Tulpen & Tulpenzwiebeln - Kauf, Arten, Pflanzzeit, Pflege, Verwendung im Tulpenstrauß & Co.

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Keine Frage: Menschen sind fasziniert von Tulpen. Tulpen aus Amsterdam werden besungen und die Tulpenfelder in Schwaneberg (Sachsen-Anhalt) ziehen als begehrtes Fotomotiv viele Schaulustige an. Lesen Sie hier im Artikel mehr über die reizvolle Pflanze und wie sie im Garten und auf dem Balkon richtig gut gedeiht.

Steckbrief der Tulpe - Zwiebelblume für den Frühling

Wie sieht der Frühblüher aus der Blumenzwiebel aus?

Tulpen gehören zur Ordnung der Lilienartigen, zur Familie der Liliengewächse und zur Unterfamilie der Lilioideae. Heutzutage gibt es die mehrjährigen Pflanzen in mehreren tausend Sorten. Um einen Überblick zu bieten, werden die Sorten zusätzlich in die Gruppen „Frühe Tulpen“, „Mittlere Tulpen“, „Späte Tulpen“ und „Wildtulpen“ sowie in 15 Klassen eingeteilt. Tulpen sind Frühblüher. Zusammen mit Schneeglöckchen und Krokussen gehören einige Tulpensorten zu den ersten blühenden Blumen des Jahres. Aus diesem Grund und weil Tulpen einfach toll aussehen, gehören sie aus Sicht vieler Menschen zu den Top-Favoriten der Gartenblumen für das Frühjahr. Beliebt sind Tulpen aber nicht nur als Gartenblumen, sondern auch als Schnittblumen. Der Name „Tulpe“ soll aufgrund eines Missverständnisses entstanden sein, weil man aufgrund ihrer einem Turban ähnelnden Blüte den Begriff „Tülbent“ assoziierte. Auf Latein heißt die Blume Tulipa und bis heute nennt man die Tulpe auf Englisch „tulip“, was sehr stark ans Lateinische erinnert.

 

Kurz und Knapp

Blatteigenschaften

Blatteigenschaftengrundständig

Blattfarbe

Blattfarbegrün

Blattform

Blattformbreit-linealisch

Blütenfarbe

Blütenfarbeweiß, gelb, Rot- & Blautöne, schwarz, mehrfarbig

Blütenform

Blütenformglockenförmig

Blütezeit

BlütezeitFebruar bis Juni

Bodenfeuchte

BodenfeuchteFrühling: feucht, Sommer: trocken

Gartenstil

GartenstilWildgarten, Blumengarten, Topfgarten

Giftigkeit

Giftigkeitgiftig

Humus

Humushumusarm

Licht

Lichtsonnig

Nährstoffbedarf

Nährstoffbedarfnährstoffreich

 

Herkunft & Vorkommen

Exakt lässt sich die Herkunft der Tulpe nicht nachweisen. Aber wer nach Asien blickt, macht höchstwahrscheinlich nichts falsch. Als ursprüngliches Verbreitungsgebiet der Tulpe werden die Steppen Vorderasiens genannt, Mittel- und Zentralasien sowie das Himalaya-Gebirge. Fakt ist: Bevor die Tulpe in Westeuropa bekannt wurde, spielte sie in Persien und dem Osmanischen Reich eine große Rolle. Aus diesem Grund sind Tulpen reizvolle Elemente für orientalische Gärten. Um die Verbreitung der Tulpe bis in die Niederlande ranken sich diverse Geschichten. So brachte ein holländischer Tuchhändler einst angeblich von einer Reise hässliche Blumenzwiebeln mit, die er auf einen Misthaufen warf. Auf ihm wuchsen bald wunderschöne Blumen: Tulpen. Noch bekannter ist die Geschichte über Ogier de Busbecq und Carolus Clusius. Busbecq war ein österreichischer Gesandter am Hof des türkischen Sultans Süleyman I. und hat Tulpen in seinen Briefen beschrieben sowie nach Wien mitgebracht. Von dort aus gelangte sie über den Hofbotaniker Carolus Clusius in die Niederlande. Hier begann Clusius damit, Tulpen zu züchten, und sehr bald bekam die Blume einen herausragenden Stellenwert im Land. Tulpenzwiebeln wurden begehrt. Ihr Preis schoss gewaltig in die Höhe, aber 1637 endete das alles abrupt. Diese Zeit ist heute als Tulpenmanie bekannt und der Zusammenbruch des damaligen niederländischen Tulpenmarktes gilt als Vorläufer heutiger Spekulationsblasen. Als das heutige Verbreitungsgebiet der Tulpe gelten Zentralasien, Nordafrika und Teile Europas. Die meisten gezüchteten Tulpen stammen aus den Niederlanden. Hier und in der Türkei sind Tulpen Nationalblumen.

 

 

Wachstum, Aussehen & Aufbau der Tulpe, Tulpenzwiebel & Tulpenblüte

Die Tulpe gehört in Deutschland neben der Rose zu den bekanntesten Blumen. Man sieht sie in Gärten und Parks sowie als Tulpenstrauß in Wohnungen. Oft gehört sie zudem zum Lehrstoff in den Schulen. Geredet wird über Tulpen von der Grundschule bis zum Gymnasium. Auch Tulpen zu malen, ist in der Grundschule keine seltene Tätigkeit. Deshalb kennen bereits kleinere Kinder die für klassische Zuchttulpen charakteristische glockenförmige Blüte. Diese Tulpenblüte besteht aus zwei Kreisen mit jeweils drei Blütenblättern. Sie sind alle entweder etwa gleich groß oder die Blätter des inneren Kreises sind etwas größer. Im Inneren der Blüte stehen sechs Staubblätter und der mittig platzierte Fruchtknoten mit Stempel. Die klassische Tulpenblüte ist aber keineswegs die einzige Blütenform von Tulpen. So besitzen manche Wildtulpen sternförmige Blüten und diverse gezüchtete Tulpenarten mit gefüllten Blüten haben deutlich mehr Blütenblätter. Der charakteristische Aufbau einer Tulpe besteht aus dem Spross, der aus der Tulpenzwiebel heraus wächst, den meistens länglichen und lanzettförmigen Blättern und der auf dem Spross thronenden Blüte. Tulpen erreichen eine Größe von etwa 15 bis zu 80 Zentimetern und wachsen krautig. Sie besitzen also keine verholzten Anteile. Es sind mehrjährige Pflanzen, mit denen Sie im Garten bestenfalls viele Jahre Freude haben. Allerdings gibt es auch bei der Tulpe langlebige und weniger lang lebende Sorten.

 

Grafik zum Aufbau der Tulpe

Die Tulpe wächst im Frühjahr aus ihrer Zwiebel und verblüht in der Regel, ehe der Sommer beginnt. © Gartentraum.de

 

Blütezeit & Blüten des Frühblühers Tulpe: gefüllt, lilienblütig, gefranst & Co.

Als Frühblüher gehören manche Tulpen zu den ersten Pflanzen im Frühjahr, die zu blühen beginnen. Die Blütezeit liegt von Februar bis etwa Juni. Abhängig ist sie einerseits von der Pflanzzeit und andererseits von der Tulpensorte beziehungsweise Tulpenart. So können Fosteriana-Tulpen bereits im Februar blühen und gehören damit zur Gruppe der Frühen Tulpen, während die zur Gruppe der Späten Tulpen gehörenden Papageientulpen auch im Juni noch ihre Blütezeit haben. Der grundsätzliche Aufbau der Tulpenblüte ist bei vielen Arten und Sorten zwar ähnlich. Größere Unterschiede existieren aber bei der Farbgebung und bei Formdetails. So gibt es beispielsweise in der Gruppe der Mittleren die Klasse der Gefransten Tulpen. Ihre Blütenblätter sind tatsächlich fransenartig eingeschnitten. Eine weitere Klasse mit einer eigenen Blütenform ist die relativ hoch wachsende lilienblütige Tulpe. Charakteristisch sind für sie leicht zurückgebogene und spitz zulaufende Blütenblätter. Keine eigene Klasse bilden dagegen die bereits erwähnten Gefüllten Tulpen, da es Frühe und Späte Gefüllte Tulpen als jeweils eigene Klasse gibt. Bei einer gefüllten Blüte sind die Blütenblätter (in der Botanik verwendeter Begriff: Kronblätter) so stark vermehrt, dass die innen liegenden Staubblätter kaum noch sichtbar sind. Viele Blumen mit gefüllten Blüten sind besonders schön. Allerdings erschweren sie es Bienen, an Nektar und Pollen zu gelangen. Bienenfreundliche Pflanzen sind sie also eher nicht.

 

Gelbe gefranste Tulpen

Tulpen kommen in einer Vielzahl an Formen vor, beispielsweise mit gefransten Blütenblättern.

 

 

Sind Tulpen giftig für Katzen, andere Tiere & Kinder?

Können Tulpen eine Gefahr darstellen?

Die Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn bezeichnet die Tulpe als giftig. Die in der Pflanze enthaltenen Gifte heißen Tuliposide. Bei einem längeren Hautkontakt können Probleme wie Rötungen, Jucken und Schwellungen auftreten. Essbar seien bei einer Tulpe weder Blüte noch Stängel, Blätter und Zwiebel, schreibt die Informationszentrale. Beim Verschlucken größerer Mengen kann es ihr zufolge zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Bauschmerzen und einer abfallenden Körpertemperatur kommen. Allerdings lassen sich Teile der Tulpe so nutzen, dass sie genießbar werden. Auf dem Markt wird zum Beispiel Tulpen-Wodka angeboten, für den man Tulpenzwiebeln verwendet. Und Quellen wie der MDR bezeichnen zumindest die Blütenblätter von Tulpen als essbar. Sie sollen gut zu Süßspeisen und Salaten passen. Tulpenzwiebeln dienten wiederum in der Vergangenheit als Notspeise. Sie wurden in einer Phase des Zweiten Weltkriegs im Norden der Niederlande gegessen, der damals Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung bekam. Wirklich gesund war das Essen der Tulpenzwiebeln zwar nicht. Da es an anderen Speisen mangelte, nahmen die Niederländer das jedoch in Kauf. Nicht bekömmlich sind Tulpen übrigens auch für Tiere wie Hunde und Katzen. Als Haustierbesitzer sollte man also ebenfalls etwas vorsichtig sein.

 

Katze schnüffelt an Tulpen

Nicht nur für Menschen, sondern auch für die Vierbeiner sind Tulpen giftig.

 

 

Schöne Tulpenarten & Tulpensorten für Garten, Vase & Co.

Welche Arten & Sorten der Tulpen gibt es und was sind ihre Besonderheiten?

Bei den heutzutage existierenden etwa 150 Tulpenarten und den tausenden Tulpensorten ist es nicht verwunderlich, dass viele Besonderheiten haben und dass es eine große Bandbreite unterschiedlicher Eigenschaften von Tulpen gibt. Als Tulpenliebhaber stoßen Sie auf zahlreiche Varianten, mit denen Sie viele Ideen für eine attraktive Gartengestaltung umsetzen können. Sie werden zudem Tulpen für Ihren Balkon finden und Tulpen für den perfekten Blumenstrauß. Selbst als Zimmerpflanzen sind die reizvollen Blumen denkbar. Etwas schwierig ist es allerdings, sich im Gewirr der Bezeichnungen zurechtzufinden. Zusätzlich zu der auch bei anderen Pflanzen gebräuchlichen und aus der Biologie bekannten Einteilung in Arten und Sorten gibt es bei Tulpen die erwähnten Gruppen und Klassen sowie gebräuchliche Bezeichnungen wie „französische Tulpen“, die weder etwas mit der Art/Sorte noch mit der Gruppe/Klasse zu tun haben. Es gibt Darwin-Tulpen und Darwin-Hybrid-Tulpen. Beides ist nicht dasselbe, wobei allerdings manchmal das eine gesagt und das andere gemeint wird. Was mit dem Begriff Gartentulpe gemeint ist, unterscheidet sich ebenfalls von Quelle zu Quelle. Es wird deshalb Zeit für etwas mehr Ordnung, damit Sie Sie wissen, womit Sie den Garten Ihrer Träume gestalten können.

 

Gemischte Tulpen im Frühlingsbeet

Die Vielzahl an Tulpenarten und Sorten zeichnen sich durch verschiedene Farben, Formen und Größen aus.

 

Gartentulpen

Der Begriff „Gartentulpe“ (tulipa gesneriana) verwirrt ein wenig, weil er einerseits für alle gezüchteten Tulpen verwendet wird. Dann stellt er die Gruppe der kultivierten Frühen, Mittleren und Späten Tulpen der der Wildtulpen gegenüber. In diesem Fall ist Gartentulpe ein Oberbegriff, unter den Klassen wie Triumph-Tulpen, gefranste Tulpen, gefüllte frühe Tulpen und Papageientulpen fallen. Auf der anderen Seite verwendet man den Begriff bisweilen ausschließlich für Tulpen, die einen klassischen Blütenaufbau mit sechs Blütenblättern besitzen. Dann würde man gefüllte Blüten mit mehr Blütenblättern nicht dazuzählen. Manche Blumenhändler verwenden den Begriff ausschließlich für Tulpen mit roten Blüten und einer Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern und schließen damit viele Tulpensorten aus. Doch auch in diesem Fall gilt grundsätzlich: Sonnige Standorte und ein durchlässiger, möglichst sandiger Boden sind für die Tulpe optimal.

 

Rote Gartentulpen

Welche Tulpen genau zu den Gartentulpen zählen, ist uneinheitlich definiert.

Papageitulpen

Papageitulpen (auch „Papageien-Tulpen“) bilden eine eigene Klasse in der Gruppe der Späten Tulpen. Sie werden im Garten etwa 50 bis 60 Zentimeter hoch und blühen in der Regel in den Monaten April und Mai. Charakteristisch für die Papageientulpe sind ihre geflammten, also flammenartig gemusterten, Blütenblätter, die zudem oft geschlitzt oder gewellt sind. Farblich dominiert manchmal eine einzelne Farbe in diversen Abstufungen von Dunkel bis Hell. In anderen Fällen präsentiert sich die Papageitulpe mit einer ebenso reizvollen Farbkombination wie Weiß, Gelb und Rot. Für viele Menschen sehen die Tulpenblätter aus wie Papageienfedern, weshalb man den Papagei-Tulpen ihren Namen gab. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Blüten werden sie gerne als Schnittblumen für einen Tulpenstrauß verwendet. Manche Sorten der Papageientulpen tragen die englische Bezeichnung für Papagei (parrot) in ihrem Namen. Das gilt etwa für die Sorte „Black Parrot“, die sich mit Blütenblättern in Schwarz und Violett präsentiert, oder für „Salmon Parrot“ mit einem lachsfarbenem und gelbem Farbspiel. Da die Blüten der Papageientulpe relativ groß und schwer sind, sollte ihr Standort windgeschützt sein.

 

Rot-gelbe Papageientulpen

Die Blütenblätter der Papageitulpen haben tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gefieder eines bunten Papageis.

 

Darwin-Tulpen

Es gibt Darwin-Tulpen und die Klasse der „Darwin-Hybrid-Tulpen“, die zur Gruppe der Mittleren Tulpen gehört. Die Darwin-Tulpen entstanden bereits gegen Ende des 19.Jahrhunderts aus Züchtungen des holländischen Blumenhändlers E.H. Krelage. Darwin-Hybrid-Tulpen sind dagegen das Ergebnis einer Kreuzung von Darwin-Tulpen mit Fosteriana-Tulpen (Tulipa fosteriana), deren wild wachsende Variante aus Mittelasien stammt. Als erste Darwin-Hybrid-Tulpe gilt die nach wie vor sehr beliebte Sorte „Apeldoorn“. Streng genommen meint man mit den Bezeichnungen „Darwin-Tulpe“ und „Darwin-Hybrid-Tulpe“ also verschiedene Tulpen. Allerdings wird der Begriff „Darwin-Tulpe“ heute oft auch für „Darwin-Hybrid-Tulpen“ genutzt. Trennscharf werden beide Bezeichnungen oft nicht verwendet. Darwin-Tulpen (und Darwin-Hybrid-Tulpen) gelten als besonders robust. Sie gedeihen auch in etwas feuchterem Boden und an Standorten mit weniger Sonne, die für viele andere Tulpen schlecht wären. Die Art „Pink Impression“ ist ein Beispiel für eine besonders robuste Variante. Darwin-Tulpen blühen von April bis Juni und werden relativ groß: Ihre Wuchshöhe liegt in der Regel bei 50 bis zu 70 Zentimetern. Bei den spät blühenden Varianten gibt es jedoch Ausnahmen mit einer Wuchshöhe von nur 30 Zentimetern. Die eiförmig wachsenden Blüten von Darwin-Tulpen gibt es in verschiedenen Farben und Farbkombinationen wie etwa Gelb, Rot und Weiß.

 

Darwin-Hybrid-Tulpe Pink Impression

Die typisch eiförmige Blütenform zeichnet Darwin- und Darwin-Hybrid-Tulpen aus, wie auch bei der Sorte ‚Pink Impression‘.

 

Tulpe Ice Cream

Die Tulpe Ice-Cream gehört zu den gefüllten späten Tulpen. Ihren Namen erhielt sie aufgrund des Aussehens ihrer Blüten, die viele Menschen an eine Eiskugel mit Sahne erinnern. Sehr häufig gehört Weiß zur Farbkombination einer Tulpe dieser Sorte und wird mit einem darunter liegenden Lila oder Pink zu einem exquisiten Farbspiel kombiniert. Mittlerweile gibt es aber auch Varianten wie „Ice Cream Banana“ mit einem gelben „Sahneklecks“ als Krönung. Aufgrund ihres Aussehens gelten die Ice-Cream-Tulpen als besonders exotisch und anziehend und sind deshalb auch für einen Tulpenstrauß sehr beliebt. Da sie einen relativ starken Stiel besitzen, gelten sie zudem als sehr wetterfest. Die Tulpensorte „Ice Cream“ wird maximal etwa 30 Zentimeter hoch und ist damit kleinwüchsiger als viele andere Tulpen. Neben einem sonnigen Standort vertragen die mehrjährigen Pflanzen durchaus auch Halbschatten. Ihre Blütezeit liegt im April und Mai.

 

Tulpe Ice Cream

Wie ein fruchtiger Eisbecher mit Schlagsahne obendrauf mutet die Tulpe ‚Ice Cream‘ an.

 

Französische Tulpen & Rembrandt-Tulpen – Besondere Schönheiten

Als französische Tulpen werden auf dem Markt heute Tulpen mit besonders großen Blüten sowie festen und sehr langen Stielen angeboten. Deren Länge kann bis zu 90 Zentimeter erreichen. Die extravaganten Tulpen wachsen vor allem in Südfrankreich und den Niederlanden. Sie erhielten ihren Namen wegen ihrer Herkunft und bilden keine eigene Klasse. So gehört die zu den französischen Tulpen zählende Tulpensorte „Flaming Parrot“ beispielsweise zu den Papageitulpen. Französische Tulpen sind meistens relativ kostspielig. Allerdings sind sie dafür herausragend in Bezug auf die Größe des Stiels und der Blüte. Auch in einer Vase erweisen sie sich als relativ langlebig und sind oftmals besonders schön. Als Königin der Französischen Tulpen wird die Sorte Maureen bezeichnet, die sich farblich in Weiß und Cremefarbe präsentiert. Eine eigene Klasse unter den Tulpen bilden die Rembrandt-Tulpen. Die zur Gruppe der Späten Tulpen gehörenden Rembrandt-Tulpen erhielten aufgrund ihrer geflammten Blüten und der aufregenden, mitunter auf reizvolle Weise bizarr anmutenden Farbkombinationen den Namen des berühmten Malers. Geflammte Blütenblätter findet man heute bei vielen Tulpensorten. Dennoch bleiben die Rembrandt-Tulpen etwas ganz Besonderes.

 

Die Tulpensorte Maureen gilt als die Königin der französischen Tulpen: eine Blume mit langem Stiel und Blüten in elegantem Weiß und Cremefarbe.

 

Irreführende Namensgebung: Tulpenbaum & Tulpenmagnolie

Tulpen sind bekannt, beliebt und begehrt. Deshalb tauchen sie manchmal auch im Namen anderer Pflanzen auf, die mit ihnen gar nichts zu tun haben. Das gilt beispielsweise für die Tulpenmagnolie und die Tulpenbäume. Beide sind so schön wie Tulpen. Sie gehören aber zur Familie der Magnoliengewächse. Die Tulpenmagnolie ist – anders als die Tulpe – ein großer Strauch oder kleiner Baum, der bis zu neun Meter groß und acht Meter breit werden kann. Als Hybridgewächs stammt sie aus einer Kreuzung der zwei ostasiatischen Magnolienarten Yulan- und Purpur-Magnolie. In Mitteleuropa zählt die Tulpen-Magnolie heute zu den bekanntesten Arten der Magnoliengewächse. In dieser Familie sind sie Teil der Gattung „Magnolien“. Die beiden Arten des Tulpenbaums bilden die zweite Gattung. Unterschieden werden der Chinesische Tulpenbaum (Liriodendron chinense) und der Amerikanische Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera). Der Amerikanische Tulpenbaum kann bis zu 35 Meter hoch werden und besticht mit gelben Blüten. Er ist dem Chinesischen Tulpenbaum sehr ähnlich, wächst aber in Europa deutlich häufiger als sein chinesisches Pendant.

 

Tulpen und Tulpenmagnolie

Bei Tulpenmagnolien und Tulpenbäumen handelt es sich um Sträucher bzw. Bäume und nicht um Tulpen.

 

 

Mehrjährige Arten & Sorten für von selbst wiederkehrende Tulpenpracht

Welche Tulpen sind winterhart und treiben im Frühjahr von selbst neu aus?

Man könnte sich die Frage, welche Tulpen winterhart sind und im Frühjahr von selbst neu austreiben, sehr einfach machen und mit einem einzigen Wort beantworten. Alle. Tulpen sind mehrjährige Pflanzen. Und ihre Zwiebeln halten in der Regel auch die frostige Zeit des mitteleuropäischen Winters durch, weshalb Sie mit einmal eingepflanzten Tulpenzwiebeln mehrere Jahre Freude an schönen Blüten haben können. Dafür müssen Sie jedoch einige Pflegehinweise beachten. Tulpen sind zwar nicht pflegeintensiv: Aber einige Fehler verzeihen sie nicht. Wenn ihre Zwiebel zum Beispiel in Staunässe steht, verfault sie. Und dann wird aus der mehrjährigen Pflanze eine, die ihnen nur kurze Zeit erhalten bleibt. Aber selbst bei gleichermaßen guter Pflege haben nicht alle Tulpen in etwa die gleiche Lebensdauer. So überlebt die Hauptzwiebel bei einer Reihe von Tulpensorten nur ungefähr drei Jahre. Zu den weniger langlebigen Tulpen gehören zum Beispiel viele Papageien-Tulpen. Sie sind zwar wunderschön. Im Garten halten sie aber vergleichsweise kurz durch. Dagegen gelten die Darwin-Tulpen als deutlich robustere Variante mit erweiterter Lebensdauer. Und auch die folgenden Tulpen sind solche, die tendenziell länger durchhalten als andere.

 

Grafik mit Übersicht über Tulpenarten

Diese Tulpenarten sind mehrjährig und treiben im Frühling von selbst neu aus. © Gartentraum.de

 

Wild-Tulpen – Botanische Tulpen

Wildtulpen nennt man häufig auch botanische Tulpen. Allerdings meinen beide Begriffe nicht genau dasselbe. Wildtulpen sind die wild wachsenden und natürlichen Vorläufer der gezüchteten Gartentulpen. Als botanische Tulpen bezeichnet man dagegen im engeren Sinn Hybride von Wildtulpen, also eine Kreuzung aus unterschiedlichen Wildtulpenarten. Die Wildtulpen bilden eine eigene Gruppe in der Einteilung verschiedener Tulpenarten und -sorten. Sie werden meistens maximal 30 Zentimeter hoch und sind damit zierlicher als viele Gartentulpen. Oftmals kleiner als bei den Züchtungen sind auch ihre Blüten, die es in zahlreichen Farben gibt. Mit den Gartentulpen gemeinsam haben sie ihre Vorliebe für sonnige Standorte mit einem sandigen Boden ohne Staunässe. Sehr reizvoll wirken sie als ein farbiges Element in einem Steingarten. Aber auch in einem Staudengarten sehen sie gut aus. Zur Gruppe der Wildtulpen gehört die Greig- oder Greigii-Tulpe (Tulipa greigii), die es unter anderem mit gelben und roten Blüten gibt.

 

Wildtulpe im Steingarten

Die relativ kleinen Wildtulpen heben sich gut vom Gestein in einem Steingarten ab.

 

Viridiflora-Tulpen

Charakteristisch für die Viridiflora-Tulpen sind grüne schmale Streifen auf den Blütenblättern, die für einen hohen Erkennungswert der Tulpenart sorgen. Abgesehen von diesem Streifen unterscheiden sich verschiedene Sorten der relativ langstieligen Viridiflora-Tulpen zum Teil deutlich in der Farbe. Es gibt sie beispielsweise in einem fast reinen Grün, aber auch in Rot, Weiß und Gelb. Sorten wie Artist mit einer rosafarbenen Blüte, die goldgelbe Golden Artist und die karminrote Hollywood mit ihren grünen und dunkelroten Flammen werden maximal etwa 30 Zentimeter hoch. Eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern erreicht dagegen unter anderem die Sorte Flaming Springsteen mit weißen Blüten, grünen Flammen und einem roten Muster. Viridiflora-Tulpen blühen relativ spät und gehören deshalb als Klasse in die Gruppe der Späten Tulpen. Man kann sie nach der Blattwelke ausgraben und lagern. Diesen Vorgang nennt man „übersommern“. Im Herbst sollte man die Tulpe an anderer Stelle als zuvor wieder einpflanzen. Dieser Standortwechsel reduziert das Risiko eines Virenbefalls. Da Viridiflora-Tulpen ein optisches Highlight sind, sollten Sie überlegen, ihnen ein eigenes Beet zu gönnen. In ihm können sie ihre ästhetische Wirkung optimal entfalten.

 

Viridiflora-Tulpen in Pink und Weiß

Viridiflora-Tulpen haben schmale grüne Streifen und unterschiedliche Farben und Musterungen auf ihren Blütenblättern.

 

Triumph-Tulpe

Die Triumph-Tulpe ist das reizvolle Ergebnis einer Kreuzung aus einfach-blühenden frühen Tulpen mit der Darwin-Tulpe. Da blühende Triumph-Tulpen aus Züchtungen eines holländischen Blumenzüchters namens Zandbergen entstanden, nannte man sie früher auch Zandbergen-Tulpe. Triumph-Tulpen sind so robust wie die frühblühenden Tulpen. Allerdings besitzen sie längere Stiele und größere Blüten mit der Becher- oder Glockenform klassischer Tulpen. Mittlerweile gilt die zu den Mittleren Tulpen gehörende Gruppe der Triumph-Tulpen als die bedeutendste aller Tulpengruppen. Sie hat von allen die größte Anzahl an Sorten. Triumph-Tulpen können ungefähr 60 Zentimeter groß werden. Farblich präsentieren sie sich in vielen Nuancen und Farbtönen, manchmal einfarbig, dann wieder mehrfarbig. Dunkle Farben wie ein fast ins Schwarze tendierende Lila gehören ebenso zu den Optionen beim Kauf von Triumph-Tulpen wie Pastellfarben. Zu den Sorten zählen beispielsweise Ben van Zanten mit ihren leuchtend roten Blüten, Garden Party mit weißen Blüten und einem roten Rand sowie Anna Jose mit pinken Blütenblättern. Die Blütezeit der Triumph-Tulpe liegt zwischen Ende April und Mai. Dann sehen sie in einer schönen Blumenvase ebenso gut aus wie im Garten.

 

Triumph-Tulpe Balck Gothic

Triumph-Tulpen sind robust und in vielen Farben erhältlich. Die Blüten der ‚Black Gothic‘ bilden einen starken Kontrast im Beet.

 

Weinberg-Tulpe

Die bisweilen auch als Wilde Tulpe oder Waldtulpe bezeichnete Weinberg-Tulpe (Tulipa sylvestris) gilt als die einzige Tulpenart, die als wild wachsende Pflanze auch in Deutschland vorkommt. Sie ist bereits seit einigen hundert Jahren hierzulande heimisch. Angeblich kam sie als Kulturpflanze aus Südeuropa nach Deutschland, wo sie verwilderte. Mittlerweile stuft man die Weinberg-Tulpe als „stark gefährdet“ ein. Das bedeutet: Sie dürfen sie nicht in freier Natur pflücken. Allerdings können Sie Zwiebeln der Weinberg-Tulpe im Handel kaufen. Wie ihr Name verrät, gehören sonnige Weinberge zu den bevorzugten Standorten dieser Tulpe. Wiesen, Hecken und Wälder kommen ihr aber ebenfalls gelegen. Ihre Wuchshöhe erreicht ungefähr 40 Zentimeter. Ihre Blütezeit liegt im April und Mai und ihre Blüten sind gelb und sternförmig. Da ihr Nektar und die Pollen für Bienen gut erreichbar sind, eignet sich die Wilde Tulpe gut für den Bienengarten.

 

Weinberg-Tulpe Tulipa Sylvestris

Die stark gefährdete Weinberg-Tulpe kommt in Deutschland auch wild wachsend vor.

 

Turkestanische Tulpe

Klein, fast schon zerbrechlich wirkend und schlank: So kann man die auch als Gnomen-Tulpe bekannte Turkestanische Tulpe gut beschreiben. Ursprünglich stammt sie aus den Gebirgen Zentralasiens und sie erreicht mitunter nur eine Wuchshöhe von zehn Zentimetern. Ähnlich klein sind beispielsweise die Zwerg-Tulpen (Tulipa humilis). Mit ihrer im März beginnenden Blütezeit gehört die Turkestanische Tulpe zu den am frühesten frühsten blühenden Tulpenarten. Auf einem einzigen Stiel dieser Blume wächst mitunter ein ganzes Dutzend ihrer Blüten. Die etwa sechs bis acht Zentimeter große Blüte besteht aus sternförmig angelegten Blütenblättern in einem Elfenbeinweiß und besitzt einen gelben Grund. Die Farbgebung trägt ebenfalls zu ihrem äußerst grazilen Erscheinungsbild bei. Da die Turkestanische Tulpe einen feinen Duft verströmt und zudem offene Blüten besitzt, ist auch sie eine gute Pflanze für den Natur- und Bienengarten.

 

Turkestanische Tulpen

Die kleine Turkestanische Tulpe hat viele Blüten an einem Stängel und ist eine schöne Ergänzung für Naturgärten.

 

Tulpe Crispa

Während die Turkestanische Tulpe zu den besonders früh blühenden Tulpen gehört, ist die Crispa-Tulpe ziemlich spät dran. Charakteristisch für Crispa-Tulpen sind die gefransten und/oder gezackten Blüten, die offen oder gefüllt sein können. Manchmal wirkt es so, als seien diese duftenden Blüten mit Zucker bestreut. Das sieht richtig gut aus. Zu den Blütenfarben gehören beispielsweise Weiß, Orange-Gelb und Rosa. Die gefransten Tulpen machen aufgrund ihrer besonderen Blüten im Beet ebenso wie im Pflanztopf eine gute Figur. Im Garten eignen sie sich unter anderem als Nachbarn für Narzissen oder diverse Staudenpflanzen. Beispiele für die Crispa-Tulpen sind die 30 bis etwa 40 Zentimeter hoch wachsende und in vielen verschiedenen Farben existierende Sorte Brisbane, die weiß blühende Sorte Honeymoon, die Sorte Miami Sunset in Rot und Gelb sowie Fancy Frills in Rosa und Weiß.

 

Tulpe Crispa in Rot

Relativ spät blühen die Crispa-Tulpen mit ihrem charakteristischen Fransen-Rand.

 

Farben der Tulpen

Welche Farben können Tulpen haben?

Die Porträts der verschiedenen Tulpensorten haben bereits einen Eindruck von der Farbvielfalt der Tulpen vermittelt. Da zahlreiche Züchterinnen und Züchter immer neue Varianten der begehrten Pflanze auf den Markt bringen, gibt es mittlerweile Tulpen in nahezu jeder Farbe sowie in einer Vielzahl an Farbkombination. Das bietet Ihnen natürlich Spielraum für eine kreative Farbgestaltung mit Tulpen. Naheliegend sind fröhliche Frühlingsfarben wie Gelb oder Orange. Eher edel und filigran wirken dagegen Weiß und Rosa. Feurig und klassisch präsentieren sich rote Tulpen, eher ungewöhnlich Tulpen in Blau, Lila, Schwarz oder Grün. Wichtig ist einfach, dass sich die jeweilige Tulpe farblich harmonisch in ihr Umfeld einfügt. Ihr Aussehen sollte nicht nur zu den anderen Blumen und Pflanzen passen, sondern auch zu Gartenelementen wie Skulpturen, Beeteinfassungen und Gartenbänken. Wenn das alles gut zusammenpasst, wird aus Ihrem Garten ein attraktiver Wohlfühlort, dessen Harmonie sich schnell auf die Seele überträgt.

 

Tulpen im umrandeten Beet

Eine Möglichkeit, bunte Tulpen in Szene zu setzen, ist, in einem dekorativ umrandeten Beet.

 

Weiße, Rosa & Rote Tulpen

Weiß gilt als Zeichen von Minimalismus und weiße Tulpen spielen sich nur selten in den Vordergrund. Sie überlassen Anderen den großen Auftritt. Das macht sie zu großartigen Nachbarn zahlreicher anderer Blumen mit nahezu allen anderen Farben. Insbesondere kräftige Farben passen gut: beispielsweise ein intensives Blau oder Rot. Aber auch die Kombination Schwarz-Weiß überzeugt im Garten. Ein Beispiel für weiß blühende Tulpen ist die zu den Wildtulpen zählende Turkestanische Tulpe. Natürlich überzeugt Weiß auch in attraktiven Kombinationen: etwa bei der Tulpe „Super Parrot“ mit ihren grün geflammten weißen Blüten oder bei der Sorte Ice-Cream, bei der das Weiß wie ein Sahneklecks oben auf der Blüte thront. Rosa gilt als eine verspielte Farbe, als die Farbe der Romantik und der Weiblichkeit. In der Blumensprache soll Rosa auf den Beginn einer zarten Liebesbeziehung hindeuten. Als zarte Farbe harmonisiert es gut mit hellgrünen Pflanzen und Gartenmöbeln. In Rosa und Weiß präsentiert sich zum Beispiel die gefüllte Tulpe der Sorte Foxtrott. Ganz in Rosa zeigt sich „Pink Impression“, die zu den robustesten Tulpen im Handel gehört. Und Rot? Rot ist die Farbe der Liebe und Leidenschaft, in dunkler Variante steht sie für andauernde Glut, die selbst dem Alter trotzt. In einem helleren Rot zeigen sich einige der zu den Wildtulpen gehörenden Greigii-Tulpen. Unter anderem in einem dunklen Rot leuchten die Blüten der gefransten Tulpe „Arma“.

 

Rosa und Weiße Tulpen mit Bank

Weiße Tulpen harmonieren hervorragend mit anderen Farben sowie mit weißen Möbeln oder Dekoelementen im Garten.

 

Gelbe & orange Tulpen

Wer den Frühling feiern möchte, setzt sich auf eine schöne Gartenbank und genießt den Blick auf prachtvolle Tulpenblüten in Orange und Gelb. Kaum etwas symbolisiert den Aufbruch in der warmen Jahreszeit, in der alles wächst und gedeiht, so sehr wie Blumen in diesen beiden Farben. Beide stehen für die Sonne, die im Frühjahr ihre Kraft zurückgewinnt. Sie stehen für Wärme, die Frost und Schnee vertreibt. Tulpen läuten den Frühling ein und Tulpen in Gelb oder Orange machen das in besonderer Weise. Ein Beispiel für eine schöne Tulpe mit einer Blüte in Orange ist die Tulpensorte Orange Emperor. Sie blüht in der Regel im April. Als Beispiel für eine Tulpe mit gelber Blüte steht die Sorte Golden Oxford, die zur Gruppe der Darwin-Hybrid-Tulpen zählt. Holen Sie sich ein bisschen Frühling in Ihren Garten: mit Tulpenblüten in Orange und Gelb.

 

Gelbe und orangene Tulpen im Strauß

Gelbe und orangene Tulpen bringen ihr Leuchten nach Wunsch sowohl in den Garten, als auch in Form eines Straußes auf den Tisch.

 

Tulpen in Blau & Lila

Vor allem Blau gehört eher nicht zu den klassischen Tulpenfarben. Blaue Tulpen sind weder zart wie Tulpenblüten in Rosa noch feurig wie rote Tulpenblüten oder sonnig-warm wie Tulpenblüten in Orange oder Gelb. Blau und Lila strahlen eine gewisse Kühle aus. Sie tut aber manchmal gut und kann dafür sorgen, dass man nach einem hektischen Tag zur Ruhe kommt. Die schlechte Nachricht: Tulpen in einem echten Blau gibt es nicht. Blaue Tulpen sind immer violette Pflanzen, deren Farbe dem Blau relativ ähnlich sieht. In einem dunklen und ins Violette wechselnden Blau präsentiert sich zum Beispiel die Tulpensorte „Blue Diamond“. In einem viel intensiveren Blau zeigen sich dagegen die Blüten der Sorte „Blue Passion 12“, die zu den Triumph-Tulpen gehört. Einen satten Lilaton besitzt die spätblühende Tulpensorte „Recreado“. Gelb und Grün sind die Komplementärfarben, die gut zu Blau und Lila passen. Wie wäre es also beispielsweise mit einer Dekobüste aus einem gelblichen Stein inmitten eines Beets mit blauen Tulpen?

 

Lila Tulpen

Ein echtes Blau kommt bei Tulpen leider nicht vor. Aber einige Violett-Töne haben eine stärkere Tendenz zu Blau hin.

 

Schwarze & grüne Tulpen

Kennen Sie die „Königin der Nacht“? Sie gehört zu den tiefvioletten Tulpen, deren Farbe ins Schwarze tendiert. „Schwarze Perle“, „Black Hero“ und „Black Parrot“ sind weitere Tulpen mit nahezu schwarzen Blüten. Bei all diesen Sorten gilt wie bei den Tulpen mit blauen Blüten: Die jeweiligen Blumen beruhen auf intensiver Arbeit, um eine Ausgangsfarbe in einen gewünschten Farbton umzuwandeln. Die Ergebnisse sind oft sehr gut, aber nicht perfekt. Deshalb gehören Blau und Schwarz zu den vergleichsweise seltenen Farben für Tulpenblüten. Aber sie werden gewünscht und deshalb gezüchtet. Ähnliches gilt für Tulpen mit grüner Blüte. Das Grün ist in der Regel keine natürliche Blütenfarbe, sondern ein Zuchtergebnis. Ein nahezu komplett als Grün durchgehendes Grün-Weiß ziert zum Beispiel die Tulpensorte „Spring Green“, die zur Klasse der Viridiflora-Tulpen gehören. Grün steht für Wachstum und Natur, Schwarz für Eleganz und Perfektion. In Kombination mit künstlichen Gartenruinen können Tulpen in dieser Farbe einem Teil Ihres Gartens etwas Mystisches verleihen.

 

Schwarze Tulpen vor Mauer

Die Kombination aus alten Mauern und schwarzen Tulpen erzeugt ein ganz besonderes Flair im Garten.

 

Bunte Tulpen & Tulpen in Regenbogen-Farben

Mit einem Beet voller Tulpen in unterschiedlichen Farben feiert man das Leben, die Vielfalt, Spontaneität und Lebenslust. Deshalb findet man passende Mischungen mit Tulpenzwiebeln diverser Sorten im Handel, um ein leeres in solch ein buntes Tulpenbeet zu verwandeln. Allerdings benötigt manch eine Tulpensorte gar keine anderen, um Beete in bunte Beete zu verwandeln. Sie vereint die gewünschte Farbvielfalt ganz einfach in sich. Als „bunt“ wird Ihnen bisweilen alles verkauft, was mehr als nur eine einzige Blütenfarbe in sich trägt, also etwa geflammte oder gestreifte Muster aufweist. Richtig bunt wird es aber erst bei Sorten wie der Papageien-Tulpe ‚Blumex Favourite‘. Sie wirkt wie das Werk eines verrückten Künstlers, der mit Leidenschaft und Liebe zur Kunst die gesamte Farbpalette verwendet hat. Und so können sie mit ihr und anderen bunten Tulpen beispielsweise einen reizvollen Kontrapunkt in einem Garten setzen, der sich farblich ansonsten dezent präsentiert. Als Kübelpflanzen in einem ansonsten minimalistisch gehaltenen Balkon entfalten sie ebenfalls eine sehr ansprechende Wirkung.

 

Manche Tulpensorten wirken wie das Werk verrückter Künstler, die mit Leidenschaft und Liebe zur Kunst die gesamte Farbpalette verwendet haben.

 

 

Tulpen kaufen: Blumenzwiebeln, Pflanzen und Tulpensamen

Wo und in welchen Formen kann man Tulpen kaufen?

Da Tulpen zu den besonders beliebten Frühblühern gehören, können Sie sie nahezu überall kaufen, wo man Blumen verkauft. Als Schnittblumen finden Sie sie in Blumenläden ebenso wie in manchen Supermärkten und im Online-Blumenhandel. Auch Ihre Suche nach vorgezogenen Pflanzen, nach Samen und Zwiebeln wird nicht lange erfolglos bleiben. Online wie offline werden sie wiederum beispielsweise im Pflanzenfachhandel, aber auch in Baumärkten angeboten. Sie haben also zahlreiche Gelegenheiten, Tulpen zu kaufen. Bei einem Preisvergleich stellen Sie möglicherweise fest, dass dieselbe Tulpensorte bisweilen zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten wird. Das liegt nicht immer nur an unterschiedlichen Preisvorstellungen von Händlern, sondern manchmal auch an der Zwiebelgröße. Eine größere Zwiebel gibt einer Tulpe mehr Energie, sodass die Pflanze oft größer wird und ausgeprägtere Blüten entwickelt. Das wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Wer Tulpen im Garten wachsen lassen möchte, entscheidet sich häufig für Tulpenzwiebeln oder vorgetriebene Jungpflanzen. Der Handel bietet Ihnen allerdings auch Tulpensamen an. Tulpen mit Samen im Garten wachsen zu lassen, dauert aber relativ lang. Bis zur ersten Blüte vergehen mitunter sechs Jahre. Spannend dabei: Die Tulpen werden voraussichtlich nicht so aussehen wie die, aus denen die Samen gewonnen wurden. Wenn Sie also Überraschungen im Garten lieben, sollten Sie Tulpensamen kaufen.

 

 

Tulpenzwiebeln kaufen

Tulpenzwiebeln zu kaufen und einzupflanzen, ist im Vergleich zum Tulpensamen der häufigere Weg, den Garten mit Tulpen zu verschönern. Sie werden mit Tulpenzwiebeln schnellere Ergebnisse erzielen. Beim Kauf der Zwiebeln sollten Sie auf die Blühzeiten der Sorte achten. Die Frühblüher unter den Tulpen beginnen bereits im Februar/März, ihre Pracht zu zeigen. Späte Varianten blühen dagegen erst im Mai oder gar im Juni. Falls Sie also im gesamten Frühjahr Tulpen im Garten oder auf dem Balkon haben möchten, sollten Sie Zwiebeln früh- und spätblühender Sorten pflanzen. Wie bereits erwähnt, gilt darüber hinaus beim Kauf von Tulpenzwiebeln: In der Regel wächst aus der größeren Zwiebel die größere und kräftigere Pflanze.
Nicht zuletzt spielt zudem der Zeitpunkt des Kaufs eine Rolle. Tulpenzwiebeln pflanzt man im Herbst ein und bestenfalls kauft man sie erst kurz davor.

 

Tulpenzwiebeln in Plastikbeuteln

Zum richtigen Zeitpunkt eingepflanzt, sollte man mit Blumenzwiebeln beim Projekt Tulpenpracht auf der sicheren Seite sein.

 

Tulpen-Pflanzen kaufen

Wenn Sie den richtigen Zeitpunkt zum Einpflanzen von Tulpenzwiebeln verpasst haben, können Sie eine vorgetriebene Tulpe mit Zwiebel kaufen. Solche Pflanzen lassen sich im Frühjahr direkt nach dem Kauf einpflanzen und Sie erhalten so einen reizvollen Frühlingsgarten mit Tulpen. Ob Sie Garten- oder Wildtulpen kaufen möchten: Vorgetriebene Pflanzen sind immer eine Option. Gärtnereien bedienen sich einiger Tricks, um die Tulpe frühzeitig zum Austreiben zu bewegen. In Lagern mit einer regulierten Temperatur simulieren sie Winter und dann vorzeitig einen Frühlingsbeginn, sodass die Tulpen früher zu blühen beginnen. Sie können vorgetriebene Tulpen als Spross kaufen, der erst noch Blüten entwickelt, oder bereits in voller Blüte. Da die Gärtner in vorgetriebene Tulpen mehr Zeit investieren müssen, sind sie natürlich teurer als reine Tulpenzwiebeln. Dafür können Sie sich auch bei einem (eigentlich zu) späten Entschluss noch über Tulpen im Garten oder auf dem reizvoll gestalteten Balkon freuen.

 

Tulpen in einem Vorgarten

Bereits vorgezogene Tulpen können quasi jederzeit noch gepflanzt werden.

 

Tulpen oder Blumenzwiebeln online bestellen

Der Handel mit Pflanzen und die Floristik entwickeln sich zu einer Koexistenz von Präsenzhandel und digitaler Einkaufswelt, teilweise betrieben von denselben Akteuren. Online? Offline? Vorteile haben beide Arten des Kaufs. Wer seinen (Offline-)Blumenhändler gut kennt, wird eventuell seine Beratung schätzen und seine Blumenzwiebeln nur bei ihm im Ladenlokal kaufen. Der Onlinehandel ist häufig anonymer, dafür aber bequemer. Onlineshops können Sie jederzeit aufsuchen und bestelle Ware wird Ihnen problemlos nach Hause geliefert. Die Suche nach Tulpen- oder anderen Blumenzwiebeln im Internet bringt Ihnen schnell zahlreiche Ergebnisse. Aber wie bei der Offlinesuche nach passenden Angeboten sollten Sie nicht sofort das erstbeste Angebot annehmen. Vergleichen Sie und lassen Sie nicht alleine den Preis entscheiden, wo Sie Ihre Blumenzwiebeln bestellen. Die Qualität der Blumenzwiebeln und der Service sind ebenfalls wichtige Kriterien.

 

Tulpen im Versandkarton

Gut verpackt überstehen Tulpenzwiebeln und sogar Tulpenpflanzen den Transport meist unbeschadet.

 

 

Tulpen & Tulpenzwiebeln pflanzen

Was ist beim Pflanzen von Tulpen zu beachten?

Grundsätzlich können Sie Tulpen ebenso im Gartenbeet einpflanzen wie im Kübel für den Balkon oder die Terrasse. Große Anforderungen an gärtnerisches Können stellen Tulpen zumeist nicht. Wichtig ist die Auswahl des richtigen Standorts, der die für Tulpen optimalen Standortbedingungen bieten sollte. Andererseits sollten sich die Tulpen vor allem farblich harmonisch in ihr Umfeld einfügen. Gartengestaltung ist ein bisschen wie Komponieren, wo manchmal ein einzelner Misston die gesamte Komposition stört. Wenn dagegen alles zusammenpasst, entsteht etwas Großartiges. Arbeiten Sie dafür mit Komplementärfarben. Fügen Sie neben den Pflanzen weitere Elemente wie Figuren und Skulpturen ein und erschaffen Sie einen reizvollen Mix aus Natur und Kultur. Vergessen Sie dabei aber nie, dass Pflanzen Lebewesen sind. Sie können mit ihnen ebenso kreativ gestalten wie mit einer Farbpalette. Aber sorgen Sie für gute Lebensbedingungen, sodass Ihre Tulpen weder zu viel noch zu wenig Wasser und immer genug Nährstoffe erhalten. Dann wird Ihr Tulpengarten zu einem prachtvollen Stück Natur.

 

Hände pflanzen Tulpen in Topf

Tulpen pflanzen ist nicht schwer. Die Spitze der Zwiebel muss immer nach oben eingesetzt werden.

 

Pflanzzeit für Tulpen, Tulpenzwiebeln & andere Blumenzwiebeln

Tulpen dürfen Sie nicht zu früh pflanzen, da die Blumen ansonsten vor dem Winter austreiben und erfrieren. Früher empfahl man die Zeit zwischen Ende September und Ende November. Aber Vorsicht: In den letzten Jahren gab es in manch einem Oktober durchaus nochmals fast sommerliche Temperaturen. Deshalb sollten Sie die Pflanzzeit besser nicht direkt an den Anfang der angegebenen Periode legen. Ende Oktober dürften Sie auf der sicheren Seite sein. Bleiben die Tage frostfrei, können Sie die Pflanzzeit aber durchaus bis in den Dezember hinein verlagern. Sind die ersten Fröste da, haben Sie den richtigen Zeitpunkt zum Pflanzen der Tulpenzwiebeln allerdings verpasst. Dann sollten Sie im Frühjahr auf vorgetriebene Tulpen setzen, um einen schönen Tulpengarten zu gestalten, oder aber bis zum nächsten Herbst warten.

 

Üppiges, buntes Tulpenbeet

Setzen Sie für ein üppiges Tulpenbeet die Tulpenzwiebeln bereits im Herbst ein.

 

Der richtige Standort für den Frühlingsboten

Ein sandiger Boden ist für eine Tulpe bestens geeignet, weil Wasser in ihm gut abfließt und so keine Staunässe entsteht. Sie würde einer Blumenzwiebel sehr schlecht bekommen. Eine Pflanzung im Lehmboden ist aber ebenfalls möglich. Dafür sollten Sie den Lehm aber mit etwas Sand durchmischen. Der Boden für die Tulpe sollte nähstoffhaltig sein und einen pH-Wert von ungefähr 6,0 bis 7,0 aufweisen. Relativ karge Böden können Sie mit Kompost anreichern, um den Blumen ausreichend Nähstoffe zu geben. Tulpen lieben zudem nicht zu windige, aber sehr sonnige Standorte. Einige Sorten kommen aber im Halbschatten ebenfalls gut zurecht. Für die Bepflanzung schattiger Plätze sind Tulpen dagegen immer schlecht geeignet. Als ihre Nachbarn im Beet empfehlen sich im Frühjahr beispielsweise Staudenpflanzen wie Storchschnabel oder Goldlack. Keine guten Nachbarn für die Tulpen sind dagegen einjährige Sommerblumen, die Sie regelmäßig gießen müssen. Dadurch erhalten Tulpen schnell zu viel Wasser und die Zwiebel könnte verfaulen.

 

Tulpenbeet im Garten

Tulpen mögen es sonnig. Nasse Füße sollten aber vermieden werden, damit die Zwiebeln nicht faulen.

 

Korrektes Einpflanzen für erfolgreiches Gedeihen

Im Allgemeinen sollte das Loch für eine Tulpenzwiebel mindestens doppelt so groß wie die Zwiebel selbst sein. Oft ist es sogar gut, Tulpenzwiebeln mit einer doppelt so hohen Schicht Erde zu bedecken. Das wäre beispielsweise bei einer vier Zentimeter hohen Zwiebel eine acht Zentimeter hohe Erdschicht, sodass ein zwölf Zentimeter tiefes Loch nötig ist. Als optimale Breite des Lochs gilt der doppelte Durchmesser der Tulpenzwiebel. Falls Sie nur wenig Platz für Ihre Tulpen im Garten haben, könnte der sogenannte Lasagne-Trick helfen, ein optimales Ergebnis zu erzielen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat ihn in einem Beitrag über Tulpenanbau und -pflege im Jahr 2020 vorgestellt. Wichtig: Die Spitze der Zwiebel gehört beim Einpflanzen immer nach oben! Zudem ist ein ausreichender Abstand zwischen den Zwiebeln nötig. Zehn bis zwanzig Zentimeter sind gut, wobei größere Zwiebeln auch nach größeren Abständen verlangen. Sehr reizvoll sieht es aus, wenn Sie die Tulpen etwas versetzt zueinander einpflanzen. Das wirkt sehr natürlich und oft attraktiver als eine schnurgerade Reihe mit Blumen.

 

 

 

Tulpen pflegen: Gießen, Schneiden & Umpflanzen

Wie pflegt man Tulpen richtig?

Natürlich ist es mit dem richtigen Einpflanzen nicht getan, wenn Sie schöne Tulpen im Garten haben möchten und sich möglichst viele Jahre Freude an den Blumen wünschen. Tulpen gelten zwar zu Recht als pflegearme Pflanzen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie auf die Blumenpflege komplett verzichten dürfen. Und es bedeutet auch nicht, dass Tulpen Ihnen jeden Fehler verzeihen. Bei zu viel Wasser fault die Zwiebel und Sie haben schnell keinerlei Freude mehr mit der Pflanze. Wenn Sie nach dem Verblühen der Tulpen zu viel von der Pflanze abschneiden, ist das nicht optimal für die Tulpenzwiebel. Schneiden Sie zu wenig ab, gilt dasselbe. Das mag sich zunächst einmal kompliziert anhören. Ist es aber nicht. Wenn Sie ein paar kleinere Regeln beachten, bringen Ihnen Tulpen im Garten und auf dem Balkon viel Freude, ohne dass Sie sehr viel Arbeit investieren müssen.

 

Tulpen in einer Parkanlage

Mit nur wenigen Handgriffen und Tipps haben Sie an Ihren Tulpen viele Jahre lang Freude.

 

Wasser für die Tulpen – Richtig gießen

Gießen müssen Sie die im Garten wachsende Tulpe im günstigsten Fall gar nicht. Die Blumen kommen oftmals selbst mit einem trockenen Boden zurecht. Allerdings werden sie dann in der Regel nicht so kräftig, wie sie werden könnten. Ihr Blattwerk kann ebenfalls etwas leiden. In sehr trockenen Perioden ist ein leichtes Gießen deshalb durchaus sinnvoll. Bei sehr wenig Feuchtigkeit könnten die Pflanzen frühzeitig welken. Sie dürfen es mit dem Gießen aber keinesfalls übertreiben. Zu viel Wasser schadet der Tulpenzwiebel und kann die Pflanze zerstören. Falls Sie Tulpen im Pflanzbehälter und unter einem Dach wachsen lassen, dürfen Sie natürlich gar nicht aufs Gießen verzichten. Aber auch hier gilt: Weniger Wasser ist im Zweifelsfall die bessere Lösung, zumal sich bei übermäßigem Gießen in einem Pflanzbehälter noch schneller als in freier Natur Stauwasser bildet.

 

Tulpen im Regen

Im Freiland brauchen Tulpen nur in trockenen Perioden Gießwasser. Stehen sie geschützt oder im Topf, sollte regelmäßig gegossen werden.

 

Verblühtes abschneiden – Verblühte Tulpen pflegen

Beim Thema „Schneiden“ sind Tulpen ebenfalls eher unproblematisch. Abschneiden können Sie die welkenden Blüten, um die Tulpenzwiebel auf diese Weise zu stärken. Ohne ein Abtrennen der welken Blüte entwickeln sich die Tulpensamen. Das geht oft zu Lasten der Tulpenzwiebel, die dann nicht optimal versorgt wird. Sie bildet in diesem Fall kaum Reserven, die sie im kommenden Frühjahr benötigt. Warten Sie deshalb nur dann bis zur Ausbildung des Samens, wenn Sie Tulpen durch Samen vermehren möchten, obwohl es mit Tulpenzwiebeln schneller gehen würde. Mit dem Schneiden der Laubblätter sollten Sie sich grundsätzlich etwas mehr Zeit als bei der Blüte lassen. Trennen Sie erst die komplett eingetrockneten, welken Blätter von der Pflanze. Auch hierbei spielt die Tulpenzwiebel eine wichtige Rolle. Sie wird durch die welkenden Laubblätter mit Nährstoffen versorgt. Falls Sie die Blätter zu früh abschneiden, wird diese Versorgung unterbrochen.

 

Samenkapseln einer Tulpe

Werden welke Blütenstände nicht entfernt, können sich Samen bilden, was die Pflanze viel Kraft kostet.

 

Tulpenzwiebeln übersommern, überwintern & Tulpen umpflanzen

Tulpen können Sie für die Sommerzeit ausgraben, an einem kühlen und luftigen Ort lagern und im Herbst wieder ins Beet pflanzen. „Übersommern“ nennt man diese Vorgehensweise. Wie das „Übersommern“ genau funktioniert, zeigt Volker Kugel, Direktor des Blühenden Barock in Ludwigsburg, im Video unter diesem Abschnitt. Das Übersommern ist nicht zwangsläufig nötig. Allerdings sieht die verwelkte Tulpe im Beet natürlich nicht sehr gut aus und sie belegt Platz, den man für andere Pflanzen nutzen könnte. Darüber hinaus sinken manche Tulpenzwiebeln im Lauf der Zeit im Boden tiefer, wenn man sie nicht ausgräbt und neu einpflanzt. Sie schaffen es dann irgendwann kaum noch an die Oberfläche. Besondere Maßnahmen zum Überwintern benötigt eine Tulpe meistens nicht. Allerdings sollten Sie die Tulpenzwiebel in einer Region mit relativ harten Wintern etwas tiefer eingraben (ca. 25 Zentimeter), um die Tulpenzwiebel zu schützen. Ist die Erde sehr lehmig und fest, gilt diese Regel nur bedingt. Die Tulpe hätte es in solch einer Erde schwer, die Oberfläche zu erreichen, wenn Sie sie tief eingraben. Vorkehrungen vor zu viel Kälte sollten Sie auch dann treffen, wenn die Tulpenzwiebeln im Topf überwintern. Der Topf schützt sie schlecht vor Kälte. Stellen Sie ihn mitsamt der Tulpenzwiebeln in einen Keller oder zumindest an die Hauswand. Verkleiden Sie ihn mit wärmenden Materialien wie Leinen oder Styropor.

 

Tulpen & Tulpenzwiebeln – Kauf  Arten  Pflanzzeit  Pflege  Verwendung im Tulpenstrauß & Co.

 

Tulpen düngen

An einem optimalen Standort benötigen Sie keinen Dünger, damit Ihre Tulpen wachsen, gedeihen und blühen. Oftmals sind die Standorte für Ihre Pflanze aber nur gut oder akzeptabel und dann kann etwas Dünger nicht schaden, um der Pflanze mit zusätzlichen Nährstoffen zu helfen. Schließlich möchten Sie ja möglichst schöne Tulpen mit zauberhaften Blüten haben. Um das Wachstum der Tulpe zu unterstützen, können Sie den Boden bereits beim Pflanzen im Herbst mit etwas Kompost mischen. Düngen können Sie die Blume dann auch während des Austriebs der Blätter. Kompost eignet sich hierfür ebenfalls gut. Nicht geeignet ist dagegen Dünger mit einem hohen Stockstoffanteil, der für eine Tulpe eher problematisch ist. Im Handel erhält man Spezialdünger für Zwiebelpflanzen, bei dem diese Probleme nicht auftreten. Wachsen die Tulpen in einem Topf, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Dünger zur ausreichenden Versorgung mit Nährstoffen nötig wird.

 

Tulpen im Topf

Tulpen im Topf benötigen häufiger Dünger als Tulpen, die im Garten gepflanzt wurden.

 

 

Erfolgreiche Vermehrung von Tulpen

Wie kann man sich ein ganzes Tulpenbeet heranziehen?

Tulpen bilden Tochterzwiebeln aus, die man auch als Brutzwiebeln bezeichnet. Sobald die Tulpe verblüht ist und die Laubblätter eingetrocknet sind, können Sie die Zwiebel mitsamt der Tochterzwiebeln ausgraben, die Tochterzwiebeln abtrennen und alle einlagern. Dieses Einlagern funktioniert im Prinzip wie ein Übersommern, allerdings werden mehr Zwiebeln eingelagert. Achten Sie vor dem Einlagern darauf, ob sich an den Zwiebeln Krankheitssymptome wie etwa ein Pilzbefall zeigt. Eingelagert werden sollten nur gesunde Zwiebeln. Im Herbst ist für alle Zwiebeln dann Pflanzzeit. Sowohl bei der Standortwahl wie beim Einpflanzen gelten dieselben Regeln, die für den Umgang mit einzelnen Tulpenzwiebeln gelten: Der Standort sollte sonnig sein und aus einem möglichst lockeren, sandigen Boden bestehen. Und das Loch für die Pflanzung sollte mindestens so tief sein, dass die Tulpenzwiebel zweimal übereinander hineinpassen würde.

 

 

 

Verwendung von Tulpen

Was kann man mit Tulpen machen?

Menschen interessieren sich natürlich vor allem aus einem Grund für Tulpen: Sie sind schön. Ein ästhetisches Highlight. Ein Genuss für die Augen. Deshalb zieren sie große Parks und kleine Gärten, große Terrassen und kleine Balkone. Und deshalb gibt es kaum eine Blumenhandlung, die auf den Verkauf herrlicher Frühlingssträuße mit Tulpen verzichtet. So ein Tulpenstrauß verleiht als attraktiver Frühlingsbote nahezu jedem Raum einer Wohnung eine besondere Note. Tulpen haben Dichterinnen und Dichter, Malerinnen, Maler, Zeichnerinnen und Zeichner zu ihren Werken inspiriert. Sie tauchen auf Kleidung auf, auf Porzellan, Postern, Untersetzern und Taschen. Manche Tulpenzwiebeln werden sogar zu Wodka verarbeitet. Und vielleicht inspiriert die Tulpe ja auch sie? Kreieren Sie mit ihr ihr eigenes Stück Natur. Sie können sie zeichnen, über sie schreiben oder es einfach nur genießen, dass diese Blume Ihr Leben um einen kleinen, aber besonders ästhetischen, reizvollen Aspekt bereichert. Auf die Schönheit. Auf das Leben.

 

Tulpen neben einer Solarlampe

Tulpen sind einfach schön anzusehen und inspirieren so manchen zu künstlerischen Höchstleistungen.

 

Tulpen als Schnittblumen im Tulpenstrauß & in der Vase: Anschneiden & Pflege

Da es unterschiedlichste Tulpen in verschiedensten Farben gibt, entstehen mit diesen Blumen verschiedenste Tulpensträuße. Gute Floristinnen und Floristen gestalten mit den passenden Tulpen einen edlen Blumenstrauß, einen romantisch-verspielten oder einen minimalistisch anmutenden. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Besonders reizvoll wird der Anblick des Straußes, wenn Sie auch auf ein gelungenes Zusammenspiel von Tulpen und Tulpenvase achten. Beide sollten gut zusammenpassen. Natürlich soll so ein Tulpenstrauß möglichst lange halten. Damit das der Fall ist, gibt es einige Regeln. Schneiden Sie die Tulpen an und entfernen Sie überflüssige Blätter, bevor Sie sie in die Vase geben. Füllen Sie zudem regelmäßig Wasser nach, aber tauschen Sie es nicht komplett aus. Darüber hinaus sollten Sie die Enden der Stängel regelmäßig nachschneiden. So verhindern Sie verklebte Versorgungsbahnen, durch die Ihre Blumen kaum noch mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Verwenden Sie zum Nachschneiden ein scharfes Messer, aber keine Schere. Sie quetscht die Versorgungsbahnen ein und erschwert ebenfalls die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Wenn Sie Ihren Tulpenstrauß gut pflegen, kann er deutlich über eine Woche lang halten.

 

Weiß-lila Tulpenstrauß

Tulpen lassen sich zu wundervollen Sträußen binden, die sich für vielerlei Anlässe eignen.

 

Tulpen im Garten

Über Tulpen im Garten wurde hier ja bereits viel geschrieben. Aber es lohnt sich, den Blick nochmals auf die vielen Gestaltungsmöglichkeiten für einen Frühlingsgarten zu werfen, die Ihnen die Tulpe bietet. Vielleicht machen Sie ja ein großes Tulpenbeet zu einem zentralen Element Ihres Gartens? Schaffen Sie mit einem Gartensofa und einem Sonnenschirm eine lauschigen Platz mit dem Blick aufs Meer aus Tulpenblüten oder setzen Sie auf der Gartenterrasse einen Akzent durch einen Pflanztopf mit pastellfarbenen Tulpen. In einem sehr bunten und hellen Bereich des Gartens können Sie mit dunklen Tulpen einen wohltuenden Kontrapunkt setzen und eher einfarbige, dezente Bereiche erhalten mit einer Papageientulpe in Regenbogenfarben eine spritzige, impulsive Note. Tulpen eignen sich übrigens auch für eine attraktive Frühlingswiese in Nachbarschaft zu anderen Blumen wie Hyazinthen und Narzissen. Das schafft ein attraktives Stück Wildnis in Ihrem Garten und kann auch für den Vorgarten eine gute Idee sein.

 

Tulpen in einem frühlingshaften Garten

Tulpen eignen sich für viele verschiedene Gartenstile – von wild bis geometrisch.

 

Mit Tulpen dekorieren: Tulpen im Glas, künstliche Tulpen & Co.

Nicht nur echte Tulpen in der Vase bieten sich dafür an, die eigene Wohnung floral zu dekorieren. Tulpen eignen sich in vielerlei Form dafür: Sie können echte Tulpen zu einem Blumenkranz binden oder sie ohne Vase als Tischdeko auf dem Teller nutzen. Zur Wohnraumgestaltung eignen sich künstliche Tulpen im Glas, gemalte, gezeichnete und gedruckte Tulpen auf Tellern, Tassen, Vorhängen, Kissen- und Bettbezügen sowie auf Servietten und Tischdecken. Poster und Fototapeten mit Tulpen bringen den Frühling selbst im tiefsten Winter in Ihr Haus. Kerzenständer aus Metall oder Glas in Tulpenform sorgen an Winterabenden für eine zauberhafte und gemütliche Atmosphäre. Im Handel finden Sie darüber hinaus Keramikuhren, Zuckerdosen, Kulturtaschen, Polsterauflagen, Geschenkkörbchen und viele weitere mit Tulpen verzierte Artikel. Solche Dekorationen, Wohnaccessoires und Heimtextilien mit schönen Tulpenmotiven passen oft sehr gut zu einem Landhausstil. Sie setzen aber auch kleine, verspielte Kontrapunkte in einem ansonsten minimalistischen, modernen Wohninterieur. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

 

Tulpen im Glas

Tulpen lassen sich einfach zu Dekorationszwecken verwenden. Beliebt sind sie beispielsweise wie hier als Tulpen im Glas.

 

Wodka aus Tulpen

Prinzipiell gilt bei Tulpen: Vorsicht bei irgendwelchen Versuchen, sie in irgendeiner Weise zuzubereiten. Die Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn stuft die Pflanze als giftig ein. Wer mit ihr umzugehen weiß, kann sie aber dennoch für Nahrhaftes oder Trinkbares nutzen. Das beweist unter anderem der „Tulip-Vodka“. Zwei Niederländer produzieren diesen Wodka aus gewaschenen, gekochten und zermahlenen Tulpenzwiebeln. Aus der Stärke und dem Zucker in der Zwiebel entsteht Alkohol und eine Art Tulpenwein. Er wird anschließend destilliert und gefiltert. Am Ende dieses Vorgangs steht der Tulpen-Wodka, den die Hersteller als ausgereifte und seriöse Spirituose anpreisen. Für die PURE-Marke verarbeiten sie mindestens 350 Tulpenzwiebeln pro Flasche. Bei einer anderen Variante werden nur etwa 40 Tulpenzwiebeln und Getreide eingesetzt. Wie das Ganze schmeckt? Probieren Sie es doch einfach!

 

Tulpen-Wodka

Wodka aus Tulpen ist eine der wenigen Verwendungsmethoden der – eigentlich giftigen – Tulpen im Lebensmittelbereich. © dutchtulipvodka.com

 

Beliebtes Motiv: Tulpen zeichnen, malen, falten & basteln

Cezanne hat Tulpen in einer Vase gemalt. Claude Monet schuf Gemälde mit holländischen Tulpenfeldern als Motiv. Vincent van Gogh ebenso. Und auch Picasso hat in seiner unnachahmlichen Art ein Stillleben mit Tulpen geschaffen. Es wurde 2012 für 41,5 Millionen Dollar versteigert. Mitunter wird über Tulpen geschrieben. Ein Beispiel dafür ist das Kindergedicht „Die Tulpe“ von Josef Guggenmos. Und Alexandre Dumas schrieb einst seinen Roman „Die schwarze Tulpe“ über den Tulpenzüchter Cornelius van Baerle. Sie selbst oder Ihre Kinder werden vielleicht nicht ganz so bekannte Werke erschaffen, wenn Sie sich von den Tulpen inspirieren lassen. Aber darauf kommt es auch gar nicht an. Vielleicht nehmen Sie sich etwas farbiges Faltpapier und beginnen, mit Ihren Kindern Tulpen zu falten? Das macht Spaß und neben Eiern und Hasen wären die Papiertulpen eine gute Osterdekoration. Auch zum Gestalten einer Osterkarte mit Grüßen eignen sich die Basteleien gut. Tulpen stehen für den Frühling, wo alles wächst, gedeiht und wiederbelebt wird. Vielleicht sind sie damit ja auch ein Symbol dafür, dass man die eigene Kreativität manchmal neu entfachen sollte? Vielleicht.

 

Karte mit Tulpen und Osterdeko

Tulpen lassen sich unkompliziert zeichnen und Basteln. Insbesondere zu Ostern sind sie ein beliebtes Motiv.

 

 

Tulpen lassen die Köpfe hängen & Co. - Krankheit, Schädling oder Pflegefehler?

Wie deutet und bekämpft man Anzeichen für Krankheiten, Schädlinge & Pflegefehler?

Wenn Ihre Tulpen nicht gedeihen wie gewünscht, kann das einerseits an einigen Pflegefehlern liegen. Möglicherweise haben Sie die Pflanzen zu häufig gegossen oder aufgrund häufigen Regens und eines ungünstigen Bodens hat sich Staunässe gebildet. Dann sollten Sie das Gießen reduzieren und/oder für Ihre Tulpen einen besseren Standort suchen. Problem erledigt. Ist Ihre Pflege keine Ursache des Problems, können Krankheiten oder Schädlinge schuld sein. Krankheitssymptome entstehen möglicherweise durch einen Pilzbefall. Als Verursacher kommen beispielsweise der Grauschimmelerreger Botrytis cinerea oder der Pilz Botrytis tulipae infrage, der das sogenannte Tulpenfeuer verursacht. Tulpenfeuer zeigt sich unter anderem durch einen grauen Belag auf den Blättern und durch faulige Stellen an der Pflanze. Ist eine Tulpe befallen, muss sie schnellstens entfernt werden, damit sich die Krankheit nicht ausbreitet. Falls Sie Ihre Tulpenzwiebeln übersommern, sollten Sie diese vorab ebenfalls nach Krankheitssymptomen absuchen. Auch hier gilt dann: Sind Zeichen für eine Krankheit erkennbar, müssen Sie die Zwiebeln aussortieren. Nicht zuletzt können Schädlinge wie Wühlmäuse ein Problem für die Tulpenzwiebel sein, da die Zwiebeln auf dem Speiseplan der Tiere stehen. Hilfreich sind hier zum Beispiel Körbe aus Kaninchendraht, in die Sie die Tulpenzwiebeln einbetten.

 

Tulpenfeuer an einem Tulpenblatt

Der Pilz Botrytis tulipae verursacht das sogenannte Tulpenfeuer, das an den Blättern der Tulpen sichtbar wird.

 

 

Bilder von Tulpen

Wie können Tulpen im Garten aussehen?

 

Zusammenfassung

Was gibt es über die Tulpe für die erfolgreiche Pflanzung zu wissen?

Tulpen gehören zu den beliebtesten Frühlingsblumen der Welt. Diese Blumen inspirieren Künstlerinnen und Künstler, sind Motive für Kleidung, Poster und Heimtextilien. Es gibt mehrere tausend Tulpensorten in verschiedensten Farben, teils mit gefransten oder geflammten Blütenblättern. Sie sind optische Highlights in vielen Beeten und Pflanztöpfen, in der Küche aber nur mit großer Vorsicht zu genießen. Grundsätzlich sind alle Tulpen mehrjährige Pflanzen und winterhart. Wie langlebig und robust sie tatsächlich sind, unterscheidet sich aber von Sorte zu Sorte. Der Handel bietet Ihnen Tulpenzwiebeln, vorgetriebene Tulpen und Tulpensamen an. Es ist allerdings auch nicht schwierig, Tulpen selbst zu vermehren. Achten Sie beim Pflanzen der Tulpen vor allem auf einen sonnigen Standort ohne Staunässe. Intensive Pflege benötigt diese Pflanze nicht. Etwas Aufmerksamkeit sollten Sie ihnen aber gönnen, um sie vor Schädlingen und Krankheiten wie dem Tulpenfeuer zu schützen. Wenn Sie sich an einige Regeln halten, haben Sie mit der Tulpe eine Blume, die Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für eine kreative Gestaltung Ihres Gartens oder Balkons gibt.

 

 

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Häufige Fragen

🗺️ Wo kommt die Tulpe ursprünglich her?

Ursprünglich stammt die Tulpe aus Asien, wobei konkretere Angaben voneinander abweichen: Vorderasien wird als Ursprung ebenso genannt wie Mittel- und Zentralasien. Aus der Türkei kam sie einst über Österreich in die Niederlande, wo sie den Tulpenwahn verursachte.

Erfahren Sie hier mehr über die Herkunftsgeschichte der Tulpe.

🌷 Wie wächst die Tulpe?

Tulpen wachsen als krautige Pflanzen aus der Tulpenzwiebel heraus. Die klassische Blüte gezüchteter Tulpen besteht aus zwei Kreisen mit jeweils drei Blütenblättern. Allerdings gibt es zahlreiche Abweichungen. Abhängig von der Art und Sorte wird die Tulpe zehn bis zu 80 Zentimeter groß.

Erfahren Sie mehr über die meist mehrjährige Pflanze.

☀️ Wo wächst die Tulpe?

Die meisten Tulpen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Vorteilhaft ist für das Wachstum der Tulpe zudem ein sandiger Boden, der die Feuchtigkeit gut ableitet. Staunässe bekommt einer Tulpe gar nicht. Einen Lehmboden sollten Sie daher mit Sand mischen.

Erfahren Sie hier mehr über die richtige Standortwahl.

🕳️ Wie tief muss man Tulpenzwiebeln setzen?

Eine Faustregel sagt: Graben sie das Pflanzloch so tief, dass die Tulpenzwiebel zweimal hineinpassen würde. In Regionen mit relativ harten Wintern kann das Pflanzloch aber auch etwas tiefer ausfallen, um die Zwiebel vor der Kälte zu schützen. Auf der anderen Seite darf das Loch in einem festen Boden nicht zu tief sein.

Erfahren Sie hier mehr über das korrekte Einpflanzen.

veröffentlicht am: 23 Mai 2021 - aktualisiert am: 27 Mai 2021

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    Autor bei Gartentraum

    Mirko

    Gesellschafter & Impulsgeber bei Gartentraum.de

    Über den Autor

    Mirko ist einer der Impulsgeber des Online-Magazins von Gartentraum.de. Kein Wunder, das Thema Gartendekoration wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Bereits sein Großvater sammelte begeistert Gartenfiguren und Bronzen und fertigte in seiner Werkstatt Pflanztöpfe für den Garten. Nun ist Mirko selbst auf der Suche nach den neuesten Trends in Sachen Gartendekoration.

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