförmiges Terrassendach

Eine weitere gängige Terrassendach-Dachform ist das spitz- oder pyramidenförmige Dach. Das Spitzdach besteht aus zwei spitz zulaufenden Dachflächen mit einem Giebel, sieht also im Grunde genommen aus wie das klassische Satteldach eines normalen Wohnhauses.  Besonders gut fügt sich solch ein Terrassendach in das Gesamtbild von Haus, Terrasse und Garten ein, wenn sich die Überdachung an der Giebelseite des Daches befindet. Das pyramidenförmige Dach, auch Zeltdach genannt, heißt so, weil es wie eine kleine Pyramide aussieht. Vier gleichgroße Dachflächen in Dreiecksform laufen nach oben hin zu einer Spitze zusammen. Diese Form bietet sich vor allem für eine frei im Garten platzierte Terrasse an, die nicht direkt an eine Hauswand grenzt, da es erst dort voll und ganz zur Geltung kommt. Der große Vorteil dieser Dachform besteht darüber hinaus in dem einzigarten Raumgefühl, das man unter der Überdachung bekommt.

 

Moderne Terrassenüberdachung einer Villa

Eine Terrassenüberdachung kann flach, geneigt, spitz oder pyramidenförmig sein.

ARTEN VON TERRASSENÜBERDACHUNGEN

Welche Arten von Terrassenüberdachungen gibt es?

Eine Terrassenüberdachung schafft nicht nur ein heimeliges Gefühl auf der Terrasse und schirmt neugierige Blicke der Nachbarn ab, sondern spendet auch Schatten und schützt vor Regen sowie vor Wind. Denn gerade im Sommer wird es manchmal unerträglich heiß, wenn man der Sonne ohne Schutz ausgeliefert ist. Ebenso können einem auch ein heftiger Platzregen oder ein Unwetter mit kühlem Wind einen gemütlichen Nachmittag oder einen romantischen Abend auf der Terrasse verderben. Um dies zu verhindern, können Sie Ihre Terrasse überdachen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie zusätzlich auch Ihre Gartenmöbel vor allzu starken Wettereinflüssen schützen und sich das Abdecken vor Regen sparen. Vom Lamellendach und Pavillon über Unterdachmarkisen bis hin zum Lamellendach – für die Überdachung der Terrasse gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, von denen wir Ihnen im Folgenden einige vorstellen möchten.

 

Modelle für Terrassenüberdachungen im Überblick

Verschiedene Modelle für Terrassenüberdachungen im Überblick. ©Gartentraum.de

 

Lamellendach

Bei einem Lamellendach handelt es sich um eine Konstruktion, die aus einem Gestell besteht, an das einzelne Lamellen angebracht sind. Diese sind dreh- und verschiebbar, so dass Sie die Überdachung je nach Wetter, Witterung und Sonneneinstrahlung verschieben und einstellen können. Das Lamellendach kann dann entweder – teilweise oder komplett – geöffnet oder geschlossen sein. Wenn Sie das Dach geschlossen haben möchten, können Sie die Lamellen elektrisch verschieben und zu einer kompletten Fläche verdichten. Dies ist beispielsweise praktisch, wenn Sie sich vor allzu starker Sonneneinstrahlung oder Regen schützen möchten. Nach dem Schauer können Sie das Lamellendach dann einfach wieder öffnen und die Sonne auf der Terrasse genießen. Auch die optimale Lichtdurchlässigkeit können Sie bestimmen, falls Sie es unter dem Dach mal etwas dunkler wünschen, beispielsweise bei einem Outdoor-Kinoabend. Weiterer Pluspunkt: So ein Lamellendach ist nicht nur ein praktischer Sonnen- und Wetterschutz, sondern sieht gleichzeitig auch noch richtig toll aus. Durch die Struktur der einzelnen Lamellen und deren Spiel mit Licht und Schatten besitzt diese Überdachung einen edlen Charakter und verleiht Ihrer Terrasse definitiv einen außergewöhnlichen Charme.

 

Ein Lamellendach verleiht Ihrer Terrasse einen außergewöhnlichen Charme.

 

Unterdachmarkise

Die Unterdachmarkise, häufig auch Unterglasmarkise genannt, wird unter dem Dach eines Wintergartens oder einem anderen verglasten Vordach angebracht. Dort erfüllt sie die gleichen Funktionen wie andere Markisen, aber durch das darüber liegende Dach wird die Markise aus Stoff vor Wind, Wetter und Verschmutzung geschützt. Gleichzeitig sorgt die Markise trotzdem für einen ausreichenden Sonnenschutz und dunkelt bei Bedarf auch etwas ab. Damit schützt die Markise nicht nur vor schädlicher UV-Strahlung, sondern auch vor der Überhitzung des Wintergartens bzw. der Terrasse. Sie kann – ebenso wie alle anderen Markisen auch – entweder per Handkurbel oder Elektromotor ein- und ausgefahren werden. Bei einer elektrischen Markise kann entweder per Schalter, Fernbedienung oder sogar per App der jeweilige Befehl gegeben werden.

 

Gartenpavillon

Der Pavillon war schon in vergangenen Zeiten der letzten Jahrhunderte immer ein Ort der Erholung und der Geselligkeit, an dem man sich im Garten zurückgezogen hat. Bei einem Pavillon handelt es sich um ein kleines überdachtes „Gebäude“, das zu allen Seiten hin offen ist. Meist ist er aus heimischen Hölzern wie Eiche, Fichte oder Tanne gefertigt, doch auch Gartenpavillons aus Stein, Eisen oder Aluminium eignen sich für den Garten. Darüber hinaus umfasst der Begriff „Pavillon“ auch Zelte, die man zum Beispiel für Partys aufbaut. Während der fest installierte Pavillon meist auf freistehenden Terrassen im Garten steht, wo er als ein absoluter Blickfang und Rückzugsort fungiert, der den Garten optisch aufwertet, wird ein provisorischer Pavillon auch häufig auf Terrassen direkt am Haus aufgebaut. Solche Zeltpavillons werden in der Regel immer als ein komplettes Set gekauft, deren Stäbe und Zeltwände nur noch ineinandergesteckt werden müssen.

 

 

Pergola

Eine Pergola ist eine umrankte Laube bzw. eine Art Pavillon, der seitlich und nach oben hin nicht geschlossen ist. Der „Raum“ darunter wird dabei nur durch Säulen und Pfeiler angedeutet. Klassischerweise ist die Pergola aus Holz, das mit seiner rustikalen Optik für einen natürlichen Look sorgt, der perfekt mit der Terrasse im Freien harmoniert. Doch darüber hinaus gibt es Pergolen auch aus lackiertem Holz, Metall oder gusseisernen Elementen. Da sie jedoch in jedem Fall nach oben hin offen ist und nur aus Balken besteht, schützt die Pergola nur bedingt von Regen und starkem Wind, sorgt aber trotzdem für angenehm schattige Plätzchen auf der Terrasse. Besonderheit: Die Säulen und Querbalken der Pergola eignen sich hervorragend für Pflanzen, die das Gerüst in ein natürliches Blätterdach verwandeln und tolle Akzente setzen. Besonders praktisch und beliebt sind Rank- und Kletterpflanzen wie:

  • Waldrebe (Clematis)
  • Echter Wein
  • Wilder Wankrein
  • Efeu
  • Hopfen
  • Kletterrosen
  • Kletterhortensien (Hydrangea petiolaris)
  • Klettertrompete (Campsis radicans)

 

Beleuchtete Pergola als Terrassenüberdachung mit Stoff

Eine Pergola als Terrassenüberdachung kann mit Kletterpflanzen oder wetterfestem Stoff gestaltet werden.

GARTENGESTALTUNG MIT TERRASSENDÄCHERN IN VERSCHIEDENEN STILEN

Zu welchen Gartenstilen passt welche Art von Terrassendach?

In aller erster Linie erfüllt ein Terrassendach natürlich eine gewisse Funktion: Nämlich den Schutz der Terrasse vor Sonne, Wind und Regen. Doch darüber hinaus ist es eben auch ein gestalterisches Objekt, das einen nicht unerheblichen Beitrag für die Gesamtoptik der Terrasse bzw. des gesamten Gartens leistet. Daher ist es verständlich, dass viele Leute auf der Suche nach dem passenden Terrassendach für ihren individuellen Gartenstil sind. Aus diesem Grund geben wir Ihnen hier einen Überblick über verschiedene Varianten von Terrassendächern, die mit unterschiedlichen Gartenstilen harmonieren. Trotz alledem sind diese Stile selbstverständlich nur Inspirationen und Sie können Ihren eigenen Garten und Ihr Terrassendach so gestalten wie es Ihnen gefällt. Denn das Wichtigste ist immer noch, dass Sie sich auf Ihrer Terrasse wohlfühlen und nicht, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt ist.

 

Terrassendach im rustikalen Stil

Ein Terrassendach im rustikalen Stil passt vor allen Dingen in einen klassischen Bauerngarten, der von blühenden Blumen und Pflanzen nur so strotzt. Typisch für den Bauerngarten sind eine beeindruckende Fülle vieler Sommerblumen, Zierstauden und Beete voller Nutzpflanzen. Denn das Wesentliche dieses Gartenstils ist der Anbau mit Gemüse, Kräutern und Obst für die Selbstversorgung. Optisch fügt sich in solch einen Garten beispielsweise hervorragend eine Terrassenüberdachung in Form einer Pergola mit ursprünglichen und unbehandelten Hölzern ein. Denn das Holz passt perfekt zum Stil des Gartens und fügt sich ideal in die natürliche Umgebung ein. Dekorieren lässt sich solch ein Garten bzw. eine Terrasse mit ebenso rustikalen Deko-Objekten: Platzieren Sie Weidenkörbe, alte Zinkwannen, ausgemusterte Schubkarren oder ähnliches im Garten, um das naturbelassene und ursprüngliche Bild abzurunden.

 

Pergola aus Holz als Terrassenüberdachung

Ein rustikales Terrassendach kann aus wetterfestem Holz bestehen.

 

Moderne Terrassenüberdachungen

Gerade in einem modern gestalteten Garten wird großer Wert auf Ästhetik gelegt. Wählen Sie für die Überdachung Ihrer Terrasse daher am besten einen Stil, der gut mit Ihrem Wohnhaus und Ihrer Terrasse harmoniert und dem restlichen Garten in Einklang ist. Bei minimalistischen Häusern und Gärten eignen sich dementsprechend eher schlichte Überdachungen aus modernen Materialien. Dafür bieten sich beispielsweise Terrassenüberdachungen aus Metall in schlichten Formen und in gedeckten Farben wie Weiß, Grau oder Schwarz an. Denn Überdachungen aus Alu, Edelstahl oder anderem Metall wirken stylisch und modern, nicht zu übertrieben, aber ziehen dennoch garantiert einige Blicke auf sich. Auf minimalistische Terrassen, die architektonisch geplant sind, machen sich auch spannende Kontraste gut: Beispielsweise durch schlichte und geradlinige Überdachungen aus glänzendem Edelstahl, Alu oder Beton und Glas.

 

 

Terrassendach im romantischen Look

Ein Terrassendach im romantischen Look, beispielweise in Form einer hölzernen Pergola, die dicht bewachsen ist, fügt sich vom Stil her hervorragend in den romantischen Garten ein, der bekannt für seine natürliche und verwunschene Atmosphäre ist. Doch auch ein Pavillon, eine umrankte Laube oder ein mit blühenden Rosen verzierter Rundbogen besitzen diese Wirkung und passen daher perfekt in einen romantischen Garten mit üppig blühenden Blumen. Denn dieser Gartenstil strahlt eine idyllische, harmonische und entspannende Stimmung aus, die durch eine romantische Terrassenüberdachung nochmals betont wird. Zusätzlich wird der Garten gerne mit vielen Deko-Objekten geschmückt und mit liebevollen Details gestaltet, um das vollkommene Bild abzurunden. Auch die Bepflanzung spielt hier eine wichtige Rolle: Eine dicht bewachsene und von Pflanzen umrankte Pergola sieht verwunschen aus und schafft ein privates und romantisches Ambiente, in dem sich viele schöne Stunden genießen lassen.

 

Sonnenschutz und Kletterpflanzen als Terrassenüberdachung

Eine romantische Terrassenüberdachung wirkt harmonisch mit blühenden Kletterpflanzen und Naturmaterialien.

 

Terrassenüberdachung im Landhausstil

Der Landhausstil hat seine Wurzeln im englischen Cottage-Garten und versetzt einen direkt hinein in das idyllische Landleben. Aufgrund seines ländlichen Charakters sollte auch bei diesem Gartenstil auf natürliche Materialien wie Holz oder Stein gesetzt werden. Hölzerne Elemente, rustikaler Naturstein, aber auch verschnörkelte Materialien aus Eisen sorgen für eine einzigartige Atmosphäre und erinnern an die romantische Stimmung vergangener Zeiten. Dementsprechend bieten sich für die Terrassenüberdachung zum Beispiel Pergolen oder Pavillons an, in die sich Rosenbögen und andere Rankhilfen perfekt integrieren lassen. Denn üppig blühende Beete, und im Speziellen Rosen, sind typisch für den Garten im Landhausstil. Doch auch Überdachungen aus Holz, sehr gerne auch weiß lackiert oder im Shabby-Chic-Look, harmonieren vorzüglich mit dem Landhauscharme. Als Ergänzung können Sie Ihre Terrasse mit einer gemütlichen Gartenbank, einer einladenden Sitzecke und sinnlichen Kissen in zarten Pastelltönen oder mit floralen Motiven abrunden.

 

Terrassendach im mediterranen Garten

Sie sind auf der Suche nach einem stimmigen Terrassendach für einen mediterranen Garten? Kein Wunder, denn ein mediterraner Garten ist natürlich extrem auf die Sonne ausgerichtet und versetzt einen direkt in den Urlaub in südlichen Regionen, wo man sich am liebsten auf der Terrasse entspannt. Dafür bietet sich beispielsweise besonders eine hölzerne Pergola in natürlicher Färbung an, die mit ihrem rustikalen Charme überzeugt. Auch beliebt sind Elemente aus Naturstein, die einen idealen Kontrast zu üppig blühenden Sträuchern und aromatisch duftenden Kräuterbeeten darstellen. Dafür werden in einem mediterranen Garten gerne vor allem Terrassen aus Naturstein, beispielsweise mit Terrassenplatten aus beigefarbenem Travertin, angelegt. Und auch darüber hinaus sollten Sie in erster Linie warme und dezente Farben wählen, die zu der südländischen Atmosphäre am Mittelmeer passen. Dazu platzieren Sie noch ein paar mediterrane Sträucher und Stauden, Terrakotta-Kübel, duftende Kräuter sowie eventuell eine Zitruspflanze und fertig ist Ihre Terrasse im mediterranen Stil!

 

 

Terrassendach im Cottage-Garten

Der Cottage-Garten ist im Prinzip ein Garten im Landhausstil in Tradition des typisch Englischen Gartens. Doch obwohl diese Gartenform ursprünglich aus England stammt, hat sie sich über die Jahrhunderte hinweg in ganz Europa einen Namen gemacht. Nun wird er auch über die Grenzen hinaus für seinen wilden Charme geliebt, der die Schönheit der Natur unterstreicht. Früher verfolgte dieser Gartenstil in erster Linie einen nützlichen statt einen ästhetischen Zweck, der vor allem die Nahrungssicherung im Sinn hatte. Heute werden im Cottage-Garten die typischen Formen eines bäuerlichen Nutzgartens mit dekorativen, romantischen Gestaltungselementen verbunden. Prädestiniert dafür sind Terrassenüberdachungen aus Holz, gusseiserne Pergolen oder hübsche Pavillons, die für einen romantisch-wilden Touch sorgen. Dazu geschwungene Verzierungen, emporrankende Rosen an einem Spalier, und fertig ist der vollkommene Cottage-Garten!

 

BEFESTIGUNG FÜR TERRASSENÜBERDACHUNGEN

Wie wird eine Terrassenüberdachung befestigt?

Bei einer Terrassenüberdachung wird großer Wert darauf gelegt, dass sie vor Sonne und/ oder Regen schützt und den Wind abhält. Eine der wichtigsten Anforderungen an jede Terrassenüberdachung ist allerdings, dass sie ausreichend stabil ist. Denn gerade bei Windböen, Schauern und Unwettern ist es extrem wichtig, dass die Überdachung nicht davonweht, umfällt oder sogar in sich zusammenkracht. Denn ansonsten würde die Überdachung Pflanzgefäße, Fußboden und im Zweifelsfall sogar Menschen gefährden. Deshalb ist es wichtig, dass die Überdachungen korrekt aufgebaut und sicher befestigt sind, damit sie dauerhaft stabil auf der Terrasse stehen. Je nach Art, Modell, Material und Größe der Konstruktion kann die Terrassenüberdachung auf verschiedene Wege befestigt werden: Entweder sie wird an der Hauswand – oder zum Beispiel der Wand der Garage – befestigt oder sie steht frei auf der Terrasse.

 

Terrassenüberdachung mit einem Sonnensegel

Eine Terrassenüberdachung sollte stabil in der Erde oder an der Hauswand befestigt werden.

 

Befestigung der Terrassenüberdachung an der Hauswand

Neben der sicheren Verankerung im Boden ist bei Terrassenüberdachungen, die direkt an das Haus anschließen, auch die richtige Befestigung an der Hauswand wichtig für die gesamte Stabilität. Häufig wird es so gehandhabt, dass die Terrassenüberdachung dann auf der vorderen Seite auf Stützpfosten steht. Auf der zum Haus gewandten Seite der Überdachung werden zusätzliche Pfosten also gar nicht mehr zwangsläufig benötigt. Das Terrassendach schließt in diesem Fall also direkt an das Haus an. Dafür wird der hintere Querbalken fest an die Fassade des Hauses geschraubt. Achtung: Dafür benötigen Sie die passenden Spezialdübel und Anker. Der Nachteil bei dieser Befestigung ist jedoch, dass gebohrt werden muss. Das ist vor allem bei Häusern und Wohnungen, die nur zur Miete bezogen werden, nicht immer ohne Probleme möglich.

 

Freistehende Terrassenüberdachung

Eine freistehende Terrassenüberdachung hat den Vorteil, dass man bei der Standortwahl flexibler ist. Allerdings läuft sie auch Gefahr, dass sie – vor allem bei Wind – zu „schaukeln“ beginnt. Deshalb sollte ein freistehendes Terrassendach immer mit ausreichend vielen Stützpfosten konstruiert werden, damit es stabil genug steht. Dies ist allerdings nur relevant, wenn Sie die Terrassenüberdachung komplett selber bauen möchten. Bei einem Bausatz wurden vorher alle notwendigen statischen Berechnungen getätigt und Sie brauchen nur noch der Anleitung zu folgen. Zusätzlich sollte ein Fundament angelegt werden, damit die Konstruktion stabil auf dem Boden stehen kann. Dabei reicht in der Regel ein Punktfundament mit Betonfüßen aus. Diese werden in den Boden eingelassen und anschließend die Pfosten der Überdachung darauf geschraubt. Darüber hinaus gibt es auch einige Pergolen und Zelt-Pavillons, die komplett frei stehen. Diese Modelle sind in vielen Fällen aus Alu zum einfachen Zusammenstecken und können zeitweise auch fest stehen, wenn sie beispielsweise mit Heringen im Boden verankert werden.

 

KOSTEN FÜR TERRASSENÜBERDACHUNGEN IM ÜBERBLICK

Wie viel kostet eine Terrassenüberdachung?

So unterschiedlich die verschiedenen Möglichkeiten zur Terrassenüberdachung sind, so stark variieren auch die entsprechenden Kosten, die durch deren Kauf und die Montage anfallen. Denn diese Kosten sind ganz unterschiedlich, je nach Art und Ausführung der Überdachung anders, hängen jedoch natürlich auch stark von dem gewünschten Material und der geplanten Größe der Konstruktion ab. Günstige Varianten zur Überdachung gibt es schon für wenige hundert Euro im normalen Baumarkt zu kaufen oder im Internet zu bestellen. Nach oben sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Besonders für große und hochwertige Überdachungen können die Kosten gut und gerne auch mal mehrere tausend Euro erreichen. Diese haben jedoch meist den Vorteil, dass sie nicht nur besonders ansprechend aussehen, sondern auch sehr langlebig sind, so dass man sehr lange Freude an ihnen hat.

 

Kostenübersicht für Terrassenüberdachungen

Kostenübersicht für Terrassenüberdachungen. ©Gartentraum.de

 

Günstige Terrassenüberdachungen

Zwar sind einige Terrassenüberdachungen durchaus preisintensiv, jedoch sind viele Varianten auch schon günstig umsetzbar bzw. im Handel erhältlich. Dazu zählen beispielsweise einfachen Pergolen aus Holz, die man entweder selber baut oder als Set kauft. Diese Sets werden häufig als Bausätze angeboten, die dann anschließend nur noch zusammengeschraubt werden müssen. Darüber hinaus gibt es schlichte Pergolen aus Stahl oder anderem Metall, die als kompletter Bausatz gekauft und dann zu Hause zusammengesteckt und fixiert werden. Solche einfachen Pergolen benötigen in der Regel kein festes Fundament und müssen auch nicht fest an der Hauswand befestigt werden, sondern können meist einfach frei auf der Terrasse oder im Garten aufgestellt werden. Ergänzend dazu können als „Dach“ auch einfache Sonnensegel als günstige Beschattung verwendet werden, die hervorragend mit einer Pergola kombiniert werden können.

 

Sitzecke im Grünen mit Sonnenschirm als Terrassenüberdachung

Sonnenschirme gehören zu den günstigeren Terrassenüberdachungen. © Borek Gartenmöbel

Mittelpreisige Terrassenüberdachungen

Schon etwas teurer werden dann stabile Terrassenüberdachungen aus Holz, die gerne auch als dauerhafte Lösung fest an der Hauswand montiert werden. Im Bereich der Holz-Überdachungen gibt es zusätzlich große Preisunterschiede, die je nach Art, Herkunft und Beschaffenheit des Holzes variieren. Für etwa tausend Euro gibt es jedoch auch schon schlichte Überdachungen aus Holz oder Pergolen aus Stahl, die gegebenenfalls auch mit einer Kunststoff- oder Textil-Bespannung versehen sind. Wiederum etwas preisintensiver sind Überdachungen aus Aluminium. Denn das Leichtmetall hat einen höheren Einstiegspreis als Holz, ist dafür aber auch pflegeleichter und länger „haltbar“. Konstruktionen aus Aluminium gibt es häufig in Kombination mit einem Dach aus Doppelstegplatten, die dann im Bausatz auch bereits mitgeliefert werden. Grundsätzlich sind Bedachungen aus Kunststoffen, wie Plastik, Acryl, Polycarbonat etc., eine deutlich günstigere Version als die Terrassenüberdachung mit Glas.

 

Teure Terrassenüberdachungen

Wie bereits erwähnt, sind Terrassenüberdachungen preistechnisch gesehen nach oben hin kaum Grenzen gesetzt. So wird es beispielsweise schon deutlich teurer, wenn das Terrassendach selbst mit Glas statt mit Kunststoff oder Blech ausgekleidet werden soll. Dafür ist Glas allerdings auch sehr schön anzusehen und ein echter Blickfang im Garten, von dem man lange etwas hat. Die endgültige Summe ist natürlich auch vom Umfang der Überdachung sowie dem Material der Konstruktion selbst abhängig. Und auch der Preis für eine Überdachung auch Holz kann mitunter relativ hoch werden. Die Kosten im Einzelnen hängen zwar immer von der Größe des Terrassendaches und der Art des Holzes ab, können aber gut und gerne auch mal mehrere tausend Euro kosten. Ebenfalls in der höheren Preiskategorie angesiedelt sind aus Metall gefertigte Lamellendächer, deren Lamellen sich je nach Bedarf verschieben lassen. Solch eine Überdachung wird entsprechend teurer, wenn die Lamellen nicht per Kurbel, sondern elektrisch betrieben werden. In letzterem Fall können sich die Lamellen durch einen einfachen Knopfdruck um ein paar Grad drehen, verdichten bzw. öffnen, wenn mehr Lichteinfall gewünscht wird.

 

Terrassenüberdachung am Pool

Es gibt günstige, mittelpreisige und teure Terrassenüberdachungen für jedes Budget.

MONTAGE DER TERRASSENÜBERDACHUNG

Wie wird eine Terrassenüberdachung montiert?

Packen Sie zuerst das Paket mit dem Bausatz für Ihr neues Terrassendach aus und prüfen Sie, ob alle wichtigen Bauteile in dem Paket enthalten sind. Bevor Sie sich an die Montage selbst wagen, sollten Sie zuerst einmal die Montageanleitung aufmerksam lesen. Diese ist bei Bausätzen handelsüblicher Terrassenüberdachungen, die man fertig kaufen kann, immer mit beigelegt. Die Anleitung liefert Ihnen Informationen zu allen benötigten Werkzeugen und Zubehörteilen und stellt Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte im Detail vor. In der Regel beginnt man damit, das Fundament aus Betonfüßen zu gießen bzw. einzusetzen, auf denen die Konstruktion später stehen soll. Anschließend werden die Löcher für den tragenden Balken an der Hauswand gebohrt, sofern die Überdachung direkt an die Hauswand anschließen soll. Danach werden die Pfosten auf die Betonfüße geschraubt und die Unterkonstruktion aus Pfosten, Balken und der Dachlattung gebaut. Bedenken Sie, dass dies jedoch nur die Montageanleitung eines ganz bestimmten Produktes ist, und dass die Montage je nach Produkt und Hersteller variiert. Als Hilfestellung liefern viele Hersteller nicht nur die detaillierte Montageleitung mit, sondern bieten im Internet zusätzlich auch Anleitungsvideos dieser Art an.

 

PLANUNG DER TERRASSENÜBERDACHUNG

Wie sollte man den Bau einer Terrassenüberdachung angehen?

Eine Terrassenüberdachung sollte gut durchdacht und ihr Bau gut geplant werden. Als allererstes muss natürlich der richtige Standort für die Überdachung gefunden werden – soll die gesamte Terrasse oder nur ein Teil der Fläche überdacht werden? Für die Anordnung auf der Terrasse ist es manchmal empfehlenswert, einen digitalen Gartenplaner zu nutzen, mit dem Sie verschiedene Varianten ausprobieren können. Wenn Sie geklärt haben, welche Art von Überdachung Sie wünschen, wie groß diese sein soll (Maße sorgfältig messen!) und welche Materialien (Konstruktion und Dach selbst) Sie präferieren, müssen Sie sich überlegen, ob Sie ein fertiges Set kaufen, das nur noch aufgebaut werden muss oder ob Sie die Terrassenüberdachung in kompletter Eigenregie bauen möchten. In beiden Fällen müssen Sie sicherstellen, dass der Untergrund ausreichend stabil ist, um die Überdachung mit all ihren Lasten zu tragen. Möchten Sie das Terrassendach selber anfertigen und an bestehende Bauwerke anbauen, sollten Sie auch die Statik berücksichtigen und sich Ihr Vorhaben statisch berechnen lassen, beispielsweise von einem Architekten oder einem Bauingenieur. Wenn es sich bei der Terrassenüberdachung um einen Bausatz aus dem Baumarkt handelt, brauchen Sie sich darum allerdings keine Gedanken zu machen. Bei fertigen Sets ist die Statik immer schon berücksichtigt. Allerdings sollten Sie sich vorher bei der zuständigen Baubehörde darüber informieren, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Ist dies alles geklärt, können Sie die entsprechenden Baumaterialien kaufen und die benötigten Werkzeuge bereitlegen. Für den Tag des Baus selbst sollten Sie sich außerdem ein paar Helfer suchen, denn gerade für die Arbeiten über Kopf werden unbedingt mindestens ein zweites Paar helfende Hände benötigt.

 

TERRASSENÜBERDACHUNG SELBER BAUEN

Wie kann eine Terrassenüberdachung selbst gebaut werden?

Wer nicht auf ein fertiges System zurückgreifen, sondern lieber seine eigene, ganz individuelle Terrassenüberdachung haben möchte, der kann diese auch selbst bauen. Dafür sollte man aber wenigstens über etwas handwerkliches Geschick und Heimwerkererfahrung verfügen und keine Angst vor größeren Projekten haben. In der Regel entscheidet man sich beim Selbstbauen einer Terrassenüberdachung für eine Konstruktion aus Holz und ggf. einer Dacheindeckung aus Kunststoff. Konstruktionen aus Metall oder Alu sowie gläserne Dächer hingegen sind deutlich aufwendiger und benötigen spezielles Werkzeug. Deshalb werden sie so gut wie immer einem Profi überlassen, weshalb in dieser Anleitung nicht darauf eingegangen wird. Bei dieser Anleitung handelt es sich stattdessen um eine Terrassenüberdachung aus Holz mit einer Bedachung aus PVC-Wellbahnen.

 

Werkzeug

Sowohl für die Montage eines fertigen Bausatzes als auch für den Bau einer Terrassenüberdachung in kompletter Eigenregie werden einige Werkzeuge benötigt. Während bei einem Terrassendach-Bausatz alle benötigten Teile mitgeliefert werden und die Löcher meist schon vorgebohrt sind, muss man diese Aufgabe beim Selbstbau logischerweise auch selbst übernehmen. Dafür benötigen Sie:

  • Eine Bohrmaschine mit Holzbohrern (diese sollten einen Durchschnitt von etwa 10-12ml haben und entsprechend lang sein),
  • Einen Bohrhammer mit Betonbohrern,
  • Einen Akkuschrauber,
  • Eine Säge,
  • Einen Ringschlüssel bzw. eine Knarre mit Nuss für die Befestigungsschrauben,
  • Einen Zollstock oder ein Bandmaß zum genauen Abmessen der Latten,
  • Eine Wasserwaage,
  • Eine Richtlatte,
  • Eine Mauerschnur zum Setzen der Stützfüße

Als halbwegs geübter Heimwerker werden Sie die meisten dieser Werkzeuge vermutlich bereits zu Hause haben. Falls Sie jedoch das ein oder andere Werkzeug, wie beispielsweise einen Bohrhammer oder Betonbohrer, nicht besitzen sollten, bieten viele Baumärkte auch einen Ausleihservice an.

 

Materialien

Für die Konstruktion, also das Gerüst der Überdachung, verwenden wir in dieser Anleitung Holz. Zu den beliebtesten Holzarten für diesen Zweck zählen Douglasie und Leimholz. (Leimholz wird industriell hergestellt und ist aufgrund der Verleimung mindestens dreier Schichten besonders stabil) Die Unterkonstruktion besteht grundsätzlich aus Stützbalken und Pfetten. Während die Stützbalken die Dachkonstruktion tragen, dienen die Pfetten als Auflage für die sogenannten Sparren, die wiederum die Dacheindeckung tragen. Für die Überdachung empfehlen wir Wellbahnen aus PVC, die es sowohl in durchsichtig und halbtransparent als auch in farbig zu kaufen gibt. Eine etwas schönere, aber auch aufwendigere und teurere Variante ist die Überdachung mit Doppelstegplatten aus Polycarbonat oder Acryl, die auch jeweils in glasklarer, milchglasiger oder dunkel getönter Ausführung erhältlich sind.

Zusätzlich benötigen Sie:

  • Schrauben aus rostfreiem Edelstahl
  • Winkelverbinder aus rostfreiem Edelstahl
  • Rahmendübel
  • Spannfettenverbinder
  • Betonfüße für das Fundament
  • Pfostenträger für die Verbindung von Fundament und Pfosten
  • Aufschraubhülsen für die Befestigung auf dem Terrassenboden
  • Dachrinne inkl. Fallrohr (gibt es als spezielle Montage-Sets im Baumarkt)

Wichtig: Die Anzahl der jeweiligen Holzbauteile, Schrauben, Winkel und anderen Materialien sowie die entsprechenden Abmessungen basieren auf der gewünschten Größe und individuellen statischen Berechnungen!

 

 

Fundament

Grundsätzlich ist bei fast jedem größeren Bauvorhaben, so auch beim einer Terrassenüberdachung, ein Fundament nötig, damit es ausreichend stabil steht. Allerdings ist in diesem Fall meist kein aufwendiges Streifenfundament notwendig, sondern es kann stattdessen auch ein Punktfundament zum Einsatz kommen. Denn für kleinere und leichtere Konstruktionen auf der Terrasse ist in der Regel ein Betonfuß ausreichend. Dabei handelt es sich um eine Art Klotz, den Sie im Baumarkt oder im Baustoffhandel bekommen und der anschließend im Boden versenkt wird. Heben Sie dafür etwa 80cm tiefe Löcher aus, die Sie dann bis zur Hälfte mit feinem Kies füllen und verdichten. Jetzt können Sie entweder die gekauften Betonfüße in den Boden einlassen oder aber selbst Betonfüße gießen. Anschließend werden in diese Betonfüße Pfostenträger aus Stahl eingegossen bzw. aufgeschraubt. Diese sollen die Konstruktion stabilisieren und verhindern, dass das Holz und der Boden direkt miteinander in Berührung kommen. Denn so wird das Holz vor Feuchtigkeit und Verrottung geschützt und es bleibt länger erhalten. Sollten Sie auf Ihrer Terrasse nicht die Möglichkeit haben, ein Fundament zu setzen, können Sie die Balken notfalls auch mit einer Aufschraubhülse direkt auf dem Terrassenboden befestigen.

 

Die Unterkonstruktion

Steht das Fundament inkl. Pfostenträger, können die Holzpfosten darin eingesetzt werden. Es empfiehlt sich eine Höhe der Überdachung von etwa 2,5m. So haben auch größere Menschen die Möglichkeit, sich entspannt darunter aufhalten zu können, ohne sich dabei den Kopf zu stoßen. Achten Sie bei der Ausrichtung der Pfosten darauf, dass zwischen der Unterseite der Holzpfosten und dem Boden des Pfostenträgers ein Abstand von ungefähr einem Zentimeter bleibt. So kommt das Holz nicht direkt mit dem Boden in Kontakt, und die Bildung von Feuchtigkeitsnestern wird vermieden. Fixieren Sie die Pfosten mit drei Schrauben von jeder Seite. Bevor Sie nun die Balken an den Pfosten befestigen, empfiehlt es sich, die mit einer Wasserwaage ausgerichteten Balken mit einer Diagonalleiste zu fixieren. Diese Leiste bleibt dann so lange dort bis die vorderen Auflagerbalken mit den Pfosten verbunden sind. Auf der Rückseite liegt das Terrassendach auf einer Pfette auf. Dabei handelt es sich um einen Querbalken, der direkt an der Hauswand anschließt. Positionieren Sie diesen Balken so hoch an der Wand, dass ein Gefälle von ca. 10 Grad möglich ist, damit das Regenwasser problemlos abfließen kann. Bohren Sie durch diesen nun in einem Durchgang (durch Holz und Hauswand gleichzeitig) und schlagen Sie die Rahmendübel inkl. eingedrehter Schrauben vorsichtig in die vorgebohrten Löcher ein. Jetzt können Sie auch den vorderen Querbalken mit Winkeln an den Stützen verschrauben. Für zusätzlichen Halt ist es möglich, die Querbalken auch noch mit langen Schrauben an den Pfosten zu befestigen (Vorbohren nicht vergessen!) Sind alle seitlichen Balken angebracht, werden nun die Sparren in gleichen Abständen mit Winkeln an dem Wand-Auflagerbalken, also dem Querbalken an der Hauswand, befestigt. Um die Verbindung zwischen den Balken und dem Wand-Auflagerbalken zu stabilisieren, verwenden Sie spezielle Sparrenpfettenverbinder. Wenn alle Sparren aufgelegt sind, werden nun die langen Dachlatten aufgeschraubt, die der Bedachung Stabilität verleihen. Spätestens jetzt sollten Sie auf der gesamten Konstruktion Holzschutzlasur auftragen.

 

Terrassendach bauen

Steht die Unterkonstruktion aus Holz, können Sie das eigentliche „Dach“ angehen. Die einfachste Variante solch einer Überdachung ist die Eindeckung mit Wellpolyesterbahnen, Profilplatten aus Kunststoff (Acryglas, Polyester, PVC oder Polycarbonat) oder mit Doppelstegplatten aus Polycarbonat. Diese Materialien können Sie ganz einfach im Baumarkt kaufen. Vermessen Sie vorher die Fläche des zukünftigen Daches und schneiden Sie sich die Polyesterbahnen zurecht. Planen Sie dabei ruhig einen Dachüberstand von etwa 20-30cm ein, damit die stützenden Hölzer am Boden dem Spritzwasser und Regen möglichst wenig ausgesetzt sind. So können Sie außerdem mehr Fläche unter der Überdachung nutzen und sind dabei auch bei Regen ausreichend geschützt. Nun kann die erste vorgeschnittene Wellplatte mit dem Wand-Auflagerbalken verschraubt werden. Im Anschluss rollen Sie die nächste Bahn aus und schieben diese mit einer Überlappung von etwa 20cm unter die erste Bahn. Folgen Sie so mit den restlichen Wellplatten bis die ganze Dachfläche bedeckt ist und verschrauben Sie sie mit den Holzlatten. Als i-Tüpfelchen kann anschließend noch eine Dachrinne, inklusive Fallrohr, angebracht werden.

 

Terrassenüberdachung selber bauen

Terrassenüberdachung selber bauen in 3 Schritten. ©Gartentraum.de

GENEHMIGUNG FÜR EINE TERRASSENÜBERDACHUNG

Braucht man eine Genehmigung für den Bau eines Terrassendachs?

Da eine Terrassenüberdachung im weitesten Sinne als Umbaumaßnahme an einem bestehenden Gebäude gilt, ist in manchen Fällen eine Genehmigung dafür erforderlich. Dies hängt jedoch von der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes sowie den Regelungen der Städte und Gemeinden ab. Ausschlaggebend sind außerdem die Grundfläche, Tiefe und Höhe der Konstruktion.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

  • Das Bauvorhaben muss weder gemeldet werden, noch ist eine Baugenehmigung erforderlich
  • Das Bauvorhaben muss gemeldet werden, das Bauamt muss die Pläne für die Terrassenüberdachung jedoch nicht prüfen und genehmigen
  • Das Bauvorhaben muss gemeldet und anschließend auch genehmigt werden. In diesem Fall prüft das Bauamt die Baupläne und stellt sicher, dass alle Vorschriften eingehalten werden.

Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, welches Szenario auf Sie zutrifft, sollten Sie im Zweifel lieber bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde nachfragen, um eventuelle Schwierigkeiten oder hohe Bußgelder zu vermeiden.

 

20 IDEEN ZUR TERRASSENÜBERDACHUNG

Wie kann eine Terrassenüberdachung gestaltet werden?

ZUSAMMENFASSUNG

Welche Möglichkeiten der Terrassenüberdachung gibt es?

Von einer romantisch umrankten Pergola aus Holz über ein extravagantes Lamellendach aus Metall oder einen gläsernen Wintergarten bis hin zu einem verträumten Pavillon – die Möglichkeiten zur Terrassenüberdachung sind sehr vielfältig. Die meisten Überdachungen sind aus Holz, Aluminium oder einem anderen Metall gefertigt und bestehen im oberen Dachbereich entweder aus Glas oder Kunststoff, sofern sie nicht nach oben offen sind. Jedes dieser Materialien hat seine Vor- und Nachteile, weshalb Sie sich ganz individuell je nach Ihren Vorstellungen, Anforderungen und Ihrem Budget entscheiden müssen. Vielen Menschen ist es außerdem wichtig, dass die Terrassenüberdachung optisch zu der Gestaltung des Hauses und der Terrasse sowie dem Gartenstil passt. Allen Varianten gemein ist jedoch der Nutzen der Überdachungen: Nämlich der Schutz vor zu viel Sonne, Regen und Wind. Terrassenüberdachungen können entweder als fertiger Bausatz gekauft werden, der anschließend nur noch nach Anleitung montiert werden muss oder aber sie können komplett selber gebaut werden. Dafür muss zuerst ein Fundament errichtet werden, damit die Überdachung auch über genug Stabilität verfügt. Anschließend kann die Unterkonstruktion aus Pfosten und Balken gebaut werden, die bei Bedarf auch direkt an der Hauswand befestigt werden können. Zum Schluss muss, sofern gewünscht, nur noch das Dach mit dem ausgewählten Material, wie zum Beispiel Glas oder Bahnen aus Kunststoff, eingedeckt werden. Bevor Sie sich an den Bau wagen, sollten Sie sich jedoch bei der zuständigen Baubehörde darüber informieren, ob für Ihr Vorhaben eine Baugenehmigung erforderlich ist.

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Häufige Fragen

📌 Welches Dach eignet sich als Terrassenüberdachung?

Für die Eindeckung des eigentlichen Dachs der Terrassenüberdachung eignen sich verschiedene Materialien: Allen voran ist dabei Glas zu nennen, das optisch sehr ansprechend und hochwertig aussieht und eine lange Haltbarkeit hat. Eine deutlich günstigere Lösung ist die Eindeckung mit Kunstoffen wie PVC, Acrylglas oder Polycarbonat in Form von Wellbahnen oder Hohlkammerplatten. Grundsätzlich kann das Dach in verschiedenen Formen aufgebaut werden:

  • Flachdach
  • Geneigtes Dach/ Pultdach
  • Spitzes oder pyramidenförmiges Dach

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

📌 Wie viel kostet eine Terrassenüberdachung?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Denn die Kosten für eine Terrassenüberdachung sind sehr unterschiedlich und hängen von verschiedenen Faktoren ab, zu denen zum Beispiel zählen:

  • Art und Ausführung der Überdachung
  • Verwendetes Material (sowohl für Unterkonstruktion als auch für die Dacheindeckung)
  • Gewünschte Größe, die überdacht werden soll

Je nach Art und Ausführung variieren die Kosten für Terrassenüberdachungen: Günstige und einfache Varianten gibt es schon für wenige hundert Euro, aufwendigere Überdachungen aus Holz, Alu und/ oder Glas können allerdings durchaus auch mehrere tausend Euro kosten.

Hier finden Sie weitere Informationen.

📌 Welches Material ist als Terrassenüberdachung am besten?

Terrassenüberdachungen gibt es in mehreren Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Beliebt sind vor allem Konstruktionen aus Holz, Aluminium oder anderen Metallen sowie Dacheindeckungen aus Glas oder Kunststoff. Die Frage nach dem „besten“ Material lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Denn welches Material das beste für eine Terrassenüberdachung ist, ist in jedem Fall anders und hängt sehr stark von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Einflussfaktoren sind unter anderem:

  • Ihre Anforderungen bezüglich Stabilität, Haltbarkeit, Pflegeaufwand etc.
  • Ihr persönlicher Geschmack & der Gartenstil
  • Ihr Budget

Nähere Informationen zu den jeweiligen Materialien finden Sie hier.

📌 Wie befestigt man eine Terrassenüberdachung?

Es ist überaus wichtig, dass eine Terrassenüberdachung in sich fest steht und über ausreichend Stabilität verfügt. Zur Befestigung gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder die Befestigung der Unterkonstruktion an der Hauswand durch Verschraubungen der hinteren Querbalken oder aber die Überdachung ist freistehend. In diesem Fall sollte man allerdings vorher ein sicheres Punktfundament errichten, damit die Konstruktion auch ohne Befestigung an der Wand ausreichend stabil steht. Für das Punktfundament werden Löcher in den Boden gegraben und Betonfüße eingelassen, auf denen die Stützpfeiler befestigt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter den Punkten Befestigung für Terrassenüberdachungen & Terrassenüberdachung selber bauen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

veröffentlicht am: 26 Juni 2020 - aktualisiert am: 22 Juli 2020

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Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

Redakteur

Über den Autor

Jenny hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien studiert und ist jetzt mit Leidenschaft Redakteurin. Schon seit Kindertagen liebt sie alles Blühende und hält sich deshalb am liebsten im Garten auf. Dort kümmert sie sich liebevoll um ihre Pflanzen und sucht nach immer neuen harmonischen Farbkombinationen.

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