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Japanischen Garten selbst anlegen - 10 Ideen mit Bildern, Pflanzen & Deko

4.9 von 5 Sternen - von 10 Lesern bewertet.

Sie möchten Ihren Garten im japanischen Stil anlegen? Hier erhalten Sie Ideen sowie nützliche Bilder zur Planung und Gestaltung von japanischen Gärten.

JAPANISCHE GÄRTEN PLANEN & ANLEGEN

Was sollten Sie über die Gestaltung von asiatischen Gärten wissen?



 

 

Mit einem japanischen Garten verbindet die Ruhe und Ausgeglichenheit der asiatischen Kultur. Einzelne Gestaltungselemente erfreuen sich auch immer größerer Beliebtheit in unseren heimischen Gärten. Erfahren Sie in diesem Beitrag alles zur Bedeutung von Zen- oder japanischen Gärten im Allgemeinen und holen Sie sich interessante Tipps zur Planung sowie zur Gestaltung Ihres Außenbereichs im asiatischen Stil.

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Ein japanischer Garten mit den passenden Deko-Elementen: Steinlaternen & Pavillon für den asiatischen Gartenstil. © Centaur – Fotolia.com

WAS EINEN JAPANISCHEN GARTEN AUSZEICHNET

Welche Eigenschaften hat ein typisch Japanischer Garten?

Charakteristisch für den Japanischen Garten ist das Aufgreifen und Vereinen aller Elemente aus der Natur. Ein Japanischer Garten empfindet, ähnlich wie ein Feng Shui Garten, die Natur in all ihren Facetten nach und soll so Geist und Seele der Betrachter erfreuen. Durch eine Komposition aus den Elementen Wasser, Pflanzen und Stein soll auf großer Fläche ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk entstehen. Bei einer kleinen Gartenfläche fällt diese Gesamtgestaltung dann in Miniaturform aus, enthält aber dennoch alle Elemente. Der japanische Garten zeichnet sich durch seine absolute Ästhetik und tadellose Pflege aus. Eine tiefere Bedeutung oder Symbolik enthalten die Elemente dagegen nicht.

 

JAPANISCHEN GARTEN ANLEGEN

Worauf sollte man beim Anlegen eines japanischen Gartens achten?

Das japanische Einrichtungskonzept beinhaltet die Verwendung von Pastellfarben und klar abgegrenzten Linien. Die Dekoration ist schlicht und im traditionellen Design gehalten. Im Garten finden sich moderne Elemente mit kulturellem Hintergrund. Laternen aus Stein werden zum Beispiel gerne verwendet, sie spiegeln das einzigartige Flair auch im heimischen Garten wieder. In Indien werden dagegen leuchtende Farben bevorzugt. Die Einrichtung wirkt prunkvoll und wird stark durch den Buddhismus geprägt. Buddha-Skulpturen sind das perfekte Accessoire für diesen Gartenstil. Auch in China gelten ausdrucksstarke Farben als kulturelle Ausdrucksform. Gartendekoration, Farben und Einrichtungsgegenstände werden auch verwendet, um Wohlfühl-Zonen zu schaffen. So steht Rot für Wärme und Kraft, Gelb für Weisheit und Geduld. Detaillierte, reich verzierte Pavillons, natürliche Elemente aus Stein und Holz, spezielle Pflanzen und Drachenskulpturen gehören zum Garteninventar im Asia-Style. Die Ausstrahlung von Ruhe und Harmonie ist die wichtigste Dekorationsregel im Asia-Style. Hierfür müssen alle Dekorationselemente eine geordnete harmonische Einheit bilden.

Ziel des japanischen Gartens ist es, Ruhe und Harmonie zu vermitteln.

10 IDEEN & BILDER IM ÜBERBLICK

Welche Inspirationen zur asiatischen Gartengestaltung können Sie für sich nutzen?

 

Beispiele für japanische Gartengestaltung:

 

 

Im nachfolgenden Video können Sie noch zusätzliche Inspiration für einen Japanischen Garten sammeln:

 

PLANUNG EINES ASIATISCHEN GARTENS

Was müssen Sie im Vorfeld berücksichtigen?

Der Japangarten zeichnet sich durch eine gut durchdachte Gestaltung aus, wobei die Elemente der Natur und die dazugehörige Symbolik stilvoll in Szene gesetzt werden. In erster Linie stellt der japanische Garten aber einen Ort der Ruhe, Entspannung und der Meditation dar. Hier sollen wir uns erholen von den Problemen des Alltags und der Hektik und beim Betrachten der Schönheit der Natur unseren inneren Frieden wiederfinden. Deshalb erfreut sich der japanisch gestaltete Garten eigentlich überall auf der Welt großer Beliebtheit.

 

Gute Planung ist alles

Der japanische Garten stellt hohe gestalterische Ansprüche, da die Natur bis zur Perfektion nachgeahmt wird. Elemente der Insel Japans wie Felsen, Wasser, Gehölz, Blumen oder Moos werden kunstvoll angeordnet. Bevor Sie mit der Planung beginnen, sollten Sie sich Anregungen im Internet oder in Büchern holen. Überlegen Sie auch, welche Pflanzen wie hoch wachsen sollen und wo Platz für ein Wasserspiel oder einen kleinen Teich ist. Skizzen sind hier unerlässlich!

 

Ein Thema finden

Einen typischen japanischen Garten gibt es eigentlich nicht, dafür aber viele verschiedene Stilrichtungen. Soll es ein Zen-Garten, also ein asiatischer Steingarten, werden? Dieser wird auch Trockengarten genannt und zeichnet sich durch einen skizzenhaften Stil aus. Oder eher ein Teichgarten mit Felsen im Hintergrund oder ein Garten im kaiserlichen Stil? Alle diese Gestaltungsrichtungen haben unterschiedliche Anforderungen und verwenden verschiedene Elemente und Symboliken. Dazu sollte man sich vorab informieren.

 

Der richtige Ort

Ein japanischer Garten muss nicht groß sein, auch in Japan ist Land sehr teuer, so dass traditionell eher kleine Gärten eingerichtet werden. Üppige Felslandschaften oder Koi-Teiche wirken aber besser, wenn sie großzügig angelegt sind.

 

Veränderungen mit einplanen

Auch ein japanischer Garten verändert sich mit den Jahreszeiten. Überlegen Sie bei der Planung, wie der Garten wirkt, wenn die Blätter sich im Herbst verfärben oder wenn Schnee liegt.

Ein japanischer Garten sollte stets makellos gepflegt sein.

Traditioneller japanischer Garten

Traditioneller japanischer Garten. © Centaur – Fotolia.com

GESTALTUNG EINES JAPANISCHEN GARTENS

Welche gestalterischen Elemente haben asiatische Gärten?

Farbgestaltung im japanischen Garten

Bei der Farbgestaltung gibt Grün den Ton an, Blattschmuckstauden, Farne, Gräser sowie Bodendecker bilden einen tollen Kontrast zu Wasser, Holz und Stein. Mit einzelnen Pflanzen können farblich Akzente gesetzt werden, hier bieten sich im Frühling Rhododendren, Azaleen und Zierkirsche an. Im Sommer empfehlen wir Blütenstauden wie Pfingstrosen, Schwertlilien und Herbst-Anemone sowie die Seerosen für den Teich.

 

Bildhauerische Elemente

Laternen, Pavillons, Pagoden, Treppen aus Stein, Gartenbrunnen und Skulpturen passen hervorragend in einen japanischen Garten. Achten Sie aber auf hochwertige und natürliche Materialien, damit der Garten nicht kitschig wirkt.

 

 

Pflanzen für den Japangarten

Entscheiden Sie frühzeitig, welche Pflanzen Sie benötigen. Viele Pflanzen aus originalen japanischen Gärten wachsen in der Regel auch bei uns. Allerdings sind grade exotische Gewächse recht teuer. Alternativ kann man auch Rhododendren, Bambus, Ahorn, Kirsche, Azalee, Kamelie, Iris, Moos oder Koniferenarten pflanzen.

 

Platz für Wasser

Ein Asiagarten ohne Wasser? Das ist nicht möglich, immerhin besteht Japan aus über 3.000 kleinen und großen Inseln, so dass Wasser eine wichtige Rolle im täglichen Leben spielt. Planen Sie deshalb unbedingt Quellsteine, Teiche oder Wasserläufe mit ein.

 

 

Japanische Gartendekorationen einplanen

Trotz der formalen Strenge bietet der japanische Garten viele Dekorationsmöglichkeiten. Neben Tierfiguren aus Stein, Buddha-Figuren und anderen Deko-Elemente sind vor allem Findlinge sehr beliebt. Diese werden halb oder zu einem Viertel eingegraben.

 

Auf Sichtschutz achten

Der japanische Garten ist als Rückzugsort geplant und soll von störenden äußeren Einflüssen abschirmen. Planen Sie deshalb Sichtschutz-Elemente und hohe Hecken frühzeitig mit ein.

 

Dekoelemente im japanischen Garten

Dekoelemente im japanischen Garten. © Gartentraum.de

PFLANZEN-GUIDE FÜR DEN JAPANISCHEN GARTEN

Sie suchen die passenden Pflanzen für einen japanischen Garten?

  • Große Bäume strahlen Ruhe aus und sollten in einem japanischen Garten nicht fehlen, wenn dort ausreichend Platz vorhanden ist. Für fernöstliches Flair empfehlen wir zum Beispiel Japanischen Zwerg-Ahorn, Kiefern, Japanische Lärchen, Hängende Nelkenkirschen oder einen großen Bonsai.
  • Auch fernöstlich anmutende Blumen und Stauden verleihen dem Asia-Garten das gewisse Etwas. Besonders gut passen Christrosen, Clematis, Japanische Blumen-Hartriegel, Japanische Azaleen, Pfingstrosen, Rhododendren, Rote Schwertlilien, Flieder, Schneebälle oder Magnolien.
  • Feine Gräser und Farne, die sich sanft im Wind wiegen, strahlen Harmonie aus. Neben dem absoluten Klassiker Bambus empfehlen wir außerdem Chinaschilf, Japanischen Regenbogenfarn, Bärenfellgras, Japanwaldgras, Tüpfelfarn und Frauenhaargras. Für besondere Farbakzente eignet sich auch das blutrote Ziergras „Red Baron“.
  • Für eine authentische Gestaltung eines japanischen Gartenteichs eignen sich Wasserpflanzen und Moose – wie Teichrosen, Sternmoos, Besenmoos, Wasserminze, Wasserschwaden und Schilfgras.

 

Pflanzen im japanischen Garten

Pflanzen im japanischen Garten. © Gartentraum.de

 

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Bildergalerie

Wie kann ein japanischer Garten aussehen?

ZUSAMMENFASSUNG

Wie wird ein japanischer Garten gestaltet?

Das japanische Einrichtungskonzept beinhaltet die Verwendung von Pastellfarben und klar abgegrenzten Linien. Die Dekoration ist schlicht und im traditionellen Design. Im Garten finden sich moderne Elemente mit kulturellem Hintergrund. Laternen aus Stein werden zum Beispiel gerne verwendet, sie spiegeln das einzigartige Flair auch im heimischen Garten wieder. In Indien werden dagegen leuchtende Farben bevorzugt. Die Einrichtung wirkt prunkvoll und wird stark durch den Buddhismus geprägt. Buddha-Skulpturen sind das perfekte Accessoire für diesen Gartenstil. Auch in China gelten ausdrucksstarke Farben als kulturelle Ausdrucksform. Gartendekoration, Farben und Einrichtungsgegenstände werden auch verwendet, um Wohlfühl-Zonen zu schaffen. So steht Rot für Wärme und Kraft, Gelb für Weisheit und Geduld. Detailliert, reich verzierte Pavillons, natürliche Elemente aus Stein und Holz, spezielle Pflanzen und Drachenskulpturen gehören zum Garteninventar im Asia-Style. Die Ausstrahlung von Ruhe und Harmonie ist die wichtigste Dekorationsregel im Asia-Style. Hierfür müssen alle Dekorationselemente eine geordnete harmonische Einheit bilden.

 

Eins werden mit der Natur, ruhige Stunden zwischen blühenden Kirschbäumen und plätschernden Wasserspielen verbringen – in einem Japanischen Garten herrscht Harmonie und gepflegte Ästhetik. Mit den Grundelementen Stein, Wasser und Pflanzen bildet die Gestaltung ein beeindruckendes Gesamtbild. Egal ob Sie eine große Fläche oder nur wenige Quadratmeter Garten zur Verfügung haben, mit unseren Gestaltungstipps finden Sie mit Sicherheit genügend Inspiration.

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veröffentlicht am: 24 Oktober 2018 - aktualisiert am: 07 November 2018

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Autor bei Gartentraum

Emma

Autorin

Über den Autor

Emma ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Ihre Vorliebe für Architektur und Gestaltung entdeckte Sie während des Studiums in Weimar, fasziniert von den großzügigen Gartenanlagen, den öffentlichen Brunnen und der einmaligen Architektur Weimar lies sie das Thema nicht mehr los. Ihr Spezialgebiet ist die Gartengestaltung.

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