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Japanischen Zen Garten anlegen / planen - Bilder & Ideen zur Gestaltung

4.89 von 5 Sternen - von 9 Lesern bewertet.

Sie möchten Ihren Garten im asiatischen Stil anlegen? Hier erhalten Sie Ideen sowie nützliche Bilder zur Planung und Gestaltung von japanischen Zen Gärten.

JAPANISCHE GÄRTEN PLANEN & ANLEGEN

Was sollten Sie über die Gestaltung von asiatischen Gärten wissen?



Mit einem japanischen Garten verbindet die Ruhe und Ausgeglichenheit der asiatischen Kultur. Einzelne Gestaltungselemente erfreuen sich auch immer größerer Beliebtheit in unseren heimischen Gärten. Erfahren Sie in diesem Beitrag alles zur Bedeutung von Zen- oder japanischen Gärten im Allgemeinen und holen Sie sich interessante Tipps zur Planung sowie zur Gestaltung Ihres Außenbereichs im asiatischen Stil.

GÄRTEN IM ASIATISCHEN STIL

Welche Eigenschaften haben Gärten im Asia-Style?

Als Asia-Style wird die Gesamtheit der asiatischen Dekorations- und Einrichtungsstile des asiatischen Kontinentes bezeichnet. Diese unterscheiden sich je nach Land, Region und Kultur, besonders verbreitet sind chinesische, japanische, indische und südostasiatische Elemente. Gemeinsam haben die verschiedenen Stile die Schlichtheit und Natürlichkeit mit Hang zu kulturellen Hintergründen. Zudem zeichnet sich jeder Asia-Style durch perfekte gradlinige Formen aus.

 

Japanischer Garten

Viel Grün aber auch Deko-Elemente aus Stein zeichnen japanische Gärten aus.

Ruhe und Harmonie im Garten – mit dem Asia-Style

Das japanische Einrichtungskonzept beinhaltet die Verwendung von Pastellfarben und klar abgegrenzten Linien. Die Dekoration ist schlicht und im traditionellen Design. Im Garten finden sich moderne Elemente mit kulturellem Hintergrund. Laternen aus Stein werden zum Beispiel gerne verwendet, sie spiegeln das einzigartige Flair auch im heimischen Garten wieder. In Indien werden dagegen leuchtende Farben bevorzugt. Die Einrichtung wirkt prunkvoll und wird stark durch den Buddhismus geprägt. Buddha-Skulpturen sind das perfekte Accessoire für diesen Gartenstil. Auch in China gelten ausdrucksstarke Farben als kulturelle Ausdrucksform. Gartendekoration, Farben und Einrichtungsgegenstände werden auch verwendet, um Wohlfühl-Zonen zu schaffen. So steht Rot für Wärme und Kraft, Gelb für Weisheit und Geduld. Detailliert, reich verzierte Pavillons, natürliche Elemente aus Stein und Holz, spezielle Pflanzen und Drachenskulpturen gehören zum Garteninventar im Asia-Style. Die Ausstrahlung von Ruhe und Harmonie ist die wichtigste Dekorationsregel im Asia-Style. Hierfür müssen alle Dekorationselemente eine geordnete harmonische Einheit bilden.

Ziel des japanischen Gartens ist es seinen Besuchern mit unterschiedlichsten Farben oder Gestaltungselementen Ruhe und Harmonie zu vermitteln.

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DER ZEN GARTEN

Welche Bedeutung hat der Zen Garten in asiatischen Kulturen?

Zen Garten ist ein Überbegriff für eine japanische Form der Gartengestaltung. Typische Materialien sind Kies, Steine und Felsen, weshalb der Zen Garten auch als Trocken- oder Steingarten bezeichnet wird. Pflanzen werden, außer Moose, nicht eingesetzt. Steine werden natürlich angeordnet, Wasser wird lediglich mit Hilfe von wellenförmigen Strukturen in Sand oder Kies angedeutet. Die Linien gehen ineinander über, wodurch diese weder einen Anfang noch eine Ende aufweisen. Um die Natürlichkeit zu bewahren, sollten Wasserbewegungen stets die natürliche Wellenbewegung um die eingesetzten Steine zeigen. Dekorationselemente werden in ungerader Anzahl verwendet.

Der Zengarten (Kare-san-sui) – Ort der Ruhe & Platz für Meditation

Zen Gärten bieten die optimale Meditationsumgebung. Sie spiegeln sowohl die japanische Geschichte als auch Philosophie wider und werden oft im Einklang mit buddhistischen Tempeln gefunden. Einfache und klare Anordnungen sorgen für Harmonie und Überschaubarkeit. Nach den Regeln des Zen werden die Elemente Stein, Baum, Moos und Sand zu wichtigen Dekorationsmitteln. Steine geben Tiere wider, Bäume symbolisieren das Leben, Sand steht als Synonym für das Wasser und Moos für Alter sowie Weisheit. Steinfiguren runden das bescheiden gestaltete Ambiente ab. Laternen, Buddha-Statuen und andere symbolische Skulpturen stehen für den kulturellen Hintergrund. Durch die Schaffung eines eigenen kleinen Universums, werden Wandel, Zeit, Leichtigkeit und Einfachheit dargestellt.

Steine, Bäume, Moos und Sand sind wichtige Elemente im Zen Garten.

 

PLANUNG EINES ASIATISCHEN GARTENS

Was müssen Sie im Vorfeld berücksichtigen?

Der Japangarten zeichnet sich durch eine gut durchdachte Gestaltung aus, wobei die Elemente der Natur und die dazugehörige Symbolik stilvoll in Szene gesetzt werden. In erster Linie stellt der japanische Garten aber einen Ort der Ruhe, Entspannung und der Meditation dar. Hier sollen wir uns erholen von den Problemen des Alltags und der Hektik und beim Betrachten der Schönheit der Natur unseren inneren Frieden wiederfinden. Deshalb erfreut sich der japanisch gestaltete Garten eigentlich überall auf der Welt großer Beliebtheit.

 

Gute Planung ist alles

Der japanische Garten stellt hohe gestalterische Ansprüche, da die Natur bis zur Perfektion nachgeahmt wird. Elemente der Insel Japans wie Felsen, Wasser, Gehölz oder Moos werden kunstvoll angeordnet. Bevor Sie mit der Planung beginnen, sollten Sie sich Anregungen im Internet oder in Büchern holen. Überlegen Sie auch, welche Pflanzen wie hoch wachsen sollen und wo Platz für ein Wasserspiel oder einen kleinen Teich ist. Skizzen sind hier unerlässlich!

 

Ein Thema finden

Eine typischen japanischen Garten gibt es eigentlich nicht, dafür aber viele verschiedene Stilrichtungen. Soll es ein Zen-Garten werden? Dieser wird auch Trockengarten genannt und zeichnet sich durch einen skizzenhaften Stil aus. Oder eher ein Teichgarten mit Felsen im Hintergrund oder ein Garten im kaiserlichen Stil? Alle diese Gestaltungsrichtungen haben unterschiedliche Anforderungen und verwenden verschiedene Elemente und Symboliken. Dazu sollte man sich vorab informieren.

 

Der richtige Ort

Ein japanischer Garten muss nicht groß sein, auch in Japan ist Land sehr teuer, so dass traditionell eher kleine Gärten eingerichtet werden. Üppige Felslandschaften oder Koi-Teiche wirken aber besser, wenn sie großzügig angelegt sind.

 

Veränderungen mit einplanen

Auch ein japanischer Garten verändert sich mit den Jahreszeiten. Überlegen Sie bei der Planung, wie der Garten wirkt, wenn die Blätter sich im Herbst verfärben oder wenn Schnee liegt.

 

GESTALTUNG EINES JAPANISCHEN GARTENS

Welche gestalterischen Elemente haben asiatische Gärten?

Farbgestaltung im japanischen Garten

Bei der Farbgestaltung gibt Grün den Ton an, Blattschmuckstauden, Farne, Gräser sowie Bodendecker bilden einen tollen Kontrast zu Wasser, Holz und Stein. Mit einzelnen Pflanzen können farblich Akzente gesetzt werden, hier bieten sich im Frühling Rhododendren, Azaleen und Zierkirsche an. Im Sommer empfehlen wir Blütenstauden wie Pfingstrosen, Schwertlilien und Herbst-Anemone sowie die Seerosen für den Teich.

 

Bildhauerische Elemente

Laternen, Pavillons, Pagoden, Treppen aus Stein, Wasserspiele und Vogelbäder passen hervorragend in einen japanischen Garten. Achten Sie aber auf hochwertige und natürliche Materialien, damit der Garten nicht kitschig wirkt.

 

 

Pflanzen für den Japangarten

Entscheiden Sie frühzeitig, welche Pflanzen Sie benötigen. Viele Pflanzen aus originalen japanischen Gärten wachsen in der Regel auch bei uns. Allerdings sind grade exotische Gewächse recht teuer. Alternativ kann man auch Rhododendren, Bambus, Ahorn, Kirsche, Azalee, Kamelie, Iris, Moos oder Koniferenarten pflanzen.

 

Platz für Wasser

Ein Asiagarten ohne Wasser? Das ist nicht möglich, immerhin besteht Japan aus über 3.000 kleinen und großen Inseln, so dass Wasser eine wichtige Rolle im täglichen Leben spielt. Planen Sie deshalb unbedingt Quellsteine, Teiche oder Wasserläufe mit ein.

 

 

Japanische Gartendekorationen einplanen

Trotz der formalen Strenge bietet der japanische Garten viele Dekorationsmöglichkeiten. Neben Tierfiguren aus Stein, Buddha-Figuren und anderen Deko-Elemente sind vor allem Findlinge sehr beliebt. Diese werden halb oder zu einem Viertel eingegraben.

 

Auf Sichtschutz achten

Der japanische Garten ist als Rückzugsort geplant und soll von störenden äußeren Einflüssen abschirmen. Planen Sie deshalb Sichtschutz-Elemente und hohe Hecken frühzeitig mit ein.

 

Sichtschutz im Japanischen Garten

Ein Sichtschutz aus Stein fügt sich perfekt in den japanischen Garten ein.

 

IDEEN & BILDER

Welche Inspirationen zur asiatischen Gartengestaltung können Sie für sich nutzen?

Beispiele für den Zen Garten:

 

Weitere Beispiele für japanische Gartengestaltung:

 

Fotos: © DeanMartin und weitere – Fotolia.com

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veröffentlicht am: 16 Juni 2014 - aktualisiert am: 28 August 2018

Autor bei Gartentraum

Emma

Autorin

Über den Autor

Emma ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Ihre Vorliebe für Architektur und Gestaltung entdeckte Sie während des Studiums in Weimar, fasziniert von den großzügigen Gartenanlagen, den öffentlichen Brunnen und der einmaligen Architektur Weimar lies sie das Thema nicht mehr los. Ihr Spezialgebiet ist die Gartengestaltung.

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