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Kräuterspirale & Kräuterschnecke anlegen oder selber bauen

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Versorgen Sie sich selbst mit Kräutern aus Ihrem eigenen Garten. Hier erfahren Sie alles zu Material, Aufbau & Bepflanzung von Kräuterspiralen.

KRÄUTERSPIRALE & KRÄUTERSCHNECKE SELBER ANLEGEN - ALLE INFOS IM ÜBERBLICK

Was sollten Sie wissen, wenn Sie eine Kräuterspirale in Ihrem Garten anlegen möchten?

Wer zuhause gerne selber kocht, kennt es. Das Essen mit frischen Kräuter direkt von der Pflanze zu verfeinern, ist doch das Beste. Für den heimischen Gebrauch können Sie sich einzelne Kräuter in kleinen Töpfen in die Küche stellen und bei Bedarf abpflücken. Meist beschränkt es sich dabei auf eine Auswahl weniger Pflanzen – wenn überhaupt. Doch wie wäre es, wenn man viele verschiedene Kräuter jeden Tag zur Verfügung hätte? Dieses Konzept verfolgte der Australier Bill Mollison Ende der 70er Jahre mit einem Konzept zur Permakultur – der sogenannten Kräuterspirale. Eine Kräuterspirale bietet Ihnen die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum immer mit frischen Kräutern versorgt zu sein.

 

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Kräuterspiralen & Kräuterschnecken

Kräuterspiralen & Kräuterschnecken

Kräuterspiralen aus Stein, Metall, Kunststoff oder Holz

Sie möchten beim Kochen immer mit frischen Kräutern versorgt sein?
Mit Kräuterspiralen gelingt Ihnen der Anbau von heimischen bis mediterranen Kräutern perfekt.

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Kräuterspirale kaufen

 

Das Besondere an so einer Kräuterschnecke, wie sie aufgrund der Ansicht von oben auch genannt wird, ist der Anbau von Kräutern aus verschiedenen Klimazonen auf kleinem Raum. Dies funktioniert durch die unterschiedliche Zusammensetzung des Bodens in den jeweiligen Abschnitten der Konstruktion. Genauer gesagt windet sich die Anbaufläche für die Kräuter spiralförmig in die Höhe. Dabei wird die Bodenbeschaffenheit vom unteren Teil bis nach oben zunehmend trockener, sandiger.

MATERIAL FÜR KRÄUTERSPIRALEN

Welche Materialien werden für Kräuterspiralen verwendet?

Wie bei vielen nützlichen Erfindungen im Gartenbereich wurden auch Kräuterspiralen mit zunehmender Beliebtheit in weiteren Varianten, neben dem üblichen Naturstein, hergestellt. Welche Materialien es für Kräuterspiralen gibt und welche Vor- bzw. Nachteile diese mitbringen, wollen wir Ihnen hier aufzeigen.

 

Stein

Wie bereits erwähnt, war das ursprüngliche Konzept einer Kräuterspirale eine Konstruktion aus Steinen. Diese können als Trockenmauer lose übereinander gestapelt werden und sorgen dennoch für ausreichend Stabilität. Dafür sollten sie aber ausreichend groß sein. Bei unbefestigten Steinen empfehlen wir mindestens eine Breite und Tiefe von jeweils 15 cm. In der Höhe können sie etwas flacher ausfallen. Dementsprechend müssen Sie einfach nur mehr Steine für den Aufbau einplanen. Auch Ziegelsteine im Normalformat mit 11,5 x 24 x 7,1 cm (B x L x H) eignen sich gut für Kräuterschnecken. Gegebenenfalls können Sie kleinere und ungleichmäßige Natursteine mit Mörtel verbinden. Die natürlichen Zwischenräume bei lose aufeinander gelegten Steinen bilden allerdings ideale Schlupflöcher für Insekten und andere Tiere in Ihrem Garten. Grundsätzlich wirkt eine Kräuterspirale aus Stein sehr natürlich und muss in der Regel nicht instand gehalten werden. Bevorzugen Sie einen modernen Gartenstil, kommen Sie mit Gabionen eher auf Ihre Kosten. Mehr dazu finden Sie hier.

 

Metall

Etwas ungewöhnlicher aber genauso modern sind Kräuterspiralen aus Metall. Diese fallen meist etwas kleiner aus als andere Modelle, da es sich hierbei um ein einzelnes Teil handelt. Die Maße variieren zwischen 50 und 100 cm. Ausnahmen bilden die Modelle mit Gabionen. Diese Metallkörbe in Verbindung mit Natursteinen werden auch in größeren Varianten angeboten. Beliebt bei Kräuterschnecken aus Metall ist die Rost-Optik. Obwohl man bei rostigem Metall schnell denken könnte, dass es nur eine geringe Lebensdauer hat, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Die Kräuterspiralen halten trotzdem einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte in Ihrem Garten durch.

 

Holz

Kräuterspiralen aus Holz fügen sich, ebenso wie die Stein-Varianten, sehr gut in einen naturbelassenen Garten ein. Das nachhaltige Konzept, welches mit dieser Art von Kräuterbeeten verfolgt wird, können Sie mit Holz optimal umsetzen. Vor allem, wenn Sie eine Kräuterschnecke selber bauen, beispielsweise mit Baumverschnitt aus dem eigenen Garten. Dabei kann es allerdings passieren, dass sich das Holz witterungsbedingt zersetzt und Sie es nach wenigen Gartensaisons erneuern müssen. Zuschnitte aus dem Baumarkt können Sie allerdings entsprechend vor- und nachbehandeln, damit Sie einige Jahre Freude an Ihrer Kräuterschnecke haben. Ähnlich wie bei einem Hochbeet sollten Sie die Innenseite der Kräuterspirale mit einer Noppen- oder PVC-Folie auskleiden.

 

Kunststoff

Es ist nicht verwunderlich, dass mit zunehmender Beliebtheit der Kräuterspirale auch Modelle aus Kunststoff gefertigt wurden. Diese haben vor allem einen Vorteil: sie sind praktisch. Kräuterschnecken aus Kunststoff bestehen oft aus nur einem Teil, das sich mit wenigen Handgriffen zusammensetzen lässt. Zudem gibt es sie in vielen Farben. Vom dezenten Grau bis hin zum auffälligen Rot ist einiges möglich und Sie können damit perfekte, farbliche Highlights in Ihrem Garten setzen. Allerdings ist Kunststoff auch sehr witterungsanfällig. Achten Sie beim Kauf auf UV-beständiges Material. Im Winter sollten Sie die Kräuterspirale auf jeden Fall schützen.

Kräuterspirale selber bauen

Wie legen Sie eine Kräuterschnecke selber an?

Viele Hobbygärtner legen auch bei größeren Projekten gerne selber Hand an. Eine Kräuterspirale bedeutet zwar keine Großbaustelle, dennoch ist es ein Vorhaben, das gewisse Planung und handwerkliches Geschick erfordert. Aber keine Sorge, mit unserer Schritt-für-Schritt gelingt Ihnen der Aufbau einer Kräuterspirale aus Stein im Handumdrehen.

 

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So legen Sie eine Kräuterspirale selber an. | © Gartentraum.de

 

Schritt 1: Standort wählen

Das Wichtigste zuerst: Wo sollten Sie Ihre Kräuterspirale platzieren? Am besten dort, wo viel Sonne ist. Besonders mediterrane Kräuter lieben es trocken und warm. Aufgrund der Konstruktion von Kräuterschnecken wird jeder Sorte ein nahezu idealer Lebensraum gewährt. Sie können daher einen Standort wählen, der auch den ganzen Tag in der Sonne liegt. Die flachste Stelle, bzw. der kleine Teich am unteren Ende muss dabei unbedingt in Richtung Süden gerichtet sein, damit die einzelnen Kräuter in ihrem jeweiligen Bereich die passen “Klimazone” simuliert bekommen.

 

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Der ideale Standort für eine Kräuterspirale liegt den ganzen Tag über in der Sonne. | © alho007 – depositphotos.com

 

Schritt 2: Fundament ausheben

Als nächstes benötigen Sie einen festen Untergrund für Ihre Kräuterspirale. Dazu tragen Sie die oberste Erdschicht ca. 20 cm tief ab. Im Durchmesser sollte das gesamte Beet nicht mehr als 3 m betragen, damit Sie hinterher auch alle Stellen gut erreichen können. Sie können sich die Maße der Kräuterschnecke einfach verdeutlichen, indem Sie den gewünschten Mauerverlauf zuvor mit Holzstöcken abstecken und diesen mit einer Schnur verbinden. Den abgetragenen Bereich füllen Sie dann mit Schotter auf. Das eigentliche Konzept einer Kräuterspirale sieht vor am unteren Ende ein Wasserbecken oder kleinen Teich anzulegen. Für die Zwecke eines solchen Kräuterbeetes reicht in der Regel ein mittelgroßer Maurerkübel. Diesen sollten Sie beim Bau des Fundaments gleich an der Südseite integrieren.

 

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Als Fundament reicht eine ca. 20 cm tiefe Schicht aus Schotter oder Kies. | © alho007 – depositphotos.com

 

Schritt 3: Mauer bauen

Haben Sie für einen ausreichend befestigten Untergrund gesorgt, können Sie der Kräuterspirale nun ein Grundgerüst geben. Dazu legen Sie die erste Reihe an Steinen in der markanten Schneckenform aus. Setzen Sie bei jeder weiteren Schicht die Steine versetzt zur darunter liegenden Reihe auf und gehen Sie von außen ansteigend in die Mitte vor. Beim inneren Ende sollten Sie letztendlich auf eine Höhe von ca. 80 cm kommen. Gegebenenfalls können Sie die untersten Steine der Trockenmauer für mehr Stabilität etwas nach innen anschrägen. Verwenden Sie dazu einfach kleine, flache Steine als Keile.

 

Unser Tipp: Wenn Sie eine lose Steinmauer setzen, füllen Sie nach und nach Schotter in der Kräuterspirale auf. Das stabilisiert die Mauer und erleichtert den Aufbau

 

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Wenn Sie kleinere, teils runde Steine für die Kräuterspirale benutzen, müssen Sie diese mit Mörtel befestigen. | © alho007 – depositphotos.com

 

Schritt 4: Befüllen & Bepflanzen

Wie bereits erwähnt, können Sie mit dem Befüllen schon beginnen, während Sie die Trockenmauer bauen. Die erste Schicht besteht dazu stets aus Schotter oder Kies. Füllen Sie diesen in der Mitte ca. 40 bis 50 cm hoch auf und werden Sie nach außen immer niedriger. Kurz vor dem Teich-Ende sollte die Schicht flach auslaufen, damit dort später fast nur Erde vorhanden ist. Legen Sie als erstes Unkrautvlies auf die Drainageschicht, damit dort später der bepflanzte Boden nicht zu sehr abgetragen wird. Anschließend füllen Sie die Kräuterspirale mit Pflanzboden auf. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Abschnitt. Warten Sie bei regelmäßigem Gießen nun einige Tage, bis sich die Erde gesetzt hat und beginnen Sie dann erst mit der Bepflanzung.

 

Unser Tipp: Verwerten Sie als unterste Schicht Bauschutt oder mischen Sie Scherben von zerschlagenen, alten Pflanztöpfen in den Schotter.

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Befüllen Sie die Kräuterspirale mit Schotter und Erde, die zur Mitte hin immer sandiger wird. | © alho007 – depositphotos.com

BAUSÄTZE KAUFEN

Was sollten Sie wissen, wenn Sie sich einen Bausatz für eine Kräuterschnecke kaufen?

Sie haben keine ungenutzten Steine oder Ähnliches in Ihrem Garten herumliegen, die Sie als Kräuterspirale verbauen können? Kein Problem, denn mittlerweile gibt es in fast allen Baumärkten und selbstverständlich auch online viele Lösungen, die Ihnen alles Nötige als Bausatz bereitstellen. Je nach Material unterscheiden sich auch die Anzahl und Art der einzelnen Teile. Logistisch etwas aufwendiger, aber trotzdem als Bausatz erhältlich, ist eine Kräuterspirale aus Stein. Ein solcher Bausatz besteht aus rund 100 gut übereinander stapelbaren Natur- oder Betonguss-Steinen, die auf einer Europalette geliefert werden. Die einzelnen Steine halten meist ohne zusätzlichen Mörtel zusammen.

 

Bei einem Bausatz aus Metall gibt es zum einen Varianten bei denen die gebogenen Seitenstücke miteinander verschraubt werden. Zum anderen bestehen sie sogar nur aus einem einzigen Teil. Der Aufbau nach beiliegender Anleitung ist dementsprechend einfach und mit wenigen Handgriffen vollzogen. Holz-Kräuterspiralen sind passend zugeschnittene Holzlatten, die mit zwei Metallleisten verbunden sind. Oft kommen diese Modelle bereits vormontiert und können sofort aufgestellt werden. Genauso einfach ist es bei Kräuterschnecken aus Kunststoff. Hierbei handelt es sich meist um eine zurechtgeschnittene Wand aus Polypropylen, die mit lediglich zwei Schrauben an sich selbst befestigt wird. Bedenken Sie, dass Holz- und Kunststoff-Modelle oft keinen Boden haben und somit schlecht für Balkon oder Terrasse geeignet sind.

 

 

Gabionen-Bausätze

Besonders beliebt für dekorative Spiralbeete sind Bausätze aus Gabionen. Diese werden oft nur für Blumen verwendet, eignen sich aber genauso gut für Kräuter. Gabionen sind Körbe aus verzinktem Metall, die mit losen Steinen befüllt werden. Die vorgefertigten Korb-Seiten können Sie ganz einfach mit spiralförmigen Metallstreben verbinden und dann von oben mit Steinen auffüllen. Ein Betonfundament, wie bei höheren Gabionen-Konstruktionen ist für Kräuterspiralen nicht nötig.

KRÄUTERSPIRALE MIT ERDE BEFÜLLEN

Wichtige Infos zu Unterbau & Erde

Eine Besonderheit der Kräuterspirale ist, dass in ihr Kräuter unterschiedlicher Klimazonen gleichzeitig und in unmittelbarer Nähe zueinander angebaut werden können. Dazu benötigen die Pflanzen auch einen der Zone entsprechenden Boden zum Gedeihen. Sie müssen deswegen die einzelnen Abschnitte so präparieren, dass ein passender Lebensraum für die simuliert wird. Eine Kräuterspirale ist üblicherweise in vier Zonen eingeteilt. Diese möchten wir Ihnen hier nacheinander vorstellen:

 

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In diese Zonen ist eine Kräuterspirale aufgeteilt. | © Gartentraum.de

 

1. Abschnitt: Wasserzone

Die Wasserzone bezeichnet den untersten Bereich der Kräuterspirale an dem Sie den Teich angelegt haben. Hier können Sie Pflanzen direkt im Wasser oder am Beckenrand platzieren. Verwenden Sie um den Teich herum lediglich herkömmliche Gartenerde (Mutterboden, Pflanzenerde). Diese können auch schon mit einem geringen Anteil Kompost vermischen.

 

2. Abschnitt: Feuchtzone

In der Feuchtzone wird der Nährstoffgehalt des Bodens nun angehoben. Dazu mischen Sie die Gartenerde soweit mit Kompost, dass beide jeweils die Hälfte der Füllung ausmachen. Ist die Erde bereits relativ humushaltig, ist es kein Problem hier etwas Sand hinzu zugeben.

 

3. Abschnitt: Normalzone

Die Pflanzen, die in der Normalzone wachsen, mögen es trockener. Verringern Sie dort also den Kompost-Anteil und geben Sie mehr Sand hinzu. Das Mischverhältnis sollte bei ca. 50% Gartenerde, 30% Sand und 20% Kompost liegen.

 

4. Abschnitt: Trockenzone

Der Name sagt es schon. In diesem Bereich leben Kräuter, die es richtig schön trocken mögen. Sie sollten daher Gartenerde und Sand im Verhältnis 50:50 mischen. In Verbindung mit der hohen Drainageschicht aus Schotter wird in diesem Boden wenig Wasser gespeichert.

Jede Zone bietet verschiedenen Kräutern einen passenden Lebensraum.

 

Pflege

Die exakte Abtrennung der Zonen ist nicht nötig. Das ursprüngliche Konzept der Kräuterspirale beruht sogar darauf, dass die Bereiche ineinander übergehen und ein breiteres Spektrum an Pflanzen die für sie besten Bedingungen vorfindet. In der Regel ist Mulchen des Beetes nicht nötig. Rindenmulch kann das Wachstum der Kräuter sogar beeinträchtigen. Unkraut bekämpfen Sie am besten durch einfaches jäten der unerwünschten Pflanzen, damit diese Ihren Kräutern nicht die wichtigen Nährstoffe wegnehmen. Wenn Sie Ihre Kräuterspirale unkrautfrei halten, ist auch kein Düngen notwendig.

RICHTIG BEPFLANZEN MIT PFLANZPLAN

Welche Pflanzen werden in welcher Reihenfolge in die Kräuterspirale gesetzt?

Haben Sie die Kräuterschnecke wie vorgesehen mit Erde befüllt, müssen Sie nun die Pflanzen den entsprechenden Zonen richtig zuordnen. Nur so entfaltet das Konzept seine Wirkung. Der nachfolgende Pflanzplan hilft Ihnen jeder Pflanze ihren optimalen Platz zu geben.

 

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Mit diesen Pflanzen können Sie eine Kräuterspirale bestücken. | © Gartentraum.de

 

Teich-Umgebung

Ganz klar – wasserliebende Pflanzen gehören in direkte Nähe zum Teich. Wassernuss kann mitten ins Wasser gesetzt werden. Drumherum fühlen sich Brunnenkresse, Kalmus oder Blutampfer sehr wohl.

 

Unterer Bereich

Der nächste Abschnitt ist die Feuchtzone. Auch hier ist der Einfluss des Teiches noch von Bedeutung. Beginnen Sie in an der dem Wasser zugewandten Seite mit Schnittlauch, Melisse und verschiedenen Minzen-Arten. Weiter oben können Sie Petersilie, Bärlauch und Dill platzieren. All diese Kräuter benötigen mehr Nährstoffe und sind deshalb in humoser Erde angesiedelt.

 

Mittlerer Bereich

Im mittleren Bereich, der Normalzone, fühlen sich Estragon, Koriander, Majoran, Basilikum und Oregano wohl. Diesen Kräutern kommt der trockener Boden entgegen. Zudem liegt dieser Abschnitt auch nicht zu sehr in der Sonne, da er auf der abgewandten Seite Richtung Norden gerichtet ist.

 

Oberer Bereich

Am oberen Ende der Kräuterspirale ist der Boden am sandigsten und kann durch die relativ hohe Drainageschicht wenig Wasser oder Nährstoffe speichern. In Verbindung mit einer langen Sonneneinstrahlung während des ganzen Tages gedeihen hier mediterrane Kräuter wunderbar. Thymian, Rosmarin, Currykraut, Lavendel, Bohnenkraut und Salbei haben damit sehr gute Wachstumsbedingungen.

Zusammenfassung

Alle Infos auf einen Blick

Die Kräuterspirale bietet Ihnen die Möglichkeit auf kleinstem Raum viele verschiedene Kräuter anzubauen und dabei deren individuellen Ansprüchen bestmöglich gerecht zu werden. Für den heimischen Garten gibt es mittlerweile viele einfache Bausätze aus Metall, Kunststoff oder Holz. Wer sich eine solche Kräuterschnecke selber bauen möchte, kann dies aber am besten mit Steinen verwirklichen. Der Aufbau funktioniert schon mit einer Trockenmauer. Von außen nach innen steigt diese stetig an, bis schließlich eine Höhe von ca. 80 cm erreicht ist. Sie können daran also auch recht bequem gärtnern. Beginnend mit einer Grundlage aus Schotter und dann aufgefüllt mit Pflanzenerde, die zur Mitte hin immer sandiger wird, entsteht so ein Beet für Kräuter aus unterschiedlichen Klimazonen.

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veröffentlicht am: 18 Juni 2019 - aktualisiert am: 08 Juli 2019

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Autor bei Gartentraum

Marian

Administrator & Redakteur

Über den Autor

Marian hat Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing an der FH Erfurt studiert und betreute den Gartentraum.de-Blog schon als Werkstudent. Neben den Interessen im Online Marketing kann er sich auch sehr gut in alle Bereiche der Gartengestaltung eindenken, da er bereits in Kindheit und Jugend sehr viel im elterlichen Garten mitgearbeitet hat.

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