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Frühblüher - Farben, Standort, Zwiebeln & Pflege + Liste beliebter Pflanzen

5 von 5 Sternen - von 1 Lesern bewertet.

Frühblüher sind eine wahre Freude. Sie zeigen, dass sich der Winter endlich seinem Ende zuneigt oder sogar schon vorbei ist. Die Blütezeit dieser Pflanzen beginnt bereits im Januar mit den Schneeglöckchen und der Zaubernuss. Das Ende der Saison liegt im späten Mai mit der Blüte der Apfelbäume.

 

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Lesedauer 51 Minuten

Definition von Frühblühern - Pflanzen mit besonderer Eigenschaft

Welche Pflanzen zählen zu den Frühblühern?

Frühjahrsblüher oder Early Bloomer (englisch) sind die ersten Pflanzen des Jahres. Sie stimmen ihre Umgebung durch ihre berauschende Schönheit auf den baldigen Frühling ein. Ihre Saison beginnt, während die meisten Bäume, Sträucher und Stauden noch tief im Winterschlaf ruhen. In einem beeindruckenden Tempo sprießen die ersten Stängel und Blätter aus Zwiebeln, Wurzelknollen und Rhizomen. Frühblüher machen aber vor allem durch ihre prächtigen Blüten in knallbunten Farben auf sich aufmerksam. Diese stellen eine willkommene Abwechslung zum kargen Winter dar. Frühlingsblüher bringen stimmungsvolle Blütenbüschel hervor oder bilden spektakuläre Blütenteppiche aus. Sie kommen dank verschiedenster Schutzstrategien hervorragend mit den kalten bis frostigen Temperaturen dieser Jahreszeit zurecht. Das Wachstum der meisten Arten ist von Anfang an auf Tempo getrimmt: Die gesamte Vegetationsperiode ist stark gestrafft, weil die Natur sie bald wieder ausbremst und andere Bewohner des Ökosystems begünstigt. Frühlingsblüher müssen ein relativ kleines Zeitfenster ausnutzen, in denen andere Pflanzen ihnen genug Licht zum Leben lassen. Diese Spezialisten wachsen häufig unter Baumkronen von Laubbäumen, die schon bald ihr dichtes, grünes Blätterdach ausbilden. Ab Mitte Mai herrscht am Boden eines Laubwaldes viel Schatten vor. Neben den klassischen Frühblühern zählen umgangssprachlich auch einige Bäume und Sträucher dazu. Sie blühen, bevor sie ihre Blätter ausbilden.

 

Bunte Frühblüher

Frühblüher bilden im oft noch frostigen Frühjahr bereits ihre Blüten aus und verblühen meist vor dem Sommer.

 

Das Geheimnis der Frühblüher - Zwiebel für den Turbo-Start

Wie können Frühlingsblüher schon so früh im Jahr blühen?

Frühblüher haben es eilig. Trödler können ihre Blüte- und Fruchtphasen nicht abschließen oder nicht genug Energie für ihr Weiterleben sammeln. Das würde die Fortpflanzung hemmen oder das vorzeitige Absterben bedeuten. Geschwindigkeit ist also oberstes Gebot für den Fortbestand der Population. Das Tempo liegt schon in den Genen. Frühblüher registrieren, wenn sich die Erde ab Ende Dezember wieder der Sonne annähert. Die Tage werden länger und der Erdboden etwas wärmer. Das Aufwachen der Natur beginnt, selbst wenn das Land noch unter einer Schneedecke liegt. Die Frühblüher nutzen die Energie des Vorjahres, die in winzigen Stärkekörnern gespeichert ist. Aus frostresistenten Samen keimen nach und nach zarte Jungpflanzen, während die Speicherorgane anderer Arten einfach austreiben. Die Zwiebel als Speicher, etwa bei Tulpen, ist dabei wohl das bekannteste Speicherorgan für das Wachstum im Frühling. Mit Beispielen wie diesen lehren Lehrer Frühblüher schon in der Grundschule. Viele Arten bilden zuerst Blätter aus, mit denen sie sofort mit der Photosynthese beginnen. Das bringt zusätzliche Energie. Anschließend folgen die Blüten. Während der Vegetationsperiode zwischen Januar und Mai kommt es manchmal zu Kälte- oder Frosteinbrüchen. Davor schützen sich die Pflanzen, indem sie klein bleiben oder natürliche Frostschutzmittel wie Glycerin bilden. Nicht alle Frühblüher sind frostfest.

 

Grafik zu Frühblühern im Wald

Bevor die Bäume im Sommer ihr Laub bekommen, nutzen Frühblüher das Licht am Waldboden. © Gartentraum.de

 

 

Vorkommen der Frühblüher - Im Wald, auf Wiesen & Co.

Wo wachsen Frühlingsblüher?

Um das Wesen der Frühblüher zu verstehen, müssen Sie wissen, woher sie stammen. Dieses Wissen hilft Ihnen, geeignete Arten für Ihren eigenen Garten zu finden. Einige der bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind in Mitteleuropa heimisch. Ein Beispiel ist das Schneeglöckchen. Es taucht als einer der ersten Frühblüher im Jahr auf und zeigt sich manchmal schon im Dezember. Die Art braucht die winterlichen Bedingungen, damit ihre Samen keimen. Schneeglöckchen sind sogenannte Frostkeimer. Das bedeutet, dass die Natur sie erst nach mehreren Frosttagen aktiviert. Frühblüher wie das Buschwindröschen haben sich auf den Lebensraum Laubwald spezialisiert. Sie überdauern in der schützenden Krautschicht und nutzen die Sonne im Frühjahr aus, um sich zu vermehren. Sie sind mit dieser Strategie so erfolgreich, dass in vielen Wäldern im Frühjahr riesige Blütenteppiche von Buschwindröschen zu finden sind. Wenn im Sommer kaum noch Licht durch das Blätterdach der Laubbäume dringt, ziehen sie sich wieder in ihre Rhizome zurück. Die Wiesen-Schlüsselblume hat sich auf Wiesen spezialisiert. Natürliche Wiesen sind meist nährstoffarm, mager und kalkreich. Diese Bedingungen hindern Konkurrenten daran, die Frühblüher aus ihrem Lebensraum zu verdrängen. Es ist sinnvoll, Frühjahrsblüher entsprechend ihrer Natur anzupflanzen. Es gibt zahlreiche Optionen, um Gärten, Balkone und Zimmer mit ihnen zu verschönern.

 

Frühblüher für die Bienen - bienenfreundliche Pflanzen

Welche Frühjahrsblüher bieten Nahrung für Bienen und andere Insekten?

Wenn Frühblüher blühen, dienen ihre leuchtenden Blüten dazu, hungrigen Insekten den Kopf zu verdrehen. Sie sollen die Blüten besuchen, sich an ihrem Nektar stärken und nebenbei für die Befruchtung sorgen. Willkommene Gäste sind Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Es gibt viele weitere Insekten, die das duftende Buffet mit seinen süßen Säften nutzen. Im Frühjahr sind sie zwingend auf diese Blüten angewiesen, weil die Natur nur wenig Nahrung anbietet. Selbst Winterlinge und Schneeglöckchen, die als erstes im Jahr erscheinen, locken schon ein paar Interessenten an. Die scheinen im kalten Januar und Februar in Mitteleuropa noch rar zu sein. Doch selbst wenn während der Blütephase überhaupt keine Fliege oder Biene vorbeikommen sollte, muss das nicht bedeuten, dass die Pflanze sich in diesem Jahr nicht vermehrt. Manchen Blüten gelingt eine Selbstbestäubung, die aber eher zufällig geschieht. Außerdem vermehren sich Frühblüher selten nur durch Aussaat, auch beim Wachstum von Knollen und Rhizomen entstehen Nachkommen. Bei Zwiebelpflanzen sind es Tochterzwiebeln. Wer Wert auf einen Insekten-freundlichen Garten legt, sollte beim Pflanzenkauf genau hinsehen und bewusst bienenfreundliche Frühblüher erwerben. Heute gibt es Züchtungen und Kreuzungen, die zwar kräftig blühen, aber keinen Nektar produzieren. Ihre Blüten sehen zwar wundervoll aus, doch die Insekten bleiben hungrig.

 

Biene fliegt zu Frühblühern im Schnee

Viele Frühblüher bieten Bienen, Faltern und anderen Insekten die erste Nahrung des Jahres.

 

 

Beliebte Frühblüher - Bekannte Namen unter den Blumen & Stauden

Welche sind die häufigsten Frühblüher?

Frühlingsblüher zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt an Arten und Sorten aus. Allein unter den Schneeglöckchen gibt es inzwischen rund 2.000 Kulturformen zu entdecken, die sich alle voneinander unterscheiden. Bei den Tulpen finden sich mehr als doppelt so viele, während die Narzissen mit rund 24.000 Varianten aufwarten können. Da ist es nicht verwunderlich, dass einige seltene Exemplare dieser Frühblüher sogar Sammler interessieren, die gern mehr Geld ausgeben. Seltene Schneeglöckchen gelten als eine begehrte Rarität in den Gärten. Interessierte Käufer sind bereit, hunderte Euros für einzelne Exemplare dieser charmanten Frühblüher zu zahlen und erfreuen sich an ihrer Exklusivität. Für die Liebhaberei der Schneeglöckchen, die botanisch Galanthus heißen, gibt es sogar einen eigenen Fachbegriff: Der sogenannten Galanthomanie sind die Galantophilen verfallen. Doch Frühlingsblüher sind auch schon für deutlich weniger Geld erhältlich. Dabei kommt definitiv keine Langeweile auf, selbst wenn die ausgesuchten Sorten eher gewöhnlich sind. In den nächsten Absätzen stellen wir zwölf der beliebtesten Frühblüher-Beispiele vor, nennen ihre Eigenschaften und Besonderheiten und sortieren sie nach ihrer Blütezeit. Darunter sind auch drei attraktive Gehölze, die schon früh im Jahr blühen und in vielen Gärten auftauchen.

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.“ – Eduard Mörike

 

Schneeglöckchen – Vorboten des Frühlings (Hauptblütezeit: Januar – Februar)

Jedes Kind kennt das Schneeglöckchen (Galanthus). Es ist fast unmöglich, an den zarten Pflanzen vorbeizukommen, weil sie im zeitigen Frühjahr in vielen Gärten auftauchen und dort meist die ersten blühenden Pflanzen sind. Sie gelten als Merkmal für den beginnenden Vorfrühling, wobei manche Arten schon im Herbst blühen. Das Kleine Schneeglöckchen ist der einzige heimische Vertreter dieser Gattung. Die meisten anderen wurden in den letzten Jahrhunderten eingeführt, wobei es inzwischen viele verwilderte Bestände gibt, die sich ohne menschliche Eingriffe selbst erhalten. Ihr natürliches Herkunftsgebiet liegt am Schwarzen Meer. In Großbritannien gibt es außerdem Züchter, die eine Vielzahl neuer Züchtungen hervorgebracht haben. Das Schneeglöckchen, das unter anderem auch als Frühlingsglöckchen, Milchblume oder Schneetulpe bekannt ist, ist eine Zwiebelpflanze. Sie zeichnet sich durch grüne Blätter und hängende, weiße Blüten aus. Je nach Art und Sorte besitzt die Pflanze zwei oder drei Laubblätter und meist einen Blütenstängel. Die Anzahl der Blütenblätter unterscheidet sich. Längst gibt es auch gefüllte Schneeglöckchen. Nicht alle Schneeglöckchen blühen rein weiß, häufig finden sich an den Blüten grüne Zeichnungen. Außerdem gibt es auch Galanthus mit gelben Details. Wer sie anpflanzen möchte, sollte wissen, dass alle Pflanzenteile giftig sind.

 

Nasse Schneeglöckchen

Schneeglöckchen sprießen munter als erste Pflanzen des Jahres. Zu beachten ist jedoch, dass sie giftig sind.

 

Winterlinge für gelbe Farbtupfer (Hauptblütezeit: Februar – März)

Winterlinge (Eranthis) gelten neben Schneeglöckchen als eine der ersten Pflanzen im Jahr, die Blüten hervorbringen. Dabei bilden die nur wenigen Zentimeter hohen Frühblüher durch ihre gelben, kugelig erscheinenden Blüten lebendige Farbtupfer. Sie fallen anders als Galanthus sogar dann noch auf, wenn das Land von einer dünnen Schneeschicht bedeckt ist. Der Name Winterling ist natürlich Programm: Es genügen bereits Temperaturen von knapp über dem Nullpunkt, damit die charmanten Pflänzchen sich aktivieren und aus ihren unterirdischen Sprossknollen austreiben. Sie fühlen sich im Wald sehr wohl, haben aber auch kein Problem mit einem Platz im Garten. Wer sie ansiedeln möchte, wählt am besten einen Standort unter der Krone eines Laubbaums, um den Lebensraum Wald nachzuahmen. Gut geeignet sind Eichen oder Buchen und ein humoser Boden. Das sorgt dafür, dass sie im Laufe ihres Lebens der natürlichen Vegetationsperiode des Waldes entsprechen können. Als Dank erwartet Sie eine zuverlässige Blühfreude, wobei die Blüten meist vor den Blättern erscheinen. Winterlinge sind relativ unabhängig von der Witterung und bringen dadurch jedes Jahr Farbe in den Garten des Frühjahrs. Achtung: Die Arten sind giftig bis stark giftig. Diese Eigenschaft hilft den Pflanzen, sich vor Fressfeinden zu schützen, die in der kalten Blütezeit auf Nahrungssuche sind.

 

Winterlinge im dekorativen Körbchen

Winterlinge treiben relativ zuverlässig aus, sofern sie an einem geeigneten Standort angesiedelt werden.

 

Krokusse für bunte Blütenteppiche (Hauptblütezeit: Februar – März)

In Städten sorgen Krokusse (Crocus) jedes Frühjahr wieder für einen spektakulären Anblick. In vielen Parks und auf Verkehrsinseln bilden sie dann auf Rasenflächen einen fast dichten Blütenteppich aus, der den meisten Stadtbewohnern große Freude bereitet. Die Blüten sind nach oben geöffnet, als würden sie sich der Sonne zuwenden. Dabei blühen Krokusse oft violett oder lila, doch es finden sich weitere Farben wie Gelb und Weiß sowie mehrfarbige Varianten. Außerdem blühen manche Krokusse schon im Herbst. Leider verblüht die Blüte fast so schnell sie gekommen ist. Anschließend bilden sich unscheinbare Kapselfrüchte aus. Den Krokus pflanzen Sie daher am besten zusammen mit anderen Frühblühern, wenn Sie sich länger über Frühlingsblüten freuen möchten. Sie lieben die gute Küche? Möglicherweise haben Sie schon einmal ein Gericht gegessen, das mit Safran gewürzt war. Bei diesem Gewürz, das zu den teuersten der Welt zählt, handelt es sich um die Stempelfäden der Krokusart Crocus sativus. Sie blüht im Herbst und ist wirtschaftlich von großer Bedeutung. Andere Krokusse bringen keine würzigen Pflanzenteile hervor und sollten auch nicht gegessen werden. Die Herbstzeitlose sieht dem Krokus zum Verwechseln ähnlich und blüht ebenfalls im Herbst: Sie ist stark giftig.

 

Krokusse im Garten

Krokusse strecken sich mit Blüten in Violett, Weiß, Lila und Gelb der Sonne entgegen.

 

Buschwindröschen alias Anemonen in Weiß, Gelb, Lila, Blau & Rosa (Hauptblütezeit: Februar – März)

Wer im Frühling durch den Laubwald spaziert, könnte auf die zart blühenden Buschwindröschen (Anemone) treffen. Sie wachsen aus Rhizomen direkt am Waldboden und bilden dort größere Gruppen, die in der noch winterlich kargen Landschaft durch ihr sattes Grün und die romantischen Blüten deutlich hervorstechen. Eine bei uns heimische Art ist das Buschwindröschen mit dem botanischen Namen Anemone nemorosa. Sie blüht weiß, wobei die Blütenblätter auf ihrer Rückseite leicht rosa erscheinen. Wie alle anderen Anemonen, die auch als Windröschen (englisch Windflower) bekannt sind, sind Buschwindröschen giftig für Mensch und Tier. Einst nutzten Menschen die Anemone, um aus ihr ein Pfeilgift herzustellen. Sie haben Lust auf Farbe? Anemonen gibt es in vielen verschiedenen Blütefarben. Neben den in der Überschrift genannten Farben Weiß, Gelb, Lila, Blau und Rosa gibt es sogar rotblühende Anemonen (Kronen-Anemone, Anemone coronaria). Wie bei anderen Frühjahrsblühern gibt es auch unter den Anemonen einige Arten, die sich abheben und erst im Sommer oder Herbst blühen. Beim Kauf von Frühblühern sollten Sie also auf die konkrete Blütezeit achten, die die Händler in der Regel angeben.

Weiße Buschwindröschen

Buschwindröschen bilden in so manchem Laubwald zu ihrer Blütezeit ganze Flächen in Weiß.

 

 

Dekorative Primeln für Garten & Haus (Hauptblütezeit: Februar – Mai)

Die Primel heißt botanisch Primula. Das bedeutet soviel wie „die Erste“, was auf ihren frühen Zeitpunkt der Blüte zurückgeht. Es gibt rund 500 Arten in dieser Gattung. Primeln gibt es natürlicherweise in ganz Europa. Sie leben zwar auch im Flachland, doch in den Gebirgen zeigen sie sich in einer größeren Vielfalt. Sie haben die Wahl aus Gelb, Rosa, Violett und Blau. Im Handel sind auch mehrfarbige Varianten zu finden. Supermärkte und Gartencenter bieten die Primel im Frühjahr zum Einpflanzen in Beete und Pflanzgefäße an. Dabei handelt es sich meist um Hybriden der Art Primula vulgaris. Sie zeichnen sich durch einen niedrigen Wuchs sowie dichte, füllige Blütenpolster aus, die in kräftigen Farben blühen. In schönen Pflanzgefäßen untergebracht lassen sich Primeln sogar erfolgreich im Haus halten. Dabei mögen sie es hell, kühl und feucht. Die Gattung Primula hat aber mehr zu bieten als die berühmten Hybriden. So können Sie unter anderem Primeln mit Blüten entdecken, die an längeren Stängeln wachsen und deutlich größer sind (Echte Schlüsselblume, Primula veris). Die Primel gilt als Heilpflanze. Allerdings können wir Ihnen nur davon abraten, sich selbst mit den Pflanzenteilen zu behandeln. Es gibt einige giftige und allergieauslösende Primeln

 

Primeln im Garten

Primeln gibt es in vielen verschiedenen Farben, wobei viele Züchtungen mehrfarbig sind.

 

Der Klassiker: Narzisse alias Osterglocke (Hauptblütezeit: Februar – Mai)

Narzissen (Narcissus) zählen zu den beliebtesten Frühlingsblühern. Es gibt kaum einen Garten, in dem sie im Frühling nicht an irgendeiner Stelle im Beet aus ihren Zwiebeln wachsen. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre länglichen Blätter und die Blüten aus, die nicht nur kräftig gefärbt sind, sondern auch eine außergewöhnliche Form besitzen. Die Narzissenblüte ist trompetenförmig, wobei sie zusätzlich zur innen liegenden Nebenkrone noch einen äußeren Kranz aus Blütenblättern ausbildet. Kranz und Nebenkrone können unterschiedlich gefärbt sein. Oft ist die Trompete orange, während der restliche Teil der Blütenblätter gelb oder weiß ist. Es gibt aber auch einfarbige Varianten. Wer auf der Suche nach der passenden Osterglocke für den eigenen Garten ist, wird mit einer erstaunlichen Auswahl konfrontiert. Narzissen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Blütenbeschaffenheit, sondern auch in ihrer Wuchshöhe. Je nach Art erreichen sie Größen zwischen fünf Zentimeter (Spanische Zwerg-Narzisse, Narcissus asturiensis) und 80 Zentimeter (Italienische Narzisse, Narcissus italicus). Narzissen sind anfällig für Krankheiten und Parasiten. Für Mensch und Tier sind sie giftig. Es kommt häufig zu Vergiftungen, weil die Narzissenzwiebel wie eine gewöhnliche Küchenzwiebel aussieht. Manche Vergiftungen endeten tödlich.

Grafische Übersicht über Blütenformen der Osterglocke

Osterglocken kommen in verschiedenen Blütenformen & -Farben vor. © Gartentraum.de

 

Blausterne – Geschützte Frühblüher (Hauptblütezeit: März – April)

Unter den Frühblühern gibt es einige Arten, die laut Bundesartenschutzverordnung zu den „besonders geschützten Arten“ zählen. Neben den wild wachsenden Krokussen, Tulpen und Narzissen zählen auch die Blausterne (Scilla) dazu. Das bedeutet, dass man die Pflanzen und ihre Zwiebeln nicht aus der Natur entnehmen darf. Es ist aufgrund der strengen Regeln auch nicht erlaubt, einen Handstrauß zu pflücken. Die Verordnung mag streng wirken, doch sie dient dem Arterhalt, der nur so gewährleistet ist. Am besten erfreuen Sie sich mit etwas Abstand an den reizvollen Schönheiten, die in vielen Parks und Gärten zu finden sind. Wer möchte, kauft sich Scilla für den eigenen Garten. Bisher entscheiden sich allerdings nur wenige Menschen für diese Gartenpflanzen. Der Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia) ist im Süden und in der Mitte von Deutschland heimisch. Wie Krokusse oder Anemonen bildet die Art leuchtende Blütenteppiche aus, die allerdings eher locker erscheinen. Blausterne sind giftig, das gilt vor allem für die Zwiebeln und die Samen. Obwohl sie Blausterne heißen, gibt es Sorten mit anderen Blütenfarben. ‚Alba‘ blüht weiß und ‚Carnea‘ hellrosa.

 

Blausterne im Garten

Die Blütenform der Blausterne hat tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit Sternen. Jedoch können die Blüten auch weiß oder Rosa sein.

 

Stiefmütterchen in leuchtenden Farben (Hauptblütezeit: März – April)

Stiefmütterchen (Viola x wittrockiana) sind als Gartenpflanze weit verbreitet. Das geht vor allem auf ihre vielseitigen Blütenmuster und -farben zurück. Man findet sie in Blumenbeeten, Balkonkästen und auf Gräbern. Die niedrigen Pflanzen zeichnen sich durch leuchtende Blüten aus. Bei den Farben erwartet Sie eine faszinierende Vielfalt von Weiß über Gelb bis hin zu Rot oder Blau. Mehrfarbige Exemplare sind ebenfalls erhältlich. Die Blüten sind sehr speziell geformt und scheinen ein Gesicht zu besitzen, wodurch Stiefmütterchen einen großen Wiedererkennungswert haben. Leider sprechen sie Insekten nicht an, denn die Blüten bringen kaum Nektar hervor. Am botanischen Namen können Sie durch das „x“ erkennen, dass es sich um Kreuzungen handelt. Diese sind häufig steril, nicht nur bei der Gattung Viola. Stiefmütterchen sind keine klassischen Frühblüher. Häufig pflanzt man sie an, damit sie im Herbst oder Winter blühen. Mit dem Zeitpunkt der Aussaat lässt sich die Blütezeit aber nach hinten verschieben. So sind Stiefmütterchen jedes Jahr auch als Frühblüher erhältlich. Damit sie ab März Blüten hervorbringen, müssen sie im Februar ausgesät werden.

 

Stiefmütterchen vor Gartenmauer

Stiefmütterchen sind beliebte Gartenblumen, die aber nur bei der Aussaat zum richtigen Zeitpunkt im Frühjahr blühen.

 

Forsythie – leuchtend gelber Kleinstrauch (Blütezeit: März – Mai)

Sie lieben gelbe Blüten? Dann könnte die Forsythie (Forsythia × intermedia) das passende Gehölz für Ihren Garten sein. Es handelt sich um einen drei bis vier Meter hohen Zierstrauch, der im Frühling zur Augenweide wird. Dann öffnen sich die feinen Blütenknospen und lassen die Zweige großflächig in leuchtendem Gelb erstrahlen. Die Forsythie ist ein Hinweis auf den Klimawandel. Laut Aufzeichnungen hat die Pflanze zu Beginn der 50er-Jahre in Norddeutschland noch ab Mitte April geblüht. Inzwischen beginnt die Blütezeit aber mehr als zwei Wochen früher, was sich Wissenschaftler durch die im Durchschnitt gestiegene Temperatur erklären. Die Forsythie gilt als einer der schönsten Ziersträuche im Garten. Jedoch sollten Sie bedenken, dass es sich auch bei dieser Pflanze um einen Hybriden handelt. Die Blüten sind damit für Insekten uninteressant. Trotzdem müssen Sie nicht auf den Strauch verzichten, wenn Sie sich einen insektenfreundlichen Garten wünschen. Kombinieren Sie das Gehölz einfach mit den anderen Frühblühern in diesem Beitrag, um für ein ausreichendes Nahrungsangebot zu sorgen. Die Blätter der Forsythie sind immerhin für die Raupen des Ligusterschwärmers interessant.

 

Katze vor Forsythie

Der Kleinstrauch Forsythie bringt in der Zeit um Ostern herum seine markant gelben Blüten hervor.

 

Die Tulpe – der Frühblüher schlechthin (Hauptblütezeit: April – Mai)

Tulpen (Tulipa) sind die Königinnen unter den Frühlingsblühern. Sie blühen relativ spät im Frühjahr, doch dafür belohnen sie Gärtner durch ihre Intensität. Tulpen blühen in allen erdenklichen Farben, von Weiß über Orange bis hin zu Apricot. Ungewöhnlich erscheinen die schwarzen Tulpen, bei diesem Farbton handelt es sich aber eher um ein tiefes Dunkelrot statt Schwarz. Außerdem zählen mehrfarbige, gefüllte und fransige Blüten zur Tulpenvielfalt. Sie fühlen sich einzeln und in kleinen Grüppchen im Beet, in Balkonkästen und im Topf wohl und sind weniger für die Wiese geeignet. Außerdem lassen sie sich hervorragend als Schnittblumen nutzen. In der Vase wirken sie edel und sind lange haltbar. Tulpensträuße bestimmen daher im Frühjahr die Blumenabteilung in jeder Floristik sowie im Supermarkt. Manche Tulpen neigen dazu, ihre Köpfe hängen zu lassen und wie gekochte Spaghetti über dem Vasenrand zu liegen. Das liegt daran, dass sie nach dem Schneiden noch etwas weiterwachsen. Sie können das Hängenlassen der Köpfe vorbeugen, indem Sie den Strauß nach dem Kauf von oben bis unten eng in Zeitungspapier einschlagen und anschließend einige Stunden ins Wasser stellen. Die Schnittblumen saugen sich nun mit ausreichend Wasser voll und werden stabil. Anschließend entfernen Sie das Zeitungspapier und richten den Strauß in der Vase.

 

Bunte Tulpen

Tulpen schmücken mit vielen verschiedenen Blütenfarben und -formen das Beet, den Kübel oder die Vase.

 

Magnolie: Empfindlich, aber beeindruckend schön (Hauptblütezeit: April – Mai)

Die Gattung Magnolia umfasst über 200 Sträucher und Bäume. Davon ist fast die Hälfte für das mitteleuropäische Klima geeignet. Eine Magnolie ist ein beliebtes Ziergehölz für den Garten. Sie zeichnet sich durch große, ästhetische Blüten aus, die vor dem Blattaustrieb erscheinen. Es gibt sie in weiß, rosa und pink. Doch Sie sollten einige Herausforderungen beachten, die Ihnen als Besitzer einer Magnolie begegnen könnten. Wer in seinem Garten eine Magnolie pflanzt, sollte gerade junge Gehölze im Winter und Frühjahr vor Kälte und Frost schützen. Ältere Exemplare kommen hingegen meist gut mit niedrigen Temperaturen zurecht. Am besten ist ein geschützter Standort nah am Haus. Die Wurzeln liegen direkt unter der Erdoberfläche und sind damit besonders anfällig. Mulchen Sie die Erde über den Wurzeln mit einer dicken Schicht Rindenmulch und geben Sie im Herbst noch Reisig darauf. Zusätzlich lohnt es sich, den Stamm und gegebenenfalls die Krone in Vlies einzuwickeln. Den Winterschutz entfernen Sie ab Mitte bis Ende März, damit die Blüten sichtbar sind. Es kann weiterhin zu Frösten kommen. Manche Magnolien sind während der Blüte außerordentlich empfindlich. Es ist möglich, dass in einer Nacht mit leichtem Frost die gesamte Blüte verdirbt. Mit einem guten Schutz, den Sie flexibel anbringen, vermeiden Sie das.

 

Magnolienblüten am Zweig

Die wunderschönen Blüten der Magnolie sollten am besten vor Frost geschützt werden.

 

Frühblühende Traubenkirsche: Weiße Traubenblüten (Blütezeit April – Juni)

Die Frühblühende Traubenkirsche (Prunus padus) ist keine krautige Pflanze, sondern ein in Deutschland heimisches Wildgehölz. Wer sich auf die Suche nach wilden Exemplaren macht, findet den bis zu 15 Meter hohen Baum in freier Wildbahn bevorzugt in Auwäldern. Am einfachsten ist die Suche zwischen April und Mai, denn nun herrscht Blütezeit. Die weißen Blüten sind in großen Trauben angeordnet, sehr imposant und damit gut auffindbar. Die Traubenkirsche eignet sich als zierendes und umweltfreundliches Gehölz für den Garten. Sie macht nicht nur Insekten wie Bienen und Falter glücklich, sondern auch Vögel. Die bedienen sich einige Monate nach der Blüte an den reifen rot-schwarzen Kirschen, die dem Menschen roh aber nicht schmecken. Sie lassen sich aber kochen und zu Marmelade oder Saft verarbeiten, wodurch sie ihre bittere Note verlieren. Eine Freude für Vögel sind auch die Raupen, die sich gern an der Traubenkirsche niederlassen. Wer sich für eine Frühblühende Traubenkirsche entscheidet, sollte darauf achten, dass es den Baum auch mit gefüllten Blüten gibt. Die sind zwar sehr schön, bieten Insekten und Vögeln aber keine Nahrung mehr. Sie produzieren weder Nektar noch Früchte.

 

Eine Grafik zu Tolle Forsythien entdecken!

Der beliebte Strauch in leuchtendem Gelb bringt schon im Frühling ganz unkompliziert die Sonne in den Garten.

Eine Grafik zu Magnolien für Ihren Garten kaufen!

Das asiatisch anmutende Ziergehölz Magnolie ist ein Heilmittel gegen Tristheit im Frühjahrs-Garten.

Eine Grafik zu Schöne Narzissen pflanzen!

Als erste Blumen des neuen Jahres sprießen die orangenen & gelben Blüten aus dem Boden.

 

 

 

Weitere Frühblüher - Blumen, Stauden, Stäucher & Bäume nach Farbe

Welche Arten zählen noch zu den Frühblühern?

Die oben genannten Frühblüher zählen zu den beliebtesten überhaupt. Doch die Botanik kennt viele weitere Vertreter dieser Gruppe. So haben Sie unzählige Möglichkeiten, Ihren frühlingshaften Garten so zu gestalten, dass er Ihnen in jeder Hinsicht gefällt. Zu den Arten, die das Frühjahr bestimmen, zählen verschiedene frühblühende Stauden. Sie sind den klassischen Frühjahrsblühern ähnlich. Sie treiben im Frühjahr neu aus, bringen massenhaft farbenfrohe Blüten hervor, nur um im Herbst oberirdisch zu vertrocknen. Sie ziehen sich für die Dauer des Winters in eine Ruhephase unter die Erde zurück, weil sie sehr frostempfindlich sind. Im Gegensatz zu den Frühblühern nutzen sie den gesamten Sommer und teilweise auch den Herbst aus. Frühblühende Sträucher sind in der Regel echte Bienenweiden. Zwischen ihren mit zarten Blüten besetzten Zweigen summt und brummt es immer irgendwo. Zu dem optischen Überfluss sorgen die Frühjahrsblühersträucher ein paar Wochen später sogar noch für nahrhafte Beeren, die sich teilweise auch als Nahrung für Menschen eignen. Häufig bringen frühblühende Sträucher weiße Blüten hervor. Auch Bäume sind als Frühblüher bekannt. Sie dienen entweder als Ziergehölz oder als Obstbäume. In den nächsten Absätzen lernen Sie frühblühende Pflanzen kennen, die wir für Sie in die beliebten Blütenfarben Blau, Gelb, Lila und Weiß sortiert haben.

 

 

Frühblüher in Blau

„Ja, ja, so blau, blau, blau
blüht der Enzian,
Wenn beim Alpenglühn
wir uns wiedersehn.“
– Heino

Frühlingsblüher in Blau wie der aus den Gebirgen stammende Enzian überzeugen durch ihren edlen Charakter. Das dunkle Blau ist ein faszinierender Kontrast zu andersfarbigen Frühblühern und noch nicht so oft in Gärten zu finden. Wählen Sie blaue Frühlingsblüher aus, wenn Blau Ihre Lieblingsfarbe ist. Blau hat wie alle anderen Farben eine tiefergehende Bedeutung: die sogenannte Farbsymbolik. Menschen verbinden Blau zum Beispiel mit der Treue. Viele denken bei dem Anblick auch an den Himmel oder ans Meer, sodass die Blüten gerade bei schönem Wetter beinahe sommerliche Gefühle auslösen. Die Kombination von Blau und Gelb gefällt vielen Menschen. Daher passen blaue Frühblüher gut zu Narzissen und gelben Tulpen. Sie müssen nur die Blütezeiten aufeinander abstimmen, um das Schauspiel sehen zu können.

 

Enzian im Steingarten

Enzian hat wunderschöne trichterförmige, blaue Blütenkelche.

 

Liebliche Hyazinthen

Kein Frühling sollte vergehen, ohne dass Sie eine Hyazinthe (Hyacinthus) zu sehen bekommen. Es handelt sich dabei um eine Pflanzengattung mit insgesamt drei Arten. Besonders häufig sind die Gartenhyazinthen (Hyacinthus orientalis) zu finden. Sie bringen hohe Blütenstände hervor, die so groß und farbenprächtig sind, dass sie den meisten Menschen auffallen. Sie zeichnen sich nicht nur durch ihre Schönheit aus, sondern bringen auch einen angenehmen süßen Duft mit. Kleinere und rundlichere Blüten bringt die Traubenhyazinthe hervor, die allerdings nicht zur Gattung Hyacinthus gehört, sondern zu Muscari. Hyazinthen gibt es auch in weiteren schönen Farben wie Weiß oder Rosa. Sie passen gut ins Beet und in Balkonkästen, doch sie eignen sich auch als blühende Zimmerpflanze. Mit dem Hyazinthenglas gibt es sogar ein eigenes Pflanzgefäß, das auf die Bedürfnisse der Zwiebelpflanzen spezialisiert ist.

Frühblüher – Farben  Standort  Zwiebeln & Pflege + Liste beliebter Pflanzen

 

Weitere Frühblüher in Blau

In diesem Beitrag haben Sie bereits blaue Frühblüher wie Blausterne, Hyazinthen und Stiefmütterchen kennengelernt. Es gibt aber einige weitere Pflanzen, die im Frühling blau blühen. Die jeweilige Blütezeit steht in der Liste hinter den botanischen Namen in Klammern.

  • Wuchernde Sternhyazinthe, Chionodoxa forbesii (Februar bis März)
  • Zwerg-Iris ‚Harmony‘, Iris reticulata (Februar bis März)
  • Frühblühender Ehrenpreis, Veronica praecox (März bis Mai)
  • Frühlings-Enzian, Gentiana verna (März bis August)
  • Einblütige Frühlingsstern, Ipheion uniflorum (April bis Mai)
  • Frühlings-Gedenkemein, Omphalodes verna (April bis Mai)
  • Blaukissen ‚Cascade Blue‘, Aubrieta (April bis Mai)
  • Spanisches Hasenglöckchen, Hyacinthoides hispanica (April bis Juni)
  • Ausläufer-Flammenblume ‚Blue Ridge‘, Phlox stolonifera (April bis Juni)
  • Essbare Prärielilie, Camassia quamash (Mai bis Juli)
  • Borretsch, Borago officinalis (ab Mai)

 

Blaue Hyazinthe

Es gibt einige Frühblüher, die die kontrastreiche Farbe Blau in den Garten bringen.

 

Gelbe Frühblüher

Gelb wie die Sonne – diese fröhliche und energiereiche Farbe begeistert viele Blumenliebhaber. Wie gut, dass es eine große Auswahl Frühblüher in Gelb gibt! Typische Vertreter dieser Kategorie sind gelbe Tulpen und natürlich die anregend schönen Narzissen. Die Farbsymbolik von Gelb macht deutlich, dass sie nicht nur für das Sonnenlicht und indirekt für das von ihm abhängige Leben steht. In eher goldenen Tönen ist Gelb auch ein Hinweis auf Wohlstand. Wer etwas weniger aufträgt, nimmt gelbe Frühjahrsblüher aber vor allem als Symbol für Optimismus wahr. Das gilt besonders für helle Gelbtöne, die fast wie Vanille wirken. Wenn diese Blumen blühen, kann es nicht mehr lange bis zum Sommer dauern. Da kommt gute Laune auf! Da Frühlingsblüher in Gelb starke Farbtupfer erzeugen, passen sie gut zu Blumen in Rot.

 

Wald-Gelbstern

Die zarten Pflanzen des Wald-Gelbsterns wirken wie kleine Lichtpunkte im Frühlingsgrün.

 

Start ins Jahr mit der Zaubernuss

Die Zaubernuss (Hamamelis) macht Schneeglöckchen und Winterlingen Konkurrenz, denn sie blüht fast zeitgleich mit den winterfesten Frühblühern am Boden. Die Blüte beginnt zwischen Januar und Februar, teilweise sogar im Dezember. Über viele Wochen hinweg besticht das langsam wachsende Ziergehölz mit seinen feinen Blüten in Gelb mit roten Details. Erst nach der Blütephase folgen die Blätter, denn die Pflanze ist sommergrün. So bleibt der Fokus die ganze Zeit auf den Blüten. Sie haben die Wahl zwischen der Chinesischen Zaubernuss (Hamamelis mollis) und der Japanischen Zaubernuss (Hamamelis japonica). Die erstgenannte Art blüht eher golden und etwas später als die zweite. Hamamelis japonica bietet nicht nur gelbe Blüten, sondern auch rotes Herbstlaub. Sie zählt allerdings zu den eher frostempfindlichen Gehölzen, daher sind Maßnahmen zu ihrem Schutz erforderlich.

 

Zweige der Zaubernuss mit Blüten

Solange wie die Zaubernuss blüht, hat sie keine Blätter. Dadurch leuchten die Zweige scheinbar gelb.

 

Weitere Frühblüher in Gelb

Wenn Sie bis hierhin aufmerksam unseren Beitrag zu Frühblühern gelesen haben, kennen Sie bereits viele gelbe Frühlingsblüher. Wir haben Ihnen bisher Winterlinge, Krokusse, Stiefmütterchen, Primeln, Narzissen, Forsythien und die Zaubernuss vorgestellt. Doch im Reich der Pflanzen blühen weitere Arten und Sorten in knalligem Gelb. In der folgenden Liste nennen wir Ihnen weitere. In den Klammern finden Sie die jeweilige Blütezeit.

  • Gelbe Zwerg-Iris, Iris danfordiae (Februar bis März)
  • Frühlings-Adonisröschen, Adonis vernalis (Februar bis April)
  • Wald-Gelbstern, Gagea lutea (März bis Mai)
  • Forellenlilie ‚Pagoda‘, Erythronium tuolumnense (April bis Mai)
  • Kaiserkrone ‚Lutea Maxima‘, Fritillaria imperialis (April bis Mai)
  • Elfenbein-Ginster, Cytisus praecox (April bis Mai)
  • Gewöhnliche Mahonie, Mahonia aquifolium (April bis Mai)
  • Gelbblütige Ranunkel, Ranunculus asiaticus (April bis Juni)
  • Gold-Lauch, Allium moly (ab Mai)

 

Gelbe Adonisröschen im Schnee

Neben Adonisröschen mogeln sich auch andere Frühblüher mit gelber Blüte im Frühjahr durch den letzten Schnee empor.

 

Lila Frühblüher

Krokusse sind die bekanntesten Frühblüher in Lila und Violett. Es handelt sich um kraftvolle und tiefgründige Farben. Sie neigen je nach Farbton eher ins Rötliche oder ins Bläuliche. Auf viele Menschen wirkt Lila damit eher mystisch, düster und geheimnisvoll, weil die Farbe sich scheinbar nicht entscheiden kann. Dabei erscheinen Lila und Violett immer stark und elegant. Gern verwendet man lilafarbene Blüten, um Trauer zu verdeutlichen oder einen Verlust zu kennzeichnen. Auch unter den Frühblühern blüht so manche Pflanze in dieser Farbe. Sie können diese Blüten für sich stehen lassen oder mit anderen Farben kombinieren. Noch effektvoller wirkt ein Beet zum Beispiel, wenn Sie lilafarbene Blüten mit fast schwarzen kombinieren. Die schwarzen Tulpen bieten sich dazu an. Die Blütenblätter sind aber nicht vollständig schwarz, sondern nur dunkelrot. Einen bemerkenswerten Kontrast bilden Sie hingegen mit weißen Blumen. Auch gelbe Blüten bieten sich an.

 

Lila Kugellauch

Lila Frühblüher wie der Kugellauch lassen sich wunderbar mit anderen Pflanzen kombinieren.

 

Die robuste Schnee- oder Winterheide

Die Winterheide (Erica carnea) ist ein kleiner Zierstrauch, der 30 bis 40 Zentimeter hoch wächst und in unseren Gärten seit Anfang des 19. Jahrhunderts Tradition hat. Er kommt häufig dort zum Einsatz, wo eine eher unempfindliche Blühpflanze gewünscht ist. Man findet die Heide unter anderem auf Gräbern oder in Kästen am Balkon hängend. Beliebt ist auch der Einsatz als pflegeleichter Bodendecker im Beet. Dabei ist Erica carnea eher unscheinbar. Anders als kräftig blühende Tulpen spielt sie ihre Rolle eher im Hintergrund. Diese Art blüht im Frühjahr von Februar bis April. Ihre Blüten sind röhrenförmig und in kleinen Trauben angeordnet. Da sie immergrün ist, macht sie auch vor ihrer Blütephase etwas her. Die kleinen, glänzenden Blättchen sind wie Nadeln geformt. Winterheide gibt es auch in anderen Farben, zum Beispiel mit gelben Blüten.

 

Lila Winterheide

Die Winterheide ist immergrün und wird auch als flächige Pflanze für Balkonkästen oder als Bodendecker eingesetzt.

 

Weitere Frühblüher in Lila

Bis hierhin haben Sie bereits einige Frühblüher mit lilafarbenen Blüten kennengelernt. Die Krokusse sind nur ein Vertreter mit dieser beliebten Eigenschaft. Anemonen, Hyazinthen, Primeln und Stiefmütterchen sind ebenfalls mit violetten Blüten erhältlich. In der folgenden Liste nennen wir Ihnen weitere lila blühende Frühjahrsblüher. In den Klammern steht die jeweilige Blütezeit.

  • Zwerg-Iris ‚Purple Hill‘, Iris reticulata (Februar bis März)
  • Frühlingslichtblume, Bulbocodium vernum (Februar bis April)
  • Hohler Lerchensporn, Corydalis cava (März bis April)
  • Kuhschelle, Pulsatilla vulgaris (März bis April)
  • Gewöhnliche Schuppenwurz, Lathraea squamaria (März bis April)
  • Kugel-Lauch ‚Purple Sensation‘, Allium aflatunense (April bis Mai)
  • Schachbrettblume, Fritillaria meleagris (April bis Mai)
  • Blaukissen ‚Blaumeise‘, Aubrieta x cultorum (April bis Mai)
  • Karpaten-Glockenblume, Campanula carpatica (ab Mai)

 

Lila & Gelbe Frühblüher

Zu lila Blüten passt die Komplementärfarbe Gelb besonders gut.

 

Frühlingsblüher in Weiß

Weiß ist die wohl reinste Farbe. Es ist nicht verwunderlich, dass sie als Blütefarbe so beliebt ist. Sie kommt nicht nur auf Hochzeiten in Form einer zarten Blumendeko vor, sondern verschönert auch Ihren Garten im Frühjahr. Der bekannteste weiße Frühlingsblüher ist zugleich der erste im Jahr: das Schneeglöckchen. Wer Weiß mag, findet aber auch diverse Tulpen, Stiefmütterchen, Krokusse, Anemonen und Magnolien mit dieser Blütenfarbe. Es gibt also viele Frühjahrsblüher in Weiß. Darunter sind auch einige frühblühende Sträucher in weiß. Lernen Sie in diesem Abschnitt weitere Varianten für Ihren Frühlingsgarten kennen.

 

Blühende Kirschpflaume

Weiße Frühblüher, wie hier die Kirschpflaume, wirken besonders in Kombination mit weißer Gartendeko hervorgehoben.

 

Märzenbecher: Fast wie das Schneeglöckchen

Wer sich an der Schönheit von Schneeglöckchen erfreut, aber findet, dass die Blütezeit viel zu schnell wieder vorbei ist, sollte einen Blick auf den Märzenbecher (auch Frühlingsknotenblume) werfen. Diese Pflanze ist sogar unter dem Namen Großes Schneeglöckchen bekannt, aber eine nähere Verwandschaft besteht nicht zwischen den beiden Gattungen. Es handelt sich jedoch auch um eine niedrig wachsende Zwiebelpflanze, die weiße, hängende Blüten hervorbringt. Wie bei Schneeglöckchen finden sich grüne Zeichnungen auf den Blütenblättern. Der Märzenbecher blüht von März bis April.

 

Weiße Märzenbecher

Märzenbecher sind zwar nicht mit dem Schneeglöckchen verwandt, aber ebenso bezaubernd.

 

Weitere Frühblüher in Weiß

Sie mögen es Weiß – wohin das Auge reicht? Wie gut, dass es zahlreiche frühblühende Pflanzen mit wunderschönen weißen Blüten gibt. In diesem Absatz nennen wir Ihnen weitere, damit Sie viel Auswahl für Ihren eigenen Garten haben. In den Klammern finden Sie die ungefähren Blütezeiten der jeweiligen Pflanzen.

  • Kirschpflaume, Prunus cerasifera (Februar bis April)
  • Hunds-Zahnlilie, Erythronium dens-canis (März bis April)
  • Hohler Lerchensporn, Corydalis cava (März bis Mai)
  • Gewöhnlicher Buchsbaum, Buxus sempervirens (März bis Mai)
  • Birne, Pyrus communis (April bis Mai)
  • Gemeine Felsenbirne, Amelanchier ovalis (April bis Mai)
  • Gemeine Rosskastanie, Aesculus hippocastanum (April bis Juni)
  • Apfel, Malus domestica (ab Mai)
  • Echte Mehlbeere, Sorbus aria (ab Mai)

 

Mutter und Tochter bei Apfelblüte

Auch Apfelbäume zählen mit ihren schneeweißen Zweigen im Frühling zu den Frühblühern.

 

 

Das Problem mit der Allergie gegen Frühblüher

Welche Pflanzen verursachen im Frühling Heuschnupfen & Co.?

Wenn im Frühjahr ständig die Nase juckt, die Augen gerötet sind und man niesen oder husten muss, könnte eine Allergie dahinter stecken. Rund 12,5 Millionen Deutsche leiden an einer Pollenallergie, besser bekannt als Heuschnupfen. Das sind über 15 Prozent der Bevölkerung. Heuschnupfensymptome beginnen meist im Frühling und halten bis in den Sommer an. Das liegt daran, dass in diesen Jahreszeiten die meisten Pflanzen blühen und Pollen produzieren. Dafür sind aber selten Pflanzen wie Krokus, Magnolie oder Tulpe verantwortlich, die duftende, bunte Blüten ausbilden. Deren Pollen verteilen sich nicht durch den Wind, weil für die Bestäubung Insekten verantwortlich sind. Problematisch sind die Windbestäuber, die massenhaft Pollen ausstoßen. Dazu zählen unter anderem:

  • Hasel
  • Birke
  • Erle
  • Getreide
  • Gräser

Der Wind wirbelt die Blütenpollen dieser Pflanzen auf und trägt sie davon, um andere Pflanzen zu bestäuben. Dabei atmen wir alle ständig Pollen ein. Den meisten Menschen macht das überhaupt nichts aus. Bei Allergikern reagiert jedoch das Immunsystem. Es erkennt die Pollen fälschlicherweise als Krankheitserreger und bekämpft sie, obwohl sie völlig harmlos sind. Jeder Allergiker reagiert auf andere Pollen. Ein Allergietest bringt Klarheit. Es ist sehr zu empfehlen, die allergieauslösenden Arten zu bestimmen, weil es Dienste gibt, die Pollenvorhersagen machen.

 

Blüten der Haselnuss

Die Pollen von Birke, Erle, Hasel und Co. können bei manchen Menschen Allergiesymptome hervorrufen.

 

 

Frühblüher-Pflanzen & Zwiebeln kaufen

Wo kann man Frühlingsblüher kaufen?

Wer einen Garten oder Balkon besitzt und die Schönheit der Frühblüher erkannt hat, möchte früher oder später sicher selbst Frühlingsblüher kaufen. Sie haben die Möglichkeit, sich für Pflanzen im Topf, Speicherorgane wie Zwiebeln oder für Saatgut zu entscheiden. Die meisten Menschen kaufen Pflanzen oder Blumenzwiebeln, weil die Aussaat mehr Zeit erfordert und nicht immer gelingt. Pflanzen müssen einfach nur in das Beet gepflanzt werden und bei Zwiebeln gibt es auch nur wenig zu beachten. Wichtig ist vor allem, dass Sie den richtigen Zeitpunkt zum Pflanzen beachten. Doch was sind die Vor- und Nachteile davon, Pflanzen oder Zwiebeln zu kaufen? Was kann schiefgehen, wenn Sie Frühblüherzwiebeln kaufen? Und können Sie Frühblüher auch bestellen, zum Beispiel online? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in den folgenden Absätzen.

 

Frühblüher im Topf

 

Zwiebeln von Frühjahrsblühern oder Pflanzen kaufen

Der Kauf von Pflanzzwiebeln und Knollen ist besonders einfach und vorteilhaft. Da die Pflanze in diesem Zustand weder Blätter noch Blüten besitzt, ist das Risiko einer Verletzung während des Transports gering. Zudem müssen Sie nicht viel Platz in der Einkaufstasche oder im Kofferraum einplanen. Blumenzwiebeln und Knollen wie von Krokussen, Narzissen und Tulpen sind meist nicht viel größer als gewöhnliche Gemüsezwiebeln. Da die Frühblüher häufig darauf angewiesen sind, vor dem Austrieb eine Frostperiode zu erleben, pflanzt man sie im Herbst (oder laut Anleitung). Es gibt auch Nachteile: Die Zwiebeln verraten Ihnen leider nicht, um welche Pflanze es sich handelt und es ist schwer, sie auseinander zu halten. Vor allem unverpackte Einzelzwiebeln offenbaren erst nach dem Austrieb, ob Eigenschaften wie die Farbe oder Sorte stimmen. Beim Kauf von Pflanzen haben Sie diesen Nachteil nicht. Dafür müssen Sie wieder mehr Platz beim Transport und gegebenenfalls sogar höhere Kosten in Kauf nehmen. Ein Vorteil ist aber, dass Sie sich sofort an den Neuankömmlingen erfreuen können. Ein im März gekauftes Körbchen mit Narzissen blüht schon in Kürze. Anschließend lassen sich die Zwiebeln auch ins Beet pflanzen, sodass Sie viele Jahre etwas davon haben.

 

Drei Blumenzwiebeln

Viele Frühblüher wachsen aus Blumenzwiebeln, die unkompliziert und günstig erworben werden können.

 

Frühblüher online kaufen & bestellen

Im Internet verkaufen Händler alles mögliche, längst sind auch Pflanzen dabei. Sie erhalten daher online Pflanzen, Knollen und Saatgut, außerdem viel sinnvolles Zubehör, das Sie für den Alltag mit Frühblühern brauchen. Dazu zählen unter anderem Pflanzgefäße, Blumenmesser und Gießkannen. Die Händler kümmern sich mit viel Leidenschaft darum, dass die Produkte sicher verpackt bei Ihnen ankommen. Selbst Bäume lassen sich über das Internet anfordern und nach Hause liefern. Sie müssen also nicht mehr losziehen, um den Transport selbst zu bewerkstelligen. Trotzdem ist der Onlinekauf nicht in jeder Hinsicht besser als der Kauf vor Ort. Bei Blumenzwiebeln und Pflanzen haben Sie vor der Lieferung zum Beispiel nicht die Möglichkeit, die Qualität zu prüfen. Es besteht das Risiko, dass die Zwiebeln von Schimmel und die Pflanzen von Krankheiten oder Schädlingen befallen sind. Eine Sichtkontrolle wie im Geschäft können Sie erst Zuhause durchführen. Falls Sie Schäden bemerken, sollten Sie die Pflanzen zurückschicken oder gar nicht erst annehmen. In der Praxis zeigt sich aber, dass die meisten versendeten Produkte der gewünschten Qualität entsprechen.

 

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Frühblüher pflegen

Wie pflanzt und pflegt man Frühlingsblüher?

Damit Ihre Pflanzen prächtig wachsen und gedeihen, müssen Sie für die passenden Rahmenbedingungen sorgen. Doch gerade Frühblüher erweisen sich als vergleichsweise anspruchslos. Das bisschen Arbeit, das im Laufe der Zeit anfällt, kommt vielen auch nicht wirklich mühsam vor. Das liegt wohl daran, dass Frühlingsblüher wie Narzissen oder Magnolien nach dem tristen Winter außerordentlich schön sind und mit ihrem berauschenden Charme für angenehme Gefühle sorgen. Viele Vertreter der Gruppe können Sie nach dem Pflanzen sogar sich selbst überlassen. Das heißt, es gibt kaum noch Pflegemaßnahmen, die Sie durchführen müssen. Dennoch ist es sinnvoll, im Fall von Extremwetter zu prüfen, ob die Bedingungen noch stimmen. Eine langanhaltende Trockenheit kann zum Beispiel auf Dauer sogar Zwiebelpflanzen zusetzen. Durch Wässern sorgen Sie dann für Abhilfe. In den nächsten vier Absätzen erfahren Sie mehr über das Pflanzen und Pflegen von Frühblühern.

 

Gärtner pflanzt Frühblüher

Frühblüher sind relativ pflegeleicht. Dennoch sollten ihre Bedürfnisse erfüllt werden.

 

Der richtige Standort

Im lichtdurchfluteten Frühlingswald, auf steinigem Grund oder in nährstoffreichem Substrat? Jede Pflanze bevorzugt einen bestimmten Standort und Boden. Die Frühblüher sind in dieser Hinsicht sehr unterschiedlich. Was für die eine Art gut ist, kann einer anderen schaden. Daher können wir hier keine allgemeingültigen Empfehlungen geben. Unabhängig davon, welche Pflanze Sie sich aussuchen, sollten Sie die Pflanzanleitung beachten. Jedes Exemplar ist mit einem Schild versehen, auf dem Sie mehr erfahren. Beachten Sie diese Angaben unbedingt, denn nur dann stellen Sie sicher, dass das Gewächs überlebt. Abschließend haben wir einige Beispiele von Standorten für Sie inklusive den Wünschen zur Bodenbeschaffenheit.

  • Standort des Schneeglöckchens: im Beet zwischen Laubbgehölzen; humusreich, locker, feucht, hell
  • Standort des Winterlings: am Waldrand; locker, wenig Nährstoffe, windgeschützt, ab Mai schattig
  • Standort der Krokusse: auf Rasenflächen; sonnig bis halbschattig, durchlässig, sandig, mäßig nährstoffreich
  • Standort der Anemonen: unter Laubbäumen; locker, humusreich, kalkhaltig
  • Standort der Primel: im Beet, auf der Terrasse oder im Haus; sonnig bis halbschattig, eher trocken als feucht
  • Standort der Narzisse: im Beet oder auf dem Rasen; feucht, nährstoffreich, sonnig
  • Standort der Blausterne: auf Rasenflächen oder im Beet; sonnig bis halbschattig, locker, durchlässig, humusreich
  • Standort des Stiefmütterchens: Beet und Balkon; sonnig, feucht, ohne Staunässe
  • Standort der Forsythie: im Beet; sonnig, sonst eher anspruchslos
  • Standort der Magnolie: im Beet oder Kübel; sonnig bis halbschattig, humus- und nährstoffreich, frisch, geschützt
  • Standort der Traubenkirsche: im Beet auf Lehm- oder Tonböden; feucht, frisch, nährstoffreich

 

 

 

Blumenzwiebeln von Frühblühern & Frühblüher-Pflanzen korrekt einpflanzen

Ist der richtige Standort erst einmal gefunden, können Sie gleich mit dem Pflanzen fortfahren. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich innerhalb der Pflanzzeit befinden. Die kann sich unterscheiden, je nachdem welche Art vorliegt. Osterglocken bringen Sie zum Beispiel zwischen September und Oktober in die Erde. Bei Tulpen ist das auch bis November oder Dezember noch möglich. Bei Blumenzwiebeln sollten Sie außerdem auf die richtige Tiefe achten. Liegen die Speicherorgane zu tief oder zu hoch, kann sich das auf den Austrieb auswirken, den die Sonne im Frühjahr auslöst. Eine bewährte Regel lautet, die Zwiebeln etwa doppelt so tief zu pflanzen wie sie hoch sind. Daneben muss die Zwiebel richtig herum in der Erde liegen: Die Wurzeln gehören nach unten. Möchten Sie stattdessen ausgewachsene Pflanzen in die Erde bringen, graben Sie ein Loch, das so breit und tief wie der Ballen ist. Drücken Sie die Wurzeln fest und gießen Sie die Frühblüher kräftig an. Dadurch setzt sich die Erde und die Pflanze fühlt sich wohl.

 

Buntes Beet an Frühblühern

Mit korrekter Pflanzung und ein wenig Pflege erfreuen die Frühlingsboten den Gärtner mit üppigen Beeten.

 

Frühblüher gießen, düngen & schneiden

Viele Frühblüher verwildern schnell und kommen gut ohne Pflege aus, manchmal lohnt sich diese aber doch. Grundsätzlich ist das Gießen nur selten nötig, denn viele Frühblüher sind in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern. Während einer längeren Trocken- oder Dürrezeit ist es aber sinnvoll, die Pflanzen gezielt zu gießen. Mit einem Sprenger ist das auch auf großen Flächen möglich, zum Beispiel bei Krokusfeldern. Kübelpflanzen, bepflanzte Balkonkästen sowie junge Bäume und Sträucher sind auf regelmäßige Wassergaben angewiesen, da sie viel schneller austrocknen. Zum Düngen eignen sich organische Dünger, weil sie natürlich sind und nach und nach ihre Nährstoffe abgeben. Krokusse und Tulpen müssen Sie nur einmal im Jahr düngen. Zum Schneiden warten Sie möglichst ab, bis die Pflanzen vollständig verwelkt sind. Nur so haben die Frühlingsblüher die Möglichkeit, die wertvollen Stoffe aus den Blättern zu ziehen und wieder einzulagern. So bereiten sie die nächste Vegetationsperiode vor. Vertrocknete Blätter und Blüten können Sie dann sogar vorsichtig abziehen. Wer nicht möchte, dass die Gewächse Samen verbreiten, erledigt den Schnitt direkt nach der Blüte. Wie in allen anderen Fragen zur Pflanzung und Pflege gibt es Frühblüher mit besonderen Ansprüchen.

 

Verschiedene Frühlingsblumen

Da sie nur wenig Pflege benötigen, eignen sich Frühblüher auch für Natur- und Wildgärten.

 

Frühblüher übersommern & überwintern

Es gibt viele einjährige Frühblüher, die nach der Fruchtphase absterben und nur noch Samen für die nächste Saison produzieren. Die meisten Frühblüher wie Narzissen oder Tulpen sind aber mehrjährig. Sie ziehen sich im späten Frühling wieder in ihre Speicherorgane zurück und überdauern in Ruhe bis zum nächsten Austrieb. Bis dahin müssen sie einen Sommer und einen Winter überstehen. Es ist meist nicht erforderlich, dass Sie eingreifen. Sofern es sich nicht um ungewöhnliche Frühblüher mit ausgefallenen Ansprüchen handelt, gibt es meist nichts mehr zu tun. Nur im Fall von Wetterextremen lohnt es sich, einzugreifen. Zu diesen zählt langanhaltene Trockenheit. Sie kann das ganze Jahr über auftreten, doch im Sommer verschärft sich die Situation häufig. Im Winter sind eher strenge Fröste relevant. Bei manchen Pflanzen ist ein Winterschutz sinnvoll. Wer Frühblüher in Kübel, Töpfe oder Kästen gesetzt hat, sollte sie entnehmen und separat lagern. Graben Sie die Zwiebeln aus und entfernen Sie vertrocknete Teile und Erde. Lassen Sie sie etwas an der Luft trocknen. Anschließend lagern Sie die Zwiebeln an einem trockenen und kühlen Platz. Markieren Sie die Pflanzen unbedingt, sodass sofort ersichtlich ist, um welche Art es sich handelt. Gerade Narzissenzwiebeln werden oft mit Küchenzwiebeln verwechselt, dabei sind sie giftig!

 

Blumenzwiebeln und Töpfe

Gut beschriftet können Blumenzwiebeln den Sommer über an einem trockenen, kühlen Platz überdauern.

 

 

Verwendung von Frühlingsblühern

Wo lassen sich Frühblüher einsetzen?

Sie lieben Frühblüher mit ihren kräftig leuchtenden Blüten, wissen aber nicht, wie Sie diese am besten einsetzen? Grundsätzlich haben Sie zwei Möglichkeiten: Geben Sie den Pflanzen ganz klassisch die Möglichkeit, ihrer natürlichen Bestimmung zu folgen, und pflanzen Sie sie ins Beet oder auf den Balkon. Dort sorgen sie in einem schönen Nebeneffekt sogar für Frühlingsgefühle. Alternativ verwenden Sie sie als Dekoration im Frühling, indem Sie Frühblüher zum Beispiel in einem lebenden Gesteck unterbringen oder als Schnittblumen in die Vase stellen. Frühblüher sind auch eine wundervolle Gelegenheit, Kindern mehr über die Natur beizubringen. Am Beispiel von Schneeglöckchen, Winterlingen und Krokussen lässt sich der Wandel der Jahreszeiten kindgerecht aufzeigen. Frühblühende Bäume zeichnen sich außerdem durch ihren pompösen Blütenreichtum aus. Sie blühen etwas später im Frühjahr, wenn die Welt der Insekten schon wieder aus dem Winterschlaf erwacht ist. Lebhaft umschwirrte Kirsch- oder Apfelbäume sind ein gutes Beispiel, um Kindern die biologische Bedeutung der Insekten zu erklären und ein Bewusstsein für die Umwelt anzustoßen. Das Zusammenspiel von Frühblühern und Insekten ist für beide Seiten vorteilhaft: Die Insekten bestäuben die Blüten und die Blüten ernähren die Insekten. Auch wir Menschen profitieren von dieser Liaison und haben ihr viele knackige Äpfel und pralle Kirschen zu verdanken.

 

Frühblüher auf einem Platz

Die Zierde der Frühblüher lässt sich ins Beet, in den Kübel oder dekorativ in die Vase oder das Gesteck bringen.

 

Frühblüher im Garten & auf dem Balkon

Bei einem Spaziergang Mitte April sieht man sie überall: Reizende Farbtupfer in Gelb oder Rot sowie Bäume, die über und über mit Blüten bedeckt sind. Dazwischen macht sich schon ein Hauch von Grün bemerkbar, die ersten zarten Blättchen des Jahres. Tragen auch Sie zu diesem Schauspiel bei, das die kühlen Geister des Winters vertreibt und die warme Jahreszeit einläutet! Besitzen Sie einen Garten oder Balkon, haben Sie einige Möglichkeiten, um Frühblüher vorteilhaft einzusetzen. Einen Rasen gibt es in fast jedem Garten. Im Winter wirken selbst die gut gepflegten Flächen eher karg und leblos. Frühblüher durchbrechen die Tristheit. Krokusse, Blausterne und Schachbrettblumen sind für diesen Gartenbereich die beste Wahl. Mähen Sie sie erst nach dem Vertrocknen der Blätter ab. Wer einen kleinen Hain aus Laubbäumen in seinem Garten besitzt, kann diesen mit Anemonen und Winterlingen in eine zauberhafte Frühlingswelt verwandeln. Im Beet passen eher Grüppchen von Zwiebelblumen. Schneeglöckchen, Narzissen und Tulpen machen hier eine gute Figur. Das gilt vor allem, wenn das Beet einen einheitlichen, grünen Rahmen besitzt, zum Beispiel in Form einer zurechtgeschnittenen Buchsbaumhecke. In Balkonkästen gelten Primeln und Stiefmütterchen als die beliebtesten Frühblüher, doch Blumenzwiebeln bringen ebenfalls Stimmung auf den Balkon. Probieren Sie bitte, was Ihnen gefällt!

 

Tulpen und Buchsbäume

Bei der Gestaltung mit Frühblühern sind keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise bilden Grünpflanzen wie Buchsbaum eine schöne Kulisse.

 

Frühblüher als Deko im Frühling

Frühblühende Pflanzen lassen sich leicht mit in das Haus nehmen. In einem ansprechenden Arrangement machen sie auf dem Couchtisch oder im Esszimmer eine gute Figur. Sie kommen auch als Geschenk gut an! Sie müssen übrigens keine Kunstpflanzen verwenden. Floristen und handwerklich geschickte Menschen richten Gestecke so an, dass die Frühblüher sich als komplette Pflanze inklusive Zwiebel und Blattwerk darin wohlfühlen. Sie vertrocknen nicht wie Schnittblumen, sondern können nach der Blüte ins Beet wechseln. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, solche Deko herzustellen. Häufig kommen kleine Sorten wie Mini-Narzissen oder Hyazinthen zum Einsatz. Die Kombination aus Zwiebelpflanzen und Moos ist sehr beliebt. Zu Ostern finden sich in solchen Arrangements Deko-Objekte wie bunte Ostereier, Herzanhänger oder flauschige Küken. Modern zeigen sich Gestecke in großen Glasschalen mit hohem Rand. Das Einbinden von sparsamen LED-Lichtern macht diese auch in den Abendstunden noch interessant. Im Handel entdecken Sie Blüten von typischen Frühblühern wie Narzissen oder Tulpen auch als Schnittblumen. Wenn Sie täglich das Wasser wechseln, alle zwei Tage die Stielenden etwas einkürzen und einen eher kühlen Standort auswählen, erhöhen Sie die Haltbarkeit Ihrer Frühlingssträuße.

 

Blumenstrauß und Katze

Mit Frühblühern im Strauß können Sie sich den Frühling auch nach drinnen holen.

 

 

Bilder von Frühblühern

Wie sieht die Pracht der Frühblüher aus?

 

 

Zusammenfassung

Was macht Frühblüher aus?

Frühblüher sind der Beweis, dass Blütenträume wahr werden können! Das Geheimnis des Powerstarts liegt in ihren Speicherorganen, wobei es sich oft um Zwiebeln oder Rhizome handelt. Es gibt aber auch Bäume, Sträucher und Stauden, die dazu zählen. Die Pflanzen besiedeln natürlicherweise verschiedene Lebensräume wie Laubwälder oder Gebirge. Dabei sind sie für Insekten von größter Bedeutung, denn die Nahrung ist zu dieser Jahreszeit noch knapp. Viele Frühblüher sind giftig, darunter der Klassiker der Narzisse. Die Pflanzen in dieser Gruppe sind in Gärten, auf Balkonen und in Räumen gefragt. Blau, Gelb, Weiß und Lila zählen zu den Blütefarben, die am besten ankommen. Wer sich für Frühjahrsblüher entscheidet, muss nicht viel bei der Pflege beachten – egal ob beim Krokus, bei der Magnolie oder dem Birnbaum!

 

 

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Häufige Fragen

🌸 Welche Blumen sind Frühblüher?

Zu den Frühblühern gehören viele bekannte Zwiebelpflanzen wie Narzissen, Tulpen und Schneeglöckchen. Viele Menschen haben aber auch schon die blauen Krokusse und die weißen Anemonen entdeckt. Es gibt auch diverse Gehölze, die früh im Jahr blühen wie die Zaubernuss.

Entdecken Sie hier die beliebtesten Frühblüher.

🌳 Welche Bäume sind Frühblüher und rufen Allergien hervor?

Die Allergie gegen Pollen wird auch als Heuschnupfen bezeichnet. Die Pollen stammen aber vor allem von Pflanzen, die die Windbestäubung nutzen, um sich zu vermehren. Dazu zählen unter anderem die Hasel, die Erle und die Birke.

Lesen Sie hier mehr über die Frühblüher-Allergie.

🌼 Wann blüht die Anemone?

Die Anemonen ist eine sehr charakteristische Pflanze im Frühlingswald. Unter den Kronen der Laubblätter nutzt sie in der frühen Jahreszeit das Sonnenlicht aus. Sobald die Laubbäume ihre Blätter ausgebildet haben, liegt die Pflanze im Schatten und zieht sich zurück. Daher blüht die Anemone meist zwischen März und Mai.

Mehr Informationen zur Anemone finden Sie hier.

🌱 Wann kann man Blumenzwiebeln einpflanzen?

Blumenzwiebeln müssen einige Monate vor ihrem Austrieb ins Beet. Wenn Sie beabsichtigen, dass die Pflanzen im Frühjahr blühen, pflanzen Sie diese am besten im Herbst in die Erde.

Was es sonst noch zu beachten gibt, können Sie hier nachlesen.

veröffentlicht am: 01 März 2022

Über den Autor

Autor bei Gartentraum

Mirko ist einer der Impulsgeber des Online-Magazins von Gartentraum.de. Kein Wunder, das Thema Gartendekoration wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Bereits sein Großvater sammelte begeistert Gartenfiguren und Bronzen und fertigte in seiner Werkstatt Pflanztöpfe für den Garten. Nun ist Mirko selbst auf der Suche nach den neuesten Trends in Sachen Gartendekoration.

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