Landhausgarten anlegen & gestalten – 20 Ideen & Bilder

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Sie sind frisch aus dem Englandurlaub zurück und inspiriert von all den romantischen Landhausgärten? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir informieren Sie über Merkmale, Tipps zur Anlegung und Bepflanzung eines Landhausgartens und die richtige Gestaltung mit stilgebenden Accessoires!

Was ist ein Landhausgarten?

Gartenstil, Merkmale, Abgrenzung

Landhausgarten klingt im ersten Moment nach Natur, wild wachsenden Pflanzen und romantisch verwinkelten Gärten voller blühender Blumen. Dazwischen vielleicht ein klingelndes Windspiel und ein paar Vintage-Dekorationselemente aus rostigem Metall oder Holz. Doch worin genau der Unterschied zu anderen Gartenstilen liegt, ist vielen nicht bekannt. Der Bauerngarten sieht sicherlich so ähnlich aus und auch der romantisch-wilde Gartenstil kann dem Landhausgarten nicht sonderlich fern sein. Doch die Merkmale des Landhausgartens sind deutlicher definiert, als man es für möglich halten könnte. Bestimmte Elemente dürfen im Landhausgarten nicht fehlen und auch die Abgrenzung zu anderen Gartenstilen, wie dem Bauerngarten und dem Cottagegarten nach Englischem Vorbild, ist deutlich. Welche Eigenschaften genau den Landhausgarten ausmachen und wie er sich vom typischen Bauerngarten unterscheidet, das erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

 

Möchten Sie Ihren eigenen romantischen Landhausgarten anlegen und suchen nach Ideen & Beispielen? Egal ob moderner Landhausstil, englischer Cottage Garten oder Landhausgarten im skandinavischen Stil – hier finden Sie jede Menge Inspirationen:

 

 

 

Gartenstil und Merkmale

Bei einem Landhausgarten handelt es sich um einen bestimmten Gartenstil, der Elemente des Cottage Gartens mit dem des Bauerngarten verbindet. Konkret heißt das: klassisch strukturierte Gartenanlage in englischer Tradition trifft auf verwunschenes Landidyll mit Obstbäumen. In Form geschnittene Hecken und Gehölze sowie sauber angelegte Wege finden sich im Landhausgarten ebenso wieder wie versteckte Sitzecken in romantischen Lauben, dicht bewachsene Ziegelmauern und verspielte Details wie gusseiserne Bänke und Café-Tische. Typisch ist auch die fröhliche Mischung verschiedenster Stauden in Kombination mit den klassischen,  wunderschönen Rosensträuchern in einer Vielzahl an Farben. Auch kleinere Wasserinstallationen wie Brunnen, Naturteiche oder Wasserspiele sind denkbar. In welchem Kontext dieser Gartenstil entstanden ist, lässt sich nicht mehr exakt feststellen. Fakt ist jedoch, dass ihm die Vorstellung vom idealen Leben im Grünen zugrunde liegt und er das Beste aus verschiedenen Gartenstilen in sich vereint.

 

Stauden und Kletterpflanzen im Landhausgarten

Üppige Stauden und Kletterpflanzen sind im Landhausgarten ebenso typisch wie akkurat gemähter Rasen.

Abgrenzung zum Bauerngarten

Wie bereits erwähnt, üben bestimmte Elemente des Bauerngartenstils einen Einfluss auf die Gestaltung eines Landhausgartens aus. Dennoch sollten Sie aufpassen, dass Sie die beiden Stile deswegen nicht miteinander verwechseln. Anders als beim Landhaustil, steht beim Bauerngarten nach wie vor der pragmatische Nutzen, also die Selbstversorgung mit eigens angebauten Nahrungsmitteln, wie Obst, Gemüse und Kräutern im Vordergrund. Zwar ist diese nicht mehr existenziell wie ursprünglich bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Bauerngärten noch von ihren Namensgebern zur reinen Bewirtschaftung und Grundnahrungsversorgung angelegt wurden, jedoch steht heute noch immer ein gewisses Naschvergnügen im Fokus. Hinzugekommen sind die dekorative Note der Gärten sowie die durch die Anlegung eines solchen Gartens versuchte Rückbesinnung auf naturnahes und tierfreundliches Gärtnern. Grundsätzlich gilt jedenfalls, dass neben dem größeren Schwerpunkt auf Versorgung, das Rustikale des Bauerngartens den größten Unterschied zum Landhausgarten ausmacht. Zwar finden sich gemütliche Holzbänke oder Obstleitern in beiden Gärten gleichermaßen, jedoch werden sie im Landhausgarten vielfach gepaart mit zierlichen gusseisernen Accessoires oder antiken Schmuckstücken, wie alten Sonnenuhren oder kupfernen Metallbadewannen mit Bepflanzung. Im bescheideneren Bauerngarten dagegen sind Vogelscheuchen oder auch ein Paar dekorative Gummistiefel denkbar.

 

Ringelblumen im Gemüsebeet als natürlicher Pflanzenschutz im Naturgarten

Der Bauerngarten ist vorwiegend zur Zucht von Lebensmitteln gedacht. Er wirkt aber dennoch, durch zierende Pflanzen, dekorativ und hübsch.

Wie lege ich einen Landhausgarten an?

Aufbau Landhausgarten

Ein Landhausgarten ist insbesondere eine Sache nicht: perfekt. Alles scheint wie zufällig gewachsen und wirkt dadurch etwas wild, aber nie unordentlich. Was Ihnen auf den ersten Blick wie eine lässige Mischung aus natürlicher Landschaft und menschlichem Eingreifen in die Natur erscheinen mag, ist in Wahrheit gut durchdacht. Ein Faktor, der bei der Anlegung aber besonders wichtig ist, ist die Zeit. Ein Landhausgarten wird nicht in einer Hauruck-Aktion aus dem Boden gestampft, sondern entwickelt sich Stück für Stück. Neu erschlossene Areale ergänzen bereits vorhandene und grade diese Mischung ist es, die den Reiz des Gartenstils ausmacht. Außerdem mischen sich formale und romantisch-verspielte Ecken, wodurch das Auge immer etwas Neues zu sehen bekommt. In welchem Ausmaß dies geschieht, können Sie dabei selbst entscheiden. Sind Sie etwas gradliniger, sollten Sie darauf achten, Ihre Gartenwege akkurat anzulegen. Diese haben den Vorteil, dass sie Ihr Grundstück gekonnt in kleinere Gartenzimmer unterteilen, in denen dann unterschiedliche Dekorationen angebracht oder Bepflanzungen vorgenommen werden können. Insgesamt betrachtet erscheint der Garteneindruck dann sehr divers, was den Landhausstil umso mehr betont.

 

Stauden im Landhausgarten

Stauden sind typisch im Landhausgarten, brauchen aber Zeit, um sich zu entwickeln.

Wege für den Landhausgarten

Wandeln auf Kies, Natur,- oder Ziegelstein

Wie bereits eben erwähnt, spielen Gartenwege im Landhausgarten eine wichtige Rolle. Beim Anlegen solcher Wege sollten Sie mit Bedacht vorgehen und sich vorher genau überlegen, wie die Gartenwege am Ende liegen sollen. Schließlich ist ihr Nutzen mitunter, dass sie Ihren Garten strukturieren und verschiedene Bereiche des Gartens unterteilen. Bei der Gartengestaltung stehen Ihnen verschiedene Materialien zur Verfügung, aus welchen Sie einen hübschen, zum Landhausstil passenden Gartenweg, anlegen können. Je nachdem, für welche Materialien Sie sich entscheiden, verleihen Sie Ihrem Landhausgarten eine ganz spezielle Note und unterstützen damit andere Elemente in Ihrem Garten. Gartenwege aus Natursteinplatten, aus Kies oder aus Ziegelsteinen eignen sich besonders gut für den Landhausgarten. Deshalb haben wir Ihnen eine kurze Anleitung zusammengefasst, mit welcher Sie den von Ihnen geplanten Gartenweg ganz einfach selbst anlegen können.

 

Gartenweg aus Natursteinplatten im Landhausgarten

Ein Vorteil der Natursteinplatten ist, dass sie sehr natürlich aussehen, sich ihrem Umfeld anpassen und gemeinsam mit der Natur in Würde altern. Sie passen damit perfekt zu dem naturbelassenen Erscheinungsbild des Landhausgartens und geben ihm gleichzeitig die ihm innewohnende, erst auf den zweiten Blick erkennbare Struktur. Wenn Sie sich dazu entscheiden, einen Weg aus Natursteinplatten in ihrem Landhausgarten anzulegen, dann sollten Sie etwas Geduld und Zeit mitbringen, da das Anlegen eines solchen Gartenweges etwas aufwendiger ist und einige Zeit in Anspruch nimmt.

 

Materialien für einen Gartenweg aus Naturstein im Landhausgarten

Materialien für einen Gartenweg aus Naturstein im Landhausgarten. ©Gartentraum.de

So geht’s:

Zunächst gilt: den Pflasterweg aus Naturstein können Sie aufgrund der potenziell eher geringen Belastung des Gartenweges „auf Sand“ bauen. Heben Sie dafür zunächst das Erdreich aus und verdichten Sie den Untergrund. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt ein Oberflächengefälle von ein bis zwei Prozent zu den Seiten hin – so verhindern Sie das Legen einer zusätzlichen Dränage. Auf das so verdichtete Erdreich wird nun der Sand als Tragschicht verteilt und danach ebenfalls verdichtet. Für normale Fußwege reichen dabei in der Regel 15 bis 25 Zentimeter. Anschließend müssen Sie noch die ausgedienten Bruchsteinplatten sortieren und reinigen. Im nächsten Schritt werden diese dann so verlegt, dass nach und nach ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Steine bleiben dabei im Wesentlichen wie sie sind. Jetzt werden die Steine in das Gemisch aus Sand und Zement gesetzt und jeder Stein, sobald er richtig liegt, wird leicht angeklopft und somit befestigt. Mit einer Wasserwaage können Sie die Einklopftiefe kontrollieren. Nach der Verlegung kehren Sie die Fläche ab und schlämmen sie anschließend mit Wasser ein. Zu guter Letzt tragen Sie, nachdem sich das Sand-Zement-Gemisch gesetzt hat, noch abschnittsweise Fugenmörtel auf.

 

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Gartenweg aus Kies im Landhausgarten

Ein Kiesweg macht sich in einem Landhausgarten aus drei Gründen sehr gut: Er ist kostengünstig, leicht anzulegen und versiegelt den Boden nicht. Außerdem mutet er sehr natürlich an, was zum romantisch-verwunschenen Flair des Landhausgartens passt. Bevor Sie sich aber der Anlegung eines Kiesweges widmen, sollten Sie diesen gut planen. Berücksichtigen Sie dabei vor allem zwei Punkte: Zum einen sollte Ihnen die Position des Weges und der Wegverlauf klar sein. Mit einem Online-Gartenplaner können Sie sich Ihre Design-Ideen beispielsweise vor Augen führen, um zu überprüfen, ob Ihre Idee Sinn macht. Speziell für einen Landhausgarten bietet sich an, den Weg als gezieltes Gestaltungselement einzusetzen – zum Beispiel um mit angrenzenden Sichtbarrieren aus größeren Sträuchern oder Rankgittern bestimmte Gartenbereiche gezielt zu verbergen und so optisch mehr Spannung zu erzeugen. Auch ist es wichtig, vor dem Beginn der Arbeit die Breite des Kiesweges festzulegen. Soll dieser der Haupterschließung des Gartens dienen, bietet sich eine Breite von mindestens 80 cm – 100 cm an. Soll es nur ein etwas seltener genutzter Seitenweg sein, reicht in der Regel auch eine Breite von etwa 50 bis 60 cm. Außerdem ist es wichtig, eine Randeinfassung des Kiesweges bei dem Vorhaben zu berücksichtigen. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit zu verhindern, dass Rasen, Bodendecker oder Stauden in den Weg hineinwachsen.

 

Materialien für einen Gartenweg aus Kies im Landhausgarten

Materialien für einen Gartenweg aus Kies im Landhausgarten. ©Gartentraum.de

Sie sollten nach Möglichkeit keinen runden Kies, sondern feinen Splitt verwenden. Kies ist nämlich rundkörnig und gibt unter starker Belastung nach – man sinkt beim Begehen echter Kieswege also leicht in den Belag ein. Splitt dagegen wird mit speziellen Brechmaschinen aus massivem Naturstein wie Basalt oder Granit hergestellt, ist deshalb scharfkantiger und gibt weniger nach. Für Kieswege ideal ist feinkörnig gesiebter Splitt mit einer Korngröße von etwa zwei bis fünf Millimetern. Insgesamt sind es nur eine Handvoll Dinge, die Sie für den Anlegeprozess benötigen.

 

So geht’s:

  1. Absteckung des Wegverlaufes: Bei einem graden Weg müssen Sie einfach am Anfang und Ende des Wegs einen Metallstab in die Erde stecken und daran eine Maurerschnur befestigen. Die Stäbe sollten so gesetzt werden, dass die Schnur etwa zwei bis drei Zentimeter Abstand zur Außenkante der geplanten Randeinfassung hat. Anschließend müssen Sie die Schnüre so ausrichten, dass beide Seiten die gleiche Höhe haben. Was den Wegverlauf selbst betrifft, können Sie ihn der Geländehöhe anpassen. Sofern Sie sich für einen kurvigen Wegverlauf entschieden haben, werden die Stäbe jeweils mit entsprechendem Abstand zur Außenkante in die Scheitelpunkte der geplanten Kurven gesetzt und die Schnüre anschließend ebenfalls waagerecht zueinander positioniert.
  2. Aushebung des Bodens: Vor der Aushebung des Bodens ist es angebracht, den Rasen mit dem Spaten flach abzustechen und zu kompostieren. Anschließend kann rund fünf Zentimeter des darunterliegenden Bodens ausgehoben und damit das sogenannte Planum geebnet werden. Je nachdem wie hoch die Wegeinfassung sein soll, müssen die Wegränder eine entsprechende Tiefe aufweisen. Zur Steinhöhe selbst sollten Sie außerdem noch eine fünf bis zehn Zentimeter hohe Schicht Magerbeton hinzurechnen.
  3. Auslegung von Unkrautvlies unter dem Kiesweg: Nach den Aushubarbeiten sollten Sie möglichst auf der gesamten Fläche ein Unkrautvlies auslegen. Es hindert die Wildkräuter daran, durch den Wegebelag zu wachsen und sorgt zudem dafür, dass der Splitt nicht in den Untergrund einsinkt. Das Vlies wird ebenso unter der geplanten Randeinfassung verlegt.
  4. Setzen der Randeinfassung: Als nächstes mischen Sie den Magerbeton im Mischungsverhältnis von etwa einer Schaufel Zement und sieben Schaufeln Bausand mit so viel Wasser an, dass er gerade so erdfeucht ist. Anschließend wird er abschnittsweise unter die Randeinfassung  gefüllt, eingeebnet und die Steine darauf gesetzt. Die Steine müssen dabei an der ausgelegten Schnur ausgerichtet werden.
  5. Wegebelag auftragen: Zu guter Letzt werden die Wegeflächen mit dem Kies bzw. Split aufgefüllt. Mit einem Eisenrechen sorgen Sie für die nötige Einebnung und einen sauberen Abschluss mit der Wegeinfassung. Der Wegbelag benötigt eine Höhe von etwa 5 cm. Haben Sie also beispielsweise einen Weg von 12 m Länge und 80 cm Breite, so benötigen rund einen Kubikmeter Kies oder Splitt.

 

Üppige Staudenbeete im Landhausgarten

Üppige Staudenbeete bilden einen Kontrast zum lockeren Gartenweg aus Kies im Landhausgarten.

 

Gartenweg aus Ziegelstein im Landhausgarten

Bestimmt haben Sie auch schon mal die wunderschön warm leuchtenden Ziegelbauten bewundert. Der günstigere Stein ist aber nicht nur zum Hausbau geeignet, sondern lässt sich auch hervorragend als Material für einen Gartenweg im Landhausgarten verwenden. In vielen verschiedenen Farben hergestellt, gibt es für jeden Garten das passende Ziegelpflaster. In einem Landhausgarten machen sich vor allem gedeckte Farben sehr gut, da sie das gewollt naturbelassene eines solchen Gartens schön unterstreichen. Doch wie lässt sich ein Weg aus Ziegelsteinen am besten verlegen und welche Materialien sind dafür erforderlich? Eine Materialliste und eine ausführliche Anleitung finden Sie in den folgenden Abschnitten.

 

Materialien für einen Gartenweg aus Ziegelsteinen im Landhausgarten

Materialien für einen Gartenweg aus Ziegelsteinen im Landhausgarten. ©Gartentraum.de

So geht’s:

  1. Ausgrabung & Aufschüttung: Zunächst graben Sie die gewünschte Stelle für Ihren Gartenweg aus. Legen Sie die Breite fest und markieren Sie anschließend die Grenzen mit Schnüren oder einem Seil. Danach graben Sie die erste Erdschicht mit einer Schaufel aus. Als nächstes schütten Sie als – Basis des Ganzen – Schotter aus.
  2. Verdichtung: Es folgt nun die Verdichtung der Basis. Sie sollte von Hand oder mit einem anderen Gegenstand verdichtet werden. Hierzu können Sie gerne noch etwas Schotter hinzugeben.
  3. Wegeinfassung und Auffüllung: Jetzt wird Sand hinzugegeben und ein Putz kreiert. Mit Hilfe einer Handsäge sägen Sie ein Holzbrett zurecht und schneiden Sie an beiden Enden zwei Fugen aus. Formen Sie mit einer Schaufel, schmale Gruben beiderseits des Gehwegs und positionieren Sie dort die Holzbretter. Mit einem Holzhammer drücken Sie sie an, um alles eben zu machen. Damit die Holzschienen auch gut halten, stellen Sie Holzpfähle in einem Abstand von 3 Metern von der Außenseite auf. Füllen Sie den Abstand zwischen den Holzschienen nun mit Sand oder Schotter und verdichten Sie ihn danach gut. Je nach Bedarf geben Sie noch etwas mehr dazu.
  4. Einsetzen der Ziegelsteine: Füllen Sie jetzt den ganzen Abstand zwischen den Holzschienen mit den Ziegelsteinen. Klopfen Sie unbedingt jeden einzelnen Ziegelstein vorsichtig mit dem Holzhammer ab und überprüfen Sie die Neigung. Danach füllen Sie die Fugen zwischen den Ziegelsteinen mit Sand. Hierfür können Sie auch einen Besen verwenden. Der Sand sollte am besten eine Woche gut abliegen. Nach dieser Zeit können auch die Holzschienen entfernt werden.

 

 

 

Gartendeko-Elemente im Landhausgarten

Rote Ziegelsteine eignen sich für die Gestaltung von Gartenwegen, Häusern oder Deko im Landhausgarten.

Pflanzen im Landhausgarten

Stauden, Rosen und Obstbäume

Pflanzen sind im Landhausgarten das A und O, denn sie verleihen Ihrem Garten erst seine wunderschön bunte Pracht und sein ländliches Idyll. Ähnlich wie im Naturgarten, wird auch im Landhausgarten auf eine natürliche Bepflanzung gelegt. Viele unterschiedliche Stauden, blühende oder immergrüne Kletterpflanzen, Obstbäume und leuchtende Rosen sind typisch für den Landhausgarten und sorgen für ein abwechslungsreiches Stimmungsbild während des Jahresverlaufs. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen so wählen, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht, sodass es immer etwas zu sehen gibt. Natürlich ist die Auswahl hier riesig, deshalb können Sie sich die in Ihren Augen schönsten Gartenpflanzen aussuchen. Legen Sie bei Ihrer Auswahl auch Wert auf eine harmonische Farbkombination: Blau, Lila und Weiß oder doch lieber Rot, Orange und Gelb? In den kommenden Abschnitten zeigen wir Ihnen die schönsten Blumen für einen Landhausgarten im Überblick.

 

Landhausgarten-Stil im Vorgarten mit üppigen Rosenbüschen

Rosen gehören zu den typischen Pflanzen für den Landhausgarten, doch auch Dahlien, Sonnenhut, Stockrosen und Hortensien passen perfekt zu diesem Gartenstil.

 

Stauden im Landhausgarten

Es gibt unsagbar viele verschiedene Stauden, die Ihren Landhausgarten zu etwas ganz Besonderem machen. Passend für den Landhausstil sind aber vor allem solche Staudenbeete, die wie zufällig entstanden wirken und eine gewisse Nonchalance ausstrahlen. Welche Stauden bzw. Staudenarrangements diesen Eindruck erzeugen können, stellen wir Ihnen hier vor:

  • Die Sommer-Margerite: ein wahrer Klassiker im Landhausgarten ist die Sommer-Margerite. Die niedlichen, weiß-gelben Wildblumen sind robust und pflegeleicht und können daher auf vielen Böden wachsen. Sie lassen sich im Landhausgarten gut mit Stauden wie Rittersporn, Sonnenhut, Lupine und Schafgarbe kombinieren. Dadurch, dass sie sich selbst aussäen, sorgen sie außerdem Jahr für Jahr für Überraschungen bezüglich ihres Standortes. Besonders schön macht sich die Sommer-Margerite als Beetpartner von Pfingstrose, Lupine oder Lilie.
  • Der Fingerhut: Er bringt ein wenig Exotik in den Landhausgarten.  Mit seinen weißen, apricotfarbenen oder rosa Blüten, die glockenförmig geformt und in der Innenseite mit weiß umrandeten dunklen Flecken übersät sind, hat er ein sehr elegantes Äußeres, das jeden Garten optisch aufwertet. Auch der Fingerhut sät sich gerne selbst aus und trägt damit zu einem variierenden Erscheinungsbild des Gartens bei.
  • Der Frauenmantel: Diese Staude ist ein hübscher Flächendecker mit auffälligen Blättern und kräftigem Wuchs. Sie ist ein passender Partner des Landhausgartens, der sich auch mal malerisch über die Beetsgrenze hinaus auf Wege oder Rasen legen kann. Von dieser Eigenschaft rührt übrigens auch sein Name. Was die Sonneneinstrahlung angeht ist er sehr anspruchslos, außerdem gedeiht er auf jedem normalen Gartenboden. Sie können ihn daher fast überall einsetzen, wo Sie ihn haben möchten.

 

Sonnenhut und Staketenzaun im Landhausgarten

Der Sonnenhut ist eine typische Staude des Landhausgartens. Er wirkt perfekt in der Kombination mit einem Staketenzaun.

 

Rosen für den Landhausgarten

Ein Landhausgarten ohne Rosen ist undenkbar! Rosen gibt es in vielen verschiedenen Farben und Formen und sie sehen besonders in Kombination mit Stauden umwerfend aus. Sie haben die Wahl zwischen Hochstammrosen, Kletterrosen, Strauchrosen und vielen anderen Arten, die sich für beinahe jeden Garten und jeden Standort eignen. Alle sind auf Ihre Art und Weise schön und geben dem Landhausgarten ein jeweils eigenes Flair. Neue, modernere Sorten werden mittlerweile sehr robust gezüchtet, sind ziemlich unempfindlich gegen Pilzkrankheiten und blühen teilweise mehrmals im Jahr. Es lohnt sich daher auf das Gütesiegel „Ausgezeichnete Deutsche Rosen“ zu achten – Rosen mit diesem Siegel sind besonders unempfindlich. Kombinieren Sie in Ihrem Garten doch verschiedene Rosenarten und unterschiedliche Farben, um eine Konstante in Ihrem Landhausgarten zu integrieren. An der Hauswand darf eine rosafarbene Kletterrose gedeihen, während eine in zartem Weiß an einem Rosenbogen zur Terrasse emporsteigt und perfekt zur leuchtend roten Hochstammrose im Vorgarten harmoniert. So verleihen Sie Ihrem Landhausgarten Struktur und der Gartenstil wirkt gewollt und nicht wahllos.

 

Hochstammrose ziert den Vorgarten im Landhausgarten-Stil

Rosen sind typisch für den Landhausgarten und wirken auch im Vorgarten prachtvoll.

 

Obstbäume im Landhausgarten

Ein Obstbaum macht sich nicht nur in einem Bauerngarten toll, auch in einem Landhausgarten ist er ein echter Hingucker. Super macht sich ein Apfel- oder Quittenbaum, der nicht nur malerisch aussieht, sondern von dem die ganze Familie auch im Spätsommer leckerere Früchte ernten kann. Weitere Klassiker unter den Obstbäumen sind beispielsweise Kirschen, die im Frühjahr wunderschön blühen, Birnen, Mirabellen oder Pflaumen. Selbst ein in die Jahre gekommener Obstbaum, der nur noch wenig Früchte trägt, kann eine komplett neue Wirkung bekommen, wenn Sie eine Ramblerrose wie z.B. die Sorte ‘Bobby James’ oder die Kletterrose ‘Raubritter’ dazu pflanzen. Der so entstehende Blütenbogen haucht dem alten Baum förmlich neues Leben ein und wirkt äußerst romantisch. Übrigens: Ein besonders empfehlenswerter Apfelbaum trägt Äpfel der Sorte ‚Roter Winterpison’. Sie haben eine intensive rote Färbung und schmecken aromatisch süß.

 

Apfelbäume passen perfekt in den Landhausgarten

Obstbäume – wie beispielsweise der Apfelbaum – ergänzen die blühende Bepflanzung des Landhausgartens und liefern zusätzlich saftig süße Leckereien.

Sichtschutz im Landhausgarten

Holzelemente, Hecken, Rankgitter, Zäune und Co.

  • Alte Türen/ Fensterläden oder andere Holzelemente: Diese Elemente bieten zwar nur sporadischen Sichtschutz, dafür sehen sie aber ungemein charmant aus. Gerade kleinere Ecken im Garten, die vielleicht noch nicht ganz so schön aussehen, lassen sich so geschickt kaschieren. Auch lassen sich die dekorativen Holzelemente schön anmalen, beranken oder können entspannt draußen verwittern – das passt ohnehin zum Stil des Landhausgartens.
  • Eine bepflanzte Trockenmauer:  Eine Trockenmauer hat für sich schon eine tolle, robuste und naturbelassene Ausstrahlung. Bepflanzt mit Pflänzchen wie Mauerpfeffer oder Steinkraut fügt sie sich perfekt in das Setting des Landhausgartens ein.
  • Rankgitter: Die perfekte Kombination? Rankgitter + Kletterrosen + Landhausgarten! Romantischer wird Ihr Garten nicht mehr.
  • Die klassische Hecke: Hecken gehören in jeden Garten und bieten dicht genug bepflanzt neben Gartenmauern immer noch den besten Schutz vor neugierigen Blicken von draußen. Außerdem können kleinere Hecken innerhalb Ihres Gartens diesen in niedliche Gartenzimmer unterteilen und ihn so noch verwunschener erscheinen lassen. Für eine hübsche Landhaushecke bietet sich z.B. eine Stechpalme an. Wunderschön sind aber auch reich blühende Sträucher wie Flieder oder Hortensien.
  • Holzstapel: Das Material Holz geht im Landhausgarten immer! Ein robuster Holzstapel ist zudem ein guter Schutz vor Wind und Wetter und sieht außerdem toll aus.
  • Laube oder bepflanze Pergola:  Ein Gartenpavillon, eine Laube oder eine bepflanzte Pergola ist nicht nur toll, um dort Gartenmöbel unterzustellen, sondern auch als Sichtschutz für Ihren Landhausgarten. Wenn Sie einen großen Garten besitzen, macht sich eine auffällige, gusseiserne Laube als Mittelpunkt des Gartens klasse, die Sie von Rankrosen überwachsen lassen. Ein solches Ambiente erzeugt pure Entspannung und lädt außerdem wunderbar zum Lesen und entspannen ein.
  • Bretterzaun: Ein Bretterzaun ist die klassische Variante eines Sichtschutzes für einen Garten. Es gibt schlichte Modelle, und solche, die kleinere Verzierungen haben oder bogenartig geformt sind. In jedem Fall bekommen Sie den maximalen Sichtschutz. Aber: Für ein richtiges Einfügen ins Landhausgartenambiente sorgt erst die Bepflanzung des Zaunes. Deswegen greifen Sie auch hier wieder auf Wildrosen oder aber andere wildwachsende Stauden, deren Beet Sie vor dem Zaun anlegen, zurück.

 

Flieder als Sichtschutz im Landhausgarten

Flieder ist der perfekte Sichtschutz im Landhausgarten. © nekitt – Depositphotos.com

 

Dekoration des Landhausgartens

Skulpturen, Möbel, Wasser

Die Möglichkeiten der Dekoration eines Landhausgartens sind schier unbegrenzt. Jeder Landhausgarten hat seinen eigenen Charme und das ist es, was diesen Gartenstil so unwiderstehlich macht. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Basics der Dekoration vor und geben Ihnen einige Tipps, wie Sie diese passend in Szene setzen.

  • Figuren und Skulpturen: Ein Landhausgarten soll in erster Linie natürlich wirken. Wichtig ist daher, dass Sie sich daran auch bei der Auswahl Ihrer Dekorationen halten. Natürliche oder natürlich wirkende Materialien, wie beispielsweise Holz, Naturstein, (Guss-)Eisen und Backstein sind daher bestens geeignet, um die Stimmung Ihres Gartens zu unterstreichen. Toll sind neben hölzernen und steinernen Figuren oder Skulpturen auch solche, die eine leichte Rost-Optik besitzen und gebraucht aussehen. Wichtig ist außerdem, dass Sie es mit der Anzahl der Figuren nicht übertreiben. Der Schwerpunkt im Garten sollte immer noch auf Ihren Pflanzen liegen.
  • Gartenmöbel: Für die Gartenmöbel bietet sich zweierlei an: Entweder hölzern-rustikale Möbel und Bänke, die perfekt zum Verweilen mit Freunden sind und zu langen Grillabenden einladen. Oder aber Sie entscheiden sich für gusseisernes Mobiliar, welches äußerst filigran wirkt und etwas Café-Atmosphäre in Ihren Garten bringt.
  • Wasserelemente: Ein wenig Wasser bringt Leben in jeden Garten. Sie müssen nicht gleich einen Teich anlegen, selbst eine barock anmutende Vogeltränke, an der sich Ihre Spatzen im Sommer erfrischen können, reicht schon aus, um belebend zu wirken. Die Ständer einiger Blumentränken eignen sich auch zum Hochziehen für Rankpflanzen.

 

20 Ideen & Beispiele

Die schönsten Landhausgarten-Elemente

Zusammenfassung

Wichtige Punkte auf einen Blick

Ein Landhausgarten kombiniert eine gewisse Gartenstruktur mit verwunschener Nonchalance. In Form geschnittene Hecken, eine ordentlich gemähte Rasenfläche und sauber angelegte Gartenwege können sich dort ebenso finden wie wild überwucherte Rankgitter, lebenserfahrene Obstbäume und filigranes Café-Mobiliar. Wichtig ist im Kopf zu behalten, dass das Imperfekte einen solchen Garten erst vollkommen macht und ihm das gewisse Etwas verleiht. Dennoch gibt es bestimmte Elemente, die besonders stilgebend sind und diesen Garten auszeichnen. Typisch für Wege sind als Materialien Kies, Natur- oder Ziegelstein. Pflanzentechnisch blühen die buntesten Stauden neben eleganten Rosen und alten Obstbäumen. Als Dekoration eignet sich alles, was einen ältlichen Charme hat, Rost-Optik an Skulpturen oder abblätternde Farbe von lackierten Holzelementen fügen sich toll ein.  Als Sichtschutz ist alles erlaubt, Hauptsache auch bei dieser Auswahl hat ein leicht verwunschener Touch Konjunktur. Alles in allem gilt: Alles geht – so lange die Mischung stimmt.

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Häufige Fragen

🌻 Was ist der Unterschied zwischen Bauern- und Landhausgarten?

Die Übergänge beider Gartenstile sind zugegebenermaßen fließend. Dennoch lässt sich allgemein sagen, dass bei einem Bauerngarten der praktische Nutzen des Gartens als Mittel der Selbstversorgung nach wie vor im Vordergrund steht.  Typisch sind z.B. Kräuterbeete und Obstbäume, aber auch Gemüseanbau. Zwar ist mittlerweile auch eine dekorative Note hinzugekommen, jedoch besteht der Fokus auf naturnahem und tierfreundlichen Gärtnern.  Auch entsprechen zierliche gusseiserne Accessoires oder antike Schmuckstücke wie alte Sonnenuhren oder kupferne Metallbadewannen mit Bepflanzung doch eher dem Stil eines Landhausgartens. Ein Bauerngarten orientiert sich dagegen auch dekotechnisch eher rustikal.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

 

🌻 Welche Gartenmöbel passen zu einem Landhausgarten?

Generell gut geeignet sind Möbel aus Naturmaterialien wie z.B. Holz. Eine langer Holztisch mit Sitzbänken hat ein rustikal-gemütliches Flair und passt zu dem Einfluss des Bauerngartens, der  in den Landhausgartenstil mit einfließt. Ebenfalls toll und von etwas eleganterer Stimmung sind dagegen gusseiserne  Tischlein und Stühle, die ein wenig Kaffeehausstimmung in Ihren Garten bringen. Einzig auf Kunststoff als Material sollten Sie verzichten, da dieser nicht naturbelassen ist und zudem etwas plump in einem Landhausgarten wirkt.

Hier finden Sie weitere Informationen.

🌻 Welche Pflanzen verschönern meinen Landhausgarten?

Rosen dürfen in keinem Landhausgarten fehlen. Egal ob Strauchrosen, Hochstammrosen oder Kletterrosen, die sich ein Rankgitter hochwinden: Rosen sorgen für die nötige Romantik in Ihrem Garten.  Eine schöne Ergänzung sind allerdings Stauden aller Art. Wir empfehlen besonders Lupinen, Pfingstrosen, Lilien oder den Flächendecker „Frauenmantel“. Die simplen Margeriten und der exotische Fingerhut als selbstaussäende Pflanzen sorgen außerdem Jahr für Jahr für freudige Überraschungen bezüglich Ihres Standortes.

Hier finden Sie weitere Informationen.

🌻 Was für ein Sichtschutz eignet sich in einem Landhausgarten?

Für einen Landhausgarten eignen sich die verschiedensten Arten von Sichtschutz. Ob die klassische Hecke, der Bretterzaun, eine Laube/Pergola oder eine Trockenmauer: Anything goes. Immer zu dem Stil des Landhausgartens passt aber die Bepflanzung des jeweiligen Sichtschutzes. So macht beispielsweise ein mit Kletterrosen bewachsenes Rankgitter als Schutz vor neugierigen Blicken einen verwunschenen Eindruck, was ideal mit dem Landhausstil harmoniert.

Hier finden Sie weitere Informationen.

veröffentlicht am: 02 Juli 2020 - aktualisiert am: 12 Oktober 2020

Autor bei Gartentraum

Mirko Klopfleisch

Gesellschafter & Impulsgeber bei Gartentraum.de

Über den Autor

Mirko ist einer der Impulsgeber des Online-Magazins von Gartentraum.de. Kein Wunder, das Thema Gartendekoration wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Bereits sein Großvater sammelte begeistert Gartenfiguren und Bronzen und fertigte in seiner Werkstatt Pflanztöpfe für den Garten. Nun ist Mirko selbst auf der Suche nach den neuesten Trends in Sachen Gartendekoration.

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