Rollrasen verlegen – Vorbereitung, Anleitung & Kosten-Überblick

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In diesem Beitrag erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie auch Sie Rollrasen in Ihrem Garten verlegen können – und das ohne jegliches Expertenwissen. Damit anschließend keine Probleme auftauchen und Sie lange Zeit Freude an Ihrem Rasen haben, geben wir Ihnen außerdem wichtige Hinweise und Anleitungen für die Rasenpflege und viele andere hilfreiche Tipps rund um das Thema Rollrasen mit auf den Weg.

DEFINITION VON ROLLRASEN

Was ist Rollrasen?

Ein saftig grüner Rasen, der sich wie ein samtiger Teppich ausbreitet – der Traum eines wohl jeden Gartenbesitzers. Außerdem sieht ein gepflegter Rasen nicht nur toll aus, sondern schluckt auch Lärm, produziert Sauerstoff und strahlt eine beruhigende Wirkung aus, die beim Entspannen hilft. Doch ein schöner Rasen benötigt jede Menge Pflege und vor allem viel Zeit. Daher greifen immer mehr Hausbesitzer auf Rollrasen, eine einfachere Begrünung zurück. Schließlich hat Rollrasen viele Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Rasen, der erst angesät werden muss: Er ermöglicht sattes Grün und kürzester Zeit, erfordert keine lange Wartezeit und ist so im Handumdrehen nutzbar. Rollrasen, auch Fertigrasen genannt, ist eine Art Rasenteppich, den Sie in Ihrem Garten verlegen können. Dabei handelt es sich nicht um Kunstrasen, sondern um natürlichen Rasen, den Sie bereits fertig kaufen können. Er wird von speziellen Gärtnereien, sogenannten Rasenschulen, so lange herangezogen, bis die Grabnarbe ausreichend dicht ist. Anschließend wird der Rasen dann mitsamt einer dünnen Bodenschicht abgeschält und aufgerollt. Ihre Lieferung enthält dann eine etwa 15-18 Millimeter dicke Erdschicht, in der sich die Wurzeln des Grases befinden und die bereits ausgetriebenen Grashalme, die später die Oberfläche des Rasens bilden. Die einzelnen Bahnen können Sie nun bei sich im Garten verlegen. Der größte Vorteil von Rollrasen gegenüber herkömmlichen Rasen ist, dass die lange Wartezeit entfällt, die man beim Ansäen von Rasen sonst in Kauf nehmen muss. Stattdessen spart man sich das akribische Säen und das lange Warten, und kann die grüne Rasenfläche innerhalb kürzester Zeit nutzen.

 

ARTEN VON ROLLRASEN IM ÜBERBLICK

Welche Arten von Rollrasen gibt es?

Je nach Bodenbeschaffenheit, dem jeweiligen Standort und dem Verwendungszweck bzw. der zukünftigen Beanspruchung eignen sich manche Arten von Rollrasen besser als andere. Grundsätzlich wird in fünf verschiedene Arten von Rollrasen unterschieden, die allesamt unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Diese Unterschiede sind darin begründet, dass der Rasen aus abweichenden Saatmischungen zusammengesetzt wird. So kommt es dazu, dass verschiedene Arten von Rollrasen dann auch andere Standortpräferenzen, Widerstandsfähigkeiten und Pflegebedürfnisse besitzen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch je nach Anbieter noch weitere Unterscheidungen und Spezifikationen. In der Regel haben Sie jedoch die Möglichkeit, zwischen Spiel- und Sportrasen, Premiumrasen sowie Zierrasen und Schattenrasen zu unterscheiden. Im Folgenden geben wir Ihnen einen groben Überblick über die verschiedenen Arten von Rollrasen mit ihren Eigenschaften, Vor- und Nachteilen sowie den Vorlieben bezüglich des Standortes.

 

Wiese mit Rollrasen

Verschiedene Rollrasen-Arten ergeben ein unterschiedliches Bild im Garten.

 

Premiumrasen

Sogenannter Premiumrasen ist einer der beliebtesten Rollrasen-Arten überhaupt. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er besonders dicht wächst und sowohl für Plätze in der Sonne als auch im Schatten geeignet ist. Dadurch kann der Premium-Rollrasen in nahezu allen Gärten Ihrer Wahl erlegt werden, auch wenn die gewünschte Fläche mehrere Stunden am Tag im Schatten liegen sollte. Weitere Vorteile sind, dass diese Art von Rasen besonders anspruchslos und strapazierfähig ist, weshalb er im heimischen Garten eine gute Figur abgibt. Schon mit wenig Pflegeaufwand und mäßigem Düngen erhalten Sie einen dichten Rasen, der überaus robust ist. Darüber hinaus überzeugt er mit einer schnellen Regenerationsfähigkeit, einer geringen Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und dem Fakt, dass er seltener geschnitten werden muss als andere Rasensorten.

 

Spielrasen

Spielrasen hat seinen Namen daher, dass er vor allem für Spielplätze, Liegewiesen oder begrünte Parkplätze genutzt wird. Seine unschlagbaren Vorteile sind nämlich nicht nur, dass er sehr schnell wächst, sondern auch, dass er überaus pflegeleicht und strapazierfähig ist. Das heißt, er hält viel aus und regeneriert sich nach Beanspruchung schnell wieder, weshalb er besonders für Familien mit Kindern geeignet ist, die die Rasenfläche intensiv nutzen. Auch auf solchen stark beanspruchten Flächen sorgt die Rasensorte trotzdem für ein gesundes Grün und eine gepflegte Optik. Zwar sind die Grashalme in der Optik etwas gröber, allerdings zeugt das von Robustheit, die auf einem Spielrasen in jedem Fall von Vorteil ist. Bei der Suche nach dem geeigneten Standort für Spielrasen können Sie sowohl Plätze in der Sonne als auch etwas schattigere Bereiche im Garten auswählen.

 

Sportrasen

Noch robuster als Spielrasen ist der sogenannte Sportrasen, den wir von professionellen Sportplätzen, Stadien oder anderen stark beanspruchten Grünflächen her kennen. Der Sportrasen zeichnet sich durch einen dichten Wuchs und eine hohe Trittfestigkeit aus, er ist also extrem widerstandsfähig, robust und enorm belastbar. Damit bietet er sich zwar vor allem für Sportplätze an, aber auch für tobende Kinder und Bolzplätze. Im heimischen Garten findet dieser Rasen meist bei Familien mit Kindern und Haustieren Einsatz, die viel Zeit auf dem Rasen verbringen. Besondere Merkmale des Sportrasens sind zwar eine hohe Widerstandskraft sowie eine schnelle Regeneration, allerdings ist dafür in der Regel auch ein etwas höherer Pflegeaufwand notwendig. Darüber hinaus sollten Sie unbedingt berücksichtigen, dass Sportrasen einen hohen Lichtbedarf hat. Er eignet sich also eher für sonnige anstatt für dunkle Ecken im Garten, an die kaum Sonne kommt.

 

Zierrasen zeichnet sich durch ein edles und frisches Dunkelgrün aus.

 

Zierrasen

Eine etwas andere Art von Rollrasen als bisher vorgestellt ist Zierrasen. Dieser zeichnet sich durch ein edles, frisches Dunkelgrün aus, das sehr saftig und gesund aussieht. Die Grashalme wachsen sehr dicht und in ebenmäßiger Qualität, weshalb Zierrasen wirklich durch eine unverkennbar tolle Optik besticht. Nachteile sind allerdings, dass der Rasen eher langsam wächst und nicht besonders robust ist. Sport und Spielspaß ist hier fehl am Platz, sogar eine Belastung durch Betreten ist nur bedingt möglich. Stattdessen erfüllt Zierrasen eher repräsentative Zwecke, die das Auge ansprechen. Dadurch ist er eher weniger für Familien und private Nutzgärten geeignet, sondern eher für Ziergärten oder öffentliche Flächen, die in Szene gesetzt, aber nicht betreten, werden sollen.

 

Schattenrasen

Wie schon der Name vermuten lässt, zeichnet sich Schattenrasen dadurch aus, dass er gut mit Schatten zurechtkommt. Er bietet sich bei schattigen Plätzchen oder sogar Vollschatten an und wächst auch bei wenig Sonnenlicht dicht und sattgrün. Der Vorteil von Schattenrasen ist also, dass er auch mit schwierigen Wachstumsbedingungen gut zurechtkommt, denn auch feuchte Untergründe machen ihm nichts aus. Damit bietet er sich vor allem für Gärten mit hohen Bäumen oder dichten Sträuchern an, die nicht viel Sonne durchlassen. Gleichzeitig ist er widerstandsfähiger gegen Moose und Unkraut als andere Rollrasenarten. Aufgrund der fehlenden Sonne müssen Sie sich jedoch darauf einstellen, dass das Grün meist deutlich heller ist als bei sonnenliebenden Arten wie Sport- oder Spielrasen. Neben einem geringen Lichtbedarf besitzt der Schattenrasen auch lediglich einen geringen Pflegebedarf, der vor allem viel beschäftigte Haus- und Gartenbesitzer erfreuen sollte.

 

Saftig grüner Rollrasen im englischen Garten

Schattenrasen kann auch an dunklen Plätzen hervorragend und dicht wachsen.

 

ROLLRASEN KAUFEN - HÄNDLER & PREISE IM ÜBERBLICK

Wo kann man günstig Rollrasen kaufen?

Morgens noch braune Brachfläche, abends schon saftig grüner Rasen, der schnell wieder belastbar ist – Rollrasen hat viele Vorteile gegenüber Saatrasen, ist dafür aber auch deutlich preisintensiver. Denn Rollrasen kann nicht einfach im Baumarkt um die Ecke gekauft werden, sondern muss vor der Umgestaltung rechtzeitig bei speziellen Händlern vorbestellt werden. Er wird in besonderen Gärtnereien, die sich auf Rasen spezialisiert haben, sogenannten Rasenschulen, herangezogen, bis er eine bestimmte Wuchshöhe erreicht hat und die Grasnarbe ausreichend dicht ist. Dann wird der Rasen mitsamt einer dünnen Bodenschicht abtgetragen und aufgerollt. Je nach Hersteller sind diese Rollen unterschiedlich groß, in der Regel jedoch zwischen 40 und 50cm breit und 2 bis 2,5m lang. Dementsprechend variieren auch die Kosten für eine Rolle, die abermals von der Art des Rollrasens abhängen. Die fertigen Rasenrollen werden dann von einer Spedition direkt zu Ihnen nach Hause geliefert, was natürlich zusätzlich Geld kostet. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wo Sie den richtigen Händler für Ihren neuen Rollrasen finden, und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

 

Händler von Rollrasen in Ihrer Nähe

Rollrasen ist kein normales Produkt wie andere Pflanzen oder Saatgut, was man einfach so im stationären Handel kaufen und direkt mitnehmen kann. Er muss zuerst über mehrere Monate hinweg von speziellen Rasenschulen vorgezogen werden, bevor er im Garten verlegt werden kann. Viele Anbieter von Rollrasen haben ihren Sitz in Holland, weshalb gerade in den nord-westlichen Teilen unseres Landes viele Gärten ihren Rollrasen von dort beziehen. Der Grund dafür liegt an den dortigen klimatischen Verhältnissen und den milden Wintern, dank denen die Holländer Rollrasen deutlich einfach züchten können. Häufig bieten diese Händler daher günstigen Rollrasen an, der qualitativ jedoch nicht besonders hochwertig ist. Heimische Rasenschulen hingegen züchten Rasen, der genau an unsere klimatischen Verhältnisse angepasst ist. Daher ist es am besten, Sie kaufen Ihren Rollrasen bei lokalen Anbietern im Umkreis von circa 150 km, damit die Anlieferung nicht so aufwendig und teuer wird. Eine Übersicht über die lokalen Händler finden Sie im örtlichen Branchenbuch oder ganz einfach im Internet. Vergleichen Sie dort ruhig die Preise und Angebote verschiedener Anbieter und recherchieren Sie im Speziellen auch nach den Kosten für den Transport. Zusätzlich bieten auch die gängigen Baumärkte und Gartencenter Rollrasen an. Allerdings ist auch dort Rollrasen keine normale Stückware, sondern muss erst frisch vom Feld abgeerntet werden. Daher muss Rollrasen auch im Baumarkt rechtzeitig vorbestellt werden, was Sie jedoch ganz einfach online erledigen können. Innerhalb der nächsten Tage nach Eingang der Bestellung setzt sich dann in der Regel die zuständige Spedition mit Ihnen in Verbindung, um die Lieferung abzuklären, die üblicherweise rund eine Woche später erfolgt.

 

Ein gepflegter Rasen strahlt eine beruhigende Wirkung aus.

 

Kosten & Preise von Rollrasen im Überblick

Rollrasen hat viele Vorteile gegenüber ausgesätem Rasen, ist dafür aber auch deutlich teurer. Insgesamt müssen Sie mit etwa 10 Mal höheren Kosten als für herkömmlichen Rasen rechnen, den Sie in Ihrem Garten aussäen. Der konkrete Preis hängt unter anderem von der Art des Rollrasens, aber auch von Hersteller und Händler ab, die sich zum Teil sehr stark in ihrer Qualität unterscheiden. Darüber hinaus bedingen auch der Transortweg und die bestellte Menge an Rollrasen die endgültigen Kosten. Denn Rollrasen wird nicht einfach im Baumarkt gekauft, sondern von einer Spedition von der Rasenschule direkt zum Verlegeort transportiert. Einige Kosten lassen sich dabei zum Beispiel sparen, indem Sie die Rasenbahnen selbst vom Händler abholen, anstatt ihn zu sich nach Hause liefern zu lassen. Günstigen Rollrasen erhalten Sie dann ab etwa 3 bis 4 Euro pro Quadratmeter. Seien Sie jedoch vorsichtig mit Schnäppchenangeboten – dabei handelt es sich nicht selten um Rasen mit minderwertiger Qualität, den Sie unter anderem an einem sehr dunklen Substrat erkennen. Dieser Rasen hat in der Regel schon mindestens einen Winter durchgemacht, wodurch er über bereits über eine dichtere Narbe verfügt. Das wiederum hat zur Folge, dass der Rasen bei Ihnen zu Hause dann oft schlechter anwächst. In Anbetracht dessen lohnt es sich meist, etwas mehr Geld zu investieren und lieber Rollrasen lokaler Anbieter zu kaufen, der an das hiesige Klima und die Böden angepasst ist. Insgesamt müssen Sie mit ungefähren Kosten von etwa 5 bis 12 Euro pro Rolle (circa 40 bis 50cm breit, 2 bis 2,5m lang) planen. Sparen können Sie, wenn Sie den Rollrasen selber verlegen und nicht extra einen Gärtner damit beauftragen.

 

Rollrasen-Anlieferung in einzelnen Rollen. © PEPPERSMINT - depositphotos.com

Rollrasen wird in Rollen angeliefert, sodass er ganz einfach weiter verarbeitet werden kann. © PEPPERSMINT – depositphotos.com

 

ZEITPUNKT ZUM VERLEGEN VON ROLLRASEN

Wann kann man Rollrasen im Garten verlegen und wann nicht?

Theoretisch kann Rollrasen bei Plusgraden das ganze Jahr überlegt werden. Es ist wichtig, dass es in dieser Zeit keinen Frost gibt, damit die Graswurzeln eine Chance haben, sich mit dem Untergrund zu verbinden und zuverlässig anzuwachsen. Aus diesem Grund wird von dem Verlegen im Winter abgeraten. Die besten Jahreszeiten zum Anlegen von Rasen und auch zum Verlegen von Rollrasen sind der Frühling und Herbst. Im Hochsommer ist es meist lange Zeit zu trocken und zu heiß, was wiederum das Anwachsen erschwert und deutlich mehr Aufwand für das regelmäßige Bewässern des frischen Rasens verlangt. Grundsätzlich sollten Sie dafür sorgen, dass der Rollrasen innerhalb von 24 Stunden nach der Lieferung verlegt wird, damit die Grasnarbe nicht austrocknet. Sofern der Rollrasen nicht direkt nach der Lieferung verlegt werden kann, sollten die einzelnen Rollen von der Palette genommen und nebeneinander anstatt übereinander gelagert werden. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige rund um den besten Zeitpunkt zum Rollrasen Verlegen.

 

Rollrasen im Frühling verlegen

Der Frühling ist die Zeit zum Verlegen von Rollrasen, in der die besten Ergebnisse erzielt werden, denn dann wird der Boden durch die Sonne aufgewärmt und es auch die Luft wird langsam wärmer. Außerdem sorgen regelmäßige Niederschläge für eine gute Durchfeuchtung, die in der Zeit nach dem Verlegen von Rollrasen so immens wichtig ist. Der früheste Zeitpunkt zum Verlegen ist der März, wenn Sie ganz sicher gehen wollen, warten Sie jedoch am besten bis Mitte Mai und den Eisheiligen. So stellen Sie sicher, dass der frische Rollrasen nicht mehr von späterem Frost überrascht wird, denn bis zum Winter ist es noch eine lange Zeit hin. Ein weiterer Vorteil vom Verlegen von Rollrasen im Frühling ist zudem, dass dieser einige Zeit in Ruhe anwurzeln kann, sodass er dann im Sommer direkt betreten und voll belastet werden kann.

 

Rollrasen im Sommer verlegen

Theoretisch lässt sich Rollrasen auch noch im Sommer verlegen. Allerdings wird das Anwachsen der Graswurzeln dann etwas schwieriger, da es zu der Zeit oft sehr heiß ist und wenig regnet. Die lange Trockenperiode stellt ein Problem dar, da ein neuer Rasen viel Feuchtigkeit braucht, gerade in der ersten Zeit nach dem Verlegen. So sollte der Rollrasen mindestens die ersten beiden Wochen nach dem Verlegen durchgehend feucht gehalten werden, damit die Rasenwurzeln zuverlässig anwachsen können. Beim Verlegen in den Sommermonaten könnte daher mehr Aufwand auf Sie zukommen, da Sie deutlich mehr wässern müssten als sonst. So kann es an heißen Sommertagen durchaus von Nöten sein, dass Sie die frische Rasenfläche morgens und abends vollständig wässern müssen. In der Mittagshitze hingegen sollten Sie lieber vom Gießen absehen, da das Wasser dann schnell verdunstet und die Grashalme verbrennen könnten.

 

Grashalme im Rollrasen

Im Hochsommer sollten die Halme des Rollrasens schon gut angewachsen sein.

 

Rollrasen im Herbst verlegen

Grundsätzlich ist es zu jeder Jahreszeit möglich, Rollrasen zu verlegen. So auch im Herbst. Doch während die erste Zeit im Herbst oft noch angenehm warm und sonnig ist, kann es im Laufe des Herbstes schnell auch zu ersten Bodenfrösten und niedrigen Temperaturen kommen. In diesem Fall hat der frische Rollrasen kaum ausreichend Zeit, um wirklich anzuwurzeln und sich mit dem Erdreich zu verbinden. Daher ist es im Herbst auch nur bedingt empfehlenswert, Rollrasen zu verlegen. Tendenziell ist es jedoch möglich. Am besten sollten Sie das Verlegen direkt auf den Frühherbst im September und Oktober legen, später könnte es schnell etwas schwieriger werden. Nichtsdestotrotz geht auch später der Rasen nicht kaputt, sondern es verzögert sich lediglich sein Wachstum. Sie müssen also damit rechnen, dass das richtig satte Grün, was wir von einem frischen Rasen erwarten, erst im nächsten Frühjahr erscheint.

 

Rollrasen im Winter verlegen

Der Winter hingegen ist eher ungeeignet für das Verlegen von Rollrasen, denn das Wichtigste beim Verlegen ist, dass sich die Wurzeln aus der Erdschicht des Rasens mit der darunter liegenden Erdschicht im Boden verbinden. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn der Boden frei von Frost ist und die Wurzeln eine Chance erhalten, sich ihren Weg durchs Erdreich zu suchen. Das Problem daran, wenn sich die Wurzeln des Grases nicht mit der Erde verbinden, ist, dass sie dann den eisigen Temperaturen ungeschützt ausgesetzt sind, wodurch sie beschädigt oder gar zerstört werden können. Weiterer Nachteil sind die allgemein niedrigen Temperaturen, die verhindern, dass der Rasen kräftig genug werden kann, um auszutreiben. Wenn Sie dennoch unbedingt im Winter Rollrasen in Ihrem Garten verlegen möchten, sollten Sie darauf achten, dass Sie ausschließlich Rasen kaufen, dessen Erdschicht mindestens drei Zentimeter dick ist, damit die Wurzeln mehr Schutz bekommen. Beim Verlegen selbst sollten außerdem milde Temperaturen und kein Bodenfrost herrschen.

 

Rollrasen im Winter

Im Winter ist der Boden meist gefroren – deshalb sollten Sie Ihren neuen Rollrasen erst im Frühjahr verlegen.

 

Rollrasen bei Regen verlegen

Wie bereits erwähnt, kann Rollrasen im Prinzip das ganze Jahr über verlegt werden. Lediglich extrem hohe Temperaturen und Frost sind dabei zu vermeiden, damit der Rasen richtig anwurzeln und später gut gedeihen kann. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob man Rollrasen auch bei Regen verlegen kann. Die Antwort darauf lautet: Ja. Das Prozedere könnte dann zwar etwas unangenehm und matschig für Sie und Ihre Helfer werden, dem Rasen selbst schadet es hingegen überhaupt nicht. Im Gegenteil würde es dem Rollrasen viel mehr schaden, wenn er nach er Lieferung nicht direkt verlegt, sondern erst noch gelagert werden würde. Der Regen würde dabei nämlich ein schnelles Faulen begünstigen, wodurch der Rasen im Zweifel sogar unbrauchbar werden könnte. Nach dem Verlegen ist Regen sogar gut für den Rasen, da er dadurch direkt gewässert wird, also die Feuchtigkeit bekommt, die er benötigt.

 

ROLLRASEN AUF ALTEN RASEN VERLEGEN

Darf man Rollrasen auf altem Rasen verlegen?

Bei der Planung einer neuen Rasenfläche stellen sich Hausbesitzer häufig die Frage, ob sich der Rollrasen nicht einfach auf dem alten Rasen verlegen lässt. Theoretisch ist es möglich, den neuen Rollrasen direkt auf dem alten Rasen zu verlegen, allerdings ist das nicht gerade empfehlenswert. Denn durch die Verdichtung des Bodens wird das Anwurzeln des neuen Rasens stark erschwert, wodurch er nicht annähernd so schnell belastbar sein wird. Außerdem kann es passieren, dass der alte Rasen verrottet, wenn er nicht mehr mit Licht und Luft versorgt wird. Für eine fachgerechte Verlegung empfiehlt es sich daher, den Aufwand auf sich zu nehmen und die Fläche, auf der Sie den Rollrasen später sehen möchten, vollständig von jeglichem Bewuchs zu befreien. Der alte Rasen kann zum Beispiel mit einem Spaten oder einem Sodenschneider abgetragen und kompostiert werden. Alternativ können Sie den Altrasen auch möglichst kurz mähen und anschließend mehrfach mit einem Vertikutierer bearbeiten. Anschließend gilt es, den Untergrund mit Hilfe einer Harke oder eines Rechens von Wurzeln, Unkraut und Steinen zu befreien.

 

ROLLRASEN VERLEGEN - ANLEITUNG

Wie wird Rollrasen richtig verlegt?

Rollrasen wird von speziellen Gärtnereien vorgezogen, bis die Halme eine bestimmte Wuchshöhe erreicht haben, dann in Form von Bahnen von der Erde abgetragen und von einer Spedition direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Diese einzelnen Bahnen, bestehend aus Gras und einer dünnen Erdschicht, müssen Sie nun auf dem Erdboden verlegen. Der große Vorteil von Rollrasen ist, dass man direkt im Anschluss eine herrlich grüne und dichte Rasenfläche besitzt, anders als bei herkömmlichem Rasen, der erst wachsen muss und lange nicht betreten werden darf. Allerdings muss der Boden dafür vorher erst ausreichend vorbereitet werden, damit das Verlegen problemlos gelingt und der Rasen gut anwachsen kann. Dieses Prozedere ist nicht sehr aufwendig und man muss definitiv kein Profi sein, um erfolgreich zu sein. Am besten nehmen Sie sich ein paar Helfer an die Hand, die Sie beim Verlegen. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Anleitung mit allen einzelnen Schritten sowie eine Übersicht über die häufigsten Fehler, die beim Verlegen von Rollrasen begangen werden.

 

Rollrasen auslegen. © brebca - Depositphotos.com

Das Rollrasenverlegen ist relativ einfach und kann ohne Hilfe vom Profi durchgeführt werden. © brebca – Depositphotos.com

 

Untergrund vorbereiten

Bevor der Rollrasen verlegt werden kann, muss zuerst noch der Untergrund vorbereitet werden. Dafür wird gegebenenfalls existierender alter Rasen bzw. eine alte Grasnarbe von der Fläche entfernt. Nutzen Sie dafür entweder einen einfachen Spaten oder einen sogenannten Sodenschneider, den Sie ganz einfach im Baumarkt oder bei einem Maschinenverleih in Ihrer Nähe ausleihen können. Gerade für größere Areale ist diese Variante auf jeden Fall empfehlenswert. Außerdem sollte der Boden mit Hilfe einer Harke oder eines Rechens von Unkraut, Wurzeln, Steinen und anderen Unebenheiten bereit werden. Nun sollte der Untergrund mit einem Spaten oder einer Bodenfräse aufgelockert werden, damit die Wurzeln des Rollrasens später ohne Probleme in die Erde wachsen können. Sofern dabei weitere Steine oder Wurzeln zum Vorschein kommen sollten, müssen diese natürlich ebenfalls entfernt werden.

 

Rollrasen mit Walze verlegen

Um anschließend den Rollrasen problemlos verlegen zu können, muss die Auflagefläche möglichst eben sein. Denn ist der Boden nicht eben genug, entstehen Vertiefungen, in denen sich später Wasser zu Pfützen sammeln kann. In Vorbereitung auf das Verlegen des Rollrasens muss der Untergrund deshalb verdichtet werden. Am einfachsten ist das mit einer speziellen Rasenwalze, die Sie über die Fläche rollen, zu erledigen. Gerade bei größeren Flächen ist das Planieren des Bodens mit Hilfe einer Walze zu empfehlen, da Sie sich damit viel Aufwand ersparen. Befüllen Sie die Walze dafür mit Wasser und rollen Sie sie sowohl längs als auch quer über die Fläche, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wurde.

 

 

Rollrasen verlegen ohne Walze

Alternativ zur Walze können Sie den Boden auch mit Hilfe Ihres eigenen Körpergewichts verdichten. In dem Fall planieren Sie den Boden einfach, indem Sie mit Ihren Füßen stampfen. Das ist zwar die körperlich anstrengendere, aber auch unkompliziertere Variante, da Sie so nicht extra eine Walze beschaffen müssen. Gerade für kleinere Areale ist das die einfachste Möglichkeit, da Sie die Rasenfläche dort ohne Probleme zu Fuß „ablaufen“ können. Um den Untergrund zu planieren, gehen Sie einfach mit kleinen Schritten über die zuvor präparierte Fläche. Wiederholen Sie Ihre trampelnden Schritte so lange, bis der Boden an keiner Stelle mehr absackt. Durch das ständige „Trampeln“ sinkt die Erde ab und liegt nun idealerweise etwa zwei Zentimeter unterhalb von umliegenden Arealen wie Wegrändern oder Einfassungen. So stellen Sie sicher, dass die Rasenfläche später dauerhaft schön ebenerdig ist.

 

Untergrund auflockern & anfeuchten

Am besten sollten Sie den Untergrund schon rund zwei Wochen vor dem Verlegen vorbereiten, damit er sich gut setzen kann. Es ist allerdings auch kein Problem, wenn Sie das aus zeittechnischen Gründen nicht schaffen. Bevor der Rollrasen dann wirklich verlegt wird, sollte die gewalzte bzw. verdichtete Erde jedoch noch einmal aufgelockert werden. Deshalb sollten Sie kurz vor der Anlieferung des Rollrasens die Erde erneut grob harken, sodass eine feinkrümelige Oberfläche entsteht. Die Beschaffenheit des Bodens sorgt dafür, dass sich die Rasensoden später gut mit dem Boden verbinden können und der Rollrasen schnell und sicher anwächst. Sollte der Boden zu trocken sein, empfiehlt es sich, ihn leicht zu bewässern, bevor Sie den Rollrasen verlegen. Denn vor allem an sehr warmen und trockenen Tagen heizt sich der Boden schnell auf, wodurch die Wurzeln des Rollrasens verbrennen können. Bei Bedarf kann der Boden außerdem noch mit einem speziellen Rollrasen-Starter-Dünger gedüngt werden. Im folgenden Video sehen Sie, wie Sie den Untergrund für Rollrasen ideal vorbereiten. Darüber hinaus bekommen Sie in vier einfachen Schritten erklärt, wie Sie den Rollrasen am einfachsten in Ihrem Garten selber verlegen.

 

Boden vor dem Auflegen des Rollrasens auflockern. © ikostudio - Depositphotos.com

Vor dem Verlegen des Rollrasens sollten Sie den Boden noch einmal auflockern. © ikostudio – Depositphotos.com

 

Rasenbahnen ausrollen

Nachdem der Untergrund ausführlich vorbereitet wurde, kann es endlich mit dem Rollrasen selbst losgehen. Dieser sollte am besten direkt nach der Lieferung verlegt werden, damit er nicht austrocknet. Sollte die Lieferung erst am Abend ankommen, können die Rasenbahnen natürlich noch über Nacht gelagert und erst am nächsten Morgen verlegt werden. Allerdings sollte der Rollrasen maximal 24 Stunden nach der Anlieferung verlegt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass der Rasen austrocknet und die Wurzeln nicht mehr richtig anwachsen können. Werden die Rasenbahnen noch für einige Stunden gelagert, sollten die Rollen von der Palette geladen und nebeneinander statt übereinander gelagert werden, um sie von dem hohen Druck zu befreien. Achten Sie bei der Lagerung unbedingt darauf, dass Sie einen schattigen, leicht feuchten Ort für die Rasenbahnen finden. Bewässern sollten Sie die Rollen jedoch nicht, da die Grasnarbe im Inneren sonst verfaulen könnte. Bei höheren Temperaturen ab 20°C kann es jedoch sinnvoll sein, die Bahnen auszurollen und leicht zu befeuchten, damit das Gras nicht austrocknet.

 

Rollrasen zeitnah und frisch verlegen

Achten Sie darauf, den Rollrasen möchlichst zeitnah nach Anlieferung zu verlegen. © DevidDO – Depositphotos.com

 

Rasenbahnen verlegen

Mit dem Verlegen der Rasenbahnen beginnen Sie am besten in der hintersten Ecke des Gartens bzw. der Fläche, die Sie begrünen möchten. Am praktischsten ist es, wenn Sie den Rasen entlang der längsten geraden Seite verlegen, da Sie so weniger zuschneiden müssen. Um eine gerade Linie zu erhalten, können Sie ganz einfach ein Brett oder ein gespanntes Seil zur Orientierung nehmen. Nachdem Sie die Rollen verlegt haben, ziehen Sie die Rasensoden straff, damit Sie später nicht überlappen. Sollte eine Rolle nicht zur gegenüberliegenden Seite ausreichen, können Sie ohne Probleme eine weitere Rolle dahinter ansetzen. Wenn zu große Stücke dabei sein sollten, die gekürzt werden müssen, können Sie allen überschüssigen Rasen einfach mit einem Küchen- oder Gartenmesser zuschneiden. Auch Rasenbahnen für runde Formen oder geschwungene Wegränder lassen sich so problemlos anpassen. Eventuelle Reststücke können Sie anschließend dann in der nächsten Bahn als Anfangsstück oder als Füller für kleine Lücken nutzen. So stellen Sie sicher, dass Sie während des Anlegens neuer Rasenbahnen nicht ständig die Grasfläche betreten müssen. Sollte ein Betreten unumgänglich sein, können Sie ein einfaches Brett als Unterlage verwenden, um den frisch verlegten Rasen vor Trittspuren zu schützen.

 

Stoßkanten schließen

Nachdem Sie die Rasenmatten auf dem Boden aufgelegt haben, ist es wichtig, dass Sie dafür sorgen, dass die Rasensoden gut an den Rändern der Einfassung anschließen. Doch auch innerhalb der einzelnen Rasenbahnen sollten die einzelnen Rollen gut aneinander anschließen. Daher sollten die Rasenbahnen unbedingt auf Stoß gelegt werden, das heißt, die Kanten der einzelnen Bahnen sollen sich also im ausgerollten Zustand berühren. Die Stoßkanten sollten zwar unbedingt geschlossen werden, große Überlappungen sind allerdings zu vermeiden. Da die Rasenbahnen in Folge von Sonneneinstrahlung und Wind später noch etwas an Größe verlieren, können Sie die Rasensoden ruhig so verlegen, dass sie sich geringfügig, etwa um einen Zentimeter, überlappen. Denn wenn Sie den Abstand zwischen der Rasenbahnen nur ganz knapp bemessen würden, könnte es durch den Feuchtigkeitsverlust passieren, dass kleine Löcher im Rasen entstehen. Durch das Schließen der Stoßkanten vermeiden Sie, dass sich durch das das Zusammenziehen in Folge von Sonneneinstrahlung Lücken im Rasen bilden. Drücken Sie deshalb die einzelnen Rasensoden etwas aneinander und benutzen Sie dafür gegebenenfalls ein Brett.

 

Rollrasen am Bordstein. © DevidDO - Depositphotos.com

Achten Sie darauf, dass die Bahnen des Rollrasens an den Stoßkanten schließen. © DevidDO – Depositphotos.com

 

Rollrasen andrücken

Damit der Rollrasen anschließend erfolgreich anwächst und sich mit dem Erdreich verbindet, müssen die Rasensoden gut auf dem erdigen Untergrund angedrückt werden. Verwenden Sie dafür am besten eine mit Wasser gefüllte Rasenwalze, die Sie ganz einfach für wenig Geld im Baumarkt oder beim Fachhändler leihen können. Damit fahren Sie mit gleichbleibendem Druck über den frisch verlegten Rasen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Rasensoden gleichmäßig mit dem Boden verbunden werden und das Gras zuverlässig anwurzeln kann. Bei kleineren Flächen können Sie statt einer Walze auch ein Brett zur Hilfe nehmen, um den Rasen anzudrücken. Legen Sie das Brett einfach auf den frischen Rollrasen und gehen Sie in kleinen Schritten darüber. Kontrollieren Sie im Anschluss vor allem auch die Endstücke sowie die Außenkanten, sodass auch eventuell überlappende Rasenstückchen Bodenkontakt haben. Sofern die neue Rasenfläche nicht an einer Einfassung oder einer erhöhten Kante anliegt, sollten Sie die Rasenkanten mit etwas Erde versehen, sodass die Ränder nicht austrocknen.

 

Häufigste Fehler beim Rollrasen verlegen

Ist der Rollrasen erst einmal verlegt, so hat man schon einmal die größte Hürde überwunden. Allerdings stellen sich nun Fragen, an die man vorher meist noch gar nicht gedacht hat: Wann darf ich den Rasen endlich betreten, wann kann ich ihn zum ersten Mal mähen oder wie gieße ich ihn richtig? Um Rollrasen im eigenen Garten zu verlegen, muss man definitiv kein Experte sein. Doch hin und wieder passieren doch auch hin und wieder kleine Fehler, die am Ende mehr als ärgerlich sein können. Die häufigste Ursache für Probleme nach dem Verlegen ist eine unsachgemäße Pflege, die definitiv vermieden werden kann. Damit Sie diese Fehler umgehen können und am Ende mit einem prächtig grünen Rollrasen belohnt werden, haben wir Ihnen die häufigsten Schwierigkeiten zusammengetragen, auf die Sie beim und nach dem Verlegen achten sollten.

 

Rollrasen kürzen

Zu frühes Mähen ist einer der häufigsten Fehler bei der Pflege des Rollrasens.

Rollrasen zu früh betreten

Einer der häufigsten Fehler bei Verlegen von Rollrasen ist der, dass er zu früh betreten wird. Was verständlich ist – schließlich sieht der Rasen direkt von Anfang an verlockend aus, ist saftig grün und besteht nicht nur aus einzelnen Mini-Halmen wie bei ausgesätem Rasen. Allerdings sollte auch Rollrasen nicht zu früh nach dem Verlegen betreten werden. Andernfalls werden die frischen Wurzeln durch den Druck geschädigt. Die Rasenwurzeln benötigen vorerst noch etwas Zeit, um sich in den Boden einwurzeln zu können. Lassen Sie Ihren frischen Rollrasen daher am besten in den ersten zwei Wochen ruhen. Danach können Sie ihn jedoch ohne Bedenken betreten. Daher ist es empfehlenswert, den Rollrasen im Frühling zu verlegen, damit er ausreichend Zeit zum Einwurzeln hat und im Sommer voll belastbar ist, wenn er im Garten am meisten gebraucht wird.

 

Rollrasen zu viel gegossen

Frischer Rollrasen benötigt viel Feuchtigkeit und muss daher in der ersten Zeit nach dem Verlegen sehr regelmäßig und gleichmäßig gewässert werden. Viele Hobbygärtner ohne große Erfahrung neigen jedoch dazu, diese Regel etwas zu genau zu nehmen und zu viel zu gießen. Übertreiben sollte man es beim Gießen deshalb auch nicht, denn bewässert man den Rollrasen zu stark, wird durch das ganze Wasser die Luft aus den Poren der Erde gedrückt, der Boden überwässert und es bildet sich Staunässe. Diese lässt den Boden schimmeln und sorgt dafür, dass sich Pilze entwickeln können und die Wurzeln faulen und schließlich absterben. Das merken Sie spätestens an dem üblen Geruch oder einer bläulich-gräulichen Verfärbung, wenn es meist schon zu spät ist. Um dies zu vermeiden, sollten Sie zwar großzügig gießen, allerdings immer nur so viel, dass der Rasen nicht vollständig unter Wasser steht. Die Bildung von Pfützen sollte ebenso verhindert werden, denn diese schaden dem Rollrasen ebenfalls. Auch das stehende Wasser in einer Pfütze würde nach einer gewissen Zeit dafür sorgen, dass das Gras verfault.

 

Regelmäßiges Bewässern des Rasens ist wichtig.

Beachten Sie, dass der Rasen nicht zu weniger aber auch nicht zu viel gegossen werden sollte.

 

Rollrasen zu wenig gegossen

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist frischer Rollrasen sehr durstig und benötigt jede Menge Feuchtigkeit. Deshalb benötigt das Gras neben Sonne und Stickstoff auch jede Menge Wasser, das erlaubt, dass sich die Wurzeln mit dem Boden verbinden und fest anwachsen. Achten Sie daher gerade in den ersten zwei Wochen darauf, dass der Rasen immer ausreichend feucht ist. Während im Frühling oder im Herbst drei Mal die Woche ausreichen sollte, benötigt der frische Rollrasen in den warmen Sommermonaten hingegen täglich Wasser, und das auch nicht zu wenig, damit es nicht direkt wieder verdunstet, sondern auch wirklich in den Wurzeln ankommt. In dieser Zeit, in der der der Rollrasen noch nicht angewurzelt ist, können Sie nach dem Bewässern den Rasen vorsichtig mit Ihren Fingern an einer Ecke anheben und den Boden testen. Ist er fühlbar nass, so ist vorerst genug Flüssigkeit vorhanden. Wenn er nicht mit ausreichend Wasser versorgt wurde, sehen Sie das relativ schnell an gelben oder braunen Stellen auf dem Rasen, die Sie jedoch nach Möglichkeit vermeiden sollten.

 

Rollrasen zu früh gemäht

Erfahrungsgemäß wächst Rollrasen sehr schnell, sofern er gut gewässert wird. Daher stellt sich recht schnell nach dem Verlegen die Frage danach, ab wann der Rasen gemäht werden kann. Dabei gilt: lieber nicht zu früh! Denn der Rasen benötigt die Grashalme, um bei der Fotosynthese Sonnenlicht in Energie umzuwandeln. Wenn Sie den Rasen also zu früh mähen, nehmen Sie ihm seine nötige Energiequelle für das Anwachsen. Außerdem benötigen die jungen Graswurzeln etwas Zeit, um sich fest mit dem Boden zu verbinden. Wird der Rasen zu früh gemäht, wird er zu viel Stress ausgesetzt, durch den er gelb und fleckig werden und im schlimmsten Fall sogar absterben kann. Warten Sie stattdessen mindestens eine Woche, bis Sie das erste Mal mähen. Als Faustregel können Sie sich merken, dass die Halme dafür mindestens 10 cm lang sein sollten.

 

ROLLRASEN VOM PROFI VERLEGEN LASSEN

Kann man Rollrasen von Profi verlegen lassen und wenn ja, wie viel kostet das?

Zum Verlegen von Rollrasen müssen Sie definitiv kein Experte sein, aber dennoch wird Ihnen dabei einiges an Arbeit abverlangt, die für den einen oder anderen Hobbygärtner durchaus sehr anstrengend sein kann. Schließlich muss vor dem Verlegen erst noch der alte Rasen entfernt und der Untergrund ausgiebig vorbereitet werden. Daher entscheiden sich viele Menschen, diese Arbeiten mitsamt dem Verlegen des Rollrasens von einem Profi übernehmen zu lassen. In diesem Fall wird der Rasen nicht nur geliefert, sondern auch direkt im Anschluss von fachkundigem Personal verlegt. Das ist zwar deutlich teurer als das Verlegen in Eigenregie, allerdings werden Sie am Ende auch mit einem garantiert schönen Ergebnis und akkurater Arbeit belohnt, ohne dass Sie dafür viel Zeit und körperliche Arbeit investieren müssen. Wenn Sie die gesamte Vorarbeit von einem Landschaftsgärtner übernehmen lassen möchten, sollten Sie mit rund 20 zusätzlichen Euro pro Quadratmeter planen. Allerdings sind in diesem Preis dann meist auch schon die Düngemittel und Humus enthalten. Wenn Sie den Rollrasen nur verlegen lassen und die Vorarbeit selbst übernehmen möchten, müssen Sie nur mit etwa 10 Euro pro Quadratmeter Rasen rechnen.

 

Wenn Sie den Rollrasen von einem Landschaftsgärtner verlegen lassen, sparen Sie sich viel Zeit und körperliche Arbeit.

 

ROLLRASEN AUF DEM BALKON VERLEGEN

Kann man Rollrasen auf dem Balkon verlegen und wenn ja, wie sollte man dabei vorgehen?

Nichts geht über einen schönen grünen Rasen: Er sieht frisch aus, strahlt eine natürliche Atmosphäre aus und lädt gerade im Sommer zum Abschalten ein. Doch nicht jeder ist mit einem eigenen Haus und einem großen Garten gesegnet. Daher stellt sich die Frage, ob sich Rollrasen auch auf einem Balkon verlegen lässt? Die Antwort auf diese Frage lautet: Grundsätzlich ja. Allerding ist das Prozedere durchaus mit hohen Kosten und viel Aufwand verbunden. Zuerst sollte das Vorhaben definitiv mit dem Vermieter besprochen werden, sofern es sich nicht um Eigentum handelt. Absolut unabdingbar ist außerdem, die Statik prüfen zu lassen. Denn Erde ist schwer und wenn der Rasen zusätzlich auch noch gegossen wird, muss der Balkon schnell einiges mehr als das normale Gewicht tragen können. Daher muss ein Statiker im Vorfeld die maximale Belastung berechnen.

 

Rollrasen auf dem Balkon verlegen – eine Anleitung

Am praktischsten ist es, wenn Sie für die Fläche auf dem Balkon, die Sie begrünen möchten, eine Art Einfassung aus Holz bauen, in den die Erde aufgeschüttet und der Rasen verlegt werden kann. Handelt es sich bei dem Balkon um eine Loggia oder ein Balkon mit festen Außenwänden, benötigen Sie keine zusätzliche Einfassung, da der Rasen dann einfach an die Wände anschließt. Als erstes sollten Sie den Untergrund auf dem Balkonboden mit wasserdichter Folie, zum Beispiel Teichfolie, abdecken. Es ist wichtig, dass die Folie ausreichend stark ist, damit keine Wurzeln durchdringen können. Auf diese Folie kommt anschließend eine Drainageschicht. Als Materialien dafür eignen sich Sand, Kies oder spezielles Drainagematerial, das Sie im Gartencenter oder im Baumarkt finden. Darauf wird Erde oder ein Substrat geschüttet, in das der Rollrasen sich dann einwurzeln kann (normale Blumenerde ist dafür nicht besonders gut geeignet, da sie sich sehr schnell festtritt.) Auf diese Erde wird nun der Rollrasen wie gewohnt verlegt und angedrückt. Zusätzlich muss ein Abfluss gelegt werden, der das Wasser vom Balkon ableitet, damit es sich nicht staut.

 

 

ROLLRASEN AUSREICHEND WÄSSERN

Wie wird Rollrasen richtig gewässert?

Wie für alle Pflanzen und andere Lebewesen ist Wasser auch für Rollrasen essenziell. Denn es hält den Rasen am Leben, sorgt für Wachstum und beugt einer Vielzahl von Rasenkrankheiten vor. Gerade in der Anfangsphase benötigt ein frischer Rollrasen daher viel Feuchtigkeit. Deshalb sollte er nach dem Verlegen und die ersten Wochen danach mit ausreichend Wasser versorgt werden. Für die Bewässerung eignet sich ein Rasensprenger am besten, da dieser das Wasser gleichmäßig verteilt und meist sogar auf eine bestimmte Zeit programmierbar ist. Allerdings gibt es beim Wässern des Rollrasens auch einige Dinge zu beachten. Denn Gießen ist nicht gleich Gießen, weshalb man dabei auch einige Fehler begehen kann, die dem Rasen schaden können. Daher geben wir Ihnen hier die wichtigsten Hinweise und Tipps für ein gesundes Wässern mit auf den Weg.

 

Gesundes Gras im Rollrasen

In der Anfangsphase benötigt Ihr Rollrasen viel Feuchtigkeit.

 

Rollrasen nach dem Verlegen wässern

Gerade nach dem Verlegen des Rollrasens ist eine ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit unabdingbar, denn die einzelnen Rassenrollen dürfen keinesfalls austrocknen. Daher sollte die erste Maßnahme, nachdem Sie den Rollrasen ausgelegt haben, ein durchdringendes Wässern sein. Wenn Sie eine größere Fläche mit Rasen gestalten möchten, empfiehlt es sich, zuerst einen Teil des Rollrasens zu verlegen, diesen ausgiebig zu wässern und erst anschließend den nächsten Teil zu verlegen. So verhindern Sie, dass die Rasensoden austrocknen. Der frische Rasen sollte mit mindestens 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter Wasser versorgt werden, damit er gut anwurzeln kann. Die genaue Menge des Wassers lässt sich mit einem Regenmesser ganz einfach kontrollieren. Stellen sie sicher, dass der gesamte Rasen, inklusive Boden, auf etwa 10 bis 15cm durchgefeuchtet ist, bevor Sie den Rasensprenger abstellen. Die ersten zwei Wochen nach dem Verlegen sollten Sie weiterhin täglich großzügig Wässern, damit das Gras zügig einwurzeln kann.

 

Ein frischer Rollrasen benötigt gerade in der Anfangsphase ausreichend Feuchtigkeit.

 

Zeitpunkt zum Wässern des Rollrasens

Beschäftigt man sich mit der Pflege von Rollrasen, stellt man sich irgendwann auch die Frage nach dem besten Zeitpunkt zum Wässern. Was sich im ersten Moment vielleicht etwas unwichtig anhört, ist in Wahrheit ganz und gar nicht gleichgültig. Denn der Zeitpunkt zum Wässern spielt eine wichtige Rolle bei der Rasenpflege. Am besten wäre es, wenn der Rollrasen zwischen drei und vier Uhr nachts gegossen werden würde. Denn dann ist die Temperatur des Bodens so weit abgekühlt, dass möglichst wenig Wasser verdunstet. Das ist von Vorteil für den Rasen, weil das Wasser dann auch wirklich dorthin gelangt, wo es am meisten gebraucht wird, nämlich an die Wurzeln. Da Sie allerdings natürlich nicht mitten in der Nacht gießen möchten, reicht es auch vollkommen aus, wenn Sie morgens nach dem Aufstehen den Rasensprenger anstellen. Auch am Morgen ist der Boden noch relativ kühl und kann das Wasser gut aufnehmen. Tagsüber in der prallen Sonne ist das Wässern eher nicht empfehlenswert, da sonst zu viel vom Wasser verdunstet. Alternativ lässt sich der Rollrasen jedoch auch in den späteren Abendstunden bewässern, wenn der Boden langsam wieder abkühlt.

 

Häufigkeit zum Wässern des Rollrasens

Die ersten beiden Wochen nach dem Verlegen sollte der Rollrasen täglich bewässert werden, damit die Gräser gut anwurzeln und sich die Rollrasenbahnen fest mit dem Boden verbinden. Sobald er sich gut mit dem Boden verwurzeln hat und er richtig angewachsen ist, kann er „normal“ bewässert werden. Dann reicht es in der Regel aus, wenn Sie den Rollrasen ein- bis zweimal wöchentlich mit Wasser versorgen. Mehr muss und darf dann nicht mehr gegossen werden, da sich sonst keine tiefen Wurzeln bilden können. Dabei gilt es, lieber seltener und dafür intensiv zu bewässern, als häufig aber dafür nur oberflächlich. Auf jeden Fall sollten Sie außerdem den Rasen trocknen lassen bevor Sie erneut gießen. Andernfalls könnten sich schädliche Pilze bilden, die den Rasen angreifen und gefährden.

 

Rollrasen im Cottage-Garten

Für ein gesundes, sattes Grün sollten Sie ihren Rollrasen etwa ein- bis zweimal wöchentlich wässern.

 

Stärke des Wässerns

Denken Sie daran, dass der Rollrasen viel Wasser benötigt, vor allem wenn es warm und trocken ist. Wenn Sie ihn nicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen, kann das Wasser bei hohen Temperaturen nicht einmal richtig in den Boden sickern, da es zu schnell verdunstet. Allerdings dürfen Sie es mit dem Gießen auch nicht übertreiben, der Rasen darf keinesfalls zu nass werden. Denn bei zu viel Wasser läuft der Boden Gefahr „ertränkt“ zu werden, wodurch nicht ungefährliche Staunässe entsteht. Diese sorgt dafür, dass die Wurzeln faulen und der Rasen am Ende abstirbt. Achten Sie daher darauf, dass Sie den Rasen nicht überwässern und sich keine Pfützen bilden. Nach der ersten Phase des Anwurzelns, in der viel Flüssigkeit benötigt wird, reichen etwa 20 Liter pro Quadratmeter pro Woche. Die Menge des Wassers bemisst sich allerdings auch entsprechend der Niederschläge: Wenn es viel und lange regnet, können Sie natürlich auf zusätzliches Gießen verzichten. Doch gerade im Sommer, wo es sehr heiß ist und Niederschläge meist lange Zeit ausbleiben, sollten Sie eher 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter einplanen.

 

 

Rollrasen im Sommer richtig wässern

Wie auch alle anderen Pflanzen benötigt Rollrasen im Sommer bei warmen Temperaturen mehr Wasser als üblich. Stellen Sie sich daher in den heißen Monaten darauf ein, den Rasen deutlich häufiger, wenn nicht sogar täglich, zu bewässern. Dabei gilt es jedoch, ein paar Punkte zu beachten: Gießen Sie am besten gleich morgens, wenn der Boden noch kühl ist. Denn dadurch verdunstet das Wasser nicht direkt, sondern gelangt in den Boden, wo es am meisten gebraucht wird. Auf Bewässern in der Mittagshitze oder in der prallen Sonne sollten Sie lieber verzichten, da das Wasser sonst zu schnell verdunsten und nicht mehr an die Wurzeln gelangen würde. Stattdessen sollten Sie am besten morgens und/oder abends gießen. Viele Rasensprenger lassen sich so programmieren, dass sie sich um eine bestimmte Uhrzeit einschalten.

 

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Im Hochsommer sollten Sie sich auf tägliches Gießen einstellen, um Ihren Rasen gesund und grün zu halten.

 

ROLLRASEN RICHTIG MÄHEN

Wie wird Rollrasen richtig gemäht?

Einer der größten Vorteile von Rollrasen ist, dass er schon direkt nach dem Verlegen mit einer tollen Optik besticht. Doch damit er auch langfristig gepflegt aussieht, ist neben konstantem Bewässern auch regelmäßiges Mähen unerlässlich. Denn durch einen regelmäßigen Schnitt schaffen Sie eine stabile Narbendichte an den Gräsern, die für ein attraktives und gesundes Aussehen sorgt. Das Schönheitsgeheimnis des typischen „Englischen Rasens“ ist daher auch ein drei- bis fünfmaliges Mähen pro Woche. So häufig müssen Sie Ihren Rollrasen bei sich zu Hause natürlich nicht mähen. Allerdings wird in der Saison, die im Frühling beginnt und bis in den Herbst hinein reicht, dennoch ein Schnitt alle 1 bis 2 Wochen empfohlen. Lediglich in der Zeit nach dem Verlegen des Rollrasens sollten Sie rund 7 bis 10 Tage warten, bis Sie ihn das erste Mal mähen, damit die Halme genügend Zeit zum Wachsen und die Wurzeln zum Anwachsen haben. Sorgen Sie anschließend dafür, dass das Schnittgut nach dem Mähen nicht liegen bleibt, sondern eingesammelt wird, damit Fäulnis verhindert wird.

 

Durch einen regelmäßigen Schnitt verschaffen Sie dem Rollrasen ein attraktives Aussehen und ein gesundes Wachstum.

 

Rollrasen nach dem Verlegen mähen

Nach dem Verlegen des Rollrasens sollten Sie erst einmal in etwa 7 bis 10 Tage warten, bis Sie das erste Mal mähen, damit die Wurzeln ausreichend Zeit besitzen, sicher an den Boden anzuwachsen. Darüber hinaus sollte die Halmhöhe mindestens 4 bis 5 cm, besser sogar 6 bis 7 cm betragen, bevor Sie das erste Mal mähen. Dabei können Sie sowohl einen herkömmlichen Rasenmäher als auch einen Mähroboter einsetzen. Letzterer hat den Vorteil, dass er in der Regel leicht ist und Sie für das Mähen den frisch verlegten Rasen nicht betreten müssen, was wiederum den Boden und natürlich die zarten Wurzeln der Graspflanzen schont. Passen Sie beim ersten Schnitt jedoch auf, dass Sie den Rollrasen nicht kürzer als 4 cm mähen. Denn wenn Sie die jungen Graspflanzen schon zu Beginn zu kurz schneiden, kann es sein, dass sich keine neuen Triebe bilden. In Folge könnten unschöne Lücken und Löcher in der Rasenfläche entstehen.

 

Rollrasen richtig mähen

Achten Sie darauf, dass die Halmhöhe mindestens 4 bis 5 cm, besser sogar 6 bis 7 cm beträgt, bevor Sie zum ersten Mal mähen.

 

Häufigkeit & bester Zeitpunkt zum Mähen des Rollrasens

Grundsätzlich gilt: Je öfter Sie mähen, desto schöner ist der Rollrasen und damit Ihr Garten am Ende. Denn ein regelmäßiger Schnitt hilft dabei, den Rasen dicht und widerstandsfähig zu machen, was sich auch in seinem Aussehen widerspiegelt. Mähen Sie in der Saison, also von Frühjahr bis Herbst, Ihren Rollrasen daher regelmäßig alle 1 bis 2 Wochen. Ein gut gepflegter und gesunder Rasen wächst in dieser Zeit etwa 2 bis 3 cm, denn ein regelmäßiges Mähen ist entscheidend für das langfristige Aussehen des Rollrasens. Wird der Rasen konsequent gemäht, werden Sie am Ende mit einem umso dichteren, sattgrünen Rasen belohnt. Doch gerade in den Sommermonaten sollte erst gemäht werden, wenn die Halmhöhe in etwa 5 bis 6 cm beträgt, um den Rasen vor dem Austrocknen zu schützen. Gönnen Sie Ihrem Rollrasen daher in Hitzeperioden ruhig eine etwas längere Pause als gewöhnlich, um ihn zu schonen. So können die längeren Grashalme den Boden beschatten und ihn vor dem Austrocknen bewahren. Allerdings sollten Sie keinesfalls bei Regen oder hoher Feuchtigkeit mähen. Es ist wichtig, dass ausschließlich trockener Rasen gemäht wird, da feuchtes Gras sehr schnell verklumpen würde, wodurch kein einheitlicher Schnitt erfolgen kann. Ab dem ersten Frost im späten Herbst/Winter können Sie das Mähen bis zum nächsten Frühjahr vorerst wieder einstellen.

 

 

Gerätschaften zum Mähen des Rollrasens

Wie Sie sehen, ist es für einen gesunden und optisch ansprechenden Rollrasen wichtig, dass er regelmäßig gemäht wird. Dafür können Sie einen üblichen Rasenmäher verwenden, der entweder mit Strom oder Benzin betrieben wird. Immer häufiger sieht man in den heimischen Gärten auch kleine Mähroboter herumfahren, die automatisch den Rasen kürzen. Sie können Mähroboter ohne Bedenken auch für Rollrasen verwenden. Sie haben sogar den Vorteil, dass sie noch schonender für den Rasen sind, da sie meist weniger wiegen als herkömmliche Rasenmäher. Zusätzlich belasten Sie den Rasen mit Ihrem eigenen Körpergewicht nicht mehr so häufig. Dadurch, dass Mähroboter den Rasen häufig schneiden, haben Sie außerdem den Vorteil, dass nahezu kein Schnittgut entsteht und der Rasen dauerhaft frisch und gepflegt aussieht. Besonders in der ersten Zeit nach dem Verlegen des Rollrasens ist es enorm wichtig, dass der Rasenmäher über ein scharfes Messer verfügt. Denn ist die Klinge zu stumpf, kann es die frisch verlegten Rasenbahnen unter Umständen anheben und wieder entwurzeln. Dies hätte zur Folge, dass der Rasen erneut einige Zeit bräuchte, um wieder an den Boden anzuwachsen. Stellen Sie daher sicher, dass die Klingen ausreichend geschärft sind und tauschen Sie sie andernfalls vor dem Mähen aus.

 

 

Schnitthöhe beim Rollrasen

Wie bereits erwähnt, ist es für ein gesundes und gepflegtes Aussehen wichtig, dass Sie Ihren Rollrasen regelmäßig mähen. Doch wie viel der Halme sollte weggenommen werden und welche ist die optimale Schnitthöhe von Rollrasen? Es ist nämlich wichtig, dass Sie den Rasen nicht zu kurz schneiden, da das Gras sonst nur schwer neue Triebe bilden kann, wodurch das Wachstum ins Stocken geraten kann und Lücken in der Rasenfläche entstehen können. Die goldene „Ein-Drittel-Regel“ dient als praktische Gedankenstütze dafür, dass die Halme des Rollrasens maximal um ein Drittel ihrer Länge gekürzt werden sollten. Wenn die optimale Schnitthöhe dadurch nicht erreicht wird, können Sie anschließend erneut darüber mähen. Daher ist es ratsam, lieber in mehreren Schritten vorzugehen, um sicherzustellen, dass bei einem Mähvorgang nicht zu viel abgenommen wird. Da der Rasenmäher unterschiedlich eingestellt werden kann, haben Sie die Möglichkeit, die gewünschte Schnitthöhe anzugeben. Bei Premiumrasen liegt die ideale Schnitthöhe, die ein gesundes Wachstum garantiert, beispielsweise bei 4 cm. Werden die Gräser jedoch zu lange stehen gelassen, können jüngere Halme nicht richtig nachwachsen, was wiederum kahle Stellen auf dem Rasen zur Folge haben kann. Im Sommer können Sie die den Rasen jedoch auf etwa 4,5 cm mähen, damit der Rasen und die Erde vor praller Sonne geschützt werden. Bei Spielrasen liegt die perfekte Schnitthöhe grundsätzlich in einem ähnlichen Bereich zwischen 3 bis 5cm. Die Grassorten dieser Art regenerieren sich sehr schnell, was er dauerhaft dichtes Grün zur Folge hat. Mähen Sie daher in der Wachstumsphase wöchentlich, damit sich die Grasnarbe immer wieder gut erholen kann. Im heißen Sommer sowie im Herbst reicht es allerdings aus, wenn Sie im Abstand von etwa zwei Wochen mähen. Stark beanspruchter Sportrasen hingegen, der widerstandsfähigste unter den Rollrasen, benötigt einiges mehr an Pflege. Er wird mindestens alle zwei Wochen deutlich kürzer auf etwa 2,5 cm gemäht. Zierrasen, der nicht sehr belastbar ist, sondern vor allem repräsentative Zwecke erfüllt, wird meist auf 4 cm gemäht, kann aber ruhig auch auf 2 cm herunterschnitten werden. Schattenrasen wiederum verträgt überhaupt keinen kurzen Schnitt. Die grundsätzliche Schnitthöhe liegt bei ihm bei mindestens 4 cm, besser noch bei 6 cm, denn so bekommen die Halme eine höhere Chance, Licht aufzunehmen, das die Graspflanze so dringend für die Fotosynthese benötigt.

 

Perfekt gepflegter Rollrasen im großen Garten

Die Schnitthöhe des Rollrasens hängt vor allem von der Art des Rollrasens ab.

 

ROLLRASEN DÜNGEN

Wie sollte Rollrasen gedüngt werden?

Rollrasen hat den unschlagbaren Vorteil gegenüber herkömmlichem Saatrasen, dass er schnell eine dichte grüne Rasenfläche bildet, doch auch der hochwertigste Rollrasen bleibt nur mit der richtigen Pflege lange saftig grün und optisch ansprechend. Dafür muss er nicht nur regelmäßig bewässert und gemäht, sondern von Zeit zu Zeit auch gedüngt werden. Denn der passende Dünger versorgt den Rasen mit den Nährstoffen, die er für ein gesundes Wachstum benötigt, da unsere heimischen Böden dem Gras nur selten genau die Nährstoffe bieten, die es eigentlich verlangt. Deshalb reichen Spurenelemente wie Magnesium oder Eisen den Boden an und sorgen gemeinsam mit Phosphor, Stickstoff und Kalium für ein dichtes Wachstum ohne Moos. Doch Dünger ist nicht gleich Dünger. Es gibt zahlreiche verschiedene Zusammensetzungen, mit denen Sie Ihren Rollrasen düngen können.

 

Düngerarten für den Rollrasen

Düngemittel für Rasen bestehen zu großen Teilen aus Stickstoff, Kalium und Phosphor, allesamt Stoffe, die ideal für Gräser sind. Die genaue Zusammensetzung finden Sie auf der Produktverpackung unter der NPK-Angabe. Dabei stehen die chemischen Zeichen N für Stickstoff, P für Phosphor und K für Kalium. Diese Stoffe versorgen die Gräser Ihres Rollrasens mit einem zusätzlichen Energieschub, den er für ein gesundes Wachstum benötigt. Doch diese Stoffe können dem Rasen über verschiedene Wege zugefügt werden. Schließlich gibt es mehrere Arten von Dünger, die sich für den heimischen Rollrasen eignen. Grundsätzlich wird zwischen mineralischen und organischen Düngern unterschieden, die hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und der Wirkdauer variieren. Darüber hinaus gibt es sogenannte Starterdünger, die einmalig noch vor dem Verlegen des Rollrasens aufgetragen werden sowie Langzeitdünger und spezielle Herbstdünger für die Vorbereitung auf den Winter.

 

Mineralischer Dünger für den Rollrasen

Mineralischer Dünger ist ein künstlich hergestellter Dünger, der hauptsächlich aus Stickstoff, Kalium und Phosphor besteht. Er ist in flüssiger Form oder als Granulat erhältlich, das auf die Rasenfläche gestreut wird. Der mineralische Dünger für Ihren Rollrasen sollte auf Basis des pH-Wertes ausgesucht werden, ebenso wie bei einem herkömmlichen Saatrasen auch. Allerdings bietet sich rein mineralischer Dünger nicht unbedingt für den Rasen an, da er zwar für ein üppiges, aber dafür nur ein kurzzeitiges Wachstum ohne Langzeitwirkung sorgen. Ein paar Wochen nach der Düngung leidet die Rasenfläche dann meist erneut an Nährstoffmangel, weshalb organischer Rasendünger mit Langzeitwirkung sinnvoller ist. Der Vorteil von mineralischem Dünger ist, dass er genau dann eingesetzt werden kann, wenn Bedarf besteht und zum Beispiel Mangelerscheinungen auftreten. Achten Sie jedoch genau auf die Dosierung und passen Sie auf, dass Sie einzelne Stellen nicht mehrfach düngen, denn der Boden kann durch zu viel mineralischen Dünger schnell überdüngt werden. Als grobe Orientierung können Sie sich merken, dass in der Regel eine Dosierung von etwa 80 bis 120 Gramm pro Quadratmeter angemessen sind. Halten Sie sich zur Sicherheit jedoch am besten an den genauen Dosierungsvorgaben des Herstellers auf der Produktverpackung.

 

Rollrasen und Blumenbeete

Für ein gesundes und kräftiges Wachstum benötigt Ihr Rollrasen einen Dünger mit Stickstoff, Kalium und Phosphor.

Organischer Dünger für den Rollrasen

Wünschen Sie einen pflegeleichten Dünger, der den Boden nicht durch zu viel Mineraldünger gefährdet, sollten Sie auf organischen Dünger zurückgreifen. Dieser wirkt zwar langsamer, dafür aber auch deutlich länger. Darüber hinaus vitalisiert organisch basierter Dünger auch das Bodenleben und ist damit eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Alternative zu anderen Düngemitteln. Außerdem hilft er dabei, dass sich in Ihrem Garten ein gewisses Gleichgewicht einpendelt, durch das Sie im Endeffekt weniger zu tun haben, weshalb organischer Dünger bei Heimgärtnern immer beliebter wird. Vorteil ist auch, dass er schnell und einfach zur Hand ist. Es gibt organischen Dünger nämlich nicht nur fertig zu kaufen, sondern schon alltägliche Haushaltsreste können zu effektiven Düngemitteln werden, so zum Beispiel Pflanzenabfälle oder tierische Produkte wie Hornmehl oder -späne. Praktische Düngemittel, die man ohne Aufwand verwenden kann, sind zum Beispiel Kaffeesatz oder einfaches Speisenatron, das der Moosbildung auf dem Rollrasen vorbeugt. Doch auch Pflanzenschrot aus gehäckselten Pflanzresten, die auf dem Kompost landen oder Hühnermist sind hervorragende organische Dünger, die Ihren Rollrasen mit wichtiger Energie und viel Stickstoff versorgen. Viele Gartenfreunde verwenden zum Düngen auch Brennnesseljauche, die Sie ganz einfach zu Hause selber ansetzen können. Dafür müssen Sie die Brennnesseln lediglich über etwa 2 bis 4 Wochen in einer Regentonne gären lassen und den Sud anschließend mit 10 Teilen Wasser verdünnen. Die fertige Jauche kann nun mit einer Gießkanne über dem Rasen verteilt werden.

 

Starterdünger für den Rollrasen

Unabhängig von einer regelmäßigen Düngung kann vor dem Verlegen des Rollrasens auch ein sogenannter Starterdünger in den Boden eingearbeitet werden. Dieser Dünger versorgt den Rasen von Beginn an mit den notwendigen Nährstoffen und sorgt dafür, dass die Rasensoden leichter anwachsen. Der Starterdünger ist kein Muss, wird aber empfohlen. Denn die Düngung „von unten“ fördert die Verwurzelung des Rollrasens und sorgt für ein kräftiges Wachstum von Anfang an. Tragen Sie den Starterdünger einfach nach dem Planieren des Bodens auf den Untergrund auf und harken Sie ihn mit einer Harke oberflächlich ein. Achten Sie dabei darauf, dass der Dünger gleichmäßig verteilt wird. Kleine Flächen können problemlos manuell gedüngt werden, bei größeren Arealen können auch praktische Hilfsmittel wie zum Beispiel ein Streuwagen die Arbeit beim Düngen erleichtern und beim gleichmäßigen Aufbringen helfen. Alternativ zum Starterdünger kann der Rollrasen häufig auch vorgedüngt beim Lieferanten bestellt werden.

 

Organischer Dünger vitalisiert das Bodenleben und ist eine nachhaltigere Alternative.

 

Langzeitdünger für den Rollrasen

Um sich häufiges Düngen zu ersparen, empfiehlt es sich, auf Dünger mit Langzeitwirkung zurückzugreifen. In der Düngemischung sind alle wichtigen Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Eisen und Schwefel enthalten und im richtigen Verhältnis zueinander abgestimmt. Die langanhaltende Wirkung dieser Düngemittel wird durch spezielle Mechanismen garantiert. Organische Langzeitdünger wirken zum Beispiel deshalb so lange, weil die darin enthaltenen Nährstoffe vorerst noch fest gebunden sind und dem Rasen nicht direkt zur Verfügung stehen, sondern sich erst langsam freisetzen müssen. Mineralische Langzeitdünger hingegen arbeiten mit anderen Mechanismen: Die darin enthaltenen Stickstoffformen und speziellen Umhüllungen können die Wirkungsdauer zum Teil erheblich verlängern. Damit sorgen sie dafür, dass der Rasen lange gesund bleibt und nur etwa zwei bis drei Mal im Jahr während der Wachstumsphase von Mai bis September gedüngt werden muss.

 

Zeitpunkt zum Düngen des Rollrasens

Das erste Mal sollte der frische Rollrasen etwa 4 bis 6 Wochen nach dem Verlegen gedüngt werden. Damit versorgen Sie ihn mit wichtigen Nährstoffen und schaffen eine gute Voraussetzung für einen gesunden Rasen. Anschließend reicht es normalerweise aus, ihn zwei Mal im Jahr zu düngen, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Bei gewissen Mangelerscheinungen kann es unter Umständen jedoch ratsam sein, ihn etwas häufiger zu düngen. Auch stark beanspruchter Spiel- oder Sportrasen benötigt meist eine weitere Zwischendüngung im Sommer. Achten Sie bei der Auswahl des passenden Düngemittels allerdings darauf, dass es jahreszeitlich abgestimmte Produkte mit unterschiedlicher NPK-Zusammensetzung gibt, die die verschiedenen saisonalen Ansprüche bedienen. Im Frühjahr und Sommer bestehen die Düngemittel zum Beispiel aus einem heterogenen Materialmix, im Herbst hingegen setzen sich die Dünger in der Regel fast ausschließlich aus Kalium zusammen. Achten Sie bei jeder Düngung darauf, dass Sie den Rasen im trockenen Zustand düngen, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt. Anschließend sollten Sie den Rollrasen intensiv wässern, damit das Düngemittel abgespült wird und schnell in den Boden sickern kann.

 

Rollrasen im Herbst

Ihren Rollrasen sollten Sie im Frühjahr und im Herbst düngen – mehr als zweimal jährlich ist nicht notwendig.

Rollrasen im Frühling düngen

Wenn die Temperaturen im Frühjahr langsam wieder steigen und der Garten zu neuem Leben erwacht, gelangt auch der Rasen in seine Hauptwachstumsphase, in der er besonders viele Nährstoffe braucht. Deshalb benötigt er nach dem kräftezehrenden Winter im Frühling eine kräftige Portion stickstoffhaltigen Dünger, die ihn mit neuer Energie versorgt. Denn der im Herbst eingearbeitete Langzeitdünger hat nun so langsam auch seine letzte Wirkung aufgebraucht. Düngen Sie deshalb Ihren Rollrasen gleich zu Beginn des Frühjahrs, etwa ab März, wenn der gröbste Frost vorbei ist. Stark beanspruchten Gebrauchsrasen düngen Sie am besten sowohl im März als auch im Mai, denn für ein dichtes Wachstum benötigt der Rollrasen in dieser Zeit besonders viel Stickstoff sowie Phosphor für eine sattgrüne Farbe.

 

Rollrasen im Sommer düngen

Bei langanhaltender Trockenheit und Hitze benötigt der Rollrasen zwar eine sehr regelmäßige Versorgung mit Wasser, doch gedüngt werden sollte währenddessen lieber nicht, um das Grün nicht zu schädigen oder zu verbrennen. Deshalb ist eine zusätzliche Düngung im Sommer grundsätzlich nur dann nötig, wenn die erste Düngung schon sehr früh im Jahr oder nur sehr gering ausgefallen ist bzw. wenn der Rasen sehr großen Belastungen, zum Beispiel durch sportliche Aktivitäten, ausgesetzt war. Denn dadurch, dass die Gräser höheren Belastungen ausgesetzt sind, müssen sie auch mit einer höheren Menge an Nährstoffen versorgt werden. Düngen sie stark beanspruchte Gebrauchsrasen wie zum Beispiel Spiel- oder Sportrasen daher am besten auch im August noch einmal. Allerdings benötigen sie dabei nicht mehr so viel Stickstoff wie noch im Frühjahr, da das Wachstum Richtung Sommer langsam nachlässt. Stattdessen ist aufgrund höherer Temperaturen und längerer Trockenphasen jetzt mehr Widerstandskraft gefragt. Das macht sich auch bei der Zusammensetzung des Düngemittels bemerkbar: Das Verhältnis zwischen Stickstoff und Kalium sollte jetzt ausgewogen sein.

 

Im Sommer sollten Sie auf das Düngen verzichten – Ihr Rasen braucht jetzt vor allem Wasser.

 

Rollrasen im Herbst düngen

Im Herbst braucht der Rollrasen nochmals etwas Zuwendung in Form von Dünger, der ihn robust für den Winter macht. Dafür gibt es speziellen Herbstdünger, der als Stärkung des Rasens zwischen September und November aufgetragen wird. Durch besonders kaliumhaltigen Dünger bereiten Sie den Rasen auf den Winter vor und rüsten ihn für frostige Temperaturen. Vor allem falls der Rollrasen kahle Stellen oder gelbe Gräser aufweist oder besonders kraftlos wirkt, können Sie ihm damit nochmal einen ordentlichen Energieschub geben und die Winter- und Frosthärte der Grashalme verbessern. Durch die Nährstoffe, die dem Rasen durch den Dünger zugeführt werden, kann dieser außerdem Kraftreserven anlegen, durch die er im kommenden Frühjahr schneller wieder schön grün wird.

 

ROLLRASEN RICHTIG VERTIKUTIEREN

Wie kann Rollrasen richtig vertikutiert werden?

Manche Halme sterben ab, etwas Gras bleibt beim Mähen liegen, einzelne Blätter von umliegenden Bäumen und Blumen fallen herunter – ein mit Pflanze bedeckter Rollrasen ist prädestiniert für die Bildung von Moos und die Entstehung von Schimmel und Rasenfilz, was wiederum eine Brutstätte für Schädlinge ist. Damit das Gras nicht verfilzt oder verfault, kommen Sie dem Rasen regelmäßig zur Hilfe, indem Sie ihn 1 bis 2 Mal im Jahr vertikutieren. Dabei wird mit rotierenden Messern die Grasnarbe angeritzt und Moose sowie Pflanzenreste entfernt. Damit „kämmen“ Sie die Grashalme sozusagen durch und fördern die Belüftung des Rasens. Das bis dahin dicht gewachsene Wurzelwerk wird so mit ausreichend Sauerstoff für die kommende Wachstumsphase versorgt und Moose und Unebenheiten entfernt. Außerdem kann der Rollrasen durch das Vertikutieren die Nährstoffe des Düngers effektiv aufnehmen und verarbeiten.

 

Rollrasen im Vorgarten

Das Vertikutieren des Rasens ist wichtig, um ihn frei von Moos und anderen Gewächsen zu halten.

 

Häufigkeit & bester Zeitpunkt zum Vertikutieren des Rollrasens

Für gewöhnlich sollten Sie ab dem Frühjahr im dritten Jahr nach dem Verlegen des Rollrasens zum ersten Mal vertikutieren. Dadurch, dass der Rollrasen vor dem Verlegen in der Rasenschule optimal gepflegt wurde, ist er normalerweise bis dahin noch frei von Rasenfilz, sofern die übrige Pflege wie regelmäßiges Gießen und Düngen nicht vernachlässigt wurde. Anschließend sollte der Rollrasen einmal im Jahr vertikutiert werden, um alle Unreinheiten und erwünschten Gewächse zu entfernen. Planen Sie das Vertikutieren am besten für das Frühjahr ein, sobald der der Frost vorbei ist. Fällt der Sommer trocken aus, ist ein zweites Vertikutieren im Herbst in der Regel nicht mehr notwendig. Für den Fall, dass sich im Laufe des Jahres dennoch Moos bildet, sollten Sie zusätzlich auch im Herbst noch einmal zum Vertikutierer greifen, um Moos, Unkraut, möglichen Schimmel sowie andere Unreinheiten zu entfernen. Versorgen Sie den Rasen in diesem Zuge am besten auch mit einem speziellen Herbstdünger, der den Rollrasen gut für den Winter vorbereitet. Grundsätzlich sollten Sie beim Vertikutieren darauf achten, dass es an dem Tag trocken und bestenfalls bedeckt ist.

 

Anleitung zum richtigen Vertikutieren des Rollrasens

Bevor Sie den Rollrasen vertikutieren, muss zunächst einmal der Rasen im trockenen Zustand gemäht und auf etwa 3 cm gekürzt werden. Ein frischer Schnitt erleichtert das Arbeiten mit dem Vertikutierer ungemein und schont die Geräte. Anschließend können Sie den Rollrasen vertikutieren, was entweder manuell oder auch maschinell geschehen kann. Je größer die Verfilzungen im Rasen sind, desto tiefer ist auch der Vertikutierer einzustellen. Allerdings sollten Sie keinesfalls zu tief schneiden, da die Grasnarbe sonst Gefahr läuft, zu stark geschädigt zu werden. Für den Rasen ist es förderlich, wenn Sie nicht jedes Mal in dieselbe Richtung vertikutieren, sondern beim nächsten Mal in der entgegengesetzten Richtung vom letzten Mal vorgehen. Das ausgekämmte Material, das beim Vertikutieren freigelegt wird, können Sie zum Schluss entfernen und entsorgen. Wundern Sie sich nicht, wenn der Rasen direkt nach dem Vertikutieren etwas unansehnlich aussieht. Die Grasnarbe erholt sich relativ schnell wieder davon. Eventuell entstandene kahle Stellen können Sie entweder frisch besäen oder mit neuem Rollrasen bestücken, damit nicht direkt Unkräuter nachwachsen. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich zudem an, den Rasen mit einer Portion Dünger zu versorgen, um ihm mit diesen zusätzlichen Nährstoffen noch mehr Kraft zu verleihen.

 

Regelmäßiges Vertikutieren ist wichtig für den Rasen. ©Rosalie P. - Fotolia.com

Regelmäßiges Vertikutieren ist wichtig für den Rasen. ©Rosalie P. – Fotolia.com

Rollrasen manuell vertikutieren

Die herkömmliche Art des Vertikutierens ist das manuelle Vertikutieren per Hand mittels Vertikutierharke, auch Vertikutierkamm genannt. Solche Gerätschaften gibt es schon im unteren zweistelligen Bereich in jedem Baumarkt zu kaufen. Vorteil solch eines Handvertikutierers ist nicht nur der geringere Preis, sondern auch die einfachere Unterbringung im Gartenhaus oder im Geräteschuppen. Allerdings ist das manuelle Vertikutieren sehr arbeitsintensiv, körperlich anstrengend und zeitaufwendig, weshalb es sich vorwiegend bei kleineren Rasenflächen eignet. Auch schwer zugängliche Bereiche entlang von Einfassungen von Hochbeeten oder in verwinkelten Ecken des Gartens können so besser bearbeitet werden. Im Gegensatz zum elektrischen Vertikutierer arbeiten Handvertikutierer nicht mit rotierenden Messerwalzen, sondern mit starren Stahlmessern, die entlang einer Achse zwischen zwei Rädern eingebaut sind. Vertikutieren Sie die gesamte Rasenfläche zunächst in Längs- und dann in Querrichtung, sodass die Oberfläche einem Schachbrettmuster ähnelt. Die Vertikutiertiefe passen Sie über den Druck auf den Stiel an. Das dabei ausgekämmte Pflanzenmaterial muss anschließend gründlich weggeharkt und aus den Kämmen der Vertikutierharke entfernt werden. Anschließend können Sie es im Biomüll oder auf dem Kompost entsorgen.

 

Rollrasen maschinell vertikutieren

Für größere Rasenfläche empfiehlt sich eine Vertikutiermaschine, häufig auch einfach nur Vertikutierer genannt. Solch ein Gerät wird entweder mit Benzin oder Strom betrieben, sodass nicht mühselig mit der Hand vertikutiert werden müssen. Sie sparen sich also sowohl Zeit als auch jede Menge Kraft bei der Bearbeitung der Rasenfläche. Sie finden maschinelle Vertikutierer in jedem Baumarkt oder Gartencenter, wo sie bereits ab wenigen hundert Euro erhältlich sind. Damit ist ein solches Gerät aber natürlich auch deutlich teurer als manuelle Harken oder Vertikutierkämme. Alternativ können Sie solche Geräte allerdings auch im Baumarkt ausleihen. Bevor Sie beginnen, stellen Sie entsprechend dem Grad der Verfilzung zuerst die gewünschte Vertikutiertiefe ein. Fahren Sie anschließend mit dem Vertikutierer der Länge nach über die gesamte Rasenfläche. Gehen Sie dabei vorsichtig und in gleichbleibendem Tempo vor, verharren Sie nie an demselben Punkt. Dadurch, dass der maschinelle Vertikutierer tiefer in den Boden eindringt, ergibt sich der Vorteil, dass der anschließende Dünger auch viel tiefer und direkt zu den Rasenwurzeln gelangen kann. Allerdings entstehen dabei auch tiefere Einschnitte im Boden, weshalb sich der Rollrasen im Anschluss erst einmal etwas regenerieren muss, bevor er wieder voll belastet werden kann.

 

 

Verfilzungen im Rollrasen vorbeugen

Auch wenn Sie das abgeschnittene Mähgut nach dem Mähen immer konsequent einsammeln und heruntergefallene Blätter regelmäßig vom Rasen harken – es bleiben immer die ein oder anderen Gräser, etwas Rasenschnitt oder tote Blätter auf dem Rasen liegen. Bleiben diese Pflanzenreste zu lange an Ort und Stelle, bildet sich im Laufe der Monate eine dünne Pflanzenschicht, die dem Rollrasen Luft und Licht raubt. Dadurch, dass nur wenig Licht, Luft und Wasser zu dem eigentlichen Rasen durchdringt, entsteht mit der Zeit eine Art Filzschicht, die in der Fachsprache auch Rasenfilz genannt wird und die Bildung von Moos befördert. Um das jedoch zu verhindern, sollte der Rasen rechtzeitig (ein bis zweimal im Jahr) vertikutiert werden. Durch das Vertikutieren wird der herumliegende Abfall „herausgekämmt“ und der Rollrasen bleibt sauber und gesund. Zusätzlich sollten Sie auf chemische Dünger und Unkrautvernichtungsmittel verzichten, sondern stattdessen lieber organischen Dünger verwenden, der neuen Schwung in den Boden bringt. Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Rasen lieber intensiv als täglich zu wässern und im Herbst das Laub immer direkt und konsequent abzukehren, um Verfilzungen im Rollrasen wirksam vorzubeugen.

 

ZUSAMMENFASSUNG

Wie wird Rollrasen angelegt und worauf muss man achten?

Wo gestern noch eine traurige braune Brachfläche im Garten lag, befindet sich heute schon eine saftig grüne Rasenfläche mit dichten Gräsern. Rollrasen hat den großen Vorteil, dass er direkt nach dem Verlegen nach „richtigem Rasen“ aussieht und auch bereits nach kurzer Zeit aktiv genutzt und belastet werden kann. Alles in allem ist Rollrasen also eine einfache Möglichkeit, seinen Garten schnell und ohne großen Aufwand zu verschönern. Bei der Auswahl von Rollrasen haben Sie verschiedene Sorten zur Auswahl, die Sie am besten nach Ihren Anforderungen auswählen: Möchten Sie aktiv Sport auf dem Rasen betreiben, haben Sie Kinder und Haustiere, die den Rasen stark beanspruchen? Dann ist robuster Spiel- und Sportrasen womöglich die beste Wahl, da diese Arten sich auch nach starken Belastungen schnell wieder regenerieren. Soll Ihr neuer Rasen stattdessen lieber möglichst pflegeleicht sein oder sogar nur repräsentative Zwecke erfüllen? Liegt Ihr Garten die meiste Zeit des Tages im Schatten, versteckt unter großen Bäumen, Hecken und hohen Mauern, ist eher Premium- oder Schattenrasen die bessere Alternative. Haben Sie sich für eine Art Rollrasen entschieden, werden die einzelnen Rasenbahnen von einer Spedition von der Rasenschule direkt zu Ihnen nach Hause geliefert, wo Sie am besten innerhalb von 24 Stunden verlegt werden sollten. Direkt im Anschluss sollte der frische Rollrasen großzügig gewässert werden. Benutzen Sie dafür am besten einen Rasensprenger und versorgen Sie die Rasenfläche mit etwa 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter. Auch in den darauffolgenden zwei Wochen sollte der gesamte Rollrasen täglich bewässert werden, sodass die Wurzeln gut anwachsen können. Später reichen in der Regel rund 2 bis 3 Mal die Woche aus. Zur weiteren Pflege muss der Rasen mindestens zweimal im Jahr gedüngt werden. Dabei gilt, dass mineralischer Dünger bei Mangelerscheinungen zwar sofort wirkt, organischer Dünger allerdings umweltfreundlicher und nachhaltiger ist, da er aus natürlichen Stoffen besteht, die den Rasen langfristig stärken. Weiterhin muss auch Rollrasen regelmäßig gemäht werden, wenn möglich sogar einmal die Woche. Achten Sie darauf, dass Sie das Gras nicht zu kurz mähen, sondern auf die ideale Schnitthöhe achten, die sich je nach Rasenart unterscheidet. Darüber hinaus sollten Sie 1 bis 2 Mal im Jahr, mindestens im Frühjahr, vertikutieren, um den schönen Rollrasen auf langfristige Sicht zu erhalten.

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Häufige Fragen

🌻 Wie wird Rollrasen richtig verlegt?

Bevor Rollrasen verlegt werden kann, muss erst einmal der Untergrund vorbereitet werden. Entfernen Sie dazu alte Grasnarben, Wurzeln und Steine. Anschließend wird der Boden aufgelockert und planiert, zum Beispiel mit einer Rasenwalze. Kurz bevor der Rasen verlegt werden soll, wird die Erde noch einmal geharkt und leicht angefeuchtet. Auf den vorbereiteten Boden werden dann die Rasenbahnen so verlegt, dass sie sich etwa 1 bis 2 Zentimeter überlappen. Verlegen Sie Bahn für Bahn, schneiden Sie die Reste ab und drücken Sie den Rasen an. Anschließend muss der Rollrasen regelmäßig und großzügig gewässert werden. Lassen Sie den fertigen Rasen etwa zwei Wochen ruhen, damit er zuverlässig anwurzeln kann.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

🌻️ Wie sollte Rollrasen gewässert werden?

Rollrasen benötigt vor allem in der ersten Zeit sehr viel Wasser. In den ersten beiden Wochen nach dem Verlegen sollten Sie den Rasen daher täglich und ausgiebig bewässern. Nach dieser ersten Phase können die Abstände deutlich größer werden. Achten Sie beim Wässern auf eine korrekte Wassermenge, denn der Rasen darf keinesfalls zu viel Wasser abbekommen, da sich sonst Staunässe bilden und die Wurzeln abfaulen können. Im Sommer bei hohen Temperaturen empfiehlt es sich, in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu wässern, damit das Wasser nicht verdunstet, sondern in den Boden sickern kann.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

🌻 Wie wird Rollrasen richtig gedüngt?

Dünger hilft dabei, den Rollrasen mit den Nährstoffen zu versorgen, die er für ein gesundes Wachstum benötigt. Dafür kann er bereits vor dem Verlegen mit sogenanntem Starterdünger versorgt werden, der den Rasen in der Phase des Anwurzelns unterstützt. Anschließend sollte der Rollrasen etwa 4 bis 6 Wochen nach dem Verlegen das erste Mal gedüngt werden. Verwenden Sie am besten zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, einen Langzeitdünger, der sowohl Stickstoff und Phosphor als auch Kalium enthält. Je nach Jahreszeit ist eine unterschiedliche Zusammensetzung des Düngemittels angebracht. Bei stark beanspruchtem Rasen kann es von Nöten sein, ein zusätzliches Mal im Sommer zu düngen. Sie haben die Wahl zwischen organischem (pflanzliche & tierische Bestandteile), mineralischem (künstlich hergestelltem) Dünger sowie Mischformen aus beidem.

Zusätzliche Informationen zum richtigen Düngen von Rollrasen finden Sie hier.

🌻 Ist es sinnvoll, Rollrasen zu vertikutieren?

Ja, wie auch bei Saatrasen, ist es sinnvoll, Rollrasen ab und an zu vertikutieren. Denn durch abgestorbene Grashalme, Schnittgut vom Mähen oder heruntergefallene Bäume kann sogenannter Rasenfilz entstehen, eine Brutstätte für Schädlinge. Deshalb ist es sinnvoll, den Rollrasen 1 bis 2 Mal im Jahr zu vertikutieren. Vertikutieren Sie das erste Mal im Frühling des dritten Jahres nach dem Verlegen und bei Bedarf noch einmal im Herbst. Das kann entweder mit einem Vertikutiergerät oder einer manuellen Vertikutierharke geschehen. Das Prinzip ist jedoch bei beiden Varianten das gleiche: Mit scharfen Messern wird die Grasnarbe angeritzt und Moose sowie Pflanzenreste entfernt. Dadurch wird die Belüftung des Rasens gefördert und die Wurzeln mit neuem Sauerstoff versorgt.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

veröffentlicht am: 08 September 2020 - aktualisiert am: 07 Oktober 2020

Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

Redakteur

Über den Autor

Jenny hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien studiert und ist jetzt mit Leidenschaft Redakteurin. Schon seit Kindertagen liebt sie alles Blühende und hält sich deshalb am liebsten im Garten auf. Dort kümmert sie sich liebevoll um ihre Pflanzen und sucht nach immer neuen harmonischen Farbkombinationen.

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