Rosen-Arten pflegen – richtig pflanzen, schneiden & düngen

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Die Rose gehört zu den beliebtesten Pflanzen in deutschen Gärten. Nicht zuletzt, weil eine riesige Auswahl an verschiedenen Rosen-Arten für jeden Geschmack das Passende zu bieten hat. Die Pflege hält sich – je nach Sorte – in Grenzen, wodurch Sie mit wenig Aufwand viel Freude bekommen. Wie Sie Ihre Rosen richtig pflanzen, schneiden, düngen, pflegen und vermehren, erfahren Sie in diesem Beitrag.

DIE ROSE IM ÜBERBLICK

Was müssen Sie über die Rose wissen?

Die Rose und alle uns heute bekannten Rosenarten gehören zur Familie der Rosengewächse, auch Rosaceae genannt, und zählen zu den Vertretern der Rosales. Diese Bezeichnung leitet sich aus dem lateinischen Namen „Rosa” ab und kommt vom griechischen Wort „Rhódon”, was so viel wie rot bedeutet. Die Blütenpracht dieser Pflanze ist kaum zu übertreffen. Daher wird sie oft als „Königin der Blumen“ bezeichnet und hat sich in der europäischen Gartenkultur fest etabliert. Die Vielfalt dieser Schönheit verleiht jedem Garten und Balkon ein besonderes Flair. Prinzipiell wird zwischen Kulturrosen und Wildrosen unterschieden. Kulturrosen sind repräsentative Arten und entstehen aus speziellen Kreuzungen und der Veredelung dieser Pflanzen. Es gibt sie auch dornenlos. Wildrosen hingegen bleiben züchterisch unbehandelt, ihre Blüten sind ungefüllt und bilden Hagebutten aus (die zwar im Gegensatz zu den Hagebutten der Hundsrose nicht essbar sind, aber auch nicht giftig!). Aber nicht nur die Auswahl der richtigen Pflanze, auch die passende Pflege ist sehr wichtig, damit Sie sich an einer herrlich duftenden, vitalen Rose erfreuen können. Wie Sie die richtige Rosenpflanze für Ihren Standort auswählen, wann Sie Ihre Rosen schneiden sollten und wo Sie den passenden Rosendünger für Ihre Rosenart finden, verraten wir Ihnen in diesem Artikel!

 

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. – Gertrude Stein

 

DIE BELIEBTESTEN ROSEN-ARTEN

Welche Rosenarten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Die vielfältigen Rosenarten unterscheiden sich nicht nur in ihrer Wuchs- und Blütenform. Es gibt Rosen mit gefüllten und ungefüllten, großen und kleinen Blüten, duftend oder nicht duftend, repräsentative Arten oder sehr natürliche. Ob es sich um natürliche Rosensorten oder spezielle Kreuzungen handelt: Rosen gibt es in allen Formen und Farben, von der klassischen roten Rose bis hin zur grünen oder violetten Rose. Achtung: Einige Blumen heißen zwar Rose, sind aber keine Rosen – etwas das Portulakröschen, das den Namen wegen seiner großen, rosenähnlichen Blüten trägt, aber eine Sukkulente ist. Ob sie nur einmal im Frühjahr blüht oder mehrmals bis Oktober, Rosen gibt es für jeden Geschmack und sie eignen sich für die unterschiedlichsten Standorte. Dabei können in puncto Ansprüche und Eigenschaften teils große Unterschiede herrschen. So benötigt beispielsweise die wilde Kletterrose ganz andere Bedingungen als eine professionell gekreuzte Edelrose. Worauf es bei welcher Rosen-Art ankommt und wodurch sie sich unterscheiden, erfahren Sie in der folgenden Übersicht.

 

Historische Rose

Die Historische Rose oder auch Alte Rose ist die Mutter aller Rosen, die wir heute kennen. Sie entstanden vor der Einführung mehrfach blühender Rosensorten aus Ostasien. Unterteilt wird diese Rosenart in vier Untergruppen:

  • Remontan-Rosen
  • Damaszener-Rosen
  • Bourbon-Rosen
  • Gallicia-Rosen

Fast alle Rosen dieser Gruppe duften sehr stark. Die meisten Historischen Rosen haben einen strauchigen Wuchs und dicht gefüllte Blüten. Je nach Sorte variiert die Wuchshöhe zwischen 0,5 m und 6 m. Auch die Wuchsformen sind sehr unterschiedlich. Von buschig bis hoch ist bei der Historischen Rose alles dabei. Die allgemeine Meinung, dass diese Rosenart nur einmal blüht, ist nur teilweise richtig. Einige Historische Rosen blühen zumindest nach, manche sind sogar öfterblühend oder dauerblühend. Dennoch ist die einmalblühende Historische Rose eine besondere Schönheit. Im Herbst trägt sie hübsche Hagebutten und dekoratives Laub. Das macht sie auch für die geschmackvolle Grabgestaltung perfekt. Die „altmodische“ Form der Historischen Rose zeigt sich in Farben von Weiß über Rosa bis Purpurrot. Gelbe und signalrote Töne sucht der Rosenliebhaber bei dieser Rosenart vergeblich. Die oft auffällig duftende Blüte verzaubert jede Nase. Vor allem die gute Frosthärte und ihre Robustheit zeichnen viele Sorten der Historischen Rosen aus. Durch die Zucht der ersten Teehybride „La France” im Jahr 1867 wurde die Ära der Historischen Rosen mehr oder weniger beendet.

 

Gefüllte Rosen in hellem Lila

Gefüllte Rosen – wie die historische Rose – sind sehr beliebt, da ihre üppigen Blüten farbliche Akzente im Garten setzen.

 

Kletterrose

Kletterrosen haben eine lange Geschichte, die sich nicht genau zurückverfolgen lässt. Charakteristisch für die Kletterrose ist der aufrechte Wuchs in eine Höhe von 2 m bis zu 4 m. Durch ihre breite Abstammung sind die Wuchscharaktere, die Blütenform und -füllung sowie die Belaubung von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Meist zeichnet sich eine Kletterrose durch große Blüten aus, die oft in Dolden stehen. Im Gegensatz zu den Historischen Rosen bezaubert diese Rosenart mit einer sehr großen Farbvielfalt. Wer weniger stark duftende und pflegeleichte Rosen bevorzugt, kann mit schnellwachsenden Kletterrosen nichts falsch machen. Die meisten Sorten sind öfterblühend und verschönern jeden Garten den ganzen Sommer über. Lauben, Rosebogen, Pergolen oder Hauswände eignen sich ideal, um die Ranken der Kletterrose hochzuleiten. Wichtig ist ein festes Rankgerüst, um der Rose genügend Stabilität zu geben. Die dekorativen, schnellwachsenden Kletterrosen verleihen jedem Garten ein romantisches Flair. Sie eignen sich außerdem hervorragend, um Gartenbereiche voneinander abzugrenzen und sind sehr gut mit anderen Pflanzen kombinierbar. Eine gefragte Kletterrose ist die „Golden Gate”. Diese Rose wächst als aufrechter Rosenbusch, zeichnet sich durch einen fruchtigen, leicht zitronigen Duft und leicht gefüllte, gelb-goldene Blüten aus. 2006 wurde diese Schönheit mit dem ADR-Prädikat ausgezeichnet.

Tipp: Einige Rosenarten werden dornenlos gezüchtet und eignen sich damit perfekt für Terrassen und schmale Balkons.

 

Kletterrosen an einer Gartenmauer

Kletterrosen dekorieren den Garten – Dank ihrer großen und üppigen Blüten – romantisch, verspielt und farbenfroh. © Jarmila Rysplerova – Shutterstock.com

 

Ramblerrose

Die Ramblerrose (englisch „to ramble“ = umherschweifen), zu Deutsch Schlingrose, ist eine einmalblühende Rose, die an ihren bis zu 10 m lang werdenden Ranken sehr üppige und eindrucksvolle Blüten hervorbringt. Für die meterlangen, dünnen und biegsamen Triebe werden stabile und lange Rankhilfen benötigt. Auch die Ramblerrosen zeichnen sich durch einen breiten Stammbaum aus. Dadurch gibt es je nach beteiligter Wildart starke Unterschiede im Wuchscharakter, der Belaubung und Blütenform. Vorherrschend sind sehr reich blühende Sorten mit Büscheln von kleinen Blüten. Mittlerweile gibt es viele neue, öfterblühende Züchtungen der Ramblerrose wie die „Super Excelsa” oder „Super Dorothy”. Diese Sorten lassen mehrmals im Jahr Blüten sprießen. Wird diese Rosenart gut gepflegt, ist sie sehr robust und gesund. Manche Sorten können sogar im Halbschatten gepflanzt werden. Ihre Blütezeit beginnt im Juni. Jeder Rosenliebhaber kann sich dann auf eine eindrucksvolle, mehrwöchige Blütezeit freuen. Besonders geeignet sind Rambler-Rosen zur Bepflanzung von Hausfassaden und Balkons, großen Pergolen, Rosenbogen oder alten Bäumen.

 

Strauchrose

Strauchrosen, auch Buschrosen genannt, sind wahre Blühwunder! Sie wachsen sowohl in der Höhe als auch in der Breite mit Büscheln oder Dolden, die sich durch eine Vielfalt an Farben von Weiß, Gelb und Orange über Rosa bis hin zur Mehrfarbigkeit auszeichnen. Erste Züchtungen der Strauchrose sind seit ca. 1930 bis 1940 bekannt. Diese pflegeleichte Rosenart entstand aus zahlreichen Kreuzungen. Deswegen gibt es auch bei Strauchrosen große Unterschiede in der Belaubung, Blütenform und -größe. Die Wuchshöhe einer Strauchrose ist im Gegensatz zu Kletterrosen mit 1 m bis 3 m eher gering. Je nach Sorte ist diese Rosenart eher weniger duftstark. Trotzdem erfreut sie das Herz jedes Gärtners durch ihre von Juni bis Herbst fast ununterbrochene Blütezeit. Moderne Strauchrosen wachsen kompakter als die „klassischen“ Strauchrosen. Dazu gehören die dicht gefüllten nostalgischen Englischen Rosen des Züchters David Austin. Diese zeichnen sich durch einen starken Blütenduft aus. Rosenkenner wissen auch die Strauchrose „Leonardo da Vinci” zu schätzen. Diese Rose blüht fast durchgängig, jedoch so gut wie ohne Duft. Eine andere besonders gefragte Strauchrose ist die „Rose de Resht”. Die fuchsia- oder purpurrot leuchtenden, stark gefüllten Blüten wirken wie Pompons. Diese Sorte ist hervorragend für Rosenbeete und Gartenwege geeignet.

 

Weiße Rosen am Gartenzaun

Strauchrosen sind Blühwunder und in vielen verschiedenen Farben erhältlich. © kamonnut – Shutterstock.com

 

Wildrose

Wildrosen sind eine Rosenart, die nicht über ihre Artgrenzen hinaus mit anderen Arten der Gattung Rose gekreuzt wurde. Sie haben sich „wild“ ohne das Eingreifen des Menschen entwickelt. Diese nur zart duftende Rosenart ist die Vorläuferin aller Kulturrosen, die daher gut in Bauerngärten passt. Eine bekannte Unterart ist die Bibernell-Rose, die in ganz Eurasien vorkommt, häufig an Dünen, aber auch als Zierpflanze in Parks. Heute entstehen neue Unterarten der Wildrose, wenn sich heimische Wildrosenarten untereinander kreuzen. Die Wildrose gehört zu den Sträuchern. Dennoch gibt es verschiedene Sorten, die sehr groß werden können. Wer einen grünen Daumen hat, kann eine Wildrose sogar als Kletterrose ziehen. Das vielfältige Erscheinungsbild der Wildrose ist nicht die einzige positive Eigenschaft dieser Art. Der angenehme, betörende Duft der Blüten verzaubert jedes Herz. Robust und pflegeleicht, kann die Wildrose vielseitig eingesetzt werden. Auf fast jedem Untergrund ist es möglich, eine schöne Wildrose gedeihen zu lassen. Anders als bei anderen Rosenarten steht ihre Blüte einfach gefüllt mit fünf Blütenblättern allein. Das Besondere an der Wildrose sind ihr dichtes dorniges Zweigwerk und die wunderschönen Hagebutten, die sich im Herbst ausbilden. Vorliebe dieser Schönheit ist ganz klar die Sonne, wobei manche Sorten auch im Halbschatten gedeihen. Durch die Winterhärte und das mehrjährige Blühen der Wildrose kann sich jeder Gartenfreund über lange Zeit an der Schönheit dieser Rosenart erfreuen. Beispielhaft für Wildrosen steht die Apfelrose, auch Kartoffelrose genannt. Auf mäßig trockenen bis mäßig feuchten Böden erreicht die Apfelrose eine Wuchshöhe von 1,20 m bis 2 m. Ihre Blüten stehen einzeln oder doldenähnlich in Violett, Rot oder Rosa.

 

Edelrose

Die Edelrose oder Teehybride wird von Rosenkennern als „Königin der Rosen“ bezeichnet. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Als älteste Rosenart, erstmals im 19. Jahrhundert aus chinesischen Teerosen und europäischen Remontant-Rosen gekreuzt, läutete die Edelrose das Zeitalter der modernen Rose ein. Durch ihre großen, eleganten Blüten auf stabilen Stängeln, die 0,6 m bis 1 m lang werden können, zeichnet sie sich als ideale Schnittrose aus. Die breite Farbskala der Blüten von Weiß über zartes Rosa bis hin zu Gelb, in Kombination mit sanften Duftnoten macht die Edelrose sehr beliebt. Negative Eigenschaften dieser anspruchsvollen Rosenart sind ihre Anfälligkeit für Rosenkrankheiten und häufig eine eher geringe Winterhärte. Charakteristisch für manche Sorten ist ein schwacher bis fehlender Duft. Die neue Generation der Edelrosen unterscheidet sich stark vom Klassiker mit den schlanken Einzelblüten. Mittlerweile wurden Rosen so weit entwickelt, dass sie bereits im ersten Flor als Dolden mit drei bis fünf Blüten viel buschiger als die klassische Edelrose wachsen. Gefragte Edelrosen sind die „Acapella” und die „Nostalgie“. Sie erfüllen alle Eigenschaften von Edelrosen doppelt und dreifach. Die Pracht ihrer wohlgeformten, kirschroten bzw. cremeweiß-rosaroten Blüten auf starken Blütenstielen lässt jedes Herz höher schlagen und ist ein wahrer Blickfang zum Beispiel in schönen Innenhöfen.

 

Rosengarten in Rosa und Rot

Die Edelrose betört in Ihrem Garten durch ihr anmutiges Aussehen. © ranmaru – Shutterstock.com

 

Beetrose

Beetrosen sind kaum aus einem Garten, einem Balkon oder einer Parkanlage wegzudenken. Aus der Kreuzung von Teehybriden mit der Büschelrose „Multiflora” ist diese Rosenart entstanden. Das wunderschöne Blütenmeer, das durch die richtige Pflege der Beetrosen erschaffen werden kann, ist nicht zu übersehen. Diese niedrig wachsenden Buschrosen blühen den ganzen Sommer, von Juni bis Oktober. Je nach Sorte können Rosenliebhaber mit Wuchshöhen bis zu 1,20 m rechnen. Deshalb sind Beetrosen für kleine Gärten und auch für die Grabbepflanzung perfekt geeignet. Ihre Blüten stehen in Büscheln oder Dolden und blühen mehrmals im Jahr. Dabei können sich Hobbygärtner auf eine unglaubliche Farbvielfalt freuen. Egal ob Blutrot, Lila, Gelb, Weiß oder sogar mehrfarbig – hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Auch in der Vielfalt der Blütenformen sind der Beetrose kaum Grenzen gesetzt. Flache, kleine, große, gefüllte oder kugelige Blüten sind möglich. Die „Bella Rosa” wird als eine der schönsten Beetrosen angesehen. Mit dicht gefüllten rosa Blüten hinterlässt dieser Rosenbusch beim Betrachter bleibenden Eindruck.

 

Stammrose

Die im 18. bis 19. Jahrhundert entstandene Stammrose hat einen sehr interessanten Hintergrund. Sie wurde eigens für Damen gezüchtet, damit diese sich trotz ihrer damals üblichen weiten Reifröcke am lieblichen Duft der Rosen erfreuen konnten. Die Stammrose, auch Rosenstamm, Rosenstämmchen oder Hochstamm genannt, bildet keine eigenständige Rosenklasse. Sie können aus geeigneten Sorten aller Klassen entstehen, die auf einem Wildrosenstamm veredelt werden. Der eigentliche Grund für ihre Bezeichnung ist die Stammhöhe. Dabei werden unter Kennern vier verschiedene Höhen voneinander abgegrenzt: Bei einer Stammhöhe von 40 cm bis 50 cm spricht man von Zwergstammrosen. Diese sind besonders in dornenlosen Varianten für Balkone und kleinere Gärten geeignet. Als Halbstammrosen werden 60 cm bis 70 cm hohe Stammrosen bezeichnet. Solche eignen sich besonders als Blickfang für Blumenbeete in Kombination mit anderen niedrigeren Pflanzen und dienen dort als herausragendes Highlight. Bei 90 cm Wuchshöhe wird von Hochstammrosen gesprochen. Je nach Rosensorte wachsen die Kronen buschig, langstielig, strauchartig oder kaskadenförmig. Ab einer Höhe von 120 cm bezeichnet man Stammrosen als Kaskadenstammrosen. Solche Rosen sind je nach Sorte strauchartig, meist mit großen Blüten oder herunterhängenden kleinen Blüten bestückt. Zu beachten ist bei allen Höhen eine Aufzucht- und Pflegezeit von mindestens vier Jahren. Diese absolut gelungenen Kunstprodukte sind sehr windanfällig. Ein stabiler Stamm ist daher für eine gelingende Aufzucht sehr wichtig. Die „Augusta Luise” ist eine Edelrose mit riesigen Blüten in den Farben Rosé bis Apricot. Kenner wissen: Mit der „Augusta Luise” erhält man eine robuste und wüchsige Stammrose für den eigenen Garten.

 

Rosenbaum in Rosa

Die Stammrose verleiht Ihrem Garten einen edlen Look. © wjarek – Shutterstock.com

 

Zwergrose

Die Sorten der Zwergrose, die uns heute bekannt sind, werden als Nachkommen und Hybride der Zwergsorte Rosa chinensis „Roulettii” angesehen. Diese Zwergrosen-Sorte wurde 1917 von einem Schweizer zufällig in einem Balkonkasten entdeckt. Diese charakteristisch sehr zierliche und dünntriebige Rose besticht durch kleine Blüten, die auch bei dieser Art in Büscheln oder Dolden stehen. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein. Die Bezeichnung Zwergrose kommt nicht von ungefähr: Mit einer Wuchshöhe von nur 20 cm bis maximal 50 cm macht sie ihrem Namen alle Ehre. Auffallend für diese Rosenart ist, dass sie keinen Duft verströmt und überwiegend in den Farben Weiß, Rosa und Rot wächst. Inzwischen wurden Sorten gezüchtet, die in der Farbvielfalt breiter aufgestellt sind. Was man über Zwergrosen unbedingt wissen sollte: Sie sind leider nur mäßig winterhart, sodass die Pflanzen strenge Winter oft nicht überstehen. Wegen ihrer geringen Widerstandsfähigkeit fallen sie außerdem oft Pilzkrankheiten zum Opfer. Deshalb ist für Zwergrosen der richtige Standort zu beachten wie kleine Beete, Steingärten oder Balkonkästen. Ein sehr hoher Pflegeaufwand muss bei Zwergrosen eingeplant werden. Viel Sonne und Luft sind das Geheimrezept für gesunde Zwergrosen!

 

Bodendecker-Rose

Die Bodendecker-Rose oder auch Kleinstrauchrose erfreut sich heute großer Beliebtheit bei Rosenfreunden. Die kleinen Sträucher, die je nach Sorte zwischen 50 cm und 150 cm hoch wachsen, liegen, wie der Name bereits verrät, auf dem Boden auf und wachsen kriechend bis buschig. Das dichte Zweiggewirr ist der perfekte Gegner für unbeliebtes Unkraut. Wegen ihrer kleinen Blüten, die einfach oder gefüllt sind, duftet diese Art eher selten oder wenn, dann nur sehr schwach. Auch bei dieser Rosenart herrschen die Farben Weiß, Rosa und Rot vor, gelbe oder orangefarbene Farbtöne sind eher selten. Die Bodendeckerrose hat einen sehr großen Vorteil gegenüber anderen Rosenarten: Die verschiedenen Sorten sind meistens sehr robust und gesund. Somit ist Pflanzenschutz häufig nicht nötig. Durch ihre pflegeleichten Ansprüche eignet sich die Bodendeckerrose gut für eine flächige Bepflanzung. 1932 wurde die mittlerweile sehr beliebte Sorte „The Fairy” gezüchtet. Sie und andere Sorten der Bodendeckerrose sind wichtige Nahrungsquellen für Insekten. Außerdem eignen sie sich perfekt zur Befestigung von Hängen und zum Überziehen von Mauerwerk, etwa an dekorativen Gartenruinen, mit farbigen Blütenschleppen.

 

Rosen mit anderen Pflanzen kombiniert

Die Bodendeckerrose wächst niedrig und buschig und eignet sich gut für Beete mit anderen Blühpflanzen. © Matthewshutter – Shutterstock.com

 

ROSEN-FARBEN IM ÜBERBLICK

Welche Blütenfarben können Rosen haben?

Heutzutage werden Rosen in beinahe jeder erdenklichen Farbe gezüchtet. Doch bis zum heutigen Tage ist und bleibt die berühmteste unter ihnen: die rote Rose. Ihr mittlerweile dicht auf den Fersen folgen die Blütenfarben Rosa und Weiß. Aber auch Rosen in Farben, die bis vor nicht allzu langer Zeit nur in unserer Fantasie existierten und den Wunsch nach dem Unmöglichen widerspiegelten, gibt es heute zu kaufen. Die Kunst der Rosenzüchter erlaubt uns selbst die Anschaffung unserer geliebten Rose in Blau oder Schwarz. Allerdings wachsen diese Blütenfarben nicht auf natürliche Weise, sie werden künstlich eingefärbt. Nicht nur die Farbvielfalt der Rose ist unendlich; auch die Bedeutungen, die ihnen zugesprochen werden, sind sehr umfangreich. Welche Farbe welche Bedeutung mit sich bringt und was Sie bei der Farbauswahl Ihrer Rosen beachten sollten, erklären wir Ihnen im nächsten Abschnitt.

 

 

Rote Rosen

Seit jeher gelten rote Rosen als Symbole für Liebe und für Leidenschaft. Ihre Geschichte reicht weit zurück, bis hin zu den christlichen Erschaffungsmythen über Adam und Eva. Der Sage zufolge war es Eva, die der Schönheit der roten Rose nicht widerstehen konnte. So stahl sie heimlich während ihrer Vertreibung aus dem Garten Eden eine rote Rose und brachte sie mit auf die Erde. Seither verkörpert die rote Rose natürliche Eleganz und Schönheit. Ihr wird Respekt zugesprochen und Aufmerksamkeit verliehen – was sie zum perfekten Geschenk für das weibliche Geschlecht macht. Die Botschaft, welche durch sie vermittelt werden soll, spielt oftmals eine große Rolle. Liebende verschenken sie traditionell zum Valentinstag, aber auch zu Jahrestagen oder als generelle Liebesbotschaft werden rote Rosen gern überreicht. Dabei gilt: Je dunkler das Rot, desto tiefer reichen die Gefühle. Glaubt der Verschenkende fest an eine gemeinsame Zukunft und die gegenseitige Liebe, dann ist die beste Art, um dem Ausdruck zu verleihen, ein klassischer Strauß aus roten Rosen.

 

Rote Rose als Symbol der Liebe

Die rote Rose ist die Blume der Liebe und bringt Romantik in Ihren Garten!

 

Rosafarbene Rosen

Eine rosafarbene Rose steht für Jugend und Schönheit. Diese Farbe strahlt Natürlichkeit aus, und das nicht grundlos – seit hunderten von Jahren tragen Wildrosen von Natur aus rosafarbene Blüten. Aber auch heute ist die zarte Farbe noch sehr reizvoll. Sie gilt als perfektes Geschenk für den Anfang einer Beziehung und die sich weiterentwickelnde Liebe. Besonders beliebt ist daher die Schönheit „Leonardo da Vinci”, deren üppig gefüllte, rosarote Blüten an Romantik und Perfektion kaum zu übertreffen sind. Ein helleres Rosa gilt auch als Zeichen von Respekt – während dunklere Farbtöne eher für Dankbarkeit und Anerkennung stehen. Demzufolge werden Rosen in dunklem Rosarot eher als Geschenk in langjährigen Beziehungen überreicht. Aber auch als Geschenk zum Muttertag ist das kräftige Rosa sehr beliebt und häufig findet man diese Rosenfarbe als freundliche Begrüßung in Vorgärten.

 

Gelbe & orangefarbene Rosen

Wer gelbe Rosen verschenken möchte, sollte mit Bedacht vorgehen. Diese Farbe kann die verschiedensten Bedeutungen vermitteln. Anders als ihren rot blühenden Schwestern kann der gelben Rose leider keine so eindeutige Symbolik zugewiesen werden. Neid und Eifersucht kommt uns im europäischen Kulturkreis bei der Farbe Gelb als Erstes in den Sinn. So wurden in früheren Zeiten gelbe Rosen oft in Zusammenhang mit dieser Eifersucht, aber auch mit Untreue und verlorener Unschuld gebracht. Heute wissen wir es besser: In der jetzigen Zeit gelten gelbe Rosen als Ausdruck von Kraft, Stärke und Reichtum. Doch ihre wohl schönste Bedeutung spiegelt sich in der Freundschaft wider: Hier steht Gelb für Zusammenhalt und Versöhnung. Deshalb ist der Beschenkte meist ein enger Freund, eine gute Freundin oder ein Mitglied der Familie. Orangefarbene Rosen haben im Vergleich zu den gelben Rosen eine ganz klare und interessante Bedeutung für Liebende in einer Beziehung: Sie sind ein Symbol für Zufriedenheit und Glück. Werden gelbe Rosen verschenkt, bedeutet diese Geste innerhalb der Partnerschaft, dass man glücklich und zufrieden ist.

 

Rosen mit Farbverlauf in Orange und Gelb

Die gelbe Rose wird ihrem schlechten Ruf nicht gerecht – im Gegenteil: Sie bringt Farbe und Fröhlichkeit in Ihren Garten.

 

Grüne Rosen

Zu den seltensten Farbgebungen dieser Pflanzenfamilie zählt die grün blühende Rose. Die erste Rose dieser Farbe, die in Europa Bekanntheit erlangte, wurde 1856 von der britischen Gärtnerei „Bembridge und Harrison” auf den Markt gebracht:  „Viridiflora”. Die grün blühende Rose ist sehr positiv besetzt. Sie steht für Frische, vermittelt einen Ausdruck von Gelassenheit und Ruhe. Außerdem ist sie die klassische Farbe der Natur und überträgt ein Gefühl von Kraft und innerer Ausgeglichenheit. Ihr Ausdruck von Frische bringt viel Leben in den Raum, daher findet die grüne Rose oft Verwendung als Ziergegenstand für Dekorationen im Innenbereichen oder für Blumenarrangements. Aber auch im beruflichen Bereich dienen grüne Rosen oft als Geschenk zum Arbeits- oder Projektbeginn, um Hoffnung und Ausgleich zu vermitteln. Das Verschenken dieser Blume soll den Wunsch nach einem guten, erfolgreichen Einstieg repräsentieren.

 

 

Blaue Rosen

Die in Europa wohl unbekannteste Rose ist die blaue Rose. Eine besondere Bedeutung wird ihr in Japan zugesprochen, dort verkörpert sie das Symbol der erfüllten Liebe. Diese Assoziation beruht wie die meisten Symbole auf einer alten Geschichte, welche seit langer Zeit überliefert wird. Sie handelt von einer unmöglichen Bedingung, die sich zu einer großen Liebesgeschichte weiterentwickelte: das Geschenk der blauen Rose. Aufgrund dieser alten Erzählung wird sie in Asien häufig als Braut- oder Hochzeitsgeschenk überreicht. Des Weiteren steht sie für Treue, aber auch Extravaganz und sogar Rebellion. Was früher noch unmöglich erschien, ist nach jahrelanger Forschung Realität geworden. Lange Zeit wurden weiße Rosen blau eingefärbt, um die Begierde nach dieser Farbe zu stillen. Denn auf natürlichem Weg ist die Rosenpflanze unfähig, das Blau zu produzieren. Ihr fehlt ein Stoffwechselweg dafür. Doch mit Hilfe der Gentechnik gelang es Wissenschaftlern aus Japan in 20-jähriger Entwicklungszeit, eine blau blühende Rose zu züchten. Und welcher Name wäre nach so langer Wartezeit für diese Rosenart passender als „Applause”?

Tipp: Die „Indigo Rose“ ist weder blau noch überhaupt eine Rosenart, sondern eine Tomatensorte!

 

Rosenstrauch in Pastell-Lila

Alternativ zur Rosenzüchtung Applause können Sie eine Sorte in einem kühlen Lilaton nehmen – sie schimmert leicht bläulich.

 

Schwarze Rosen

Die wohl umstrittenste aller Rosen ist die schwarze Rose. In der Vergangenheit galt die schwarze Rose als unheilvolles Zeichen. Sie sollte bedrohlich wirken oder wurde gar als Symbol einer ernst gemeinten Drohung benutzt. In diesem Fall ließ man eine Rose verwelken, bis sie schwarz aussah, und legte sie anschließend vor das Haus der bedrohten Person. Heute sind diese Bräuche nicht mehr üblich und auch die schwarze Rose erhält inzwischen die ihr gebührende Anerkennung. Sie steht jetzt für Stil, Qualität und Eleganz. Aber auch Trauer und Verlust (ganz typisch bei Friedhofsblumen) werden häufig mit dem dunkelsten aller Farbtöne in Verbindung gebracht. Wer sich bewusst für schwarze Rosen entscheidet, kann damit andererseits auch Abenteuerlust und Freude ausdrücken. Auch der Sinn des Freigeistes wird in der heutigen Zeit mit dieser Rosenfarbe verbunden.

 

Weiße Rosen

Ein alter griechischer Mythos bezeichnet die weiße Rose als den Vorgänger der roten Rose. Auch hier berichtet eine Legende von ihrer Entstehung: Angeblich stach sich die Liebesgöttin Aphrodite an den Stacheln einer weißen Rose. Ihr Blut färbte die weiße Blüte rot. Gemäß dieser Überlieferung hatte die weiße Rose lange Zeit nur eine Bedeutung: Sie verkörperte die Reinheit der Liebe. Mittlerweile können weiße Rosen die unterschiedlichsten Bedeutungen, Gemütslagen und Werte widerspiegeln. Im klassischen Sinne symbolisieren sie immer noch Reinheit und Unschuld oder stehen für einen Neuanfang. Daher werden sie oft für Hochzeitssträuße oder als Blumenarrangements für Tauffeiern eingesetzt. Aber sie haben auch etwas Melancholisches an sich, da sie ebenfalls als ein Ausdruck für Respekt, Entsagung und Abschied stehen. Viele Menschen verwenden weiße Rosen daher auch für weniger erfreuliche Anlässe wie Beerdigungen und Trauerfeiern.

 

Weiße Rose als Symbol der Unschuld

Die weiße Rose gilt als Symbol der Unschuld und bringt einen edlen und anmutigen Look in Ihren Garten.

 

ROSEN KAUFEN

Wo kann man die schönsten Rosen kaufen?

Es gibt eine riesige Auswahl an verschiedenen Rosensorten, von denen manche besonders ins Auge stechen. Die Grundvoraussetzung für eine reiche Blütenpracht ist ihre Gesundheit. Eine von Krankheiten befallene Rose wird unter keinen Umständen ihre volle Ansehnlichkeit erreichen. Oftmals rauben Krankheitserreger und Bakterien der Pflanze so viel Energie, dass sie es nicht mehr schafft, in voller Blüte zu stehen. Auch der richtige Standort ist für bestimmte Sorten sehr wichtig, damit sie gedeihen können. Es gibt mittlerweile über 30.000 Rosensorten und jedes Jahr werden neue Kreuzungen erschaffen – da sollte für jeden Geschmack und jeden Standort etwas zu finden sein. Beim Rosen kaufen sollten Sie unbedingt auf zertifizierte Gütesiegel achten und am besten im Fachhandel (z. B. beim renommierten Händler Kordes), beim Züchter oder in einer Baumschule vorbeischauen. Wollen Sie dagegen Rosen als Blumengesteck oder Blumenschmuck für besondere Anlässe kaufen, geht das heutzutage auch online. Die Qualität von Rosenpflanzen, die Sie im Supermarkt oder Baumarkt kaufen können, ist oft mangelhaft und der Zustand der Pflanzen lässt zu wünschen übrig. Unser Fazit: Gute Rosen in hoher Qualität, die sich als gesund, robust und langlebig erweisen sollen, sollten nicht zu wenig kosten. Rosen, die charakteristisch hierfür sind, tragen beispielsweise das ADR-Prädikat. Zu den schönsten Rosen zählen unter anderem Kletterrosen. Top-aktuelle Züchtungen wie die „Golden Border“, „Jubilee Celebration“ oder „Noble Anthony“ sind zurzeit sehr gefragt.

 

ROSEN PFLANZEN

Worauf sollte man beim Pflanzen von Rosen achten?

Die beste Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst. Um beim Rosen pflanzen erfolgreich zu sein, ist gute Vorarbeit notwendig. Sie legt den Grundstein für ein erfolgreiches Wachstum Ihrer Rose. Die wurzelnackten Rosen sollten vor dem Einsetzen sorgfältig gereinigt werden, verletzte und abgestorbene Wurzeln beschneiden Sie mit einer scharfen Gartenschere. Im nächsten Schritt werden die gestutzten Wurzeln gewässert. Dazu stellen Sie die Rose am besten über Nacht in einen mit Wasser gefüllten Eimer. Rosen, die Sie im Container gekauft haben, müssen aus diesem befreit werden. Ihre Wurzeln bleiben unbeschnitten und werden lediglich leicht gelockert, sollten sie verknotet gewachsen sein. Auch diese Rosen werden im nächsten Schritt gewässert. Besitzt die wurzelnackte Rose überlange Triebe, kürzen Sie sie auf eine Länge von ca. 20 Zentimetern herunter. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass wenigstens fünf Knospen stehen bleiben. Bevor die Rose ihren Platz einnehmen darf, wird der Boden vorbereitet und geebnet. Unerwünschte Wurzelreste, Unkraut und Wildkräuter müssen entfernt werden, wenn die Pflanzstelle im Staudengarten freigelegt wird. Das Pflanzloch sollte ausreichend tief sein, mindestens einen halben Meter, sodass die Wurzeln der Rose nicht abbrechen können. Vor dem Aussetzen wird empfohlen, das Loch mit reifem Kompost oder Hornspänen zu befüllen, so wird die Rosenpflanze zusätzlich mit Nährstoffen versorgt. Beim Einpflanzen der Rose sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Verdickung am Wurzelhals, aus der die Edeltriebe wachsen – auch Veredlungsstelle genannt – mindestens fünf Zentimeter tief in die Erde reicht. So erhält die Rose mehr Schutz vor kommendem Frost. Das gerade Einsetzen der Pflanze ist ebenfalls sehr wichtig. Im Nachhinein lässt sich ein schiefer Wuchs nur noch schwer korrigieren. Im letzten Schritt, nach dem Einpflanzen, wird die Rose noch einmal ausgiebig gewässert.

 

 

Der richtige Standort für Rosen

Der Standort ist entscheidend dafür, wie gut Rosen gedeihen. Im Schatten kann eine Rose nicht wachsen und nur einige Rosensorten kommen im Halbschatten zurecht. Normale Rosenpflanzen benötigen etwa fünf Stunden Sonne am Tag, aber auch nicht viel mehr. Insbesondere der Rosenstamm kann gut Schatten vertragen, er schützt ihn vor Austrocknung. Eine Rose braucht außerdem viel Platz und den richtigen Boden. Die Erde sollte aufgelockert und luftdurchlässig sein, dazu tragen Regenwürmer bei. Die Rosenpflanze ist ein Tiefwurzler und benötigt eine Mindesttiefe von 50 cm. Auch der Humusgehalt des Standorts muss beachtet werden, sonst haben Rosenkrankheiten leichtes Spiel, wenn der Gehalt zu niedrig ist und die Rose an Nährstoffmangel leidet. Ob ausreichend Nährstoffe im Boden vorhanden sind, können Sie mit einer Bodenanalyse in Erfahrung bringen. Auch Pilzsporen sollte die Erde nicht aufweisen.

 

Rosengarten in Weiß und Rosa

Der richtige Standort ist entscheidend für ein prächtiges Wachstum Ihrer Rosen. © Matthewshutter – Shutterstock.com

 

Rosen in der Sonne

Wichtig für reich blühende Rosen ist die richtige Auswahl des Standorts. Kaum eine Rose gedeiht im Schatten. Das Wesentliche für diese Art ist viel Sonne, deshalb blüht sie im mediterranen Garten hervorragend, im Halbschatten dagegen nur selten. Daher braucht so gut wie jede Rosensorte einen sonnigen Standort. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu viel Hitze ausgesetzt sind. Um übermäßige Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass der Stamm Ihrer Rose gut beschattet ist. Beispielsweise können sich mehrere Rosenpflanzen, in Abständen versetzt, gegenseitig Schatten spenden. Oder Sie platzieren passende Blumen und Sträucher, die Ihre Rose nicht an der Nährstoffaufnahme hindern, für diese Funktion. Rosen brauchen ausreichend Platz im Boden, um zu gedeihen. Als Tiefwurzler benötigen sie eine Mindesttiefe von 50 cm, damit sich ihre Wurzeln ungestört entwickeln können. Vermeiden Sie es, Ihre Rose zu nah an eine Mauer oder Wand zu pflanzen. Dies kann einen Hitzestau verursachen oder die Pflanze anderweitig schädigen. Ebenfalls vermieden werden sollte das Einpflanzen unter Bäumen, da deren Wurzelwerk sehr stark ist und somit die Nährstoffaufnahme der Rose massiv beeinträchtigen kann.

 

Rosen im Halbschatten

Rosen lieben offene Standorte, an denen sie dank ausreichender Sonneneinstrahlung gut abtrocknen können. Daher eignen sich nur wenige Rosenarten für den Halbschatten. Jedoch gelten einige Arten unter ihnen als nachsichtig in Bezug auf Halbschattenplätze. Besonders geeignet für halbschattige Standorte, etwa im Garten hinter Sichtschutzwänden, sind diejenigen unter ihnen, die einen Anteil von Wildrosen in ihrer Abstammung haben. Zu Ihnen gehört beispielsweise die Kletterrose der Sorte „Sénégal“. Ihre purpurroten bis tiefschwarzen Blütenblätter vertragen die Sonne weniger gut und können in direkter Sonneneinstrahlung sogar verbrennen. Andere Vertreter der Rosen, die sich für den Halbschatten eignen, gehören zur Gruppe der Noisette- oder Bourbon-Rosen. Die beliebtesten unter ihnen sind die Noisette-Rosen „Madame Alfred Carrière“ oder die Bourbon-Rosen „Madame Isaac Pereire“. Aber auch andere moderne Sorten wie die Strauch-, Beet-, oder Bodendeckerrosen sind robust genug, um mit nur wenigen Sonnenstunden am Tag auszukommen.

 

Rosen im Vollschatten

Ein nährstoffreicher Boden, Luft und ausreichend Sonne – werden diese Bedingungen erfüllt, gedeihen und blühen Rosenpflanzen in der Regel besonders gut. Aber was können Sie tun, wenn ein sonniger Standort gerade nicht zur Verfügung steht? Wollen Sie auch an einem schattigen Standort nicht auf Ihre Vorliebe für Rosen verzichten, sollten Sie sich für die robusteren Mitglieder der Rosenfamilie entscheiden. Diese Arten gedeihen auch im Schatten gut und blühen dort ausgesprochen lange. Vor allem die wilde Heckenrose  kommt besonders gut an Standorten zurecht, die für Rosen eigentlich eher ungünstiger sind. Diese Heckenrose – auch Buschrose genannt – wächst ursprünglich an Waldrändern und bildet dichte Hecken. Sie wird nicht gedüngt und bekommt trotzdem keine Krankheiten. Lediglich im tiefen Schatten können Rosen nicht wachsen. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen: Die Wichuriana- oder Ramblerrosen treiben so stark aus, dass sie aus dem Schatten heraus hin zu den sonnigeren Stellen wachsen.

 

 

Rosen in Kübeln bzw. im Topf pflanzen

Herrlich duftende Rosen mit ihren prächtigen Blüten – auch Blumenliebhaber ohne eigenen Garten müssen auf diese wunderschönen Blumen nicht verzichten. Auf Balkonen, Terrassen oder direkt vor dem Hauseingang können Ihre Rosen in Pflanzgefäßen ebenfalls heranwachsen. Jedoch benötigen sie dort besonders intensive Pflege. Ein ausreichend großer Topf bildet die erste Grundvoraussetzung. Da Rosen zu den Tiefwurzlern gehören, sollte der Topf eine Mindesthöhe von 50 Zentimetern aufweisen. Es gilt: Je größer und höher der Behälter für eine Rose, desto besser wird sie wachsen. Ein großes Loch im Boden des Topfes darf nicht fehlen, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann. Um Staunässe zu vermeiden, empfiehlt sich der zusätzliche Einbau einer Drainage. Ähnlich wie bei Rosen für den Halbschatten ist für die Aufzucht im Topf die Wahl einer robusten Rosensorte von Vorteil. Besonders eignet sich die Bodendeckerrose „Schneeflocke“ oder die Strauchrose „Rose de Resht“ für das Wachstum auf dem Balkon oder im Vorgarten.

 

Die passende Rosenerde

Spezielle Rosenerde, deren Zusammensetzung und Nährstoffgehalt bestmöglich auf den Bedarf der Rosensorte abgestimmt ist, empfiehlt sich sehr. Diese Spezialerde mit Pflanzsubstrat ist aber nicht zwingend erforderlich. Aus wenigen Komponenten können Sie selbst Ihre eigene Mischung zusammenstellen. FürTopfrosen in Pflanzkübeln und ihre Drainage stellen Sie eine Mischung aus normaler Gartenerde, Blumen- und Komposterde zu gleichen Teilen her. Gartenrosen fühlen sich besonders wohl in einer nährstoffreichen Umgebung mit humoser, gut durchlässiger Erde. Die meisten Rosenarten im Garten favorisieren lehmige Böden. Aber auch normale Blumenerde weist im Vergleich zu spezieller Rosenerde keine besonders großen Unterschiede auf. Auch in herkömmlicher Garten- oder Blumenerde können Rosen gut gedeihen, solange diese eine lockere Struktur und Stabilität aufweist und humusreich ist. Zerfällt die Erde locker und weich in Ihren Händen und riecht sie nach Waldboden, bietet sie eine gute Qualität, die sich auch für Ihre Rosen eignet.

 

 

Die beste Pflanzzeit für Rosen

Der beste Zeitpunkt, um Ihre Rosen einzupflanzen, ist der Herbst zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember; vorausgesetzt, der Boden ist nicht gefroren und das Wetter ist mild. In dieser Zeit verläuft das Ein- oder Umpflanzen besonders stressfrei, da sich die Pflanzen in der Winterruhe befinden. Von Vorteil ist ebenfalls, dass die Rose im Herbst noch neue Wurzeln entwickelt und somit bis zum Frühjahr gut anwachsen kann. Hierdurch wird üblicherweise gewährleistet, dass Ihre Rosenpflanze hinreichend austreiben kann und sich im Frühling direkt die ersten Blüten zeigen werden. Ein weiteres Argument für das herbstliche Einpflanzen ist die Verfügbarkeit der Rosen: Wurzelnackte Rosen werden im Herbst von den Feldern geholt und umgehend verkauft. Neben dem Pflanzzeitpunkt im Herbst bietet sich auch die Möglichkeit, Rosen im Frühjahr einzusetzen. In diesem Fall können sich jedoch Austrieb und Blüte verzögern.

 

Rosen mit anderen Pflanzen kombinieren

Geht es um die Gestaltung des eigenen Naturgartens, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch wenn die wundervollen Blüten der unzähligen Rosenarten schon allein atemberaubend schön anzusehen sind, kann eine Kombination mit anderen Pflanzen noch mehr Blicke auf sich ziehen. Aus diesem Grund werden Rosen gern mit sogenannten Begleitpflanzen arrangiert. Diese sehen nicht nur in der Kombination mit den Rosen gut aus, sondern schützen sie zusätzlich vor Krankheiten. Geeignet sind in der Regel einjährige Blühpflanzen, Kräuter oder auch Stauden. Das entscheidende Kriterium ist die Kompatibilität der Rose und ihren Begleitern. Wichtig hierbei ist, dass sie alle dieselben Standortansprüche stellen. Einen der bekanntesten Rosenbegleiter unter den Kräutern kennen wir alle: Lavendel. Eine seiner nützlichsten Eigenschaften ist das Fernhalten der Blattläuse von den Rosenpflanzen, zudem duftet Lavendel betörend aromatisch.

 

ROSEN PFLEGEN

Wie sollten Rosen gepflegt werden?

Rosenarten pflegen, schneiden und düngen: Damit Ihre Rosen zahlreich und in großer Vielfalt blühen, benötigen sie eine gute Pflege. Hier möchten wir Ihnen die wesentlichen Faktoren für eine gesunde Rose aufzeigen. Zum einen spielt der Standort eine enorm wichtige Rolle: Fühlt sich eine Rose in ihrer Umgebung nicht wohl, nützt auch regelmäßiges Wässern, Düngen und Schneiden nichts. Bei der Pflege ist es wichtig, die Rosen regelmäßig auf Krankheiten zu prüfen und entsprechend zu handeln. Der Umfang des Rückschnitts ist je nach Rosenart unterschiedlich, jedoch ist das Frühjahr der wichtigste Zeitraum hierfür. Eine weitere entscheidende Rolle spielen die Wahl des Rosendüngers und der Zeitraum seiner Anwendung. Nur wenn Sie all diese Faktoren berücksichtigen, sichern Sie Ihrer Rosenpflanze eine gute Vitalität und können sich lange an ihr erfreuen.

 

 

Krankheiten und Schädlinge von Rosen im Überblick

Trotz guter Pflege und idealer Lage können selbst robuste Rosensorten Krankheiten bekommen. Es gibt einige Schädlinge, die Ihre geliebte Rose stark beeinträchtigen können. Eine wichtige Vorsichtsmaßnahme, um dem vorzubeugen, ist die Auswahl der richtigen Sorte: Wählen Sie beispielsweise Rosenpflanzen mit ADR-Qualität, deren Robustheit die Experten der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) aufgrund jahrelanger Expertise versichern können. Für die biologische Schädlingsbekämpfung zur Pflanzenstärkung ist oftmals das Entfernen der betroffenen Stellen erforderlich. Beim Sternrußtau bilden sich schwarz-braune Flecken, beim Mehltau entsteht ein pudriger Belag auf den Blättern. Die Ursache kann der Standort sein, aber auch ein nährstoffarmer Boden, falsches Gießen oder Überdüngen. Sammeln sich im Frühsommer Blattläuse auf den Knospen, reicht es in der Regel aus, 14 Tage abzuwarten. Meist bekämpfen Marienkäfer- und Florfliegen-Larven den Schädlingsbefall. Viele Gartenbesitzer möchten die chemische Schädlingsbekämpfung verständlicherweise vermeiden. Wenn Sie um die Anwendung von Pestiziden nicht herumkommen, sollten Sie sicherstellen, dass sie richtig angewendet werden. Die Produkte sollten insektenfreundlich sein und exakt gemäß Packungsbeilage verwendet werden. Dies gilt für alle Fungizide und Insektizide zur Behandlung von Rosen.

 

ROSEN RICHTIG SCHNEIDEN

Wie werden Rosen richtig geschnitten?

Die goldene Faustregel besagt: Ein starker Rückschnitt fördert einen starken Austrieb, ein schwacher Rückschnitt einen schwachen Austrieb. Geschnitten wird stets über einem nach außen stehenden Austrieb – dieser wird umgangssprachlich als „Auge“ bezeichnet. Nur an diesen Augen bilden sich neue Triebe. Durchtrennt man sie, bleibt der Stängel unversorgt und es entsteht Totholz. Um das Absterben zu vermeiden, sollten Sie die Schnittstelle einen halben bis ganzen Zentimeter über dem Austrieb setzen. Das beste Schneidwerkzeug stellt zweifellos die Rosenschere dar. Aber auch eine herkömmliche Hecken- oder Gartenschere eignet sich hierfür. Wichtig ist, dass Ihr Schneidwerkzeug scharf und sauber ist, um unnötige Verletzungen der Pflanze und das Verteilen von Krankheitserregern zu vermeiden. Die Schere wird leicht schräg angesetzt und der Trieb mit einer schnellen Bewegung beschnitten. Der schräge Schnitt soll überflüssiges Wasser vom Auge ableiten, sodass kein Lebensraum für Krankheitserreger entstehen kann.

 

 

Richtiger Rückschnitt von Rosen nach Jahreszeiten

Das fachgerechte Rosenschneiden bereitet vielen Gartenbesitzern Kopfzerbrechen. Dabei ist es ganz einfach, sofern Sie ein paar wenige Handgriffe beachten. Der optimale Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist klar definiert: Die beste Jahreszeit ist der Frühling, ab dem Zeitpunkt, wenn die Forsythien – auch Goldflieder genannt – blühen. Üblicherweise passiert dies Ende März bis Anfang April. Aber auch im Herbst können Sie Ihre Rosen beschneiden, am besten direkt, nachdem der Rosenstrauch verblüht ist und spätestens vor den ersten frostigen Tagen. Das kann je nach Witterungs- und Standortbedingungen im Oktober der Fall sein, aber auch bis zum Dezember dauern. Es gibt also das ganze Jahr über geeignete Zeiträume, um Rosen zu beschneiden. Wollen Sie Kletterrosen an einem Rosenbogen schneiden, sollten Sie das im Frühjahr tun, sobald die Ranken mehr als zwei Meter gewachsen sind. Das ganzjährige Beschneiden der Rose schützt die Pflanze im Winter vor dem Kältefrost und stellt sicher, dass sie ihre gesamte Energie in das Wachstum im Frühjahr und eine optimale Blütenentwicklung stecken kann. Wann der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist und wie Sie diesen am einfachsten gestalten, wollen wir Ihnen genauer erklären.

 

Rosen im Frühjahr schneiden

Eine goldene Regel der fachgerechten Rosenpflege besagt: Der Rosenschnitt im Garten im Frühling gewährleistet eine vitale und üppige Blütenpracht der Pflanzen. Rosen werden 5 mm über dem Auge beschnitten, um einen stärkeren Auswuchs zu fördern. Dabei gilt: Je stärker Sie Ihre Rose im Frühjahr zurückschneiden, desto mehr wird ihr Wachstum gefördert. Jedoch sollte dabei beachtet werden, dass die schwächeren Triebe weniger stark beschnitten werden. Vor allem die öfterblühenden Rosensorten benötigen den Rückschnitt, um nach der Erstblüte noch genug Kraft für die Nachblüte aufzubringen. Einmal blühende Rosen brauchen den Frühjahrsschnitt nicht, sie blühen an den Trieben des Vorjahrs neu auf. Verfügt Ihre Rosenpflanze nur noch über wenige Triebe, die kraftlos erscheinen oder langsam kahl werden, dann hilft nur noch ein radikaler Rückschnitt. Nur auf diese Weise erreichen Sie, dass Ihre Rose wieder als kraftvoller Rosenbusch heranwachsen kann.

 

Rosen im Sommer schneiden

Auch im Sommer stellt sich wieder die Frage, welche Rosenart beschnitten werden sollte. Bei den einmalblühenden Rosenvertretern wie Wildrosen oder Edelrosen kann getrost auf den Rosenschnitt verzichtet werden. Denn bei den Wildrosen bilden sich im Herbst wunderschön anzusehende Hagebutten aus, die gleichzeitig eine wichtige Nahrungsquelle für die Vogelwelt sind. Möchten Sie Vögel in Ihrem Garten rundum versorgen, stellen Sie zusätzlich eine Vogeltränke auf, so sind die Tiere ausreichend mit Nahrung und Wasser versorgt. Bei öfterblühenden Rosensorten sollte der Griff zur Schere aber in jedem Fall erfolgen. Bei diesen Arten fördert ein Rückschnitt der verwelkten Blüten die Neubildung enorm. Auch Wildtriebe sollten im Sommer entfernt werden. Sie verlangen der Rose viel Kraft ab und hindern die Pflanze am Wachstum. Meist sprießen diese Wildtriebe unterhalb der Veredelungsstelle am Wurzelhals. Die Blätter dieser wilden Triebe sind klein, haben eine andere Farbe und können aus bis zu acht Blattpaaren bestehen. Um ein wiederkehrendes Austreiben zu vermeiden, sollten die Triebe so tief wie möglich entfernt werden. Am besten gelingt Ihnen das, indem Sie die Wurzel möglichst vorsichtig von Erde befreien und die Wildtriebe kräftig ausreißen.

 

Rosengarten mit verschiedenen Rosenbeeten

Schneiden Sie im Sommer verwelkte Blüten ab, blühen Ihre Rosen länger und üppiger. © Triff – Shutterstock.com

 

Rosen im Herbst schneiden

Ein umstrittenes Thema ist der Rosenschnitt im Herbst. Noch vor einiger Zeit war es üblich, die Rosentriebe zum Ausklang der Saison nochmals leicht zurückzuschneiden. Das betraf insbesondere die Austriebe von Edel- und Beetrosen. Die Begründung hierfür war das unvollständige Ausreifen der Rosenblüten in der Herbstzeit. Dies führt dazu, dass die Triebspitzen ihr Wachstum nicht abschließen und somit unverholzt bleiben. Aber üblicherweise lässt die extreme Frostempfindlichkeit der Rosen die Abschnitte beim Eintreffen der ersten Minusgrade in die verholzten Abschnitte zurückfrieren. Wirklich negativ ist das Verholzen nicht, da diese Verholzungen auch im Frühjahr entfernt werden können. Hauptsächlich beschneidet man Rosen im Herbst, um sie gut auf den Winter vorzubereiten und vor Krankheiten zu schützen. Viele Rosenfreunde entfernen die faulen Knospen und Blätter ihrer Rosen bei besonders feuchtem Herbstwetter. Jedoch geht es eher darum, den Stamm freizulegen, um eine Basis für das Eingraben vor der Bodenkälte zu schaffen. So mancher Hobbygärtner benötigt dies zusätzlich für die Schutzummantelung des Stammes mithilfe von Vlies oder Tannenzweigen. Fakt ist aber, dass der Herbstschnitt nicht ganz so sorgfältig ausgeführt werden muss wie der Frühjahrsschnitt.

 

 

Rosen im Winter schneiden

Um die Rosen gut auf ihren Winterschlaf vorzubereiten, ist es sehr wichtig, die letzten Blätter und Knospen noch vor dem ersten Frost zu entfernen. Optimalerweise vor den eiskalten Tagen, damit die Pflanze noch Zeit hat, sich zu erholen. Erfolgt der Winterschnitt während langanhaltender Minusgrade, kann dieser Beschnitt negative Folgen für Ihre Rose haben. Ist der Winter einmal da, empfiehlt es sich, den Beschnitt der Pflanze zu unterlassen. In diesem Fall sollten Sie lieber auf das Eintreffen des Frühlings warten. Um Stammrosen einen optimalen Schutz zu bieten, sollte ihr Stamm vor der Kälte mit einem Mantel aus Vlies, Tannengrün oder anderen immergrünen Pflanzen geschützt werden. Als weitere Kälteschutzmaßnahme sollte der Wurzelstock der Rosenpflanze mit Kompost oder Erde bedeckt werden. Hierbei umgräbt man den Stamm, ähnlich wie bei einem Maulwurfshügel. Verwenden Sie niemals Rindenmulch, denn das Mulchmaterial behindert den Luftaustausch im Boden und schafft keine guten Bedingungen für die Luftzufuhr der Pflanze.

 

Radikaler Rückschnitt

Ihre Rose ist kahl und die wenigen Triebe, die sie noch besitzt, hängen durch? In diesem Zustand hilft nur ein radikaler Rückschnitt. Er soll allen Strapazen und Krankheiten der Pflanze den Garaus machen, damit sie später im Herbst bis hin zum milden Winter noch eine schöne Blütenpracht mit wenigen kranken Blättern präsentieren kann. Dabei gilt, dass ein radikaler Rückschnitt umso größer ausfallen sollte, je länger der Herbst und je größer die Rosenpflanze ist. Der perfekte Zeitpunkt für den radikalen Rosenschnitt ist ein frostfreier, trockener Tag Mitte Februar, im besten Fall mit ausgedehnter Wolkendecke. Aber unterschiedliche Rosensorten benötigen auch unterschiedliche Schnitte. Daher ist bei den Dauerblühern Vorsicht geboten: Sie benötigen einen kräftigen Rückschnitt, im Gegensatz zu vielen einmalig blühenden Sorten. Diese sollten nur ausgelichtet werden. Eine wichtige Sache muss nach dem Schnitt zusätzlich beachtet werden: Die Schnittreste der Rose sollten Sie am besten im Hausmüll entsorgen, da die Reste Sporen von Pilzen enthalten können, die sich auf einem Komposthaufen fürs Gemüsebeet weiterverbreiten würden.

 

Alte Rosen schneiden

Alte Rosen kann man stark zurückschneiden, falls aber genug Platz zur Verfügung steht, kann die Pflanze auch unbeschnitten bleiben. Alte Rosen werden möglichst im Frühjahr beschnitten, das sorgt für eine lange Ansehnlichkeit der Sträucher. Durch den Beschnitt kann mehr Licht an die Blätter gelangen und die Pflanze erhält zudem eine bessere Belüftung. Es sollte dabei der gesamte Strauch um etwa ein Drittel oder sogar bis zur Hälfte zurückgeschnitten werden. Hierbei werden Seitentriebe stärker beschnitten als die in der Mitte, um eine kuppelartige Wuchsform zu erreichen. Einen radikalen Schnitt können Sie bedenkenlos bei Rosentrieben ansetzen, die älter als fünf Jahre sind, da diese meist keine Blüten mehr entwickeln. Die ausgedienten Sträucher der Alten Rose können bis auf 5 cm bis 10 cm über dem Boden abgeschnitten werden.

 

Verkahlte Rosen schneiden

Um verkahlte Rosen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, hilft es, die betroffenen kahlen Stellen abzuschneiden. Ein Erkennungsmerkmal dieser Stellen ist die braun-vertrocknete Färbung, ein anderes die Härte und Trockenheit des Stammes. Der ideale Zeitpunkt für diesen Vorgang, der auch als Verjüngungsschnitt bezeichnet wird, ist wieder ein frostfreier Tag Mitte Februar mit bedeckter und trockener Witterung. Versuchen Sie, möglichst keine grünen Triebe zu entfernen und arbeiten Sie von außen nach innen, um Verletzungen vorzubeugen. Je nach Rosenart wird auf unterschiedliche Höhen beschnitten: Bei Edelrosen, Strauchrosen, Kleinstrauchrosen, Beetrosen und Wildrosen werden die abgestorbenen Triebe kurz oberhalb der Veredelungsstelle und die übrigen Äste auf 30 bis 40 cm abgeschnitten. Bei den Kletterrosen werden die Äste und Triebe genauer betrachtet und das gebildete Holz wird mit einer Schnitthöhe von 10 cm bis 50 cm über dem Boden entfernt. Das Schneidwerkzeug wird immer in 5 mm Abstand zu einem Trieb, sprich einem Auge angesetzt. Falls kein Trieb erkennbar ist, kann die Rose nach bestem Gewissen frei beschnitten werden.

Tipp: Vergessen Sie nicht den Rückschnitt verkahlter Rosen bei der Grabgestaltung! Sonst wirkt die Grabstelle schnell allzu morbide.

 

ROSEN DÜNGEN

Wie werden Rosen richtig gedüngt?

Um gesunde und blühfreudige Rosen zu fördern, wird empfohlen, sie mindestens ein- bis zweimal im Jahr mit genügend Nährstoffen zu versorgen. Aber wann und mit welchen Düngemitteln gedeihen Rosen am besten? Damit sie sich in voller Pracht entfalten können, sollten Sie Ihre Rosen mindestens ein- bis zweimal im Jahr mit ausreichend Nährstoffen in Form von Pflanzendünger versorgen, am besten mit speziellem Rosendünger. Sehr nährstoffreiche Tonböden stellen eine Ausnahme dar und dürfen nur alle zwei Jahre gedüngt werden. Es sollte stets beachtet werden, dass beim Düngen genau nach Anleitung vorgegangen wird, damit es nicht zu einer Überdüngung kommt. Der richtige Zeitpunkt und die optimale Düngung sind entscheidend. Rein organischer Dünger versorgt den Boden zusätzlich mit Humus, der bei Rosen sehr beliebt ist. Bei rein organischen Düngemitteln liegt die Düngemittelmenge bei 80 bis 100 g/m². Mit organischen Düngemitteln darf Anfang April zum ersten Mal gedüngt werden, eine frühere Zufuhr hilft nicht! Die zweite Düngung folgt auf die erste Blüte Ende Juni bis Anfang Juli. Haben Sie Ihre Rose erst im Frühjahr gepflanzt, sollte die erste Düngung nach der ersten Blüte erfolgen.

 

Üppig blühnde Rosen

Regelmäßiges Düngen verhilft Ihren Rosen zu einem üppig Wachstum.

 

WINTERSCHUTZ FÜR ROSEN

Wie können Rosen vor dem Winter geschützt werden?

Eisige Winter und Frost stellen Ihre Rosen auf eine harte Probe. Damit Sie den Winter gut überdauern und sich im nächsten Sommer eine gelungene Blütenpracht entwickelt, bedarf es besonderer Winterschutzmaßnahmen. Je nach Rosenart und ihrem optimalen Standort variiert dieser Schutz ein wenig, das Grundprinzip jedoch bleibt gleich: Die wichtigste Maßnahme ist es, die Wurzel zu beschützen. Das Ganze funktioniert am besten, indem Sie die Wurzeln mit Gartenerde und Tannengrün bedecken. Steht Ihre Rose in einem Kübel, sollten Sie diesen mit Hilfe einer Abdeckung verpacken, um den Bodenkontakt und die hieraus resultierende Kälteeinwirkung zu vermindern. Die Krone der Rosenpflanze und ihr Stamm können durch luftdurchlässiges Wintervlies, Jutegewebe oder Nadelhölzer geschützt werden. Eine Besonderheit stellen die Kleinstrauchrosen bzw. Bodendeckerrosen dar: Diese Rosenarten brauchen in der Regel keinen Winterschutz.

 

 

Empfindliche Rosen vor Frost schützen

Die Erde ist der beste Frostschutz für Ihre Rosen. Somit sind grundsätzlich alle Triebe der Rose, die von Erde bedeckt sind, sicher vor dem Erfrieren. Schon beim Pflanzen sollten Sie darauf achten, die Veredelungsstellen einige Zentimeter unterirdisch zu platzieren. Das Anhäufeln von Pflanzerde um die übrigen Veredelungsstellen bildet den nächsten Schritt. Hierbei sollte der Mutterboden vorsichtig mit einem Spaten gelockert und die Erde wie ein Maulwurfshügel um die Rose angehäuft werden. Diese Anhäufung bietet besonderen Kälteschutz und sollte mindestens 15 cm hoch sein. Bei den anfälligeren Strauchrosen sogar noch etwas höher. Das Freilegen der Rose erfolgt im milden Frühjahr vor ihrem Rückschnitt. Der letzte wichtige Schritt, um die empfindlichen Rosen auf den kalten Winter vorzubereiten, besteht im Zudecken der Rosen. Alle frostempfindlichen Rosenarten wie die Stamm-, Busch-, China- und Teerosen sollten vor Austrocknung geschützt werden. Die Abdeckung dieser Arten erfolgt traditionell mit Tannengrün. Andere beliebte Materialien sind atmungsaktive Stoffe wie Jute oder Vlies, die keine Feuchtigkeit aufstauen und Sonnenstrahlung durchlassen. Von reflektierendem Material wie Kunststoff wird abgeraten, da er sich zu stark erwärmt, luftundurchlässig ist und damit die Rose gefährdet.

 

Winterharte Rosen

Der Winter kann unsere geliebten Rosen eiskalt erwischen, gerade wenn sie nicht rechtzeitig beschnitten wurden und keine ausreichenden Schutzmaßnahmen ergriffen wurden. Die meisten öfterblühenden Rosen sind dem Winter schutzlos ausgeliefert, da sie einer Außentemperatur von ‒23° Celsius nicht standhalten können wie beispielsweise die Moosrose „Muscosa“ oder die Parkrose „Maigold”. Aber es gibt auch eine große Anzahl von Sorten, die dem Winter und der Kälte trotzen: Einmal blühende Rosensorten halten im Schnitt Temperaturen bis zu ‒30° Celsius aus, eine dieser robusten Sorten ist die Ramblerrose „Goldfinch”, die sich an Hauswänden oder Rankhilfen hinaufrankt. Noch gefragter sind die Vertreter der Beet- und Strauchrosen wie etwa die Damaszener-Rose „Madame Hardy”, die Strauchrose „Felicité Parmentier” oder die Provins-Rose „Complicata”. Diese Sorten können Temperaturen von bis zu ‒34° Celsius aushalten. Das schafft auch die Historische Rose „Rosa centifolia”. Aber die wahre Gewinnerin im Kältewettbewerb ist die Rambler-Rose „Lykkefund”: Sie trotzt sogar Temperaturen von bis zu ‒40° Celsius.

 

 

ROSEN VERMEHREN

Wie können Rosen vermehrt werden?

Bei der Rosenvermehrung sind folgende vier Varianten möglich: Rosenvermehrung durch Steckhölzer, Stecklinge, Samen und Absenken.

  1. Die Rosenvermehrung durch Steckhölzer gestaltet sich recht einfach: Das verholzte Austriebsstück der Rose, das aus dem Herbst-Winter-Schnitt stammt, wird bei dieser Variante einfach in den nährstoffreichen Boden gesteckt. Alternativ können Sie das Steckholz in einem Gemisch aus Sand und Torf zu gleichen Teilen mit ausreichend Rosendünger und Frostschutz gedeihen lassen. Das Steckholz sollte eine Mindestlänge von 20 cm bis 30 cm aufweisen.
  2. Stecklinge stellen eine weitere einfache Art und Weise der Vermehrung von Rosen dar. Im August werden zwei bis drei gesunde Triebe, die mindestens fünf Augen besitzen sollten, abgeschnitten. Diese Stecklinge werden eingepflanzt (entweder direkt in der Erde oder in Kartoffeln) und mit Wasser begossen. Achten Sie dabei darauf, dass der Nährboden für den Steckling dieselben optimalen Bedingungen wie für eine Rosenpflanze aufweist.
  3. Die natürlichste Variante ist die Vermehrung durch Samen. Sie findet bei den Wildrosen statt, die zur Herbstzeit Hagebutten ausbilden. Fallen die Samen der Hagebutte auf die Erde, erhalten Sie genügend Feuchtigkeit und Nährstoffe, keimen und bilden neue Wildrosen.
  4. DIe Methode der Vermehrung durch Absenken der flexiblen Triebe wird oftmals bei Kletterrosen angewandt, da deren Triebe sich leicht absenken lassen. Dabei nimmt man einen langen Trieb, um ihn an einem Ende einzuritzen und dieses Ende ca. 20 cm tief in den Boden zu stecken. Sind ausreichend Nährstoffe und Feuchtigkeit vorhanden, sollte sich bis zum nächsten Frühjahr eine neue Wurzel gebildet haben.

 

UNGEFÜLLTE BIENENFREUNDLICHE ROSEN FÜR DIE BIENENWEIDE

Gibt es ungefüllte und bienenfreundliche Rosen für eine Bienenweide?

Bienen lieben vor allem Blüten mit kräftigen Farben und intensiven Düften. Sie nehmen weite Strecken für diese süß riechende Versuchung auf sich. Da liegt es nahe, dass auch die Königin des Blumenbeetes von den Bienen sehr geschätzt wird. Die Rosenblüte lockt mit ihren goldgelben Staubgefäßen Bienen und andere Insekten förmlich an. Wichtig bei der Wahl für Ihre Bienenweide ist es jedoch, dass Sie natürliche Rosen mit ungefüllten Blüten anpflanzen. Diese Rosenarten ermöglichen es den Bienen, ungehindert an die Staubgefäße und somit zum Nektar zu gelangen. Bei den gefüllten Rosenarten haben es die Insekten deutlich schwerer, bei den meisten wurden die Staubgefäße zu weiteren Blättern umgebildet und sind als Nahrungsquelle ungeeignet. Zu den bienenfreundlichen Arten zählen Beetrosen, moderne Kletterrosen und Strauchrosen. So mancher Gartenliebhaber erfreut sich nicht nur an der eigenen Rosenblüte, sondern auch an neuem Lebensraum für Bienen.

 

 

DIE SCHÖNSTEN INSPIRATIONEN FÜR ROSEN IM GARTEN

Wie können Rosen im Garten aussehen?

Egal ob Sie Ihren Garten dezent oder auffällig gestalten wollen, Rosen sollten in keinem Fall fehlen. Machen Sie sich einen genauen Plan, welche Strukturen, Farben und Größen Sie benötigen oder sich für Ihren Garten wünschen. Vergessen Sie nicht, dass jeder Garten auf seine Art und Weise einzigartig ist. Gewisse Kontraste sollten in keiner Grünfläche fehlen, denn jede Blume möchte richtig in Szene gesetzt werden. Dabei sollte die Rangordnung der gewählten Pflanzen beachtet werden. Es ist auch möglich, Rosenbeete mit Farbverläufen anzulegen. Um ein harmonisches Bild zu erschaffen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Aber selbst der romantischste natürliche Garten benötigt Pflege und einen Plan. Auch der Gartenweg kann wunderschön mit Rosen verziert werden. Sehr gefragt bei einem schönen Garten sind auch Konstruktionen, um Raum zur Erholung zu schaffen; zum Beispiel in Form einer Gartenruine, eines Pavillons, eines Torbogens aus Rosen oder einer einfachen Sitzecke.

 

 

BILDERGALERIE

Wie wirken Rosen im Garten harmonisch?

ADR-ROSE

Was ist die ADR-Rose?

Die ADR-Rose ist eine besondere Auszeichnung für neue Rosenzüchtungen in Deutschland. Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR) nimmt jedes Jahr neue Rosenkreuzungen in Europa unter die Lupe. Seit Beginn der ADR-Rosenauszeichnung in den 1950er-Jahren wurden weit über 2.000 verschiedene Rosensorten getestet. Inzwischen hat die Liste der preisgekrönten Rosensorten über 190 Einträge. Nur die besten unter den Rosen erhalten dieses ganz besondere Prüfsiegel. Insgesamt gibt es zur Prüfung dieser Auszeichnung elf verschiedene ADR-Prüfungsgärten, diese werden auch Sichtungsgärten genannt. In diesen Gärten werden die Rosen angepflanzt und auf ihre Standfestigkeit geprüft. Dieser Prüfung unterziehen sich die Rosen drei Jahre lang, ohne Einsatz von Düngern oder Pflanzenschutzmitteln. Rosenzüchtungen, die in dieser Zeit gesund bleiben und einen hohen Zierwert aufweisen, erhalten die Auszeichnung als ADR-Rose.

 

ZUSAMMENFASSUNG

Worauf sollte man bei Rosen achten?

Die Vielfalt und Schönheit der Rose verleiht jedem Garten und Balkon ein besonderes Flair. Wichtig ist es, bei der riesigen Rosenvielfalt die richtige Auswahl zu treffen und den jeweiligen Standortbedingungen der einzelnen Sorten und Arten gerecht zu werden. Ebenso spielt die artgerechte Pflege eine große Rolle, um eine reiche Blütenpracht genießen zu können. Worauf es beim Rosenpflanzen und Rosen schneiden ankommt und welches der geeignete Rosendünger für Ihre Rosenart ist – es gibt viel zu beachten. Bereits beim Kauf sollten Sie sich für den richtigen Lieferanten entscheiden und auf hohe Rosendünger-Qualität mit Gütesiegel achten. Bei der Rosenpflege müssen Sie auf rechtzeitiges Rückschneiden und passenden Rosendünger achten und dürfen nicht vergessen, Ihre Rosenpflanze auf den Winter vorzubereiten. In schwierigen Fällen hilft kein Pflanzenschutzmittel mehr, sondern nur noch ein radikaler Rückschnitt. Mit den richtigen Tricks erschaffen Sie auch ohne grünen Daumen, ob mit Edelrosen oder Kletterrosen, ob mit Rosenbeeten, einem Rosenspalier an der Hauswand oder einem Rosenbogen am Gartentor die perfekte Rosenblütenpracht in Ihrem Garten.

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Häufige Fragen

☀️ Wo ist der richtige Standort für Rosen?

Fast alle Rosensorten brauchen zum Wachsen viel Sonne. Im Schatten kann eine Rose nicht richtig gedeihen; nur einige wenige Rosensorten kommen im Halbschatten zurecht. Außerdem brauchen Rosen einen lockeren, nährstoffreichen Boden, um ihre volle Wuchshöhe zu erreichen und kräftige Blütenfarben hervorzubringen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

✂️ Wann werden Rosen geschnitten?

Der perfekte Zeitpunkt, um Rosen zu beschneiden, ist der Frühling: Zwischen Mitte März und Anfang April sollte man Rosenbüsche und Kletterrosen am Rosenbogen schneiden. Einmal blühende Rosen sollten hingegen bereits nach dem Verblühen im Spätsommer oder Herbst zurückgeschnitten werden. Das Zurückschneiden der Rosen gewährleistet eine vitale und üppige Blütenpracht der Pflanzen, es muss aber mit Fachverstand und Bedacht erfolgen, um die Rose nicht zu beschädigen.

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💧 Wie oft sollte man Rosen düngen?

Um gesunde und blühfreudige Rosen zu fördern, sollte man sie mindestens ein- bis zweimal im Jahr mit geeignetem Rosendünger versorgen. Nur bei nährstoffreichen Tonböden reicht eine Düngung alle zwei Jahre.

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🌹 Welche Rosenarten gibt es?

Es gibt heute unzählige Rosenarten, die jeweils mit anderen Blüten und Wuchsformen bezaubern, unterschiedliche Blühzeiten haben, verschiedene Standorte bevorzugen und andere Pflege beanspruchen. Zu den bekanntesten Sorten zählen Wildrosen, Historische Rosen und Edelrosen, daneben sind häufig Beetrosen, Strauch- und Buschrosen sowie Kletterrosen zu finden. Aber auch Bodendeckerrosen und Zwergrosen wachsen in vielen Gärten und Parks.

 

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Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

Redakteur

Über den Autor

Jenny hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien studiert und ist jetzt mit Leidenschaft Redakteurin. Schon seit Kindertagen liebt sie alles Blühende und hält sich deshalb am liebsten im Garten auf. Dort kümmert sie sich liebevoll um ihre Pflanzen und sucht nach immer neuen harmonischen Farbkombinationen.

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