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Gartenhaus selber bauen – Kosten-Überblick, Bauanleitung & 20 Beispiele mit Bildergalerie

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Sie möchten ein Gartenhaus selber bauen? Dann finden Sie hier alle wichtigen Infos zu Kosten, dem richtigen Holz, dem Fundament & Co. Außerdem bieten wir Ihnen eine ausführliche Anleitung, mit welcher Sie Ihr eigenes Projekt ganz einfach umsetzen können!

GARTENHAUS SELBST BAUEN

Wie wird ein Gartenhaus selbst gebaut?

Wenn Sie ein Gartenhaus selbst bauen möchten, dann finden Sie hier alle wichtigen Infos zum Bau, den Materialien und eine Bauanleitung. Außerdem geben wir Ihnen einen Kosten-Überblick und liefern Ihnen viele Inspirationen mit Bildern.

 

Gartenhaus mit Gartendeko
Exklusive Gartenhäuser

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NUTZEN DES GARTENHAUSES

Wofür kann ein Gartenhaus genutzt werden?

In den meisten Fällen wird ein Gartenhaus als Aufbewahrungsort für Gartengeräte oder als Überwinterungsmöglichkeit für Gartenmöbel genutzt. Doch das muss nicht heißen, dass Ihr Gartenhaus ein bloßer Geräteschuppen werden muss, der optisch nichts hermacht. Vielmehr ist ein Gartenhaus ein wichtiges Gestaltungselement, das an den Stil des Gartens angepasst und oftmals dekorativ hergerichtet ist. Viele Gartenhäuser lassen sich zudem für mehr als nur als Stauraum verwenden – zum Beispiel als Spielzimmer für Kinder, als gemütliches Lesezimmer oder als zurückgezogenes Atelier in Naturnähe. Aber auch der Traum von einer privaten Sauna lässt sich hier verwirklichen.

 

Ein Gartenhaus kann ein Rückzugsort und Ihr neuer Lieblingsplatz im Garten werden.

 

GARTENHAUS SELBST BAUEN - EIGENBAU ODER BAUSATZ

Sollte beim Bau eines Gartenhauses alles selbst gemacht werden?

Gartenhaus selbst bauen

Ein Gartenhaus selbst zu bauen ist sowohl mit einem Bausatz, als auch als individuelles Projekt möglich.

 

Die einfachste Variante, sich ein Gartenhaus zu bauen, funktioniert mit einem Bausatz. So einen Bausatz können Sie als Set in jedem Baumarkt kaufen und dabei zwischen vielen verschiedenen Modellen unterschiedlicher Materialien, Größen und Wandstärken wählen. Die benötigten Elemente sind alle in dem Bausatz vorhanden und müssen nur noch nach dem beigelegten Aufbauplan zusammengebaut werden. Dafür reicht es aus, wenn Sie über etwas handwerkliches Geschick verfügen. Viele Baumärkte bieten zudem einen Aufbauservice an, sodass Sie sich Ihr Gartenhaus sogar vor Ort aufbauen lassen können. Ist Ihre Wahl auf so ein vorgefertigtes Haus gefallen, bedeutet das keinesfalls, dass Ihr Gartenhaus ein 0815-Modell wird, denn mittlerweile werden auch Sets in ausgefallenerer Optik angeboten. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Gartenhäuser zum Selberaufbauen, zwischen denen Sie ganz nach Ihrem Geschmack, der geplanten Nutzung und Ihren Vorstellungen wählen können. Wer etwas mehr handwerkliches Können vorweisen kann und gerne ein individuelles Gartenhaus ganz nach seinen Wünschen haben möchte, kann es natürlich auch von oben bis unten selber bauen. Dies erfordert aber eine detaillierte Planung und genügend Zeit. Dafür belohnen Sie sich selbst mit einem Gartenhaus, das viel mehr ist als ein Geräteschuppen, sondern das vielleicht Ihr neuer Lieblingsplatz im Garten wird.

 

Individuelles Gartenhaus

Ein individuell gestaltetes Gartenhaus kann ein neuer Lieblingsplatz im Garten werden.

PLANUNG DES GARTENHAUSES

Wie geht man bei der Planung eines Gartenhauses vor?

Bevor Sie mit der konkreten Planung beginnen, sollten Sie erst einmal für sich klären, wofür Sie das Gartenhaus nutzen wollen. Möchten Sie in erster Linie einen Aufbewahrungsort für Rasenmäher und Co. haben, sind Sie auf der Suche nach einem Schlafplatz für Gäste oder suchen Sie sogar ein zweites Wohnzimmer inmitten Ihres Gartens, in dem Sie einen Ort der Entspannung schaffen wollen? Die geplante Nutzung entscheidet im Anschluss maßgeblich über die Größe, die verwendeten Materialien und das Modell selbst. Im selben Zuge sollten Sie nach dem geeigneten Standort in Ihrem Garten suchen, an dem Sie ausreichend Platz für das Haus zur Verfügung haben. Bedenken Sie, dass Sie dafür eventuell einen Baum fällen oder gegebenenfalls sogar den Garten umgestalten müssen. Um sich beim Visualisieren seiner Pläne helfen zu lassen und sich das geplante Gartenhaus vor sein geistiges Auge zu führen, eigenen sich digitale Gartenplaner. Mit deren Hilfe können Sie verschiedene Möglichkeiten dreidimensional ausprobieren und Elemente in Ihrem Garten miteinander kombinieren. So bekommen Sie ein erstes Bild davon, wie sich ein Gartenhaus in das Gesamtkonzept Ihres Gartens einfügen ließe. Da der Bau mancher Gartenhäuser eine Baugenehmigung erfordert, beginnen Sie rechtzeitig – am besten mindestens sechs Monate vorher – mit der Planung. So können Sie gewährleisten, dass alle Genehmigungen eingeholt und das benötigte Material beschafft ist, bis Sie schließlich mit dem Bau selbst beginnen können.

MATERIALIEN FÜR EIN GARTENHAUS

Welche Materialien werden benötigt?

Gartenhaus aus Holz

Holz gehört zu den beliebtesten Materialien für Gartenhäuser.

Holz und Stein sind beides Materialien, die sehr natürlich wirken und daher in unzähligen Gestaltungselementen im Garten wiederzufinden sind. So auch bei Gartenhäusern: Holz ist ein ökologisches Material, das die Nähe zur Natur unterstreicht und für ein angenehmes Raumklima sorgt. Richtig imprägniert kann ein Holzhaus außerdem mit seiner Langlebigkeit punkten. Die meisten der im Baumarkt erhältlichen Bausätze sind aus Holz, weshalb ein Großteil der Gartenhäuser, die man in den Gärten sieht, wohl aus Holz gefertigt ist. Der gekaufte Bausatz besteht aus den Elementen, die Sie für das Gartenhaus selbst benötigen. Türen und Fenster sind zwar in den meisten Fällen mit inbegriffen, die Dachdeckung allerdings nicht immer. Achten Sie daher auf jeden Fall auf den beschriebenen Lieferumfang.

 

Entschließen Sie sich, ein Holz-Gartenhaus komplett selber zu bauen, benötigen Sie folgende Materialien:

  • Holzbalken für das Grundgerüst
  • Dachbalken
  • OSB-Platten für die Seitenwände und die Dachfläche
  • Beton für das Fundament
  • Bodeneinschlaghülsen für die Pfeiler
  • Bolzen, Schrauben und Winkel
  • Dachpappe und z. B. Bitumenschindeln für die Dacheindeckung
  • Eine Tür (und Fenster nach Belieben)
  • Dämmprodukte (je nach geplanter Nutzung)

Kleiner Tipp: Fichte, Lärche und Kiefer eigenen sich am besten als Holz für ein Gartenhaus.

 

Gartenhaus aus Stein

Ein Gartenhaus aus Stein versprüht einen ganz besonderen Charme.

Doch auch aus Stein gemauerte Häuser haben einen ganz besonderen Charme und versprühen eine romantische Atmosphäre in Ihrem Garten. Außergewöhnlich stilvoll wirkt ein Gartenhaus aus Stein in einem idyllischen Bauerngarten oder Cottage-Garten nach englischem Vorbild. Der Vorteil im Vergleich zum Holz ist definitiv die Lebensdauer, die bei einem Steinhaus sehr viel höher ist. Darüber hinaus sind sie unglaublich wetterbeständig und stabil. Sollten Sie sich für ein Gartenhaus aus Stein entscheiden, sollten Sie allerdings einige Dinge beachten: Zum einen ist der Bau deutlich aufwendiger und anspruchsvoller als mit Holz, das mit Hilfe eines Bausatzes in kurzer Zeit aufgebaut werden kann. Zum anderen kommt hinzu, dass auch die Kosten für ein Gartenhaus aus Stein deutlich höher ausfallen. Dafür werden Sie zum Schluss von einem ganz individuellen Gartenhaus belohnt, das in einem naturbelassenen Garten ein zauberhaftes Flair erzeugt.

 

Gartenhäuser aus Holz oder Stein wirken sehr natürlich und geschmackvoll im Garten.

 

Auch andere Stoffe, wie Metall oder Kunststoff, sind beim Bau von Gartenhäusern ziemlich populär. Diese Materialien haben allerdings häufig einen eher praktischen Nutzen und dienen hauptsächlich der Aufbewahrung von Geräten und anderen Gegenständen. Der Gemütlichkeitsfaktor steht hier im Hintergrund. Dafür haben diese Materialien auch Vorteile: Sie sind unter anderem sehr wetterfest, UV-beständig und deutlich pflegeleichter.

AUFBAU DES GARTENHAUSES

Wie ist der Ablauf beim Aufbauen des Gartenhauses?

Um einen reibungslosen Ablauf beim Aufbauen Ihres Gartenhauses zu gewährleisten, sollten Sie einige Dinge beachten.

 

Gartenhaus aus Stein

Der Standort des Gartenhauses sollte sinnvoll gewählt werden.

 

Standortwahl

Der richtige Standort für das Gartenhaus muss gut überlegt sein: Soll es ein zentrales Element in Ihrer Gartengestaltung werden und vom Haus gut zu sehen sein? Oder soll es lieber ein Rückzugsort in einer verwunschenen Ecke des Gartens werden? Hätten Sie dort gerne eine Veranda oder Terrasse, auf der Sie die Sonne genießen können oder bevorzugen Sie ein schattiges Plätzchen inmitten Ihrer liebsten Pflanzen und Bäume? Diese Fragen sollten Sie sich zu Beginn der Planung stellen, um den optimalen Standort für Ihr Gartenhaus zu finden. Darüber hinaus sollten Sie bei der Standortwahl rechtliche Vorschriften beachten: Selbst genehmigungsfreie Gartenhäuser müssen bestimmte Abstände zu den benachbarten Grundstücken einhalten. Informieren Sie sich dazu am besten bei der örtlichen Baubehörde, um alles Wichtige zu berücksichtigen! Zusätzlich ist es sehr wichtig, den Boden an dem Platz zu überprüfen, für den Sie sich entschieden haben: Der Untergrund des Gartenhauses sollte nämlich ebenerdig und nicht zu feucht sein, um darauf ein festes Fundament errichten zu können.

 

Fundament

Unabhängig davon, ob es sich bei Ihrem zukünftigen Gartenhaus um einen Bausatz oder ein komplett eigenes Projekt handelt, braucht es in der Regel ein gutes Fundament. Denn die Basis schützt nicht nur von Bodennässe, sondern ist auch das A und O für die Stabilität des Gartenhauses. Kaufen Sie einen Bausatz, finden Sie in der Regel Tipps und Hinweise bezüglich des Fundaments, das für das Modell empfohlen ist. Im Allgemeinen sollte das Fundament aber etwas größer als das Gartenhaus selbst sein. Wie groß, massiv und aus welchem Material es allerdings im Detail sein sollte, hängt vom Typ des Hauses und der Bodenbeschaffenheit ab. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, ein tragendes Fundament für ein Gartenhaus anzufertigen:

 

Gartenhütte im romantischen Garten

Das Fundament für das Gartenhaus kann in die Gartengestaltung integriert werden.

 

Die einfachste Lösung ist ein Plattenfundament. Heben Sie dazu die Fläche, auf der Ihr Gartenhaus stehen soll, etwa 20 – 25cm tief aus und befüllen Sie die entstandene Grube mit Kies und anschließend mit Sand. Darauf können Sie danach Gehwegplatten oder Pflastersteinen setzen und die Fugen mit Sand einschlämmen. Diese Fundament-Art ist allerdings nur für leichte Geräteschuppen geeignet, da sie keine großen Punktbelastungen ertragen. Bei einem Streifen- oder Punktfundament wird die Last des Gartenhauses nicht über die gesamte Fläche, sondern punktuell verteilt. Mehrere einzelne Fundamente ergeben in der Summe ein tragfähiges Gesamtfundament. Punktfundamente eignen sich für kleine sowie mittlere Gartenhäuser, die dennoch nicht allzu schwer sind. Streifenfundamente hingegen können schwerere Konstruktionen, also auch große Gartenhäuser, tragen. Dafür müssen Sie allerdings auch in einen größeren Bauaufwand investieren und über einen tragfähigen Boden verfügen. Der Beton wird hier lediglich auf die Fläche gegossen, auf der die Wände des Gartenhauses stehen sollen. Wer ein sehr großes Gartenhaus plant, sollte am besten ein einfaches Betonfundament anfertigen. Nachdem Sie die Fläche im Boden ausgehoben und mit Beton aufgefüllt haben, ist es ratsam, Bewährungsmatten aus Eisen einzuarbeiten, um die Ebene stabil zu halten. Bei dieser Variante wird das Gewicht des Gartenhauses auf die gesamte Fläche verteilt.

 

Fundamente für ein Gartenhaus

Für das Fundament eines Gartenhauses stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung. © Gartentraum.de

 

Sicherheitshalber sollten Sie das Gartenhaus in jedem Fall sicher am Fundament verschrauben, sodass es auch bei Wind stabil steht.

 

Die Wände des Gartenhauses

Nachdem das Grundgerüst steht, indem senkrechte Pfosten mit waagerechten Balken verbunden wurden, können die Wände des Gartenhauses angebracht werden. Da die Wände später das Dach tragen müssen, informieren Sie sich vorher – sofern Sie kein fertiges Modell kaufen – welche Wandstärke Sie benötigen. Verkleiden Sie die Seitenwände mit Holzbrettern und denken Sie an die Aussparung für die Tür. Je nach Belieben können Sie natürlich auch noch zusätzliche Aussparungen für Fenster vornehmen. Je nachdem, wofür das Gartenhaus genutzt werden soll, ist es empfehlenswert, die Innenwände zusätzlich zu dämmen, um das Innere vor Hitze und Kälte zu schützen. Aus optischen Gründen empfiehlt es sich außerdem, die Innenwände mit Holzbrettern oder -platten zu verkleiden.

 

Das Dach aufbauen

Kein Gartenhaus ohne das passende Dach! Dabei müssen Sie sich einerseits für eine Dachform, aber auch für eine bestimmte Dacheindeckung entscheiden. Die einfachste und preiswerteste Lösung unter den Dachformen sind das Pult- und das Flachdach. Auch Sattel- oder Giebeldächer sind bei Gartenhäuser sehr beliebt, allerdings etwas aufwendiger im Bau. Diese Dachform sieht sehr klassisch aus und leitet durch die schrägen Seiten Regenwasser praktisch ab.

 

Dachformen und ihre Vorteile

Unterschiedliche Dachformen haben verschiedene Vorteile. © Gartentraum.de

 

Das Material für die Dacheindeckung hängt stark davon ab, wie robust Ihr Gartenhaus werden soll. Je nachdem stehen dann unterschiedliche Materialien für Ihr Dach zur Auswahl:

  • Die wohl beliebteste Dacheindeckung sind zurzeit ganz klar Bitumenschindeln, die leicht und einfach montierbar sind. Gleichzeitig sind sie sehr witterungsbeständig und robust gegenüber Hitze und Frost. Wie Sie ein Dach mit Bitumenschindeln eindecken, sehen Sie in folgendem Video:

 

 

  • Sehr populär ist die Dachpappe, die günstig erhältlich und leicht anzubringen ist. Da sie allerdings nicht besonders langlebig und witterungsbeständig ist, eignet sie sich eher als erste Schicht unter einer zweiten Eindeckung.
  • Ein Dach aus Holzschindeln trumpft mit seinem natürlichen Look und sieht sehr originell aus. Dementsprechend müssen Sie allerdings auch einen höheren Preis sowie deutlich mehr Gewicht einplanen.
  • Klassischerweise kommen auch Dachsteine (Ziegelsteine) bei Gartenhäusern zum Einsatz. Zwar sind sie als sehr hochpreisig anzusehen, doch verfügen auch über eine beachtliche Lebensdauer. Um das Dach seines Gartenhauses mit Steinen decken zu können, muss es unbedingt ausreichend stabil sein!

 

Beliebte Materialien zur Dachteindeckung

Die beliebtesten Materialien zur Dacheindeckung im Überblick. © Gartentraum.de

 

KOSTEN EINES SELBSTGEBAUTEN GARTENHAUSES

Wie viel kostet das Selberbauen eines Gartenhauses?

Bausätze sind sehr beliebt, wenn es um den Bau von Gartenhäusern geht. Sie erhalten ihn ganz einfach im Baumarkt oder bei einem Online-Händler, wo Sie kleinere Geräteschuppen schon für wenige hundert Euro bekommen; größere Modelle kosten dementsprechend mehr. So bieten die klassischen Baumärkte beispielsweise ein Holz-Gartenhaus inklusive Doppelflügeltür und Massivholzboden mit einer Grundfläche von 3 m x 3 m für etwa 1.000 Euro an. Die Kosten für Gartenhäuser, die ausgiebiger genutzt werden sollen oder teilweise sogar bewohnbar sind, befinden sich somit schnell im vierstelligen Bereich. Dem höheren Preis gegenüber stehen die Größe und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten des Gartenhauses.

 

Gartenhaus im Cottagegarten

Ein bewohnbares Gartenhaus im individuellen Stil ist teurer, aber auch einzigartig.

 

Der Bau eines Gartenhauses in kompletter Eigenregie ist für begabtere Heimwerker natürlich auch möglich, aber dennoch nicht gleich viel günstiger: Denn in diesem Fall müssen Sie nicht nur deutlich mehr Zeit für den Bau aufwenden, sondern auch viel Holz, dessen Zuschnitt sowie alle anderen Materialien einzeln mit einberechnen.

BAUGENEHMIGUNG FÜR EIN GARTENHAUS

Ist eine Baugenehmigung für ein Gartenhaus notwendig?

Wer schon mal ein Haus oder einen größeren Pool gebaut hat, kennt das lästige Thema mit der Baugenehmigung. In manchen Fällen ist das Gartenhäuschen bloß ein kleiner Schuppen für Gartengeräte, andere hingegen sollen sogar mit einem WC ausgestattet werden. Ist dies der Fall oder ist ein Aufenthaltsraum oder sogar eine Feuerstätte, wie ein Kamin oder eine Zentralheizung in Planung, ist in der Regel immer eine Baugenehmigung erforderlich. Ansonsten sind die Regelungen grundsätzlich von der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes abhängig. Ausschlaggebend ist dabei immer die Größe des Gartenhauses, gemessen in Kubikmetern. Im Allgemeinen gilt: Je größer das Gartenhaus werden soll, desto wahrscheinlich ist es, dass Sie eine Baugenehmigung dafür benötigen. Um Streitigkeiten mit den Nachbarn, Bußgelder oder sogar einen Baustopp zu verhindern, informieren Sie sich am besten im Vorfeld bei der zuständigen Baubehörde über Vorschriften und eventuell erforderliche Genehmigungen.

BILDERGALERIE

Wie sieht ein fertiges Gartenhaus aus?

ZUSAMMENFASSUNG

Welche Punkte sollten beim Selberbauen eines Gartenhauses beachtet werden?

Ein Gartenhaus kann viel mehr sein als bloß ein Aufbewahrungsort für Gartengeräte und Co.: Es kann beispielsweise als Spielzimmer für Ihre Kinder, als Gästezimmer oder aber als Ihr privater Rückzugsort auf dem Grundstück genutzt werden. Überlegen Sie sich, ob Sie das Häuschen komplett selber bauen oder es sich mit einem Bausatz erleichtern wollen. Ist dies der Fall, klären Sie definitiv vorher, wofür Sie das Gartenhaus nutzen möchten, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden. Denn davon hängt die Qualität und Stärke der Materialien maßgeblich ab. Achten Sie bei der Auswahl des Bausatzes auch unbedingt auf den Lieferumfang, damit Ihnen am Ende beim Aufbau kein Einzelteil fehlt. Aus welchem Material Sie das Gartenhaus bauen und mit welchem Sie das Dach eindecken wollen, ist Ihnen ganz nach Ihrem Geschmack überlassen. Informieren Sie sich am besten vorher über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Baustoffe. Ob in Ihrem Fall eine Baugenehmigung erforderlich ist, können Sie beim zuständigen Bauamt in Erfahrung bringen. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, steht dem Bau Ihres Gartenhauses nichts mehr im Weg.

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veröffentlicht am: 14 Mai 2019 - aktualisiert am: 31 Mai 2019

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Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

Redakteur

Über den Autor

Jenny hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien studiert und ist jetzt mit Leidenschaft Redakteurin. Schon seit Kindertagen liebt sie alles Blühende und hält sich deshalb am liebsten im Garten auf. Dort kümmert sie sich liebevoll um ihre Pflanzen und sucht nach immer neuen harmonischen Farbkombinationen.

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