Hibiskus - Schneiden, Verwenden, Überwintern & Pflegen + Sorten-Überblick

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Leuchtende Farben und die oft großen Blüten machen den Hibiskus zu einer sehr beliebten Garten- und Zimmerpflanze, die ein reizvolles exotisches Flair in Ihrem Zuhause verbreitet. Erfahren Sie hier im Ratgeber mehr über den Hibiskus, über die verschiedenen Hibiskusarten sowie über die richtige Pflege und geeignete Standorte.

Steckbrief des Hibiskus

Wie lässt sich der Hibiskus kurz vorstellen?

In Deutschland wird der Hibiskus bisweilen als Eibisch bezeichnet. Das ist aber nicht ganz richtig. Zwar wird jeder Hibiskus auch als Eibisch bezeichnet, aber nicht jeder Eibisch ist ein Hibiskus. Streng genommen handelt es sich um zwei verschiedene Pflanzengattungen und der Echte Eibisch ist beispielsweise kein Hibiskus. Der Hibiskus gehört zu den malvenartigen Pflanzen und in dieser Ordnung zur Familie der Malvengewächse. Damit ist er unter anderem mit dem Kakaobaum verwandt. Es gibt ihn in mehreren hundert Varianten und in unterschiedlichsten Größen, sodass er Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für eine kreative Garten- oder eine reizvolle Innenraumgestaltung bietet. Die Bandbreite reicht von der relativ kleinen Zimmerpflanze bis zum Hibiskusbäumchen im Garten. Möglich ist darüber hinaus eine Hibiskushecke mit attraktiver Blütenpracht und einer Funktion als Sichtschutz. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass nicht jede Art des Hibiskus winterhart ist. Erfahren Sie hier noch mehr über das Aussehen und die Herkunft des Hibiskus und darüber, was Sie bei der Umsetzung kreativer Gartenideen mit dem Hibiskus beachten sollten.

 

 

Kurz und Knapp

Blatteigenschaften

Blatteigenschaftenwechselständig angeordnet

Blattfarbe

Blattfarbegrün

Blattform

Blattformeinfache Blattspreiten, teils gelappt

Blütenfarbe

BlütenfarbeBlau, Weiß, Gelb, Rottöne

Blütenform

Blütenformradiärsymmetrisch

Blütezeit

BlütezeitApril bis November

Bodenfeuchte

Bodenfeuchtegering bis mittel

Gartenstil

GartenstilMediterraner Garten, Blumengarten, Topfgarten

Giftigkeit

Giftigkeitnicht giftig

Humus

Humushumusreich

Licht

Lichtsonnig bis absonnig

Nährstoffbedarf

Nährstoffbedarfhoch

 

 

Aussehen & Entwicklung der Hibiskus-Pflanze

Aufgrund der Vielfalt der Hibiskusarten gibt es im Aussehen der Pflanzen fast mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Oft auffällig sind die vor allem beim Stauden-Hibiskus großen Blüten. Sie erreichen bei mancher Sorte eine Größe von 25 Zentimetern und mehr. Das gilt beispielsweise für die Sumpfeibischsorten Cranberry Crush und Summer Storm. Aber natürlich gibt es auch kleinere Varianten, etwa beim beliebten Roseneibisch. So werden die Blüten der Roseneibischsorte Standing Ovation „nur“ bis zu 15 Zentimeter groß. Noch etwas kleiner sind die Blüten der sogenannten Stundenblume, die ebenfalls zur Gattung Hibiskus gehört. Bei ihr öffnet sich die Blüte nur an einem Tag einige Stunden lang. Den Hibiskus erhalten Sie als ein- oder mehrjährige Pflanze sowie in krautigen Varianten (ohne verholzte Anteile), als Strauch oder Bäumchen. Manche Hibiskusarten verlieren im Herbst ihre Blätter, andere nicht. Die Form der Hibiskusblätter variiert ebenfalls stark. Sie kann beim Gartenhibiskus unter anderem eiförmig oder rhombisch sein. Charakteristisch ist für diese Art ein langsames Wachstum und ein relativ später Austrieb im Frühjahr. Hibiskus gibt es mit gefüllten und ungefüllten Blüten sowie in unterschiedlichsten Farben. So erhalten Sie den Roseneibisch in Farben von Weiß über Rosa bis Rot sowie in mehrfarbigen Varianten.

 

 

Herkunft & Vorkommen – der wilde Hibiskus

Die meisten Expertinnen und Experten bezeichnen Asien als die ursprüngliche Herkunft des Hibiskus. Wild wachsend kommt er heute allerdings auch in vielen nichtasiatischen Ländern vor. Er gedeiht in Amerika, Afrika, Australien und in Form der Stundenblume zum Teil auch in europäischen Ländern. Neben diversen relativ weitverbreiteten gibt es einige endemisch wachsende Arten. Gemeint sind damit Arten, die nur in einer räumlich eng begrenzten Region wachsen. So gedeiht etwa der Hibiskus namens Hibiscus acapulcensis nur im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Noch seltener ist der Hibiscus insularis. Er wächst ausschließlich auf der Phillip-Insel, die zu Australien gehört und im Pazifik liegt. Der Name „wilder Hibiskus“ wird bisweilen als Synonym für den ‚Hibiscus engleri‘ oder den ‚Hibiscus pernambucensis‘ verwendet. Hibiskus ist weltweit derart beliebt, dass einige Länder ihn zur Nationalblume erklärt haben. In Südkorea gilt das für den Straucheibisch und in Malaysia besitzt der Chinesische Roseneibisch seit 1960 diesen Status. Der Hibiskus ist dort übrigens auch ein Element im Landeswappen. Eine ebenfalls nicht unerhebliche Rolle spielt der Hibiskus auf Hawaii. Oft ziert er deshalb zum Beispiel die als typisch für Hawaii geltenden Hawaiihemden.

 

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Blütezeit, Blüten & Bienen

Aufgrund der vielen Arten können Sie sich beim Hibiskus für Pflanzen mit verschiedensten Blütezeiten entscheiden. Der Zimmerhibiskus kann das gesamte Jahr über immer wieder blühen, wobei als Hauptblütezeit die Monate von April bis November gelten. Viele Arten des Gartenhibiskus wie beispielsweise White Chiffon, Russian Violett oder Duc de Brabant blühen ab dem Sommer und oft bis tief in den Herbst hinein. Wie intensiv Ihr Hibiskus blüht, hängt jedoch nicht zuletzt von Faktoren wie der Standortwahl und der Pflege des Hibiskus ab. Zu ihr gehört in der Regel ein Rückschnitt der Pflanze. Neben der Blütezeit variiert die Größe der Hibiskusblüten von Art zu Art. Tendenziell hat der Hibiskus aber große Blüten, die bei Arten des Sumpfeibisch wie Southern Belle oder Lord Baltimore durchaus einen Durchmesser von 25 Zentimetern erreichen können. Hibiskus gibt es mit ungefüllten und gefüllten Blüten. Ungefüllte Hibiskusblüten sind dann am besten geeignet, wenn Sie Bienen in Ihrem Garten etwas Gutes tun möchten. Zu den bienenfreundlichen Pflanzen zählen beispielsweise Arten des Garteneibisch wie die Sorte Hamabo. Dass einige der Hibiskusarten bis weit in den Herbst hinein blühen, ist ebenfalls vorteilhaft für die Tiere, da sie ansonsten im Spätherbst nicht mehr viel Nahrung finden. Pflanzen mit gefüllten Blüten sind dagegen fast nutzlos für sie, weil die Vielzahl an Blütenblättern den Weg zu Nektar und Pollen versperrt.

 

Biene auf rosa Hibiskusblüte

Bienen profitieren von vielen Arten des Hibiskus.

 

Beliebte Arten & Sorten des Eibisch

In welchen Varianten kommt der Hibiskus vor?

Von den mehreren hundert weltweit existierenden Hibiskusarten gedeihen längst nicht alle in Deutschland. Und von denen, die hier wachsen, sind nicht alle in gleicher Weise beliebt. Viele Menschen bevorzugen beim Hibiskus eine große Blüte. Ihnen bleibt dabei eine nicht unerhebliche Auswahl. Neben bisher genannten Sorten wie Southern Belle ist zum Beispiel der Sonnen-Hibiskus mit seinen bis zu 30 Zentimeter großen gelben Blüten eine besonders großblütige Hibiskuspflanze. Als Zimmerpflanze ist in Deutschland vor allem der Roseneibisch beliebt. Das könnte einerseits daran liegen, dass es ihn mit Blüten in verschiedensten Farben gibt, und andererseits daran, dass er im Jahresverlauf oft immer wieder neue Blüten entwickelt. Wie bereits geschildert, gilt der Roseneibisch als typischer hawaiianischer Hibiskus und wird mitunter auch als Hawaiiblume angeboten. Da er jedoch nicht winterhart ist, pflanzt man in deutschen Gärten eher den Garteneibisch und den Mandel-Hibiskus. Lernen Sie hier einige der beliebtesten Eibischarten und -sorten in Deutschland kennen.

 

Riesen-Hibiskus alias Stauden-Hibiskus oder Stauden-Eibisch

Der Stauden-Hibiskus kann bis zu zwei Meter groß werden. Er hat damit eine geringere Maximalhöhe als der Strauch-Eibisch, der durchaus bis auf eine Höhe von drei Metern wächst. Dafür sind die Blüten des auch Riesen-Hibiskus genannten Stauden-Eibisch bisweilen tatsächlich riesig. Ein weiterer Name der Pflanzenart ist Sumpf-Eibisch. Der Sumpfeibisch gilt als Urvariante des Staudeneibisch. Ihr Name hat sich wahrscheinlich aufgrund des bevorzugten Standorts der aus Nordamerika stammenden Pflanze entwickelt, denn der Sumpfeibisch wächst oft an Flussufern. Allerdings ist der Name trotz alledem ein trügerischer. Die Pflanze liebt zwar keinen sehr trockenen Boden, kommt aber auch mit Staunässe nicht gut zurecht. Sie sollten den Boden, in dem sie wächst, deshalb an trockenen Tagen gießen, aber niemals überwässern. Haben Sie mit dem Stauden-Eibisch grundsätzlich etwas Geduld. Er blüht im Frühjahr relativ spät und entwickelt im ersten Jahr auch nicht allzu viele Triebe. Aber es werden jährlich mehr, sodass Sie sich nach einiger Zeit über ein echtes Blütenmeer freuen können. Grundsätzlich mag es der Stauden-Hibiskus eher warm als kühl. Meistens wird er als winterhart bezeichnet. Trotzdem sollten Sie etwas vorsichtig sein. Oft ist es besser, den Stauden-Eibisch in einen Kübel zu pflanzen und in einem geschützten Raum überwintern zu lassen.

 

Sumpfeibisch-Blüte mit Schmetterling

Riesen-Hibiskus bzw. Sumpf-Eibisch hat zumeist sehr große Blüten.

 

Garten-Hibiskus alias Strauch-Eibisch oder Garten-Eibisch

Als ursprüngliche Heimat des Strauch-Eibisch gilt China. Die Pflanze wird auch Garten-Hibiskus oder Garten-Eibisch genannt. Der Garten-Hibiskus ist in der Regel winterhart, wobei die verschiedenen Sorten diverse Unterschiede aufweisen. Aber zumeist können Sie den Gartenhibiskus ganzjährig im Garten lassen und unter anderem als Hibiskushecke pflanzen. Als einzelne Pflanze in einem Blumengarten oder als Stämmchen im Kübel macht er jedoch ebenfalls eine gute Figur. Der Garten-Eibisch wird bis zu drei Meter groß und geht als Strauch bis zu zwei Meter in die Breite. Die Farbe seiner Blüten reicht von Weiß über Violett, Rosa und Rot bis zu einem tiefen Blau. Manche Blüten sind mehrfarbig und/oder gefüllt. Zu den Sorten des Strauch-Eibisch gehören zum Beispiel Blue Bird, Red Heart und Woodbridge. Einige Sorten wie Read Heart und Hamabo werfen im Herbst beziehungsweise Winter ihr Laub ab.

 

Hibiskus-Strauch mit weißen Blüten

Das Strauch ist Hibiskus ein imposanter Blickfang im Garten. Für das Freiland eignen sich insbesondere Sorten mit erhöhter Frosttoleranz.

 

Chinesischer Roseneibisch alias Zimmereibisch oder Longlife

Der Chinesische Roseneibisch ist der beliebteste als Zimmerpflanze genutzte Hibiskus. Deswegen trägt er auch den Namen Zimmer-Eibisch. Das bedeutet allerdings nicht, dass er nur in Innenräumen gut aufgehoben ist. In den wärmeren Monaten des Jahres können Sie ihn im Kübel oder Topf auf die Terrasse oder den Balkon stellen. Winterhart ist er allerdings nicht. Im Zimmer blüht der Roseneibisch im besten Fall ganzjährig immer wieder. Gelb, Weiß, Rot und Violett sind einige der Blütenfarben. Mehrfarbige Sorten gibt es ebenfalls. Da viele Menschen diese Pflanzen als unglaublich schön empfinden, hat man ihnen so romantische Namen wie Rose von China oder Königin der Tropen verliehen. Zum Roseneibisch gehören Sorten wie Jolanda Gommer, Expect Miracles, Heartbreak Hotel und Coloring Book. Die letztgenannte Sorte überzeugt durch eine besonders große Farbvielfalt. Eine sehr spezielle Sortenserie des Roseneibisch ist Long Life. Während die Blüten vieler Hibiskuspflanzen nur einen einzigen Tag lang blühen, sind es bei den Blüten der Long-Life-Pflanzen vier bis fünf Tage.

 

Aufgrund seiner Schönheit heißt der Chinesische Roseneibisch auch Königin der Tropen oder Rose von China.

 

Winterharte Hibiskusarten

Als winterhart gelten die Hibiskusarten Garten-Hibiskus (Hibiscus syriacus), Mandel-Hibiskus (Hibiscus mutabilis) und Sumpf-Hibiskus (Hibiscus moscheutus) sowie die aus ihm hervorgegangenen Arten des Stauden-Eibisch. Aber Sie sollten etwas vorsichtig bei der Auswahl sein. Die Einteilung der Hibiskusarten in winterhart und nicht winterhart wird den Unterschieden bei den Sorten nicht immer gerecht. So bescheinigen manche Experten etwa dem Strauch-Eibisch nur eine bedingte Winterhärte, weil einige Sorten stärkere Fröste eher nicht überleben. Als besonders frostresistent hat sich die Sorte ‚Blue Bird‘ herausgestellt. Pink Giant und Read Heart sind weitere Beispiele für Sorten, die auch strengere Winter recht gut überstehen sollen. Red Heart eignet sich mit einer maximalen Höhe von etwa 1,70 Meter und einem relativ kompakten Wuchs nicht zuletzt gut dazu, kleine Gärten zu bepflanzen.

 

Blaue Hibiskusblüten

Die Hibiskussorte ‚Blue Bird‘ zählt zu den besonders robusten Sorten, die die hiesigen Winter gut überstehen.

 

Koralleneibisch / Japanischer Hibiskus

Der Koralleneibisch trägt den lateinischen Namen ‚Hibiscus schizopetalus‘. Manch einer nennt die Pflanze auch Korallen-Hibiskus oder aber Japanischer Hibiskus. Mit Japan hat der Koralleneibisch aber relativ wenig zu tun. Seine ursprüngliche Heimat ist Ostafrika, weshalb er eher ein ungeeigneter Nachbar für japanische Laternen und Lampen in einem Garten ist, dem Sie ein originales asiatisches Flair geben möchten. Der Koralleneibisch ist immergrün, eine mehrjährige Pflanze mit dichtem Laub. Das Besondere sind die tief eingefransten und in Richtung Blütenstiel geklappten Blüten, die Stempel und Staubgefäße freigeben. Dadurch sieht die gesamte Blüte tatsächlich wie eine Koralle aus. Wenn Sie den Koralleneibisch im Frühjahr bis zum frühen Herbst an einen nicht zu heißen Platz auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten stellen, tun Sie nicht zuletzt Bienen etwas Gutes. Die freigelegten Stempel und Staubgefäße sind für sie ideale Landeplätze. Im Winter muss der Koralleneibisch aber ins Warme. Temperaturen von weniger als 15 Grad Celsius verträgt er nicht gut.

 

Blüten des Koralleneibisch

Die Blüten des Koralleneibisch erinnern tatsächlich entfernt an die Wasserbewohner.

 

Hibiskus-Baum als Stamm, Halbstamm oder Säule

Der Hibiskus-Baum ist im Prinzip keine eigene Art der Pflanze. Sie können aber vor allem den Garten-Eibisch als Stamm oder Halbstamm heranziehen oder die Pflanze direkt in der passenden Form kaufen. Der optimale Standort für solch einen Hibiskus-Baum befindet sich im Halbschatten und ist vor einem stärkeren Wind geschützt. Falls Sie einen Gartenhibiskus selbst zu einem kleinen Hibiskus-Baum heranziehen möchten, sollten Sie mehrere Jahre einplanen. Während Sie den Haupttrieb weitgehend unangetastet lassen, entfernen Sie die Seitentriebe bis auf etwa vier ganz oben. Sie bilden später die Krone des Hibiskusbaums. Dann lassen Sie den Haupttrieb bis zu der von Ihnen erwünschten Höhe wachsen. Hat der Hibiskus-Baum die richtige Höhe erreicht, verkürzen Sie die oberen Seitentriebe für eine verstärkte Verzweigung und nutzen den auf die Hälfte gekappten obersten Trieb, um den Stamm zu verlängern. Dafür führen Sie ihn mithilfe eines Drahtes nach oben. Auf diese Weise geben Sie der Krone nach und nach die richtige Form.

 

Hibiskus in Form eines Bäumchens

Als besonderer Hingucker kann Hibiskus durch gezieltes Entfernen der unteren Triebe zum Stamm oder Halbstamm herangezogen werden.

 

Hibiskus – kein Echter Eibisch

Der Name Eibisch wird häufig als Synonym für Hibiskus verwendet. So spricht man beispielsweise von einem Garten-Hibiskus oder auch einem Garten-Eibisch und meint damit dieselbe Pflanzenart. Allerdings ist nicht jeder Eibisch ein Hibiskus. Das gilt etwa für den Echten Eibisch. Echter Eibisch (Althaea officinalis) gehört wie der Hibiskus zur Familie der Malvengewächse und zur Unterfamilie Malvoideae. Während Echter Eibisch aber aus der Gattung Eibisch stammt, ist Hibiskus eine eigene Gattung innerhalb der Unterfamilie. Streng genommen ist ein Hibiskus also kein Eibisch. Echter Eibisch wird auch Arznei-Eibisch genannt und wächst unter anderem im Süden Russlands sowie in Südeuropa. Medizinisch soll der Echte Eibisch zum Beispiel dabei helfen, Heiserkeit zu lindern und einen trockenen Reizhusten zu verhindern. Kulinarisch wird er bisweilen ebenfalls verwendet. So wurde der Saft seiner Wurzeln früher dazu genutzt, die vor allem in den USA beliebten Marshmallows herzustellen. Mittlerweile erfolgt die Produktion dieser Köstlichkeit aber zumeist mit anderen Substanzen.

 

Echter Eibisch mit Rosa Blüten

Echter Eibisch und Hibiskus gehören zwar zu derselben Unterfamilie, aber zu verschiedenen Gattungen.

 

Farben des Hibiskus

In welchen Farben erblüht der Hibiskus?

Die Vielzahl der verschiedenen Hibiskusarten und Hibiskussorten bedeutet auch eine Vielzahl unterschiedlicher Blütenfarben. Besonders häufig sind beim Hibiskus alle Arten von Rottönen inklusive Orange, Rosa und Violett. Aber auch weiße und gelbe Blüten kommen beim Eibisch vor, seltener gibt es blaue Varianten oder aber braune wie bei der Sorte Topaz Glory. Und natürlich können Sie sich nicht nur für unifarbene Varianten entscheiden, sondern zudem für diverse Hibiskussorten mit einer attraktiven Mehrfarbigkeit. So präsentiert sich bei den Garten-Hibiskus-Sorten zum Beispiel die Sorte Pinky Spot mit innen weißen und außen roten Blüten. Und die Blüte der Sorte Donny Lynn, die zu den Rosen-Eibischen gehört, besitzt einen dunkelroten Kern. Er geht in Violett oder Weiß über, das wiederum von einem gelben Rand umgeben ist. Manchmal kommt es bei einem Hibiskus auch zu einem Farbwechsel. Das gilt etwa bei Mandeleibischsorten wie Shanghai Pink oder Double.

 

Bunte Hibiskus-Blüten

Hibiskus gibt es mit beinahe allen erdenklichen Blütenfarben.

 

Blau

Blau kann beruhigend wirken, ist bisweilen aber auch eine kühle Farbe. Blau und Gelb oder Orange sind Komplementärfarben, die sich oftmals sehr gut ergänzen. Als Nachbarn können sie in Ihrem Garten ein reizvolles Wechselspiel bilden. Hibiskus mit blauen Blüten ist allerdings vergleichsweise selten. Entscheiden können Sie sich beispielsweise für die Garten-Hibiskus-Sorte Blue Bird mit ihren blauen Blüten oder die Sorte Marina, die dunkles Blau mit einem dunklen Rot in der Blüte kombiniert. Eine aus Australien stammende Pflanze namens ‚Blauer Hibiskus‘ gibt es ebenfalls. Aber der Name ist irreführend. Der Blaue Hibiskus gehört zur Gattung Alyogyne und ist damit kein echter Hibiskus. Zwar hat man die Pflanzen der Gattung Alyogyne früher zu den Hibiskuspflanzen gezählt. Allerdings stellte man irgendwann fest, dass sie sich in typischer Weise von diesen Pflanzen unterscheiden. Darüber hinaus sind die Blüten des Blauen Hibiskus nicht wirklich blau, sondern eher violett. Einige Hibiskussorten mit blauen Blüten sind:

  • Blue Bird
  • Marina
  • Duc De Brabant (bisweilen blaurote Blüten)

 

Hibiskusblüte der Sorte Duc de Brabant

Die Sorte Duc De Brabant verzaubert den Betrachter mit blauen bis rötlichen, gefüllten Blüten.

 

Weiß

Weiß gilt als eine reine Farbe und als Farbe der Unschuld. Farbpsychologen sprechen dem Weiß in der westlichen Welt zudem Eigenschaften wie Klarheit, Leichtigkeit und Vollkommenheit zu. Weiß ist die Farbe der Engel. Im Garten ist Weiß vor allem eine Farbe, die sich nahezu beliebig mit anderen Farben kombinieren lässt. Weiß und Blau? Sieht gut aus. Weiß und Rot? Ebenso. Weiß und Gelb? Passt! Ein Hibiskus mit weißen Blüten ist also oftmals eine gute Wahl. Mit reinen weißen Blüten überzeugen beispielsweise die Garten-Eibische White Chiffon und Jeanne d’Arc sowie der Sumpfhibiskus Blue River II. Zur Art Rosenhibiskus gehört dagegen die Sorte Silver Charm, die sich ebenso mit reinweißen Blüten zeigt. Andere Sorten des Eibisch kombinieren das Weiß in ihren Blüten mit anderen Farben. So besitzt die Sumpfeibisch-Sorte ‚Galaxy‘ ein rotes Auge in ihren weißen Blüten und auch der Garteneibisch Monstrosus bietet Ihnen dieselbe Farbkombination. Derweil besticht die Mandelhibiskus-Sorte Double mit einem attraktiven Farbwechsel, der bei Weiß beginnt und bis zum Rot führt. Einige Hibiskussorten mit weißen Blüten sind:

  • White Chiffon
  • Jeanne d’Arc
  • Blue River II
  • Galaxy (Weiß und Rot)
  • Monstrosus (Weiß und Rot)
  • Double (Farbwechsel von Weiß bis Rot)

 

Hibiskus mit weißer Blüte

Hibiskus mit weißen Blüten lässt sich im Garten und im Haus vielseitig kombinieren.

 

Gelb

Gelb wird in Bezug zu Gärten häufig assoziiert mit Sonne, Sommer und Licht. Die Farbe wirkt oft leicht und heiter. Und so bilden Pflanzen mit gelben Blüten bisweilen eine reizvolle Kulisse, vor der schöne Gartenbänke zum Verweilen einladen. Die gelbe Sonne im Namen trägt der Sonnen-Hibiskus. Mit lateinischem Namen heißt diese Pflanze Hibiscus calyphyllus. Sie ist nicht winterhart, sodass Sie sie schützen müssen, sobald die Tage kühler werden. Ebenfalls zu den nicht winterharten Hibiskussorten gehört die zu den Roseneibischen zählende Sorte Hula Girl, deren gelbe Blüten zur Mitte hin rot werden. Gelb und Rot ist eine häufiger bei Hibiskusblüten vorkommende Kombination. Der Sumpfhibiskus der Sorte Old Yella zeigt sich ebenso mit ihr wie die Roseneibischsorte Fruitango. Und auch die in Teilen Europas wild wachsende Stundenblume blüht bisweilen in einem hellen Gelb. Hibiskusblüten in Gelb bieten Ihnen also unter anderem folgende Sorten:

  • Sonnen-Hibiskus
  • Hula Girl
  • Old Yella
  • Fruitango
  • Stundenblume

 

Gelbe Hibiskusblüte

Große, gelbe Hibiskusblüten bringen die Sonne in Ihren Garten oder ins Haus. Sie wirken auf dem Grün des Laubes besonders attraktiv.

 

Rot & Rosa

Rot und Rosa sind Klassiker bei den Farben der Hibiskusblüte. Und es sind sehr häufig vorkommende Farben. Kräftiges Rosa soll für Verspieltheit und Freude stehen. Rosa sagt man allgemein eine beruhigende, sogar besänftigende Wirkung nach. Rot ist natürlich der Farbe der Liebe, aber nicht nur. Schließlich gibt es die Farbe Rot in vielen Varianten, auch beim Hibiskus: Tiefrot präsentieren sich beispielsweise Sumpfhibiskus-Sorten wie Cranberry Crush und Planet Griotte Tangri sowie die Roseneibisch-Sorte Camdenii. Rosa bis rotviolett sind die Blüten der Garteneibisch-Sorte Russian Violet. In Purpurrot zeigt sich die Sorte Chatelaine, die wiederum zu den Sumpfeibischen zählt. Ganz in Rosa sieht man die Blüten des Roseneibisch Early Morning. Und wie alle anderen Farben trifft man auch Rot und Rosa beim Hibiskus in schönen Farbkombinationen an. Ein roter Kern mit einem reizvollen und edlen Braunton gibt beispielsweise der zu den Rosenhibiskusarten zählenden Sorte ‚Dark Continent‘ einen attraktiven Vintage-Look. Die Blüten bilden damit einen perfekten Rahmen für Garten-Deko wie antik wirkende Figuren und Skulpturen oder Sonnenuhren. Viele Blüten mit einem schönen Farbwechsel können Sie von der Sorte Shanghai Pink erwarten. Die Blüten des zu den Mandeleibischen gehörenden Hibiskus wechseln ihre Farbe von einem helleren zu einem dunkleren Rosa. Unter anderem folgende Sorten präsentieren sich in Rot oder Rosa:

  • Cranberry Crush
  • Planet Griotte Tangri
  • Camdenii
  • Russian Violet
  • Chatelaine
  • Early Morning
  • Dark Continent
  • Shanghai Pink

 

Mit seinen großen Blüten setzt der Sumpfeibisch reizvolle Farbakzente in Ihrem Garten und bildet ein echtes optisches Highlight.

 

Orange

Wie das Gelb ist Orange freundlich und lichtvoll und gehört zu den Farben, mit denen man Wärme assoziiert. Orange symbolisiert Lebensfreude und Ausgelassenheit. Dadurch können Blumen mit Blüten in einem Orangeton auch zu einer attraktiven Innenhofgestaltung beitragen und Steinwüsten in blühende, für die Sinne durchweg angenehme Landschaften verwandeln. Bei Hibiskusblüten in Orange können Sie kleine Wunder erwarten und so gehört Expect Miracles zu den Sorten, die Ihnen eine schöne Innenhof- und Gartengestaltung ermöglichen. Als Rosenhibiskus ist diese Sorte aber nicht winterhart. Orange ist aber vor allem ihr als Blütenfarbe vorbehalten. Die auch Zimmerhibiskus genannte Art gibt es in vielen Sorten, die sich Ihnen mit Blüten in Orange präsentieren. Sorten wie Petit Orange, Tsunami, Standing Ovation oder Voodoo Magic haben ein Orange im Farbspektrum ihrer Blüten. Folgende Hibiskussorten überzeugen Sie mit attraktiven Blüten in Orange:

  • Expect Miracles
  • Petit Orange
  • Tsunami
  • Standing Ovation
  • Voodoo Magic

 

 

Ist Hibiskus giftig?

Sind Kind, Hund, Kaninchen & Co. gefährdet?

Die Frage, ob ein Hibiskus giftig ist, lässt sich hierzulande relativ schnell und einfach beantworten. Nein. Der Eibisch (Hibiscus) wird auf der Internetseite der Giftzentrale Bonn als ungiftig aufgeführt. Die Giftzentrale verweist bei den Wildformen der Pflanze auf Stoffe wie „fettes Öl, Schleim, Apfel-, Zitronen-, Hibiscus-, Ascorbinsäure“. Sie führen aber im Normalfall selbst beim Verzehr von Pflanzenteilen nicht zu einem gravierenden Problem. Risiken durch den Eibisch sind zudem auch für Haustiere wie Hunde, Katzen und Kaninchen nicht bekannt. Dass Hibiskus nicht giftig ist, bedeutet aber natürlich keineswegs, dass Sie jede Sorte und Art unbedenklich genießen können. Zwar gibt es Getränke wie den Hibiskustee und manche Hibiskusblüten-Blätter lassen sich für einen Salat verwenden. Allerdings ist das artenabhängig. Viele Arten und Sorten des Eibisch sind ungenießbar.

 

Welpe mit Blütenblättern von Hibiskus

Hat sich Ihr Liebling – sei es Ihr Kind oder auch Ihr Vierbeiner – an den Hibiskusblüten bedient und diese probiert, besteht kein Grund zur Sorge. Hibiskus ist in allen Teilen ungiftig.

 

Verwendung von Hibiskus

Wie kann Hibiskus genutzt werden?

Spricht man von einer möglichen Verwendung einer Pflanze, kann damit natürlich die Nutzung als Zierpflanze gemeint sein. Sie stellen den Eibisch dafür vielleicht in einem Topf oder Kübel ins Zimmer oder auf den Balkon. Sie pflanzen ihn im Garten, damit der Garten schöner wird. Aber Pflanzen können natürlich auch mehr als „nur“ Zierde sein: Sie können beispielsweise essbare Teile enthalten und damit als Lieferant von Zutaten für die Küche dienen. Mitunter besitzen sie eine gesundheitsfördernde Wirkung, die Sie sich – in Absprache mit Medizinern – zunutze machen können. Auch bei Hibiskuspflanzen sind verschiedene Arten der Verwendung denkbar. Dank der oft großen Blüten dienen sie sehr häufig als Zierpflanzen. Bekannt ist aber auch der Hibiskustee, für die man die Blütenkelche einer bestimmten Hibiskusart nutzt. Die Blütenblätter einiger Hibiskusarten können Sie zudem auch für einen Salat nutzen. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie und wofür Sie Eibisch, neben dem Klassiker als Dekoration für Ihren Garten, verwenden können.

 

Hibiskus am Pool

Hibiskus ist nicht nur als Zierpflanze ein echter Hingucker – manche Teile bestimmter Sorten lassen sich auch für Tee und Salat verwenden.

 

Hibiskus als Hecke

Wenn Sie einen Hibiskus als Hecke pflanzen und als Sichtschutz nutzen möchten, muss er natürlich winterhart sein. Sie können Ihre Hecke schließlich nicht zum Überwintern in ein Gewächshaus tragen. Geeignet sind Arten wie der Mandel- und vor allem der Garten-Eibisch. Experten empfehlen als Pflanzzeit das Frühjahr, damit die Hecke bis zum Winter ausreichend Zeit für eine gute Wurzelbildung hat. Als der optimale Pflanzabstand gelten zwei Meter pro Pflanze. Um den Hibiskus für Ihre Hecke zu pflanzen, sollten Sie ein etwa 50 Zentimeter tiefes Pflanzloch graben. Geben Sie anschließend Wasser in das Loch und übergießen Sie zusätzlich die Hibiskuswurzeln damit, bevor Sie sie einpflanzen und die Erde rund um die Wurzeln festtreten.

 

Hecke aus Hibiskus

Als Hecke gepflanzt bilden Hibiskussträucher einen hübschen Sichtschutz.

 

Hibiskus als Zimmerpflanze

Die als Zimmerpflanze beliebteste Hibiskusart ist der sogenannte Roseneibisch, der auch als Chinesischer Roseneibisch oder Zimmerhibiskus bezeichnet wird. Bei guter Pflege können Sorten der Roseneibische im Innenraum über viele Monate des Jahres immer wieder blühen. Abhängig von der Sorte können Sie sich unter anderem über weiße, pinke, rote oder auch mehrfarbige Blüten freuen. In der Regel benötigt der Roseneibisch als Zimmerpflanze einen relativ hellen Platz, um gut zu gedeihen. Vor einer allzu starken Mittagssonne sollten Sie ihn jedoch schützen. Der Bedarf der Pflanze an Wasser ist relativ hoch. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Ihr Roseneibisch nicht in Staunässe steht. Experten empfehlen, die Pflanze vom Frühjahr bis zur Mitte des Sommers etwa alle ein bis zwei Wochen mit einem Flüssigdünger zu düngen. Darüber hinaus sollten Sie Ihren Zimmerhibiskus auf der Fensterbank regelmäßig zurechtschneiden, damit er nicht zu groß wird. Roseneibisch kann durchaus eine Höhe von zwei Metern erreichen, wenn man ihn wachsen lässt. In etwas größerer Wuchsform eignet er sich als Kübelpflanze auch abseits der Fensterbänke für eine attraktive Raumgestaltung. In den wärmeren Monaten des Jahres fühlt er sich auch auf dem Balkon, der Dachterrasse oder Terrasse sehr wohl.

 

Hibiskus als Zimmerpflanze

Hibiskus kann auch als Zimmerpflanze im Topf gut gedeihen.

 

Hibiskus-Strauch & -Staude im Garten und Freiland

Roseneibisch können Sie für die Gartengestaltung nur bedingt einsetzen. Es ist zwar möglich, ihn vom Frühjahr bis zum Herbst im Kübel in den Garten zu stellen. Danach muss er allerdings an einen wärmeren Ort. Für den Garten oder andere Freilandzonen eignen sich deshalb eher der Strauch- oder der Staudenhibiskus. Den Strauchhibiskus nennt man unter anderem auch Garten- oder Straucheibisch, während der Staudenhibiskus zusätzlich als Riesenhibiskus, Sumpf-Eibisch oder Staudeneibisch bezeichnet wird. Wenn Sie eine Hibiskuspflanze ganzjährig im Garten lassen möchten, muss sie winterhart sein. Und grundsätzlich gelten Strauch-, Stauden- und Mandelhibiskus als winterhart. Sie sollten sich bei den einzelnen Arten und Sorten aber ansehen, was genau darunter verstanden wird. Manchmal wählen Gärtnereien für einige Eibischarten fairerweise den Begriff „bedingt winterhart“, um Unterschiede zwischen den Arten zu verdeutlichen. So verträgt etwa der Mandeleibisch in der Regel Temperaturen bis zu minus 15 Grad, aber nicht viel mehr. Dagegen sind diverse Sorten des Staudenhibiskus extrem winterhart und würden auch bei minus 30 Grad Celsius überleben. Garten- und Staudeneibisch vertragen sonnige Standorte, sind aber auch im Halbschatten gut aufgehoben. Düngen und Schneiden gehört zu den Maßnahmen, mit denen Sie Ihren Eibisch im Garten pflegen sollten. Wenn Sie den Hibiskus ungezügelt wachsen lassen, können manche Arten durchaus drei Meter hoch und zwei Meter breit werden.

 

 

Hibiskus im Topf oder Kübel auf dem Balkon

Für die Bepflanzung des Balkons haben Sie im Prinzip freie Auswahl. Sie können sowohl den nicht winterharten Roseneibisch als auch winterharte oder bedingt winterharte Varianten wie den Strauch- oder Staudeneibisch im Topf oder Kübel pflanzen. So können Sie ihn sehr einfach auf dem Balkon platzieren, um sich mit ihm eine kleine Naturoase zu bauen. Wie für den Garten gilt aber: Achten Sie darauf, wie frostresistent Ihr Eibisch ist. Den Roseneibisch müssen Sie in jedem Fall in den Innenraum holen, sobald die Nächte frostig werden. Planen Sie dafür ausreichend Platz ein. Da der Platz auf Balkonen in der Regel deutlich begrenzter ist als im Garten, sollten Sie zudem darauf achten, das Größenwachstum Ihrer Hibiskuspflanze durch regelmäßiges Schneiden zu begrenzen. Ebenfalls sinnvoll kann ein Umtopfen sein, wenn der wachsende Eibisch zu groß für das alte Gefäß wird. Als Jahreszeit für das Umtopfen empfiehlt sich das Frühjahr, bevor der Eibisch wieder auf den Balkon herausgesetzt wird.

 

Hibiskus im Topf am Balkon

Wird ein Eibisch durch regelmäßiges Schneiden klein gehalten und gut gepflegt, eignet er sich auch für den Balkon.

 

Hibiskusblüten für den Hibiskustee

Natürlich können Sie Hibiskustee in irgendeinem Laden kaufen. Er wird in einigen Shops als Malventee angeboten, wobei nicht jeder Malventee ein Hibiskustee ist. Wie der Hibiskus liefert nämlich auch die Wilde Malve Blüten, die zu einem Malventee aufgebrüht werden können. Wenn Sie Hibiskustee lieben, müssen Sie als Gartenbesitzer nicht zwangsläufig eine Mischung mit Hibiskusblüte kaufen. Nehmen Sie einfach Hibiskusblüten aus Ihrem Garten. Aber Vorsicht: Nicht jede Hibiskusblüte eignet sich für den Tee. Klassischen Hibiskustee kocht man aus den Blütenkelchen der Roselle (Hibiscus sabdariffa), die auch als Afrikanische Malve oder Sudan-Eibisch bezeichnet wird. Dieser Tee besitzt einen leicht säuerlichen Geschmack. Dem Hibiskustee sagt man zudem diverse gesundheitsfördernde Wirkungen nach. Er kann unter anderem Ihren Blutdruck senken und aufgrund seines Vitamin-C-Anteils Erkältungen lindern. Für einen Tee aus Hibiskus eignen sich nicht nur die Blütenkelche der Roselle. Sie können einen ähnlichen Tee auch aus Blütenblättern des Stauden-Hibiskus kochen. Diese Blätter eignen sich darüber hinaus für Salate.

 

Trockene Hibiskusblüten und Hibiskustee

Die Hibiskusblüten einiger Arten können zum Aufbrühen von Tee genutzt werden, dem gesundheitsförderliche Wirkungen nachgesagt werden.

 

Hibiskus kaufen

Wie sollte beim Kauf vorgegangen werden?

Aufgrund der Vielfalt verschiedener Hibiskuspflanzen haben Sie bei einem Kauf eine relativ große Auswahl. Machen Sie sich deshalb vorab klar, wo Ihre Hibiskuspflanze stehen und welche Funktion sie für Sie haben soll. Nicht jede Hibiskuspflanze kann in Ihrem Garten überwintern. So ist der bekannte Roseneibisch nicht winterhart und benötigt spätestens im Winter einen wärmeren Platz drinnen. Falls Ihre Pflanze ganzjährig draußen bleiben soll, müssen Sie den Hibiskus winterhart kaufen. Dann kommen nur Arten wie der Strauch- oder der Staudenhibiskus infrage. Besonders wichtig wird die Winterhärte, wenn Sie eine Hibiskus-Hecke kaufen und pflanzen wollen. Sie möchten die Pflanze vor allem aus ästhetischen Gründen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon haben? Dann sollten Sie Ihren Eibisch vor allem mit einer passenden Hibiskusblüte kaufen. Sie haben dafür die Auswahl aus zahlreichen Farbtönen. Aber das bisher Genannte ist noch längst nicht alles, was beim Kauf wichtig ist: Falls Sie beispielsweise einen Riesen-Hibiskus kaufen und groß werden lassen möchten, benötigen Sie ausreichend Platz dafür. Den Namen trägt die auch als Staudenhibiskus bezeichnete Pflanze zwar vermutlich eher wegen ihrer bisweilen riesigen Blüten. Aber eine Höhe von zwei Metern kann sie durchaus erreichen. Wenn das zu viel ist, werden Sie die Pflanze etwas intensiver schneiden müssen, damit sie die richtige Größe behält. Ein wenig Pflege ist also nötig, wenn Sie Pflanzen wie einen Staudenhibiskus kaufen. Das sollten Sie einplanen. Und wie bei allen Pflanzen gilt: Fragen Sie sich, ob Sie dem Hibiskus den richtigen Standort bieten können. Die meisten Eibischsorten lieben es sonnig oder halbschattig. Nicht zuletzt steht beim Kauf die Frage im Raum: Samen oder fertige Pflanze? Der Hibiskussamen lässt Ihnen mehr Möglichkeiten, Ihre eigene Hibiskuspflanze heranwachsen zu lassen. Fertige Pflanzen erleichtern Ihnen dagegen die Arbeit.

 

Grafik mit Vorüberlegungen zum Hibiskuskauf

Wer gut vorausplant, hat gute Chancen, den perfekten Hibiskus für die individuelle Verwendung zu erwerben. © Gartentraum.de

 

Hibiskus vermehren durch Samen & Co.

Wie kann Hibiskus vermehrt werden?

Wenn Sie Ihren Hibiskus vermehren möchten, können Sie das natürlich mit Hibiskussamen tun. Sammeln Sie im Herbst die vertrockneten Samenkapseln der Pflanze ein. Lagern Sie die geernteten Pflanzensamen an einem kühlen Ort bis zum Frühjahr. Für die Aussaat in einem Anzuchtgefäß, das in einem Mini-Treibhaus steht, eignet sich bereits der März. Hier können sich die relativ hohen Temperaturen und die relativ hohe Luftfeuchtigkeit entwickeln, die der Samen zum Aufkeimen benötigt. Bestenfalls dauert es bis zum Aufkeimen nur etwa vier bis zehn Tage. Manche Experten empfehlen, den Samen vorab zum Beispiel mit Schmirgelpapier leicht aufzurauen und etwa ein bis zwei Tage im lauwarmen Wasser einzuweichen. Sobald die Jungpflanze des Eibisch ausreichend Wurzeln entwickelt hat, können Sie sie umtopfen und mit Flüssigdünger stärken. Wählen Sie für Ihre junge Hibiskusart das passende Pflanzgefäß. Es kann durchaus einige Jahre dauern, bis Sie auf diese Weise durch Samenkapseln und Samen Pflanzen erhalten, die ihrerseits Blüten und Samen entwickeln. Wichtig bei alledem: Hibiskuspflanzen sind sogenannte Hybride und ihre Samen enthalten Erbgut der beiden Elternpflanzen. Die entstehende Pflanze muss deshalb keineswegs genauso aussehen wie die, von der Sie die Samenkapseln geerntet haben. Die Vermehrung von Eibisch durch Samen ist nicht die einzige Möglichkeit. Sie können sich zum Beispiel auch für eine Vermehrung durch Stecklinge entscheiden und Sie können Pflanzen veredeln. Bei der Vermehrung mit Stecklingen sehen die entstehenden Pflanzen ebenso aus wie die ursprüngliche.

 

Bunte Hibiskus-Pflanzen in Urne

Durch Samen, Stecklinge und Veredelung lassen sich mehr von der Pflanze mit den großen Blütenkelchen züchten.

 

Pflanzzeit für Hibiskus

Wann ist eine gute Zeit zum Pflanzen von Hibiskus?

Bei der Frage nach der richtigen Pflanzzeit für Hibiskus sind sich die Experten etwas uneins. Die einen empfehlen ausschließlich die Pflanzung im Frühling. Andere sehen dagegen die Frage nach der richtigen Pflanzzeit gelassener und halten auch eine Pflanzung im Herbst unter den richtigen Voraussetzungen für unproblematisch. Im Allgemeinen gilt aber: Das Frühjahr ist die bessere Jahreszeit. Wenn Sie den Hibiskus im Frühjahr einpflanzen, hat er ausreichend Zeit, sich mit seinen Wurzeln gut im Boden zu verankern. Zudem gilt: Gerade in der Anwachsphase sind auch einige als winterhart geltende Hibiskusarten frostanfälliger als später. Wenn Sie sich für den Herbst als Pflanzzeit entscheiden, sollten Sie deshalb zumindest im ersten Winter einen Frostschutz einplanen. Dafür können Sie den Boden rund um die Pflanze zum Beispiel mit Rindenmulch abdecken. Möchten Sie Hibiskus aus Samen ziehen, empfiehlt sich in jedem Fall das Frühjahr.

 

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Hibiskus pflanzen: Kübel, Hecke & Co.

Wo und wie sollte Hibiskus gepflanzt werden?

Aufgrund der Arten und Sortenvielfalt des Eibisch können Sie geeignete Hibiskuspflanzen im Innenraum wie ganzjährig im Garten pflanzen: als Einzelpflanze, Gruppe oder Hecke. Der Eibisch liebt in der Regel sonnige oder halbschattige Plätze. Er bevorzugt einen nährstoffreichen, gut durchlässigen und feuchten, aber nicht allzu nassen Boden. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, den Eibisch ein wenig vor zu starkem Wind zu schützen. Bisweilen ist dafür ein Standort an einer Gartenmauer eine gute Idee. Der optimale Zeitpunkt, um Eibisch im Garten zu pflanzen oder umzupflanzen, ist das Frühjahr. Graben Sie für die Pflanzung ein Loch, dessen Ausmaße etwa der zweifachen Größe des Wurzelballens entspricht. Lockern Sie den Ballen anschließend etwas auf und setzen Sie ihn ein. Die ausgehobene Erde können Sie vorab mit etwas Kompost mischen, bevor Sie den Wurzelballen im Loch mit ihr eingraben. Treten Sie die Erde vorsichtig fest und wässern Sie sie. Oft empfiehlt es sich, eine dauerhaft im Garten verbleibende Jungpflanze in den ersten Jahren mit Mulch rund um den Wurzelbereich vor zu großer Winterkälte zu schützen.

 

Hibiskus-Strauch hinter Zaun

Damit Hibiskus gut gedeiht, sollen einige Regeln beim Pflanzen befolgt werden.

 

Pflege des Hibiskus

Welche Pflege braucht Hibiskus?

Ganz pflegeleicht sind die meisten Hibiskuspflanzen nicht. In besonders heißen Monaten sollten Sie sie gießen, ohne dass dabei Staunässe entsteht. Sie müssen die Hibiskuspflanze zudem in der Regel schneiden, damit ihr Wachstum nicht ausufert. Wenn Sie selbst ein kleines Stämmchen mit attraktiver Blütenkrone aus Ihrem Eibisch machen möchten, fällt dafür noch etwas mehr Schnittarbeit an. Dünger sollten Sie Ihrem Eibisch ebenfalls gönnen. Sie müssen einem Eibisch natürlich trotzdem nicht Ihre gesamte Aufmerksamkeit widmen, damit er wächst und gedeiht. Und Sie können den Arbeitsaufwand reduzieren, indem Sie ihm beispielsweise einen optimalen Standort geben. Nicht zuletzt gilt: Was Sie dem Eibisch geben, gibt er Ihnen zurück. Oft doppelt und dreifach. Mit ihren oftmals großen Blüten können die verschiedenen Hibiskusarten sowohl verschiedene Zimmer als auch Außenflächen verschönern. Gestalten Sie mit ihnen Ihren ganz privaten Naturraum.

 

Grafik mit Schritten beim Pflanzen von Hibiskus

Hibiskus zu pflanzen ist nicht schwer. Sorgfältiges Einpflanzen ist die Grundvoraussetzung für kräftiges Wachstum. © Gartentraum.de

 

Hibiskus gießen

Hibiskus gilt als Pflanze mit einem relativ hohen Wasserbedarf. Das darf allerdings nicht dazu führen, dass Sie es zu gut mit ihr meinen. Wenn Sie den Eibisch so sehr gießen, dass dabei Staunässe entsteht, leidet er und verliert seine Blüten. Als Zimmerpflanze auf der Fensterbank sollte er deshalb in einem Topf mit Loch und auf einem Untersetzer stehen. Planen Sie zwischen der Erde und den Löchern im Topf oder Kübel eine Drainageschicht ein, damit sich die Löcher nicht mit Erde zusetzen. Als Material dafür eignen sich beispielsweise Kieselsteine oder Blähton. Sinnvoll kann zudem ein Terrakottatopf sein. Das natürliche Material nimmt Wasser auf und gibt es wieder ab und wirkt damit bis zu einem gewissen Grad regulierend. Roseneibisch im Topf können Sie fast immer täglich gießen, während er blüht. Allerdings gilt auch hier: Kontrollieren Sie, ob sich dabei Staunässe bildet. Für den Garteneibisch und andere draußen wachsenden Hibiskusarten gilt im Prinzip dasselbe wie für die Zimmerpflanze: Der Boden sollte zumeist feucht sein, aber auf keinen Fall nass. Gießen Sie Ihren Strauch- oder Staudenhibiskus in heißen Sommermonaten deshalb regelmäßig. Achten Sie auf der anderen Seite auf einen Standort mit einem gut durchlässigen Boden, damit das Wasser bei stärkerem Regen gut abfließt.

 

Roter Hibiskus vor einem Pool

Hibiskus mag es warm, benötigt aber ausreichend Feuchtigkeit ohne dauerhaft nasse Füße.

 

Hibiskus schneiden

Bisweilen erhalten Hibiskuspflanzen in Gärtnereien ein sogenanntes Stauchungsmittel, sodass ein Schnitt anfangs nicht notwendig ist. Nach ein bis zwei Jahren werden Sie jedoch beispielsweise Ihren Gartenhibiskus schneiden müssen. Und auch den Zimmerhibiskus zu schneiden, lässt sich meistens nicht vermeiden. Unabhängig von der Hibiskusart sollten Sie regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile mit einem passenden Gartenschneidegerät entfernen. Zur Verjüngung sollten Sie zudem allzu ausufernd wachsende Triebe radikal zurückschneiden. Um Ihren Hibiskus zu schneiden, ist das Frühjahr optimal. Manche Experten empfehlen allerdings, auch im Herbst nochmals totes Pflanzenmaterial zu entfernen. Allzu radikal sollte ein Herbstschnitt aber nicht ausfallen. Beim Roseneibisch als Zimmerpflanze können Sie die Triebe nach der Blüte um die Hälfte kürzen. Dadurch verzweigt sich die Pflanze stärker und entwickelt fortan mehr Blüten. Dasselbe Verfahren ist beim Staudenhibiskus empfehlenswert. Schneiden Sie die Seitentriebe auf die Hälfte zurück und entfernen Sie bodennahe Verzweigungen auch ganz. Neben dem Pflegeschnitt für eine stärkere Blütenpracht sind formgebende Schnitte möglich. Durch sie kann aus einem Garteneibisch zum Beispiel ein Hochstamm mit Blütenkrone werden. Wie man dafür vorgeht, haben Sie bereits im Abschnitt über beliebte Arten und Sorten des Eibisch erfahren.

 

 

Hibiskus düngen

Um eine wirklich schöne Pflanze zu erhalten, sollten Sie Ihren Hibiskus regelmäßig düngen. Experten empfehlen in der Zeit vom Frühjahr bis zur Herbstmitte eine wöchentliche oder zweiwöchentliche Düngung. Gerade in der Wachstums- und Blütezeit haben die Pflanzen einen hohen Nährstoffbedarf und es ist wichtig, diesen Bedarf zu decken. In der übrigen Zeit des Jahres reicht es aus, den Eibisch einmal monatlich zu düngen. Leidet Ihr Eibisch an Nährstoffmangel, wirft er möglicherweise Blütenknospen ab und wird zusätzlich anfälliger für Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Geeignet als ein Düngemittel für den Eibisch sind zum Beispiel organische Dünger wie Kompost. Aber auch spezielle NPK-Dünger kommen infrage. Die drei Buchstaben stehen für Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Erhält die Pflanze zu viel oder zu wenig dieser drei Stoffe, ist das ungünstig. NPK-Dünger gibt es mit unterschiedlicher Zusammensetzung der drei Stoffe. Düngerproduzenten bieten teils einen speziellen Hibiskusdünger an, der Stickstoff, Phosphor und Kalium beispielsweise in der Zusammensetzung 6/3/6 enthält. Mehr über NPK-Dünger und andere Düngerarten verriet der NDR im März 2021 in einem Artikel zur Frage, welcher Dünger sich für welche Pflanze eignet. Einen praktischen Düngertest mit Staudenhibiskus gab es zudem 2019 beim MDR.

 

Hibiskus – Schneiden  Verwenden  Überwintern & Pflegen + Sorten-Überblick

 

 

Hibiskus überwintern - so ist er winterhart

Wie übersteht Hibiskus den Winter unbeschadet?

Wie Ihre Hibiskuspflanze am besten überwintert, hängt unter anderem davon ab, ob sie winterhart ist oder nicht. Viele Eibische sind es nicht. Winterharte Pflanzen können Sie Im Winter im Freien lassen, während Sie die nicht winterharten Varianten auf jeden Fall in einen Innenraum bringen sollten. Solch ein Innenraum sollte spezielle Bedingungen für die Pflanze aufweisen, um ihr ein optimales Winterquartier zu bieten. Winterharte Pflanzen benötigen diesen Umzug nicht unbedingt. Aber auch bei ihnen ist es bisweilen sinnvoll, sie ein bisschen zu schützen. Das ist insbesondere bei jüngeren Pflanzen eine gute Idee. In vielen Fällen gilt: Verändern Sie Ihre Pflanzenpflege im Winter im Vergleich zu den wärmeren Monaten. Die Pflanze seltener zu gießen und ihr weniger Dünger als im Sommer zu geben, ist im Allgemeinen eine gute Entscheidung.

 

Hibiskus im Kübel überwintern

Ein Hibiskus wie der Roseneibisch, der im Kübel auf dem Balkon oder auf der Terrasse steht, muss für den Winter in einen Innenraum umziehen. Bevor Sie Ihre Hibiskuspflanze aber nach innen holen, sollten Sie sie auf Schädlingsbefall kontrollieren und Schädlinge gegebenenfalls beseitigen. Entfernen Sie zudem abgestorbene Zweige und Blätter. Als gutes Winterquartier eignet sich ein heller Platz in einem Wintergarten, der auf eine Temperatur von etwa 15 Grad aufgeheizt wird. Einige Experten empfehlen, den Roseneibisch bereits im Oktober ins Haus zu holen. Viele Eibische vertragen einen Standortwechsel nämlich nicht sehr gut. Wenn sich Außen- und Innenraumklima (noch) nicht sehr unterscheiden, machen Sie Ihrem Eibisch solch einen Umzug einfacher. Steht der Roseneibisch in einem kleineren Topf, kann er auf der Fensterbank überwintern. Auch hier fühlt er sich allerdings in einem nur mäßig aufgeheizten Raumklima am wohlsten. Sehr trockene und warme Luft vergrößert das Risiko, dass Schädlinge ihm zusetzen. Wächst ein winterharter Straucheibisch in einem Kübel, können Sie den Kübel im Prinzip draußen lassen. Eventuell stellen Sie ihn aber auf einen Untergrund wie Rindenmulch, der das Wurzelwerk schützt. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil manche Hibiskussorten als winterhart angepriesen werden, es aber nur bedingt sind. Achten Sie deshalb darauf, wie stark Frost werden darf, ohne dass die Pflanze abstirbt. Im Zweifelsfall geben Sie auch einer bedingt winterharten Hibiskuspflanze im Winter vorübergehend ein neues Zuhause.

 

Pflanzen im Wintergarten

Ein Wintergarten oder ein beheiztes Gewächshaus kann ein gutes Winterquartier für Hibiskus sein.

 

 

Hibiskus draußen überwintern

Wenn Sie Hibiskus direkt in die Gartenerde einpflanzen oder eine Hibiskushecke anlegen, haben Sie in der Regel keine Wahl. Der Hibiskus muss draußen überwintern. Nicht jede Hibiskussorte kann das. An Standorten mit einem relativ großen Kälterisiko sollten Sie sich möglichst nicht für einen nur bedingt winterharten Hibiskus entscheiden, sondern für sehr winterharte Varianten. Zu diesen Varianten zählt man beispielsweise den Staudeneibisch Southern Belle sowie den Garteneibisch Jeanne d’Arc. Beim Garteneibisch bezeichnen manche Experten zudem Pflanzen mit rosa Blüten generell als eher frostanfällig, während Sorten wie ‚Blue Bird‘ mit blauen Blüten als frostresistent gelten. Aber auch, wenn solche Angaben nicht völlig falsch sind, gibt es immer Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Sie können ihrem Eibisch das Überwintern draußen erleichtern; etwa durch die passende Standortwahl. Wenn Sie ihn vor einer Gartenmauer pflanzen, schützen Sie ihn unter Umständen vor einem die Kälte steigernden Wind. Hübsche Gartenhäuser können den Pflanzen ebenfalls solch einen Schutz geben. Darüber hinaus ist das Zusammenspiel aus Bauwerk und Bepflanzung oft sehr romantisch. Helfen können Sie den Pflanzen mit Frostschutzmaßnahmen: etwa mit Rindenmulch auf der Erde, in die Sie den Eibisch gepflanzt haben. Überwintert der Eibisch draußen in einem Kübel, können Sie den Kübel zum Beispiel auf eine isolierende Unterlage stellen.

 

Samenstände von Hibiskus mit Schnee

Die meisten Hibiskusarten überstehen den Winter im Freien relativ gut. Insbesondere Pflanzen im Kübel profitieren jedoch von einem Winterschutz.

 

Krankheiten & Schädlinge des Hibiskus: gelbe Blätter & Co.

Wie können Krankheiten & Schädlinge erkannt und bekämpft werden?

Schädlinge und Krankheiten können dem Hibiskus arg zusetzen. Hier unterscheiden sich die Pflanzen nicht von anderen. Zwei typische Krankheiten des Eibisch sind die Gelbfleckenkrankheit und die Chlorose. Während die Gelbfleckenkrankheit sich tatsächlich durch gelbe Flecken auf den Blättern der Pflanze bemerkbar macht, werden bei der Chlorose direkt ganze Blätter gelb. Bei einer Chlorose ist nämlich die Chlorophyllbildung des Hibiskusblätter gestört. Das ist für die Pflanze problematisch, da sie mit dem Chlorophyll Sonnenlicht in für sie nutzbare Energie umwandelt. Im ungünstigsten Fall kann ein Hibiskus durch eine Chlorose absterben. Sie sollten also passende Maßnahmen ergreifen. Ursachen der Krankheit können ein ungeeigneter Standort der Pflanze und/oder ein Mangel an Nährstoffen sein. Die Gelbfleckenkrankheit entsteht durch einen Virenbefall. Das bedeutet auch, dass erkrankte Pflanzen die Krankheit auf benachbarte Pflanzen übertragen können. Entfernen Sie deshalb schnellstmöglich erkrankte Blätter und isolieren Sie Ihren Hibiskus vorübergehend, wenn es irgendwie möglich ist. Zu den Schädlingen, die einen Hibiskus befallen können, gehören Weiße Fliegen, Blattläuse und Spinnmilben. Wie bei einer Gelbfleckenkrankheit, sollten Sie eine Hibiskuspflanze bei einem Blattlausbefall möglichst isolieren. Möglichkeiten zur Bekämpfung sind biologische oder chemische Mittel aus dem Gartencenter oder eine einfache Seifenlauge. Auch gegen Spinnmilben helfen bisweilen Lösungen mit Spülmittel, gegen Weiße Fliegen beispielsweise Insektizidstäbchen. Nicht immer sind Pflanzenkrankheiten oder Schädlinge die Ursache für Probleme beim Hibiskus. Bisweilen bilden Faktoren wie eine Staunässe die Ursache, wenn Blätter welken oder sich unerwartet verfärben. Deshalb ist immer eine Ursachenforschung wichtig.

 

Blattläuse auf Hibiskus

Entdecken Sie Blattläuse auf Ihrem Hibiskus, sollten Sie schnell handeln.

 

Bilder von Hibiskus

Wie sieht Hibiskus aus?

Gerade bei derart schönen Pflanzen wie dem Hibiskus sind Bilder oft aussagekräftiger als 1.000 Worte. Schließlich leuchtet so ein Hibiskus in vielen Farben, präsentiert sich oft mit besonders großen Blüten und wird so zu einer herrlichen Attraktion in jedem Garten. Hibiskus gibt es unter anderem mit roten, mit gelben, weißen und blauen Blüten, bisweilen zwei- oder dreifarbig oder mit einem faszinierenden Farbwechsel. Lassen Sie sich inspirieren von der Schönheit dieser Pflanze. Hibiskus eignet sich für kleine und für große Gärten. Er kann Ihr Wohnzimmer ebenso reizvoll schmücken wie den Wintergarten. Er macht neben unterschiedlichsten Gartenskulpturen eine gute Figur, ebenso in der Nähe eines Gartenteichs. Er kann nackte Gartenmauern oder Ihr Gartenhaus verzieren oder aber dazu beitragen, einen bisher schmucklosen Innenhof in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Hibiskus ist sehr wandelbar. Und er bietet Ihnen fast unendlich viele Möglichkeiten für eine attraktive Raum- und Gartengestaltung. Viel Spaß dabei.

 

 

Zusammenfassung

Das sollten Sie über Hibiskus wissen

Der Hibiskus ist eine traumhaft schöne Pflanze. Sie existiert in vielen Arten und mit zahlreichen Blütenfarben, kann ebenso ein romantisches wie exotisches Flair in den Garten oder auf den Balkon bringen. Zu den besonders beliebten und bekannten Arten der auch Eibisch genannten Pflanze zählen der Roseneibisch sowie der Strauch- und der Staudeneibisch. Eibisch ist nicht giftig und lässt sich auch als Hecke in Ihrem Garten pflanzen, um dort einen attraktiven Sichtschutz zu bieten. Die Frage nach dem passenden Standort für die Pflanze sollten Sie vor einem Kauf klären. Falls Sie bereits Besitzer eines Hibiskus sind, können Sie neue Pflanzen aber auch selbst heranziehen. Etwas Pflege braucht die Pflanze. Aber wenn Sie ihr diese Pflege nicht verweigern, haben Sie mit Ihrem Hibiskus sehr viel Freude.

 

 

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Setzt man Hibiskus in große Pflanztröge, kann man auf einfache Weise für Sichtschutz sorgen. Am besten wählt man eine winterharte Art, die ganzjährig draußen bleiben kann.

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Hibiskus ist nicht ausschließlich in Gärtnereien oder Blumenläden erhältlich. Auch der Versandhandel bietet eine große Auswahl verschiedener Arten passend für Ihr Zuhause an.

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Wer seinen Hibiskus pflegen möchte, benötigt geeignetes Werkzeug. Damit lässt er sich gut einpflanzen, schneiden oder der Wurzelbereich auflockern. Gute Pflege belohnt er mit üppiger Pracht!

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Häufige Fragen

📍 Welcher Standort eignet sich für Hibiskus?

Praktisch alle Hibiskusarten brauchen sonnige oder halbschattige Standorte. Ein nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden ist ein weiterer Wohlfühlfaktor für die Pflanzen. Zudem empfiehlt sich ein nicht zu trockener Boden, der aber keine Staunässe enthält. Nicht winterharte Hibiskusarten wie der Roseneibisch müssen hierzulande in ein Winterquartier umziehen. Hier geht es zur ausführlichen Standortbeschreibung.

❄️ Ist Hibiskus winterhart?

Die Frage, ob Hibiskus winterhart ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele Eibische sind es nicht. Zu den nicht winterharten Eibischarten gehören zum Beispiel die besonders schönen Roseneibische. Als winterhart gelten dagegen Hibiskusarten wie der Strauchhibiskus, der Stauden- und der Mandelhibiskus. Wie winterhart sie tatsächlich sind, ist aber von Art zu Art verschieden. Im Beitrag finden Sie eine Auflistung winterharter Arten.

💧 Wie pflegt man einen Hibiskus?

Sie werden Ihren Hibiskus möglicherweise ab und an gießen müssen, auch wenn er im Garten steht. Insbesondere der Zimmerhibiskus braucht in der Regel zudem etwas Dünger, um seinen Nährstoffhunger zu befriedigen. Zusätzlich ist es meistens nötig, dass Sie Ihren Hibiskus zurückschneiden. Dafür eignet sich insbesondere das Frühjahr. Hier können Sie die Pflegeanleitung nachlesen.

✂️ Wann schneidet man Hibiskus zurück?

Die beste Zeit für den Schnitt ist zumeist das Frühjahr, denn dann kommt die Pflanze mit dem Rückschnitt besonders gut zurecht. Darüber hinaus eignet sich die Wachstumsphase natürlich sehr gut, um das Zurückschneiden für die Formgebung zu nutzen. Ein Rückschnitt im Herbst ist prinzipiell ebenfalls möglich, gilt im Allgemeinen aber als die schlechtere Wahl. Lesen Sie im Beitrag mehr über den korrekten Rückschnitt.

veröffentlicht am: 16 Mai 2021 - aktualisiert am: 27 Mai 2021

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    Autor bei Gartentraum

    Mirko

    Gesellschafter & Impulsgeber bei Gartentraum.de

    Über den Autor

    Mirko ist einer der Impulsgeber des Online-Magazins von Gartentraum.de. Kein Wunder, das Thema Gartendekoration wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Bereits sein Großvater sammelte begeistert Gartenfiguren und Bronzen und fertigte in seiner Werkstatt Pflanztöpfe für den Garten. Nun ist Mirko selbst auf der Suche nach den neuesten Trends in Sachen Gartendekoration.

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